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Zwei Millionen Bücher der Würzburger Uni-Bibliothek sind betroffen – Das Geld, sie zu retten, fehlt.

//www.mainpost.de/regional/franken/Saeurefrass-bedroht-fraenkisches-Kulturgut;art1727,7186914

Der Erlös aus dem diesjährigen Verkauf der Unibibliotheks-Weihnachtskarten ist für die Handschrift bestimmt. Wenn das schon mal gelingt, löst sich der Frust der Bibliothekare vielleicht ein wenig auf.

//www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/service/online_shop

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(Foto: Thomas Obermeier)

Helfen Sie bitte der Würzburger Uni-Bibliothek, um das wertvolle Kulturgut zu retten!
Franconus (Gast) meinte am 2012/12/13 10:19:
Wie kann man nur
eine Pergamenthandschrift aus dem 9. Jahrhundert zeigen und hier Säurefrass konstatieren. Soviel Dummheit oder Unkenntnis schadet der eigentlichen Sache. Betroffen sind nur die auf holzschliffhaltigen Papieren gedruckten Bücher seit dem Ende 19. Jh. Alle auf hadernhaltigen Papieren gedruckten Bücher des 15.-18. Jh. sowie Pergamenthandschriften sind nicht betroffen, Papierhandschriften höchsten von Tintenfrass bei Verwendung von Eisengallustinte. 
MNowak antwortete am 2012/12/13 11:30:
Da wissen Sie anscheinend mehr als Herr Hans-Günter Schmidt (Chef der Handschriftenabteilung), der das beschädigte Buch aus dem 9. Jahrhundert auf dem Foto zeigt. Der Sache ist aber nicht durch Wortklauberei geholfen, sondern nur durch finanzielle Unterstützung. 
KlausGraf antwortete am 2012/12/13 12:42:
Ich teile die Kritik am Bild
MOtt antwortete am 2012/12/13 13:26:
Herr Schmidt wird schon richtig zitiert in dem Artikel:
„Als Papier industriell hergestellt wurde, trat der Säurefraß als Massenphänomen auf. Man nutzte damals säurehaltige Materialien, um den Papierbrei zu verfestigen. Nach 50 Jahren fängt ein Buch dann zu bröckeln an.“
Aber er kann nichts dafür wenn die Zeitung eine falsche Überschrift des Artikels und ein unpassendes Bild hernimmt.
Zum abgebildeten Buch heißt es im Artikel: "Das Buch ist eine Handschrift aus dem Kloster Mariaburghausen. Sie enthält Abschriften originaler Urkunden aus dem fürstbischöflichen Archiv. Der Einband der Handschrift ist schwer beschädigt, die Seiten von Schimmel befallen."

siehe auch die Original-pressemitteilung:
//www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/2012/27112012/ 
afborchert meinte am 2012/12/13 18:38:
Spenden und Gegenleistungen
Abgesehen von dem unpassenden Bild finde ich es gerade angesichts des Falls in Stralsund sehr gut, wenn Archive oder Bibliothek aktiv um Spenden werben, um Bücher oder Archivalien zu retten. Das gibt den Bürgern die Möglichkeit, für das Kulturgut aktiv zu werden, bevor es weiteren Schaden erleidet oder am Ende gar verramscht wird.

Allerdings würde ich es mir dann sehr erhoffen, dass es dann auch eine Zusage für eine Digitalisierung gibt und die durch die Spenden möglich gewordene Digitalisierung zu vernünftigen Bedingungen zur Verfügung gestellt wird. In diesem Zusammenhang erachte ich die Hinweise unter //franconica.uni-wuerzburg.de/ub/nutzungshinweise.html als problematisch an. Natürlich bleiben die Rechte der begleitenden Texte usw. bei der Bibliothek, aber die eigentlichen Digitalisate sind gemeinfrei und da sollten auch keine Ansprüche formuliert werden. Lobenswert ist aber immerhin, dass die bereits veröffentlichten Digitalisate (soweit ich es stichprobenartig überprüft habe) ohne Wasserzeichen dargestellt werden. 
 

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