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Antwort auf Twitter von //www.burgerbe.de/ auf die Frage, ob die - hier schon beanstandete und im Blog durchaus lästige, da indezente - Werbung so viel abwerfe. Nun ist da ja ein vergleichsweise attraktives, massentaugliches Thema. Für Wissenschaftsblogger, die nicht auf ein paar klingende Münzen Wert legen, empfehle ich nach wie vor

//de.hypotheses.org/

Auch wenn Blogger ohne institutionelle Anbindung es aufgrund der dortigen Vorgaben bei der Anmeldung sehr viel schwerer haben als z.B. Archivämter, selbst wenn diese Versicherungswerbung betreiben.
Jan (Gast) meinte am 2014/03/02 20:37:
Blog, Geld und so
Bloggen und Werbung ist ein diffiziles Thema.

Ich komme ja aus dem Journalismus, wo es völlig normal ist, dass Inhalte mit Werbung unterlegt und so finanziert werden. Daher habe ich da auch im Blog keine Berührungsängste, so lange Werbung a) dezent bleibt b) keinen Einfluss auf den Inhalt nimmt c) keine Werbung geschaltet wird, die mir nicht passt.

Bei mir ist es so: ich kann bis zu 3 verschieden große Banner einbinden. Entweder in der Version "nur Text" oder mit blinkenden Bildchen ("KlickmichKlickmichKlickmich"). Bei mir sind etwa 70 Prozent "nur Text"-Anzeigen, die mir unauffälliger vorkommen. Bezahlt wird jedes Mal ca. 7-35 Cent, wenn jemand da drauf klickt.

Etwa 2/3 der Anzeigen haben inhaltlich etwas mit den Artikeln zu tun, z.B. Burghotels, Denkmalimmobilien-Angebote, Ferienwohnungen. Dagegen habe ich nichts. Schlüpfige Werbung und Sachen wie AfD-Propaganda habe ich ausgesperrt.

Die Einnahmen bewegen sich so im Schnitt zwischen 80 Cent bis 2,50 Euro am Tag, die ich restlos in den Blog reinvestiere. Heißt: Es finanziert den Server und weitere Burgentouren und ist als Belohnungssystem Motivation.

Ich suche noch das richtige Anzeigen-Gleichgewicht auf meiner Startseite: Mit gefällt es am besten, wenn im oberen Bereich der Startseite, also in den Anreissern der ersten drei Artikel keine Anzeigen zu sehen sind, und sie erst anfangen, wenn man ein bisschen scrollt.

Anzeigen komplett abzulehnen, verstehe ich auch. Ich ärgere mich regelmäßig über völllig überladene "News"-Seite mit auklappenden Bannern und plötzlichem Ruckeln, so dass man ständig versehentlich Werbebanner anklickt.

So viel dazu...

Beste Grüße aus Düsseldorf 
Geheim (Gast) meinte am 2014/03/03 13:16:
Tja, es arbeitet halt nicht jeder Geschichtsblogger fest in einer geschichtswissenschaftlichen Institution und verdient dort gutes Geld. Bei Freiberuflern oder Leuten mit befristeten Anstellungen sitzt das Geld dann nicht so dicke und Werbung kann durchaus helfen, den Lebensunterhalt zu verdienen. 
 

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