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Es ist nicht das erste Mal, dass der Handschriftencensus (der deutschsprachigen mittelalterlichen Handschriften) wissenschaftlich relevante Seiten von Wikimedia-Projekten übergeht.

//www.handschriftencensus.de/15922 ist der Eintrag über die Handschrift eines Pestbüchleins des Ravensburger Stadtarztes Jörg Amann. Ausgewertet wurde dafür (unvollständig) der ausgezeichnete - die Informationen des Verfasserlexikons weit übertreffende - Wikipedia-Artikel über den Autor (auf den ich hingewiesen hatte):

//de.wikipedia.org/wiki/Jörg_Amann

Aber ohne den Artikel zu nennen. Dies entspricht nicht wissenschaftlichen Gepflogenheiten. Meines Wissens existiert kein Ethik-Code für die Germanistik, aber allen disziplinären Ethik-Codes und Regeln guter wissenschaftlicher Praxis ist zu entnehmen, was die Modern Language Association so formuliert:

"A scholar who borrows from the works and ideas of others, including those of students, should acknowledge the debt, whether or not the sources are published."
//www.mla.org/repview_profethics

Es gibt da keine Ausnahme für Kontexte, die man als nicht zitierfähig erachtet.

//archiv.twoday.net/search?q=wikipedia+zitierf

Auch sonst beobachte ich als häufiger Beiträger des Census, dass sehr willkürlich über die Nennung von Beiträgern entschieden wird. Manchmal werde ich für banale Tipps genannt, während das bei interessanten Hinweisen unterbleibt.
 

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