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Die Erlanger Buchwissenschaftler bloggen, aber nicht etwa auf ihrem Institutsserver oder einem unabhängigen Server, sondern im Hort der Reaktion, auf boersenblatt.net:

//www.boersenblatt.net/319424//template/b4_tpl_blog_marginalglosse/

Da fällt ein herzliches Willkommen in der Blogosphäre ausgesprochen schwer.
Peter Mulzer (Gast) meinte am 2009/05/08 00:03:
Schüchterner Versuch zur Ehrenrettung des BöBla.net
Lieber Dr. Graf,

bei näherem Hinsehen ist börsenblatt.net reaktionär - aber auch wieder nicht. Natürlich stehen sie dort auf der Seite der Urheberrechts-Jammerer, die schamhaft verschweigen, daß die Autoren meist nur mit kärglichen Butterbrodten abgespeist werden, während sie Fettlebe haben: Urheberrecht als Hauspfründe für brutale Couponschneider.

Am meisten ärgert mich, daß die Redaktion dort auch ausgesprochene Nachdruck-Drohnenverlage (total öffentlich finanzierte Arbeiten, 2 Bände zu 350 Euro verkauft - eine einzige Schande!) und noch weit schlimmer die niederländischen Naturwissenschafts-Verlagskraken - selbst die UB Basel brandmarkt deren Vertriebspolitik als erpresserisch - *völlig kritiklos* unterstützt - zweimal wurden mir dort kritische Äußerungen gegen derartige Schand-Verlage kommentarlos totalzensiert. Meinungsfreiheit à la Redakteur Biester...

Aber wir müssen anerkennen, daß die ehrwürdige Einrichtung des Börsenvereins auch ihre Meriten hat und manchen Sachzwängen unterliegt, die kunstvoll zu jonglieren sind. Wir Antiquare, unter uns uneins bis zur Lächerlichkeit (5 Berufsverbände für gerade mal 1000 Händler...), könnten z.B. unter dem Dach des Börsenvereins endlich wieder frei atmen. Als *Organisationsschema* ist er nämlich gar nicht reaktionär, der Börsenverein, sondern trotz seines Alters höchst modern und liberal.

Diese Ehrenrettung muß man den Frankfurtern zukommen lassen. 
Dennis (Gast) meinte am 2009/05/08 00:44:
Der Hort der Reaktion
Moin,

in ein bis zwei Wochen werde ich einen Artikel zum Urheberrecht in der Marginalglosse veröffentlichen, der hoffentlich jeden Verdacht ausräumt, wir wären Speichellecker der Reaktion. Die Marginalglosse ist der Versuch des Widerstandes hinter anderen Linien. Ich teile die Meinung des Lobbyvereins des deutschen Buchhandels selten, arbeite aber dennoch gerne an dem Projekt mit. Wir werden sehen, wohin das führt.

Gruß

Dennis 
 

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