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Ungeschickt auch das Agieren der Stadtregierung in Sachen Staats- und Stadtbibliothek. Natürlich hat sie Recht, wenn sie den Freistaat für Betrieb und Gebäudesanierung stärker in die Pflicht nehmen will. Das Land speist die Stadt seit 100 Jahren mit Almosen ab. Doch mit der plumpen Ansage, das Haus notfalls zu schließen und die wertvolle Sammlung Augsburger Kulturgeschichte zu zerschlagen, wurde eine Empörungswelle ausgelöst, die sich gegen die Stadt richtet statt gegen den Freistaat. Warum gibt es hier keine klügere Rathausstrategie?

Kommentiert Alfred Schmidt "Schwere Tage für Gribl":
//www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Schwere-Tage-fuer-Gribl-_arid,2270093_regid,2_puid,2_pageid,4288.html

Augsburger Reiter mit Stadtpyr (1457), SStB Augsburg Cod. Halder 1
Anonym (Gast) meinte am 2010/10/17 18:25:
So ein Quatsch ...
... Der Freistaat benachteiligt doch Augsburg nicht, sondern privilegiert es. Augsburg hat als einzige Stadt Bayerns eine wissenschaftliche Stadtbibliothek, die nicht nur Zuschüsse vom Freistaat Bayern erhält, sondern auch vom bayerischen Pflichtexemplargesetz profitiert. München und Nürnberg haben dieses Privilegien nicht, beiden unterhalten trotzdem wissenschaftliche Bibliotheken - in Nürnberg mit Altbeständen bis ins Spätmittelalter, in München die Nachlass-Sammlung der Monacensia - und sammeln die ihre Region betreffende Literatur aus eigenen Erwerbungsetats ohne Pflichtexemplare. 
ladislaus (Gast) antwortete am 2010/10/18 10:41:
Naja, die Zuschüsse sind minimal, wenn man den Presseberichten glauben darf, und so ein Pflichtexemplarwesen kostet auch eine Menge. Außerdem gibt es z. B. in Neuburg eine Staatsbibliothek, die der Augsburger ähnelt und den vorwiegend staatlichen und nichtkommunalen Charakter einer solchen wissenschaftlichen Regionalbibliothek verdeutlicht. 
 

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