Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 
Sehr geehrte Herren Prof. Conze, Frei, Hayes und Zimmermann,

Unter Hinweis auf meinen sehr konkreten Beitrag

//archiv.twoday.net/stories/8408666/

möchte ich Sie bitten mir, falls die Möglichkeit besteht, mitteilen zu lassen, wie der auf Seite 81 in Ihrem Werk erwähnte Emigrant hiess, der sich Anfang Mai 1934 der Londoner Botschaft als Spitzel anbot.

Ferner wäre ich Ihnen sehr dankbar, falls SIe mitteilen könnten in welcher Akte des PA dieser Vorgang enthalten ist.

Mit freundlichen Grüssen

Alexander vom Hofe
Madrid

update:
Heute, 2.11.2010 erhielt ich einen dahingehenden Zwischenbescheid, wonach die Frage von Marburg aus nicht beantwortet werden könne. Meine Frage sei an den zuständigen
Mitarbeiter weitergeleitet worden; sollte er Auskunft geben können, so würde ich bescheid erhalten.

UPDATE 5.11.2010:
Schreiben der Historikerkommission vom 5.11.2010:
der zuständige Mitarbeiter teilte mir auf Nachfrage mit, er habe die Personenfrage damals auch zu klären versucht, allerdings ohne Erfolg. In den Akten des Ref.D (hier v.a. R 99578) fand sich kein Hinweis. Möglicherweise wäre die Durchsicht des Bestandes der B London ein Ansatzpunkt.

Erbitte Angabe des Beleges für die in das AMT auf S. 81 enthaltene Angabe zu "ein Emigrant der seine Spitzeldienste der Londoner Botschaft anbot".

Antwort der Historikerkommission vom 5.11.2010:
"wie die Fußnote 22 der Seite 81 ausweist, stammt die Information, dass sich ein Emigrant als Spitzel anbot aus der Akte PAAA, R 99578 (Bismarck an AA, 3.5.1934). Um wen es sich bei diesem Emigranten handelte, liess sich hingegen nicht ermitteln, wie mir der zuständige Mitarbeiter schrieb. Sollten Sie dahingehend forschen wollen, hat er den Bestand der Botschaft London als möglichen Anhaltspunkt empfohlen".

An den zuständigen Bearbeiter und der Historikerkommission spreche ich hiermit meinen Dank für die rasche Beantwortung meiner Fragen aus.

Heute 5.11.2010 schrieb ich das PA des AA an:
teilen Sie mir bitte die Signatur des in Frage kommenden Bestandes der Botschaft London mit.Gerne hätte ich gewusst um welche Person mit welchem Amt es bei von Bismarck geht.

Erbitte Kopie der Akte PAAA R 99578".

Bei von Bismarck handelte es sich um Otto "Fürst" von Bismarck.
Auf seinem Gut im Sachsenwald wurde der nationalsozialistische Kriegsverbrecher Richard Baer nach 15jährigem Aufenthalt 1960 verhaftet.

//de.wikipedia.org/wiki/Otto_F%C3%BCrst_von_Bismarck_(CDU)

Noch eine Anmerkung an den der den Vorgang nicht kennt. Ich versuche zu ermitteln, wer und aus welchen Gründen den Bruder meines Grossvaters 1934 bei der Gestapa angezeigt hat.
Legitimer Wunsch ? Martin Buback möchte Licht in das Dunkel um den Tod seines Vaters eindringen lassen. Legitimer Wunsch ?

Fortsetzung //archiv.twoday.net/stories/8417333/

Vierprinzen
Georg Frentzek (Gast) meinte am 2010/10/31 13:42:
Re: Öffentliche Bitten
Sehr geehrter Herr vom Hofe,

unter Hinweis auf die Belastbarkeitsgrenze der Nerven der Archivalia-Leserschaft möchte ich Sie bitten, bei der nächsten Recherchefrage den Sekretariaten der Herren Prof. Conze, Frei, Hayes und Zimmermann ganz einfach direkt eine Mail zu senden.

Mit freundlichen Grüßen,

Georg Frentzek 
vom hofe antwortete am 2010/10/31 14:26:
Herzlichen Dank für den Hinweis
Sehr geehrter Herr Frentzek,
Sie sind offensichtlich ein Vertreter der archivalia Leserschaft, zu der ich auch gehöre. Kennen wir uns ? Kennen Sie meine Belastbarkeitsgrenze ? Wahrscheinlich übertrifft sie Ihre.
Zur Sache:
hatte sowohl de Historikerkommission über die Marburger Uni als auch das AA angeschrieben. Sobald ich eine Antwort erhalten habe, werde ich interessierte Leser darüber informieren, wer der Spitzel war der sich der Londoner Botschaft anbot. Aus meiner Sicht ist die Thematik so interessant wie die Studie selbst. 
schwalm.potsdam (Gast) antwortete am 2010/10/31 17:01:
Öffentliche Bitte
Sehr geehrter Herr Frentzek,

mit Blogbeiträgen ist es wie mit öffentlichen Aushängen, papiernen oder elektronischen Zeitungsartikeln - man kann sie lesen, man muss aber nicht. Wenn Ihnen die Artikel von Herrn vom Hofe nicht gefallen, dann lesen Sie diese in Zukunft doch einfach nicht mehr. Die Verallgemeinerung in Ihrem Beitrag erscheint mir unpassend, denn als ein regelmäßiger Leser und Blogger von/in Archivalia finde ich die Beiträge von Herrn vom Hofe jederzeit interessant und wichtig - im Hinblick darauf, dass die Kritik an den Beiträgen von Herrn vom Hofe äußerst gering ist, bin ich offensichtlich nicht der einzige regelmäßige Leser seiner Artikel. Von daher meine Bitte an Herrn vom Hofe: Lassen Sie sich nicht beirren und schreiben Sie weiter Ihre häufigen Beiträge. Wer sie nicht lesen mag, muss sie sich auch nicht anschauen.

MfG
Schwalm 
vom hofe antwortete am 2010/10/31 17:36:
Gracias desde Madrid
Vielen Dank für die Aufmunterung. Derzeit lese ich das AMT. Da ich mich mit der Thematik jahrelang beschäftigt habe, notiere ich hier in Archivalia die Aspekte die zum Thema Hochadel im Nationalsozialismus, Archivsperren und Verfolgung von Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe im Mai 1934 passen. Das ist der Grund, warum ich Beiträge öfters "aktualisiere". Dass das PA mich 5 Jahre lang im Unwissen über die Identität des Herrn von Behr beliess ärgerte mich massiv. Dass auf Seite 81 in Das AMT ohne Namensnennung ein Emigrant erwähnt wird der sich als Spitzel bei der Londoner Botschaft anbot wundert mich sehr, ebenso, dass in der gesamten Studie Baron Kurt von Behr nicht ein einziges Mal erwähnt wird.

Solange ich kann werde ich meine Erkenntnisse interessierten Lesern open access zur Verfügung stellen. Platz auf der "Wolke" gibt es genug. 
 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma