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Die Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (ZfBB) ist eine (inzwischen Peer Review durchführende) deutschsprachige Fachzeitschrift für das Bibliothekswesen. Sie gilt als die führende Fachzeitschrift des wissenschaftlichen Bibliothekswesens und bietet keine Form von Open Access. Siehe zu ihr

//archiv.twoday.net/search?q=zfbb

Am 27. Juni 2010 wurde mit einer Google-Websuche überprüft, zu wievielen der in der Rubrik "Aufsätze" 2008 erschienenen 24 Beiträge kostenfreie Versionen vorliegen.

Das Jahr 2008 wurde ausgewählt, da nach § 38 UrhG bei Zeitschriftenaufsätzen ein Jahr nach Erscheinen eine Open-Access-Veröffentlichung nach herrschender juristischer Meinung möglich ist, soweit nichts gesondert mit dem Klostermann-Verlag vereinbart wurde. In E-LIS liegen einige Beiträge aus der ZfBB online vor, was nicht verwundert, denn Klostermann ist ein grüner Sherpa-/Romeo-Verlag, der Preprints und Postprints (aber nicht die Einstellung des Verlags-PDF) erlaubt:

//www.sherpa.ac.uk/romeo/search.php

Ergebnisse:

An freien Versionen konnte (mit Bedenken) eine einzige, die im Schriftenverzeichnis des Autors als Preprint gekennzeichnete Vortragsfassung

//www.dini.de/fileadmin/jahrestagungen/2007/Keynote_DINI-Jahrestagung_2007.pdf

gewertet werden.

Prozentualer Anteil der freien Versionen: 4 % (1 von 24).

Prozentualer Anteil der in Form der Version of Record oder als Final Draft vorliegenden freien Versionen: 0 %.

Prozentualer Anteil der im disziplinären Repositorium E-LIS vorliegenden freien Versionen: 0 %.

Prozentualer Anteil der in einem institutionellen Repositorium vorliegenden frei zugänglichen Volltexte: 0 %.

Prozentualer Anteil von Libre-Open-Acces (CC-Lizenz oder Vergleichbares) an den mindestens Gratis-Open-Access zugänglichen Beiträgen: 0 % (0 von 1).

Die Zahlen sprechen für sich.

Zur Einordnung des Ergebnisses:

Anteil der frei zugänglichen Zeitschriftenliteratur nach Björk et al. 2010: ca. 20 %
//archiv.twoday.net/stories/6400216/

Way 2010 fand für führende informationswissenschaftliche (Library and Information Science) US-Zeitschriften eine Gratis-OA-Rate von 27 %:
//archiv.twoday.net/stories/5921202

Dokumentation meiner Studie:
//archiv.twoday.net/stories/5921202/#6400306

Zum Thema Open-Access-Heuchelei:
//archiv.twoday.net/search?q=open+access+heuch
//archiv.twoday.net/stories/4987529/
//archiv.twoday.net/stories/2518568/
Ulrich Herb (Gast) meinte am 2010/08/17 10:44:
aufschlussreich
Leider eine aufschlussreiche Studie. Auch wenn ich glaube, dass viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare ihre Publikationen als nicht so sehr wissenschaftlich betrachten, sonderen eher als best-practice-guides oder aufgehübschte Projekt-/Tätigkeitsberichte (deswegen den Wert der Texte unterschätzen) und sie daher nicht OA stellen, überrascht mich auch immer wieder ein Blick ins Elis-Länderbrowsing: //eprints.rclis.org/view/countries/DE-.html
Wobei es mir wurscht wäre, ob die Texte auf dem disziplinären Server oder irgendeinem anderen online stehen. Hoffen wir auf Besserung, vielleicht durch eine Studie, die Zitationen auf Artikelebene misst. 
Dirk (Gast) meinte am 2010/11/04 20:18:
Ich hatte das Ganze mal etwas umfassender für deutschsprachige Zeitschriften aus dem LIS-Bereich untersucht (für die Jahre 2004-2006):

//www.bui.haw-hamburg.de/fileadmin/user_upload/lewandowski/doc/LIS-Aufsaetze_in_Google_Scholar.pdf

Hier ging es allerdings um den Nachweis in Google Scholar; hinsichtlich der Vollversionen aus der ZfBB ergibt sich allerdings kein anderes Bild. 
 

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