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//www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Kontroverse-um-Online-Publikationsrechte-in-der-Wissenschaft-1103249.html

Stein des Anstoßes ist vor allem das Drängen von Vereinigungen wie der "Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen" auf ein "unabdingbares" Recht für wissenschaftliche Autoren, ihre Aufsätze und unselbständig erschienenen Werke "nach einer angemessenen Embargofrist" Eins zu Eins in der Verlagsversion im Internet veröffentlichen zu dürfen. Es gehe darum, dass die Möglichkeit zur kostenfreien Publikation öffentlich geförderter Forschung nach rund sechs bis zwölf Monaten wieder an den Urheber zurückfalle, erläuterte Anne Lipp, Leiterin der Gruppe "Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme" bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), gegenüber heise online. Um die Zitierfähigkeit zu erhalten, sei es dabei wichtig, dass die Zweitveröffentlichung im Netz im Format der verlegerisch betreuten Erstpublikation erfolge.

Das ist die richtige Richtung. Die Formatfrage ist ein entscheidender Punkt für die Akzeptanz von Open Access in den Wissenschaften, in denen üblicherweise längere Aufsätze publiziert werden. Wissenschaftler tendieren dazu, nicht den "final draft" ins Institutionelle Repositorium abzugeben, sondern ein Verlags-PDF, auch wenn dieses auf unabsehbare Zeit der Öffentlichkeit (oder den Nicht-Universitätsangehörigen) nicht zur Verfügung steht.

Der Mehrwert, den Verlage real erbringen, kann dabei durchaus vergütet werden - aber nicht nach unrealistischen Mondpreisen für Leistungen, die in Wirklichkeit der Autor oder seine Institution erbringt.
 

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