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Ohne mich durch unzählige gleichgeschaltete Presseartikel mit unkritischen Ausführungen zu fressen?

Tipps?

//www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=31590
weist auf RPOnline hin, die die DDB als gescheitert erklärt
//www.rp-online.de/digitales/internet/ein-millionenprojekt-ist-gescheitert-aid-1.4145333

Selber fand ich
//www.tagesspiegel.de/kultur/deutsche-digitale-bibliothek-morgen-ohne-stern/9694818.html
[ = //www.zeit.de/kultur/literatur/2014-04/deutsche-digitale-bibliothek-vollversion-online ]
"Jahrhundertflop"

[Meldung Ende 2012: //archiv.twoday.net/stories/219044776/ ]
FeliNo meinte am 2014/04/03 00:50:
Abwarten
Abwarten, das ist so schnell ja nicht zu prüfen. Die auf den ersten Blick erkennbaren “Mängel” (mangelnde Bürgernähe, Unbrauchbarkeit für Wissenschaftler) sind geäußert und via Archivalia-Links zu erreichen; bei Eingabe “Deutsche Digitale Bibliothek Kritik” bei Google (ohne Tüdelchen) kommt die Seite ganz oben.

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
Zur mangelnden Bürgernähe: ja! So eine unflotte Homepage muss einem erst einmal einfallen! Das Prinzip wird MIR zwar klar, aber außer eventuell mit dem Bildlink zu Autowerbefilmen erreicht die DDB doch niemanden (neben Selbstreferentialität u.a. ein missratener Artikel zu Galilei, Links auf eine Abkürzung, wo du für den Bürger doch das Max-Planck-Institut ausschreiben solltest, anscheinend keine Links auf Aktualitäten des Feuilletons). Man gebe z. B. mal “Martin Luther” (ohne Tüdelchen) ein – lieblose Weiterleitungsseite auf ein hölzernes Porträt, das kann das flirrende Google besser...)

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/5RHWPLGRPWB7GKMYKE5JHVZFRD5YQJ35
Zur Brauchbarkeit für Wissenschaft: Ich habe via “christianeum” vier Inkunabeln gefunden, die wir haben. DDB erfasst anscheinend die deutschen Standorte nach GW, denn anders kann ich mir eine Angabe wie “GymChristianeum” nicht erklären – wir stehen mit den Exemplaren sonst nirgendwo neben dem ISTC. Im GW wirst du allerdings mit dem Standort scheitern, der verzeichnet uns als GymChristian. Die Titelangabe ist ebenfalls bei GW und ISTC nicht erreichbar. Man hat anscheinend die einzigen bisherigen Erfassungsdaten so geändert, dass die DDB-Suche die Dinger erfassen kann. Ist das gescheit?

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/ddb/
Anscheinend wird erwartet, dass die Bibliotheken das alles selber machen; dazu hat die Süddeutsche etwas: “Das allerdings hängt entscheidend an der Finanzierung der einzelnen Einrichtungen, also an der Bereitschaft vor allem der Länder und Kommunen, dafür Mittel zu bewilligen.”
//www.sueddeutsche.de/Y5x38f/1928315/Digitale-Bibliothek-als-Vollversion-gestartet.html
Das kann teuer werden. 
KlausGraf antwortete am 2014/04/03 01:08:
Genauer hinschauen
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/5RHWPLGRPWB7GKMYKE5JHVZFRD5YQJ35

Das ist ja eine digitalisierte Kölner Inkunabel, wobei man den Link zum DFG-Viewer finden muss, um an die Scans zu kommen. Vom DFG-Viewer kommt man nicht zur lokalen Präsentation dieses Stücks, sondern nur zur Hauptseite der UB Köln. Die Scans stammen aus einem von Thaller vermurksten Altprojekt, bei dem man die Exemplarnachweise von ISTC importiert hat, wo es tatsächlich Christianeum heißt.

//inkunabeln.ub.uni-koeln.de/vdib-cgi/kleioc/g0010/exec/katistc/%22ig00438500%22

hat also mit eurem Bestand nix zu tun, sondern gehört zu den Metadaten einer Kölner Inkunabel. GENAU HINSCHAUEN! Lehrt man das Schüler nicht?

Die neue Präsentation verlinkt auf den ISTC:
//www.ub.uni-koeln.de/cdm4/document.php?CISOROOT=/inkunabeln&CISOPTR=72952&REC=1

Dort steht dann auch: Kein Urheberrechtsschutz, während die DDB behauptet: Rechteinformationen beim Provider klären. 
FeliNo antwortete am 2014/04/03 01:20:
Dass es sich um das Kölner Exemplar handelt, war mir klar. Nur bin ich dem Link nach Köln gefolgt und hab dabei die o.g. Seite //inkunabeln.ub.uni-koeln.de/vdib-cgi/kleioc/g0010/exec/katistc/%22ig00438500%22 nicht gefunden. Danke für den Link. Die Präsentation des Digitalisats selbst habe ich nicht geprüft. Geht's eventuell noch umständlicher?

Den Rechteschutz hatte ich erst mal nicht im Visier; Wissenschaft dürfte den ohnehin ignorieren; ob Bürger mit Interesse am Stöbern damit involviert sind, entzieht sich meiner Kenntnis. 
KlausGraf antwortete am 2014/04/03 01:27:
DFG-Viewer
Genau hinschauen. Es gibt drei Präsentationen:

a) die von Thaller mit kleioc in der URL

b) die jetzige mit Content-DM mit cdm4 in der URL

c) die im DFG-Viewer, die den ganzen Band repräsentiert (während in dem Thaller-Projekt Einband, Vorsatzblätter weggelassen wurden). Der Teil, der der Regula entspricht:

//goo.gl/Sq9AWy

Zu dieser kommt man, wenn man auf den entsprechenden Link in der DDB klickt. 
FeliNo antwortete am 2014/04/03 01:30:
P.S.
Das Ganze könnte noch unübersichtlicher werden angesichts der Tatsache, wie GBV z. B. zeigt, dass ein Druckwerk älterer Bauart von den Bibliotheken höchst unterschiedlich erfasst wird. Das ist so und kann auch kaum behoben werden. Wie geht eine ehrgeizige Datenbank damit um, wenn sie z. B. Standorte verzeichnen will? 
FeliNo antwortete am 2014/04/03 01:35:
Sorry, Kreuzstichedits...;-)
Habe verstanden. Mir geht's um den Anspruch der DBB - und um die Frage, inwieweit der realisierbar ist ohne die aktive Beteiligung der Bibliotheken, auch z. B. in Bezug auf die Bürgernähe. Wissenschaft hat ja längst ihre Datenbanken; inwieweit DDB Mehrwert bedeutet, wird sich wohl erst zeigen. 
 

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