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//www.zisska.de/kataloge/kat50/26/1881.html

Nummer: 1881
Autor/Titel: SAMMLUNG
Ca. 250 Werke des 16.-19. Jahrhunderts. Einbände d. Zt. (mäßige Gebrauchsspuren). (33)
Schätzpreis: 3.500,-
Beschreibung: Umfangreiche Sammlung theologischer und philosophischer Literatur, überwiegend aus Deutschland und Frankreich, die meisten Werke in sehr dekorativen zeitgenössischen Einbänden. Darunter auch viele mehrbändige Werke wie z. B.: N. Alexandre, Historia ecclesiastica veteris novique testamenti, Bingen 1785-90, F. Babin, Conférences ecclésiastiques du diocese d’Angers, Paris 1778, A. Barruel, Vollständige Sammlung von Schriften, Kempten 1795, L. Bourdaloue, Sämmtliche Predigten, Dresden 1763, B. Carranza y Miranda, Summa conciliorum, Augsburg 1778, G.-M. Ducreux, Die christlichen Jahrhunderte oder die Geschichte des Christenthumes, Landshut 1781-91, G. Lumper, Historia theologica-critica, Augsburg 1783-93, J. Nouet, Des bettenden Christen geistliche Einsamkeit, Augsburg 1741, K. L. Richard, Analysis conciliorum generalium et particularium, Augsburg 1728-32, S. von Storchenau, Geistliche Reden auf alle Sonntage des Jahres, Augsburg 1784 und C. Tanner, Ein ernstlicher Blick in die Ewigkeit, Augsburg 1828. Daneben einige philosophische Werke u. a. von Boëtius, Machiavelli, Plutarch, Seneca und Schlegel. Insgesamt umfaßt die Sammlung ca. 480 Einzelbände. - Viele der Werke stammen aus süddeutschen Klosterbibliotheken und aus Einsiedeln in der Schweiz, einige auch aus der umfangreichen, einst bekannten Sammlung Joseph Noltes, der 1835-1838 Pfarrer von Wingerode im Eichsfeld war. - Von einigen der mehrbändigen Werke fehlen einzelne Bände. - Meist nur leichte Gebrauchsspuren. - Siehe Farbabbildung.

Berichtigung siehe den Link auf
//archiv.twoday.net/stories/4366036/
KlausGraf meinte am 2007/10/19 12:39:
Börsenblatt Online schießt gegen ARCHIVALIA
//www.boersenblatt.net/170160/

Hierzu stelle ich fest: Es spricht nach meinen Erfahrungen alles dafür, dass die veräußerten Bestände nicht bereits in der Säkularisation, sondern erst in jüngster Zeit aus an sich schützenswerten Klosterbibliotheken entnommen wurden. Wenn geschlossene Ensembles undokumentiert aufgelöst werden (es fehlen bei Zisska alle Angaben über konkrete Provenienzen der einzelnen Bücher) - vielfach mit dem beliebten Dubletten-Argument - dann ist das ein Akt der Zerstörung, den ich auch weiterhin Plündern nennen werde. Dass Genaueres zu den Provenienzen nicht recherchierbar ist, liegt an der Tatsache, dass Auktionshäuser keine diesbezüglichen Auskünfte geben und eine Besichtigung des Bestands mir nicht möglich ist. 
 

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