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Die //archiv.twoday.net/stories/5911137/#5916318 vermisste Übersetzung des Buchs von Arlette Farge (1989!) hat jetzt der Wallstein-Verlag herausgebracht, wie Anton Tantner meldet.

Über das Archiv als Reservoir und Schatzhaus, als Arbeitsplatz und Zeichen herrschaftlicher Macht.

Was charakterisiert Archive? Die französische Historikerin Arlette Farge gibt in ihrem Essay eine mehrfache Antwort. Sie erschließt das Archiv als Schatzhaus, mitunter als Wunderkammer; sie umreißt es als Arbeitsplatz von Archivaren, Magazinern und Historikerinnen; sie zeigt es als Ort, der Auskunft über das Wirken herrschaftlicher Macht gibt.
Als unerschöpfliches Reservoir schildert Farge das Archiv. Die Namen und Lebensläufe der Vielen, der angeblich Namenlosen stehen für Anstrengungen - für vielerlei Formen des Versagens wie des Glücks. In Einzelepisoden folgt die Historikerin den Unregelmäßigkeiten, wenn nicht Brüchen dieser Leben.
Gerade in seiner Materialität, in seinen Prozeduren wie Skurrilitäten - und den stets möglichen Überraschungsfunden lässt Farge den »Geschmack« des Archivs erkennen.


//www.wallstein-verlag.de/9783835305984.html

Einen kurzen Auszug übersetzte Alf Lüdtke und präsentierte ihn in WerkstattGeschichte 1993:

//www.werkstattgeschichte.de/werkstatt_site/archiv/WG5_013-015_FARGE_ARCHIVS.pdf

 

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