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//erbloggtes.wordpress.com/2014/06/20/eigenplagiate-jakob-augstein-marc-jan-eumann-frank-schirrmacher/

Archivalia - siehe //archiv.twoday.net/stories/444870012/ - wird zitiert.
FeliNo meinte am 2014/06/23 00:59:
Der (zitierte!) Titel mit der Aufzählung nach dem Doppelpunkt hat mich erschreckt. Ich halte ihn für unangemessen und gedankenlos. 
KlausGraf antwortete am 2014/06/23 02:31:
Ich nicht.
Dr. Bernd Dammann (Gast) meinte am 2014/06/23 10:40:
'Schmähkritik' - eine Kostprobe plagiatorischen Tugendterrors
Von persönlichem Frust, Neid und Häme wird der verkappte ‚Nachruf‘ bestimmt, zu dem sich „erbloggtes“ aus gegebenem Anlass hinreißen lässt. Unter dem Deckmantel, Erhellendes zu dem in seinen Kreisen künstlich aufgeblasenen Scheinproblem von sog. Eigenplagiaten beizutragen, liefert ihm seine auserkorene Thematik einzig und allein den Vorwand, im Rundumschlag seinen niederen Beweggründen gegen den angemaßten „Qualitätsjournalismus“ freien Lauf zu lassen.

Was uns ‚erbloggtes‘ als inzwischen fast vergessene Nachricht - sachlich wohl durchaus zutreffend - wieder in Erinnerung rufen will, ist sein Hinweis:
„Schirrmacher erhielt seinen Doktorgrad an der Gesamthochschule Siegen für eine Arbeit, die auf einem in Heidelberg als Magisterarbeit eingereichten Text basierte, der im Wesentlichen zwischen Magister und Promotion veröffentlicht worden war. Der Spiegel wetterte damals heftig gegen Eigenplagiate. Heute druckt er selbst welche.“ (zit. aus: erbloggtes, 20. Juni 2014)

Also: de mortuis nihil nisi bene – nur noch eine Einstellungs- und Verhaltensmaxime „des vom Untergang bedrohten Bildungsbürgertums“! - „erbloggtes“ und Klaus Graf – Vorboten und Vorbilder der neuen Zeit? 
KlausGraf antwortete am 2014/06/23 14:49:
Dr. Dammanns Furor
Von Zeit zu Zeit las ich den Alten gern, aber in letzter Zeit vernebelt öffentlich abgehusteter Schaum vorm Mund offenkundig sein Denkvermögen. Erbloggtes ist ein kluger und vernünftiger Beobachter der Plagiatszene, der sich durch meist besonnene Beiträge, mit denen ich oft wenngleich nicht immer übereinstimme einen guten Ruf erarbeitet hat.

Dr. Dammann kann nicht lesen und Frau Noeske ebensowenig, denn Häme oder Pietätlosigkeit ist erweislich nicht im inkriminierten Text vorhanden, dessen Überschrift ich hier übernommen habe. Es geht im Kern darum, dass "der" Qualitätsjournalismus, der Eigenplagiate angreift, selbst in dieser Beziehung Dreck am Stecken hat. Der zu früh verewigte Schirrmacher wird weder pietätlos angegriffen noch sonstwie verächtlich gemacht. Wenn aus Anlass seines Nachrufs von Augstein auf Schirrmacher an die Angriffe auf Eumann (und meine Verteidigung des Eigenplagiats) erinnert wird und daran, dass im Spiegel seinerzeit Schirrmacher des Eigenplagiats geziehen wurde, dann ist das ein berichtenswerter Umstand, der nicht im geringsten geeignet ist, die Ehre und das Andenken Schirrmachers, der in der Tat (auch wenn ich seine Positionen nicht selten ablehnte) wichtige gesellschaftliche Debatten angeregt hat, in Frage zu stellen. Schirrmacher wird nicht als Plagiator hingestellt, sondern als Opfer eines unberechtigten Angriffs.

De mortuis nil nise bene war natürlich immer schon falsch. Es bedarf keineswegs des Rückgriffs auf Gestalten wie Hitler um zu zeigen, dass es sinnvoll und wichtig ist, sachliche Kritik, die sich zwangsläufig immer mit handelnden Personen verbindet, nicht zu unterlassen nur, weil der- oder diejenige verstorben ist. Nachtreten ins Grab gehört sich freilich nicht, darum ging es aber hier nicht.

Dr. Dammann ist alt genug, um den gesetzlich nicht vorgesehenen Rechtsbehelf der Rau'schen Rüge zu kennen. Ich rüge als Verantwortlicher für dieses Blog seine in letzter Zeit überwiegend unsachlichen Kommentare, die im wesentlichen persönliche Angriffe auf Erbloggtes/Causa Schavan oder jetzt auch mich waren. Ich darf ihn dringend bitten, wieder mehr argumentative Substanz einzubringen und mit dem Gefasel vom Tugenterror aufzuhören. Danke im voraus. 
FeliNo antwortete am 2014/06/23 19:38:
Zu erzürnen war nicht meine Absicht; ich beschrieb oben meine persönliche Reaktion auf den "(zitierte[n]!) Titel". Auf die Darstellung ging ich nicht ein. Die Schelte wegen meines Beitrags, geschätzter Klaus Graf, finde ich etwas zu flott. 
 

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