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aus dem Inhalt:

"Um so bestürzter sind wir über die Pressemeldungen der vergangenen Wochen, denen wir entnehmen mußten, daß die Hansestadt Stralsund den bisher im Stadtarchiv verwahrten Bestand ihrer traditionsreichen Gymnasialbibliothek an einen Antiquar veräußert hat. Lassen Sie mich Ihnen sehr persönlich und in aller Offenheit sagen, dass mich diese Meldung zutiefst deprimiert und fassungslos gemacht hat. "

Volltext auf //www.blog.pommerscher-greif.de/stralsund-offener-brief-der-ag-fur-pommersche-kirchengeschichte/
Thorsten (Gast) meinte am 2012/11/06 12:16:
Das sich die Kirche nicht zu schade ist
sich auch noch mit platter antikommunistischer Geschichtsklitterung ("Zu DDR-Zeiten hat eine Firma im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit systematisch Kunst- und Kulturgut aus öffentlichem und privatem Besitz für Devisen verkauft und dazu großen Druck auf Museen, Archive und Bibliotheken ausgeübt. Es ist mehr als traurig, wenn die Hansestadt Stralsund 23 Jahre nach der politischen Wende nun selbst den Ausverkauf eines für die Bildungsgeschichte ihres Gemeinwesens unersetzlichen Biblioheksbestandes in einer nichtöffentlichen Hauptausschußsitzung der Bürgerschaft sanktioniert und über die Stadtverwaltung organisiert.") an den haltlosen Vorwürfen gegenüber der Stadt Stralsund zu beteiligen ist bezeichnend für die sog. "Fachöffentlichkeit". Es passt zum reißerischen wie inhaltsleeren Niveau, auf das sich auch Archivalia in den letzten Tagen festgelegt hat. Die regelrechte Falschberichterstattung zur Rechtslage spricht Bände... 
ladislaus (Gast) antwortete am 2012/11/06 13:07:
Thorsten (oder wie dieser einsame Stralsunder Apologet auch immer heißt): Erklären Sie ganz einfach einmal, wie die z. T. seltenen oder einzigartigen Pomerania mit Bibliothekseintrag legal auf eBay landen konnten. Wenn das mit Wissen des zuständigen Archivars und der zuständigen Aufsichtsbehörden und in voller Kenntnis der politsichen Vertretung geschah, ist es zumindest hochgradig skandalös. Wenn nicht, ist es aber unfassbare Schlamperei oder wissentliche Täuschung der politischen Gremien, Untreue, wenn nicht gar schnöder Diebstahl. Solange Ihnen diese Erklärung nicht gelingt, halten Sie einfach mal den Rand. 
Thorsten (Gast) antwortete am 2012/11/06 15:30:
Lieber Ladislaus
oder Andreas P.: Der Verkauf in Stralsund verstieß weder gegen das Archivgesetz, noch die Haupt- oder Archivsatzung oder eine andere Rechtsgrundlage auch wenn KG das gern glauben machen möchte. Die moralische Seite mag man subjektiv beurteilen, ich für meinen Teil halte es nicht für ehrenrührig, sondern ein gutes Recht der Stadt Stralsund. Das vorgeblich schützenswertes (wo steht eigentlich, das dies private Käufer eines Antiquars nicht könnten??) Kulturgut verkauft wurde ist bislang eine unbewiesene Unterstellung. Mehr als die übliche Polemik ist von KG & Co. bislang nicht vorgebracht worden.

Das dies Pommerania wären ist bislang auch eine Unterstellung, die noch nicht von unabhängiger Seite untermauert wurde. Das reine Angebot auf Ebay sagt rein gar nichts über Rechtskonformität oder Rechtsbruch aus. Die Unrechtmäßigkeit, die Sie scheinbar unterstellen, kann man gut und gern als üble Nachrede bezeichnen.

Inwieweit ich einsam bin, vermag ich nicht zu sagen, mir scheint eher KG als einsamer Rufer, den abgesehen von der dünnen Zitierung von Archivalia in ein paar Regionalzeitungen interessiert die "Causa Stralsund" keinen Menschen und Stralsung selbst verfährt offensichtlich nach der einzig richtigen Devise: "Der Shitstorm kommt, der Shitstorm geht." oder anders gesagt: "Viel Lärm um nichts."

Die berühmt-berüchtigte "Causa Eichstätt" zeigte eindrucksvoll, was von den Behauptungen von KG zu halten ist... - sie endete bekanntlich mit einem glatten Freispruch für die angebliche "Kulturschänderin"... 
AdSH (Gast) antwortete am 2012/11/06 15:39:
@ladislaus
Don't feed the trolls.

@Thorsten: //www.duden.de/shop/nachschlagen/duden-die-deutsche-rechtschreibung-2/
(als gut gemeinter Tipp) 
Thorsten (Gast) antwortete am 2012/11/06 16:55:
@AdSH
Was kümmert es die Eiche...

Auf den Trollvorwurf habe ich schon lange gewartet. Der Umgang mit Andersdenkenden kennt bei Archivalia viele Formulierungen aber immer die gleiche Aussage. Ein Grund, warum der Blog eine so "tolle" Wirkung erzielt. 
KlausGraf antwortete am 2012/11/06 17:00:
Nicht alle Antiquare sind so geschichtsvergessen
Gerade habe ich mit einem aus dem Raum Stralsund telefoniert, der auf mich zugekommen war, um sein Entsetzen zum Ausdruck zu bringen und mir für meine Recherchen zu danken.

Wenn Andersdenkende mit Respekt und sachlich argumentieren, werden sie hier auch nicht angepöbelt. Die Beiträge von Thorsten o.ä. sind aber nur niveaulos und durchsichtige Tendenzpropaganda. 
 

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