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//www.rheinische-geschichte.lvr.de

Ein paar Rezensionen, ein paar Biographien (ohne PND!!), ein paar Ortsartikel - so what? Ich bin ja dafür bekannt, das Portal zur Westfälischen Geschichte nicht zu lieben, aber was die Rheinische Konkurrenz da nach vermutlich jahrzehntelangen, steuergeldfressenden Vorarbeiten abgeliefert hat, ist im Vergleich dazu und allen anderen vergleichbaren Angeboten schon etwas ärmlich.

Was soll beispielsweise ein statischer Artikel über Aachen, wenn auch aus der Feder des Stadtarchivars?

//www.rheinische-geschichte.lvr.de/orte/ab1815/Kreisfreie_Staedte/Seiten/Aachen.aspx

Die Wikipedia hat da uneinholbar die Nase vorn. Sofort können neue Erkenntnisse (mit Einzelnachweisen!) eingearbeitet werden und die Bilder sind nachnutzbar.

Das alles ist - vor dem Hintergrund, was 2010 state of the art ist - so unsäglich schlecht, dass man sprachlos ist.
ladislaus (Gast) meinte am 2010/10/03 14:37:
Lustig auch, dass bei den Biographien Hinz und Kunz (darunter ein LVR-Chef) dabei sind, aber Heinrich Böll vergessen wurde...

Die Verknüpfung mit anderen biographischen Angeboten ist leider aufgrund fehlender PND sehr eingeschränkt. Hier gibt es immerhin eine externe PND/BEACON-Datei dazu:

//www.andreas-praefcke.de/temp/BEACON-PND-RheinischeGeschichte.txt 
Ladislaus meinte am 2010/10/03 14:52:
Noch etwas zum biographierten LVR-Direktor:

//www.rheinische-geschichte.lvr.de//persoenlichkeiten/K/Seiten/UdoKlausa.aspx

Ganz und gar reingewaschen wird er in der Biographie nicht, aber der Respekt trieft doch allzusehr aus dem Text (Als er nach 21 Jahren am 31.10.1975 in den Ruhestand ging, konnte er auf ein erfolgreiches Lebenswerk zurückblicken).

Vorher heißt es einmal:

"Sein Verhältnis zu den neuen Machthabern war zwiespältig, was unter anderem an seinem aktiv gelebten katholischen Glauben lag."

Der gelebte Glauben sah dann so aus:

Udo Klausa: "Rasse und Wehrrecht". (= Recht und Rechtswahrer. Beiträge zum Rassegedanken, hgg. v. Dr. Ruttke u. Dr. Ristow; Heft 2.) 1936

Das (laut Bibliothekskatalogen einzige vor 1945 von ihm geschriebene) Büchlein kommt im Artikel nicht vor.

Daraus entwickelte sich jedoch nie eine oppositionelle Haltung, und das Regime hat ihn nie als Gegner wahrgenommen..

Ja, so kann man das natürlich auch sagen.

Ich kenne genaue Details von Klausas Lebensweg nicht. Man hätte sich aber deutlichere Worte und keine derart betuliche Biographie im Stil der 1950er Jahre gewünscht. 
Ladislaus antwortete am 2011/09/22 13:54:
Nachtrag
Der Artikel zu Klausa fehlt inzwischen kommentarlos. 
Stefan Kraus (Gast) meinte am 2010/10/05 23:13:
Rezension zum Geschichtsportal "Rheinische Geschichte"
Hallo,
ich habe auf meinem Blog das Internetportal "Rheinische Geschichte" rezensiert und bin auch auf die hier geäußerte Kritik eingegangen. 
Stefan Kraus (Gast) antwortete am 2010/10/05 23:15:
Der Link zur Rezension
Nachtrag: Der Link zur Rezension fehlte noch:

//historikerkraus.de/blog/?p=352 
KlausGraf antwortete am 2010/10/05 23:28:
Pro domo
Wenn ein Mitarbeiter des Portals dieses rezensiert, weiß ich, was ich davon zu halten habe. Ende der Diskussion. 
Stefan Kraus (Gast) antwortete am 2010/10/05 23:45:
keine Diskussion, nur eine Feststellung
* Ich bin kein Mitarbeiter des Portals, sondern Autor zweier Beiträge.
* Ich habe mich als solcher zu erkennen gegeben und mit offenen Karten gespielt.
* Ich habe, wie ich denke, eine durchaus differenzierte Ansicht geäußert und durchgängig mit Argumenten untermauert.
Nicht mehr, nicht weniger. 
 

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