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Man könnte meinen, der Archivar hätte einen Mord auf dem Gewissen, dabei hat er nur Sütterlin erklärt ;-)

FeliNo meinte am 2013/04/07 01:19:
Klasse Trailer! Kommt da noch mehr?:-)

Meet the archivist!
https://www.youtube.com/watch?v=LbLDPBh2UQ4 
clausscheffer meinte am 2013/04/07 12:26:
Sütterlinabend
Klasse Sound - auch wenn es sich "nur" um die deutsche Schreibschrift handelt (und "Sütterlin" wohl nicht auszurotten ist ...) 
FeliNo antwortete am 2013/04/07 13:15:
Schulmäßiges Sütterlin ist an sich auch für Ungeübte mit einem Alphabet daneben flüssig zu lesen. Schwierig wird's bei handschriftlichen "Alltagsnotizen" (also nicht von professionellen Amtsschreibern angefertigten Dokumenten, wie z. B. Briefen, Entwürfen, Protokollen etc.) seit etwa Mitte des 19. jh.s bis in die 1930er Jahre. Die Gymnasiasten lernten im 19. Jh. zwei Handschriften: die lateinische runde fürs Lateinische und die deutsche steile fürs Deutsche. Als Erwachsene pflegten sie durchweg individuelle Mischungen aus beiden zu schreiben. Solche handschriftlichen Zeugnisse sehen auf den ersten Blick nicht selten aus wie eine Mischung aus dem Chinesischen und dem Kyrillischen...;-)

Klaus Graf hat gelegentlich in "Archivalia" Hilfreiches zum Handschriftenlesen dargestellt ( //archiv.twoday.net/search?q=Pal%C3%A4ographie ). Ganz brauchbarer Trick: 1. nach Wörtern suchen, die man zweifelsfrei identifiziert und 2. auf einem Zettel ein Alphabet "nachmalen". Mit einiger Übung kann man auf den zweiten Schritt verzichten. 
Andergast (Gast) antwortete am 2013/04/08 00:58:
Gelegentlich wirken auch andere Handschriften wie exotische Schriftsysteme wie die Kommentare zu
//www.flickr.com/photos/58558794@N07/5405606185/in/set-72157627962475942/ (Illegible inscription) zeigen. Dabei gilt in erster Linie beim Lesen, sich nicht von den dekorativen Elementen ablenken zu lassen: Keep it simple.
Meiner unmaßgeblichen Meinung liest man dort schlicht:
"Iulio c Scaligehro", das "c" bedeutet ebenso schlicht: "Caesare" 
FeliNo antwortete am 2013/04/08 18:00:
Julius Caesar Scaliger (1484-1558)? Dann ist die latinisierte Form im Dativ ein Hinweis, dass es sich um einen Besitzereintrag handelt? 
Andergast (Gast) antwortete am 2013/04/09 01:35:
Das hätte ihm 1619 einige interessante Schwierigkeiten bereitet. 
FeliNo antwortete am 2013/04/09 16:59:
Allerdings:-) - die Datierung hatte ich gar nicht gesehen. Welchen Julius Scaligers Hand war's dann? Gab's noch einen? Oder war's gar die Hand eines ganz anderen, der das schrieb? 
 

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