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Wie aus Kreisen Kölner Archive zu vernehmen war, konnten bereits das Haupturkundenarchiv der Reichsstadt sowie einige zur Benutzung bereitgestellte Schätze gerettet werden. (Die Urkunden der Stifts- und Klosterarchive sind leider noch nicht unter den geretteten Beständen.)

Die Koordinierung der Kölner Archive und die bisher eingeleiteten Rettungsmaßnahmen laufen den Umständen entsprechend gut. Es ist mit Sicherheit kein Totalverlust eingetreten, und man geht davon aus, dass auch aus der Baugrube noch wichtige Teile gerettet werden können. Je höher das Archivgut untergebracht war und je mehr es sich auf der Hofseite befand, um so größer sind seine Chancen.

Kleine Teile des Archivs sind digitalisiert. Ältere Bestände wurden in schlechter Qualität mikroverfilmt und im Barbarastollen eingelagert.

Da Archivalia als "kritische Seite" gilt, wurde der Wunsch geäußert, zum jetzigen Standpunkt von Spekulationen über Schuldzuweisungen Abstand zu nehmen. Diesen Wunsch teile ich.

Video:

//express.motionet.de/index.yum?activeVideoID=2384&activeSectionID=&q=&q=&videoOffset=0

Bilder:

//www.stern.de/panorama/:K%F6lner-S%FCdstadt-Szenen-Verw%FCstung/656566.html?nl=Täglich04.03.2009&cp=7
Markus Kamps M.A. (Gast) meinte am 2009/03/05 21:47:
Was wirklich interessierne würde....
Die ersten Bilder der vielen aus dem unzerstörten Nebengebäude geretteten mittelalterlichen Urkunden taten gut und waren geeignet, angesichts der Horrorszenarien, ein wenig Hoffnung zu vermitteln.
Was mir in der gesamten bisherigen Berichterstattung - von Lokalpresse bis hin zur FAZ und Welt - bislang fehlt, ist ein Bericht über die genauen Aufbewahrungsbedingungen und Aufbewahrungsorte der Herzstücke des Archivs, nämlich der unschätzbaren Inkunabeln und unersetzbaren Einzelstücke.
Wie und wo, in welchem Geschoss, in einer Kompaktusanlage oder doch - wie andernorts - in säurefreien Einzelschubern im klimatisierten Stahltresor waren die unersetzlichen Stücke aufbewahrt?
Mithin wichtigste Informationen, die eine Einschätzung erlauben könnten, inwiefern wirklich ein Verlust oder Teilverlust zu befürchten ist, bzw. wie hoch die Wahrscheinlichkeit anzusetzen ist, dass zumindest die Handschriften in einem feuerfesten, und damit auch wasserresistenten Spezialtresor dieses Unglück überstanden haben könnten.
Die Frage auch, in welchem Geschoss befand sich was.... und liegt vielleicht zuunterst in Wasser, Beton und Schutt, oder obenauf und erreichbar.
Inwiefern hat eine vorhandene Kompaktusanlage Druck und Dreck abfangen können, zumal das Gebäude ja quer abgerutscht ist.
Wer die Bilder von den im Schutt verstreuten Buchbeständen (Einbände zeigten zumeist Bestände des 19. u. 20. Jh.) gesehen hat, und heute abend im Fernsehen sah, dass die "billigen" Planen hier noch einige Bestände nicht überdekten,... fängt weiterhin an zu fragen.... schnelle, fachlich kompetente Aufklärung, bzw. eine Internettseite mit "Rettungsmeldungen".. wäre angesichts all der Horrormeldungen durchaus wohltuend, darüberhinaus auch eine Antwort auf die Frage was zum Zeitpunkt der Zerstörung vielleicht ausgeliehen war..... 
Plane (Gast) antwortete am 2009/03/06 00:10:
Mangelhafter Regenschutz
In der Tat. Auf alle detaillierten Berichte kann man ja warten, wenn ansonsten alles getan wird. Wenn man sich aber den Regenschutz anschaut, bekomme man aber schon langsam Zweifel, ob dort die richtigen Leute etwas zu sagen haben. Die Archivare scheinen wohl noch nicht richtig verstanden geworden sein.
Eine nationale Katastrophe bekämpft man nicht mit Hausmittel wie eine vom Gewitter heimgesuchte Kirmes. Notfalls lässt man eine richtige Plane mit dem Hubschrauber runter und wenn man keine hat in Köln, dann fliegt man sie ein. Es war von der ersten Minute an klar, dass ausreichend Regenschutz her muss. Es geht um Werte von 400 Millionen.

Wie schon der Alt-Archivar Stehkämper zur Überdachung sagte:
"Planung! Was heißt hier Planung? Das muss gemacht werden."
//archiv.twoday.net/stories/5562412/

Bildkommetar: “Wasser tropft in die Baugrube“ (und auf die Bestände!)
//www.ksta.de/html/fotolines/1236248145578/rahmen.shtml?14
Hier die Zwischendecken zu sehen:
//www.ksta.de/html/fotolines/1236248145578/rahmen.shtml?1
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