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Das Gebetbuch Wien ÖNB Cod. 3005 wurde 1518 für eine Schwester Veronika Mundprat geschrieben, vermutlich von einem männlichen Geistlichen.

Eigenartigerweise ist die Zuweisung der Mundpratin nach Inzigkofen, die handschriftlich im digitalisierten Menhardt-Katalog vermerkt ist, von Christine Glaßner im Handschriftencensus ignoriert worden:

http://www.handschriftencensus.de/11514
Siehe auch
http://manuscripta.at/?ID=5232

Menhardt:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0750b_b0751_jpg.htm

Noch eigenartiger ist freilich, dass Werner Fechter, der sich jahrzehntelang mit den Inzigkofener Handschriften befasst hat, dieser Codex entgangen ist. Es kommt wohl niemand anderes für die Veronica Muntprat in Betracht als die Inzigkofener Chorfrau dieses Namens, die, einer Konstanzer Patrizierfamilie entstammend, 1469 in ihrem 14. Lebensjahr in Inzigkofen eintrat und dort 1531 verstarb (Fechter, Deutsche Handschriften ... 1997, S. 28, siehe auch das Register S. 208).

Dass Bl. 198v das Provinzialkapitel der Dominikaner in Ulm 1496 erwähnt ist, muss nicht bedeuten, dass es sich um eine Dominikanerin handelt. (Derjenige, der die handschriftliche Notiz verfasste, wies Inzigkofen fälschlich den Dominikanerinnen zu.) Einen kurzen lateinischen Bericht zum Kapitel überliefern lateinische Dominikaner-Annalen, die v. Loe QF OP I edierte (aus Wien Cod. 1507 http://archiv.twoday.net/stories/914849/ )

http://books.google.de/books?id=5AGWJ3f4KbsC&pg=PA50 (US)

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/97001209/
 

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