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Archivbau


Quelle: Homepage Stiftung Dokumentation Kunst in Liechtenstein


Quelle: Homepage des Landesarchivs Liechtenstein

"Nathalie Larradet, *architecte, résidant à Pau. Elle a conçu le bâtiment des archives départementales des Landes. Son œuvre alliant ancien et contemporain est la représentation même de la mission des Archives : conserver lhéritage du passé et le présenter au public contemporain."


Zürich - Irchelpark - Staatsarchiv IMG 3034
By Roland zh [CC-BY-SA-3.0], from Wikimedia Commons
Erweiterung (2007) im Bild rechts


Erweiterungsbau KUBUS/Titan, Nordfassade des Büroturms



v.l.n.r.: Eingang, Empfang, Lesesaal

Quelle: Homepage des Stadtarchivs Bern


"Eine Vogelschau des Archivmodells führt uns deutlich die funktionalen Zusammenhänge vor Augen und illustriert eindrucksvoll die Klarheit des architektonischen Konzeptes: Als Aufbewahrungsort der Schrift- und Bildquellen und somit als ideelles Herzstück des Archivs dominiert im Außenbau an Größe und Wucht der zentrale viergeschoßige Block mit den Magazinen. Daran schließt nördlich der Öffentlichkeitsbereich mit dem effektvoll zur Straßenflucht und gegen das Stadtzentrum vortretenden gläsernen Oval des Saales der Landesgeschichte an, in den der schwarze Würfel des Vortragssaales tw. integriert ist. An den langen gläsernen Verbindungsgang sind gleichsam wie die Finger einer Hand drei unterschiedlich große Trakte für die mannigfachen Arbeitsbereiche eines Archives angefügt: Anlieferung, Ordnung, Restaurierung und Verfilmung im größten, Lesesaal und Wissenschaftlicher Dienst im mittleren sowie Direktion, Kanzlei und Bibliothek im kleinsten nördlichen."


Außenansicht des Saales der Landesgeschichte in Abendbeleuchtung, Foto: Mag. G. Erlacher
"Schon am Außenbau finden sich mannigfache Symbolikbezüge zu den Aufgaben und zur Bedeutung des Gebäudes: Das gläserne Oval des Saales der Landesgeschichte und der in diesen einschneidende, durch die schwarze Serpentinverkleidung hervorgehobene Vortragssaal sind gleichsam eine Visitenkarte der Öffentlichkeitsarbeit des Archivs und sind ein demonstrativer Blickfang für den sich von der Innenstadt Nähernden. Im Außenbau allseitig dominant ist nicht nur durch seine Höhe der Magazinblock, wobei die Verkleidung mit Krastaler Marmorplatten nicht nur den Wert der einliegenden Archivalien betont, sondern auch eine wichtige Funktion im Klimatisierungskonzept erfüllt. Der Schriftzug UNVERGESSEN an den Stufen vor dem Magazintrakt ist ein Teil der Installation Cornelius Koligs und suggeriert die Memorialfunktion eines Archivs. Demgegenüber fügt sich die gartenseitige Front in eine gewisse Ruhe und Behaglichkeit der umgebenden, in Grün gebetteten Liegenschaften ein. Das Wasserbecken mit seiner spiegelglatten Wasserfläche, innerhalb der sich eine "Insel" mit Tischen und Sitzgelegenheiten als Stätte der Rekreation und Diskussion befindet, entfaltet seine stärkste Wirkung von der Aula aus. "
Quelle: Homepage des Landesarhivs Kärnten

Klagenfurt Landesarchiv 27112007 08
Johann Jaritz, Wikipedia, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Stadtarchiv_Essen
(Quelle: Wikipedia)


"... Derzeit sichtbarstes Zeichen des Baufortschritts ist die äußere Fertigstellung des Magazin-Gebäudes: Hinter der Luisenschule an der Bert-Brecht-Straße ist ein Anbau entstanden, der künftig rund zehn Regalkilometer mit alten Akten aufnimmt. Er kommt ohne Tageslicht aus, benötigt aber konstante 18 Grad Celsius Raumtemperatur und gleichbleibende Luftfeuchtigkeit. Deshalb sind in die Fassaden keine Fenster, sondern hochformatige Luken eingelassen. Die Fassade wurde mit korrodierendem Stahl verkleidet. „Die Fassade wird weiterrosten und so ihr Aussehen ändern”, erklärt der verantwortliche Architekt Frank Ahlbrecht. Eine Stahlfassade deute auf den „Tresor-Charakter” des Gebäudes hin und unterstreiche die Bedeutung Essens als frühere Stahl-Stadt. Dem Vernehmen nach hat die Fassade erste Fans: Baudezernentin Simone Raskob und Kulturhauptstadt-Organisator Oliver Scheytt sollen von einer „Sensation” ..."
Quelle:derwesten.de, 10.09.2009

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Render © Zaha Hadid Architects

"PROGRAM:
Archives, Library, Office

CLIENT:
Departement de l’Herault
Herault
Amenagement
1000, rue d’Alco
34087 Montpellier Cedex 4
France

SIZE:
Site: 35000 m²
Building: 28500 m²

CONCEPT:
The Pierres Vives building of the department de l’Herault is characterised by the unification of three institutions – the archive, the library and the sports department – within a single envelope. These various parts of this ‘cite administrative’ combine into a strong figure visible far into the landscape. As one moves closer, the division into three parts becomes apparent. The building has been developed on the basis of a rigorous pursuit of functional and economic logic. However, the resultant figure is reminiscent of a large tree-trunk, laid horizontal.

The archive is located at the solid base of the trunk, followed by the slightly more porous library with the sports department and its well-lit offices on top where the trunk bifurcates and becomes much lighter. The branches projecting off the main trunk are articulating the points of access and the entrances into the various institutions. On the western side all the public entrances are located, with the main entrance under an enormous cantilevering canopy; while on the eastern side all the service entrances, i.e. staff entrances and loading bays are located.

ARCHITECT:
ZAHA HADID ARCHITECTS
DESIGN: Zaha Hadid
PROJECT ARCHITECT: Stephane Hof
PROJECT TEAM: Joris Pauwels, Philipp Vogt, Rafael Portillo, Melissa Fukumoto, Jens Borstelman, Jaime Serra, Kane Yanegawa, Loreto Flores, Edgar Payan, Lisamarie Villegas Ambia, Stella Nikolakaki, Karouko Ogawa, Hon Kong Chee, Caroline Andersen, Judith Reitz, Olivier Ottevaere, Achim Gergen, Daniel Baerlecken, Yosuke Hayano, Martin Henn, Rafael Schmidt, Daniel Gospodinov, Kia Larsdotter, Jasmina Malanovic, Ahmad Sukkar, Ghita Skalli, Elena Perez, Andrea B. Caste, Lisa Cholmondeley, Douglas Chew, Larissa Henke, Steven Hatzellis, Jesse Chima, Adriano De Gioannis, Simon Kim, Stephane Carnuccini, Samer Chamoun, Ram Ahronov, Ross Langdon, Ivan Valdez, Yacira Blanco, Marta Rodriguez, Leonardo Garcia, Sevil Yazici, Renata Paim Tourinho Dantas, Hussam Chakouf.
COMPETITION TEAM: Thomas Vietzke, Achim Gergen, Martin Henn, Christina Beaumont, Yael Brosilovski, Lorenzo Grifantini, Carlos Fernando Perez, Helmut Kinzler, Viggo Haremst, Christian Ludwig, Selim Mimita, Flavio La Gioia, Nina Safainia.

CONSULTANTS:
LOCAL ARCHITECT (Design Phase): Blue Tango
LOCAL ARCHITECT (Execution Phase): Chabanne et Partenaires
STRUCTURAL ENGINEER: Ove Arup & Partners
M&E: Max Fordham and Partners (London, UK), OK Design Group
LIGHTING: Ove Arup & Partners (Concept Design), GEC Ingenierie
ACOUSTIC: Rouch Acoustique
COST: Gec LR"

Link: Homepage Zaha Hadid



Render © Zaha Hadid Architects


Benutzersaal (Foto: Hans-Christian Schink)

"Sanierung und Umnutzung Schloss Freudenstein
Freiberg zum Sächsischen Bergarchiv und Mineralogische Sammlung

Bauherr: Stadt Freiberg
Die Oberbürgermeisterin, Hochbauamt
Petriplatz 7, 09599 Freiberg
Tel.: 03731-273412 Herr Eckardt

LP 2-8

Planung/Ausführung: 2005-2008
Öffentlicher Auftraggeber

Gebäudedaten: BGF 16.450 m2, BRI 59.120 m3

Mineralogische Sammlung NF 3079 m2
Sächsisches Bergarchiv NF 3265 m2

Gesamtkosten gepl. inkl. MwSt. 21.666.000,- € *KG 300+400 (nach DIN 276)

Das Bild des Schlosses und Eingang Das Schloss als städtische Dominante ist für die Stadt Freiberg prägend. Wir gehen von einer Erhaltung und Unantastbarkeit der äußeren Erscheinung aus. Alle bisherigen Umnutzungen waren mit einer Wandlung des Schlossbildes verbunden. Dem historischen Nutzungszustand werden die neuen Funktionen eingeschrieben. Lediglich die Haupterschließung erfolgt im Schlosshof durch einen monolithartigen Baukörper. Die äußere Einheit der beiden Institutionen in der Schlosskubatur findet im Inneren ohne Einschränkung der funktionalen Eigenstrukturen statt. Bergarchiv mit Lesesaal und Ausstellung sind ebenso separat erreichbar, wie Mineraliensammlung, Cafe und Vortragssaal. Verknüpfungen werden im Inneren sichtbar und geben der gewählten Raumzuordnung aller öffentlichen Bereiche eine größtmögliche Varianz. Bergarchiv und Mineralogische Sammlung reagieren auf unterschiedliche Weisen auf den Bestand. Sinnbild ist dabei die Rezeption der Tätigkeitsfelder. Geht das Archiv von der Funktion des Schützens aus, so stellt sich das Museum einer breiten Öffentlichkeit. In ihrer Unterschiedlichkeit ergänzen sich beide zu einem spannungsvollen Ganzen."

Quelle: AFF-Architekten

Die im Mai 2008 bei Dr. phil. bei Prof. Dr. Lutz Heusinger (Philipps-Universität Marburg) vorgelegte Dissertation Katja Leiskaus gilt es hier anzuzeigen. Leiskau hatte 1999 bereits eine Arbeit über den Neubau des Marburger Staatsarchivs vorgelegt. Seit Oktober 2001 ist sie als Angestellte am Bildarchiv Foto Marburg tätig.
Der 199 Seiten starke Textband ist als pdf-Dokument verfügbar:
http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2008/0481/pdf/disskl1.pdf .
Unabhängig von einer inhaltlichen Bewertung ist diesem Werk ein baldiger Druck zu wünschen.

 

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