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Ostsee-Zeitung.de 3. November 2012:

"Von Kulturfrevel ist die Rede. Der Aufschrei unter Wissenschaftlern, Historikern, Archivaren und Bibliothekaren ist groß. Deutschlandweit. Die Vorwürfe wiegen schwer. Der Verkauf von Teilen der Stralsunder Gymnasialbibliothek, der im Zusammenhang mit dem Schimmelbefall des Stralsunder Stadtarchivs öffentlich wurde, löst jetzt im Internet eine Welle der Empörung aus. [...] Losgetreten wurde die Debatte auf dem Internetblog „Archivalia“ des Historikers Dr. Klaus Graf aus Neuss am Rhein. [...]"

Zur Causa siehe in "Archivalia":
//archiv.twoday.net/search?q=stralsund
KlausGraf meinte am 2012/11/03 13:25:
Mein Kommentar in INETBIB
//article.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/23362 
Mathias Nowak (Gast) meinte am 2012/11/03 15:22:
Strafanzeige gegen die verantwortlichen Mitarbeiter können auch Privatpersonen stellen. Der Sachverhalt ist meiner Meinung nach eindeutig und kann im Blog "Archivalia" von jedem eingesehen werden. Es liegt ein erhebliches öffentliches Interesse vor und aus meiner Sicht besteht sogar Verdunklungsgefahr. 
Margret Ott (Gast) meinte am 2012/11/03 22:22:
Als Verkäufer pundr_art bietet der Antiquar auch etliches bei ebay an:
Zeitungen, Amtsblätter, Schulprogramme, teilweise ist der Stempel der Gymnasialbibliothek zu erkennen. 
Klausgraf (Gast) meinte am 2012/11/03 23:24:
Schweriner Volkszeitung
//www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/artikel/archivare-erzuernt-ueber-buecherverkauf.html 
FeliNo antwortete am 2012/11/03 23:40:
//myworld.ebay.de/pundr_art/

Das Angebot dieses Ebay-Verkäufers enthält u.a. auch reihenweise gebundene Jahrgänge der "Stralsundischen Zeitung" zwischen 1802 und 1845 sowie in einheitlicher Bindung versehene Sammlungen des "Amts Blatt der königlichen Regierung zu Stralsund" - das sind Archivalien. Einen derartigen Ausverkauf eines Archivs und seiner Bibliothek in diesem Umfang habe ich noch nie gesehen; er erscheint mir in dieser Form einmalig in der jüngeren Geschichte des Bibliotheks- und Archivwesens. 
Hans Luneborch antwortete am 2012/11/04 03:40:
Haarsträubend
Die Argumentation der Stadt ist entweder eine dreiste Lüge oder strotzt von profunder Unkenntnis. Gerade wieder mal in den Haufen reingepiekst: //www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=197880109&b=1
''5 Trauerschriften für L. Bünsow zusammengefasst'' als solches ein Unikat für infos zum Rektor Lorenz Bünsow (1668-1679)- Stadt: ''minimalen regionalgeschichtlichen Bedeutung ..'' -'' „nicht von Interesse“ ''unterrichtsbegleitende Literatur für Schüler und Lehrer in Philologie und Thelogie"... da fällt einem nichts mehr zu ein
''Pomeranica, also Literatur mit Bezug zur historischen Region Pommern, sei nicht verkauft worden. "Das würden wir niemals machen. Das wäre eine Todsünde", sagte Koslik weiter. ''
Wenn die Trauerschriften zu Bünsow -und vieles andere, z.B. die Sammlung zu Friedrich Königs Amtsjubiläum //archiv.twoday.net/stories/197333269/ NICHt Pomeranica sein sollen, was denn dan?!? EIN Blick in die Verkaufsangebote würde dem Pressesprecher zeigen dass er hier absolut falsch liegt bzw. eine offensichtliche Falschaussage macht und die "Todsünde"dutzendfach begangen wurde. 
FredLo antwortete am 2012/11/04 04:50:
Haarsträubend
Wenn man sich die anderen Angebote ansieht, dann ist ein Großteil davon aus dem Stralsundschen Stadtarchiv. Er hat sogar die Grafiken aus den Büchern herhausgetrennt um sie einzeln zu verscherbeln. Legt diesen Buchbanausen das Handwerk und zeit Ihn strafrechtlich an. Ob bei dem Verkauf der Stadt an diesen Antiquar alles nach rechten Dingen lief ist sehr fraglich. Die Stadt soll endlich offenlegen was wirklich in diesem nichtöffentlichen Teil der Stadtverordnetenversammlung ablief. Weiterhin sollte Verkauf rückgängig gemacht werden. 
EduardSchiffel (Gast) antwortete am 2012/11/04 08:46:
Die einzige Strafanzeige
wäre gegen KG zu richten wegen Verleumdung und übler Nachrede, anders lässt sich dieser Shitstorm aus Halbwissen und purer Polemik nicht bezeichnen. Der Stadt Stralsund kann man gesunden Gewissens nur eines empfehlen: Abwarten, irgendwann hat sich das Rumpelstilzchen des dt. Archivwesens ausgetanzt und sich auch der letzte Shitstorm gelegt.

Statt Fakten bleibts bei der üblichen Anti-Anitquarspolemik, nur das konkrete Feindbild wechselt. Also liebe Stadt Stralsund: Abwarten, Tee trinken und den Shitstorm sich legen lassen... 
KlausGraf antwortete am 2012/11/04 22:24:
So leicht wirds nicht werden, jede Wette
Margret Ott (Gast) antwortete am 2012/11/04 23:05:
Vielleicht hilft öffentlicher Druck?
//www.blog.pommerscher-greif.de/die-zerschlagung-der-stralsunder-gymnasialbibliothek/
//pirckheimer.blogspot.de/2012/11/teile-einer-historischen-bibliothek-ein.html

auch interessant: https://www.facebook.com/HansestadtStralsund
hat den Link zu Archivalia geteilt und den zum Artikel der Ostseezeitung und so zum gleichen Sachverhalt ganz unterschiedliche Kommentare erhalten :-) 
 

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