Digitale Bibliotheken
Cronecken der Sassen / Conrad Bote. - [Online-Ausg.]. - Mencz : Peter Schöffer, 6.III.1492
Permalink: http://diglib.hab.de/drucke/gl-4f-91/start.htm
Die Illustration zeigt ein Fragment des Staatsarchivs Marburg.

Update:
Siehe auch
http://bibliodyssey.blogspot.com/2008/04/chronicles-of-saxony.html
Permalink: http://diglib.hab.de/drucke/gl-4f-91/start.htm
Die Illustration zeigt ein Fragment des Staatsarchivs Marburg.

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Siehe auch
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KlausGraf - am Mittwoch, 16. April 2008, 21:50 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4865991/ bemängelt zurecht, dass Nemesis, die Textsammlung für sozialistische belletristik es an Sorgfalt fehlen lässt. Inzwischen ist Wikisource der "Marktführer", was editorische Qualität angeht. Zeno.org bietet mitunter Scans der Vorlage, durch die Angabe des Seitenwechsels und die aufwendige Texterfassung können die dortigen Texte als überwiegend zitierfähig, da nach zuverlässigen Ausgaben erstellt, gelten. Neulich sah ich beim Projekt Gutenberg-DE sogar Seitenwechsel markiert. Vermutlich wird auch dieses Projekt mittelfristig Scans bereitstellen.

http://web.resist.ca/~nemesisa

http://web.resist.ca/~nemesisa
KlausGraf - am Mittwoch, 16. April 2008, 21:38 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://lehre.hki.uni-koeln.de/schele/
Im Niedersächsischen Landesarchiv - Staatsarchiv Osnabrück liegen die ersten beiden Teile einer Chronik, die Sweder von Schele in den Jahren 1591 - 1637 verfasste. Der dritte Teil wird im Historisch Centrum Overijssel in Zwolle aufbewahrt. Schon vor einigen Jahren hat das Westfälische Archivamt in Münster angeregt, diese außergewöhnliche historische Quelle zu publizieren. Die drei Teile haben einen Umfang von ca. 1800 Seiten und enthalten neben den chronikalischen Aufzeichnungen und der Familiengeschichte zahlreiche Kommentare und Reflexionen des Verfassers, Gebete und Gedichte, Zitate antiker Autoren und Zeichnungen von Stammbäumen. Verfasst wurde sie überwiegend in Hochdeutsch, Niederdeutsch und Niederländisch, es gibt aber auch lateinische und einige griechische Passagen.
Sweder von Schele wurde 1569 auf Haus Weleveld in Twente geboren, lebte viele Jahre auf der Schelenburg und verbrachte seine letzten Lebensjahre bis 1639 auf Haus Welbergen bei Ochtrup. Sein außergewöhnlich vielseitig angelegtes Werk gibt Auskunft über die Situation in dieser Region zur Zeit des 80- und des 30jährigen Krieges, es ist eine reiche Quelle für die Kulturgeschichte des Adels, aber auch für philosophische, theologische und literaturwissenschaftliche Fragestellungen.
Von allen drei Teilen ist vor längerer Zeit eine nicht ganz vollständige maschinenschriftliche Transkription erstellt worden, in der vor allem die lateinischen Textstellen fehlen. Sie bietet eine gute Arbeitsgrundlage. Vor der Quellenauswertung steht jedoch zunächst die Kollationierung von Original und Abschrift. In Anbetracht des Umfangs der Chronik war und ist nicht zu erwarten, dass ein einzelner oder auch nur wenige Bearbeiter sich dieser Aufgabe in einem absehbaren Zeitrahmen abschließend widmen könnten. Es steht auch außer Frage, dass eine Publikation der Chronik eine ausführliche Kommentierung der Quelle erfordert.
Das Historisch Centrum Overijssel und das Staatsarchiv in Osnabrück haben sich gemeinsam mit dem Westfälischen Archivamt auf einen innovativen Weg begeben, um das Projekt "Publikation und Kommentierung der Sweder-Chronik" voranzubringen. Die drei Archiveinrichtungen hoffen auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen von Form und Inhalt der Quelle berührten Fachbereichen. Die Präsentation der Chronik im Internet ermöglicht zum einen eine aktive Mitarbeit zahlreicher Interessenten an der Ergänzung und Verbesserung der Transkription, zum anderen wird der Forschung diese Quelle auf komfortable Weise zur Auswertung bereitgestellt.
Als Partner für die Digitalisierung und Darstellung im Internet konnte Prof. Manfred Thaller vom Institut für Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung an der Universität Köln gewonnen werden, der über langjährige Erfahrungen mit der Verarbeitung historischer Quellen in elektronischen Systemen verfügt. In seinem Institut wurde das Projekt für das Internet aufbereitet. Das Original wurde mit einem speziellen Buchscanner auf schonende Weise digitalisiert, die gescannte Transkription eingespielt und mit dem Original verbunden.
Dargestellt werden die Texte auf einem geteilten Bildschirm. Im oberen Teil ist das Original zu sehen, im unteren jeweils die zugehörige Seite der Transkription. Fehlende Seiten in der Transkription sind gekennzeichnet. Die Chronik lässt sich auf diese Weise durchblättern, man kann aber auch gezielt eine Seitenzahl anwählen. Ein Inhaltsverzeichnis öffnet sich in einem separaten Fenster. Es ist mit den einzelnen Textabschnitten verlinkt. Die Navigation durch die Seiten ist somit leicht gemacht.
Mit dem Projekt wird zunächst bezweckt, die Transkription zu ergänzen und zu verbessern. Hierzu können neue Abschriften per Mail an die am Projekt beteiligten Institutionen geschickt werden. Nach redaktioneller Prüfung werden die Seiten ausgetauscht.
Meine Güte, wie vorsintflutlich. Hat man noch nie etwas von einem Wiki gehört? Das Wasserzeichen erfreut auch nicht gerade.

Im Niedersächsischen Landesarchiv - Staatsarchiv Osnabrück liegen die ersten beiden Teile einer Chronik, die Sweder von Schele in den Jahren 1591 - 1637 verfasste. Der dritte Teil wird im Historisch Centrum Overijssel in Zwolle aufbewahrt. Schon vor einigen Jahren hat das Westfälische Archivamt in Münster angeregt, diese außergewöhnliche historische Quelle zu publizieren. Die drei Teile haben einen Umfang von ca. 1800 Seiten und enthalten neben den chronikalischen Aufzeichnungen und der Familiengeschichte zahlreiche Kommentare und Reflexionen des Verfassers, Gebete und Gedichte, Zitate antiker Autoren und Zeichnungen von Stammbäumen. Verfasst wurde sie überwiegend in Hochdeutsch, Niederdeutsch und Niederländisch, es gibt aber auch lateinische und einige griechische Passagen.
Sweder von Schele wurde 1569 auf Haus Weleveld in Twente geboren, lebte viele Jahre auf der Schelenburg und verbrachte seine letzten Lebensjahre bis 1639 auf Haus Welbergen bei Ochtrup. Sein außergewöhnlich vielseitig angelegtes Werk gibt Auskunft über die Situation in dieser Region zur Zeit des 80- und des 30jährigen Krieges, es ist eine reiche Quelle für die Kulturgeschichte des Adels, aber auch für philosophische, theologische und literaturwissenschaftliche Fragestellungen.
Von allen drei Teilen ist vor längerer Zeit eine nicht ganz vollständige maschinenschriftliche Transkription erstellt worden, in der vor allem die lateinischen Textstellen fehlen. Sie bietet eine gute Arbeitsgrundlage. Vor der Quellenauswertung steht jedoch zunächst die Kollationierung von Original und Abschrift. In Anbetracht des Umfangs der Chronik war und ist nicht zu erwarten, dass ein einzelner oder auch nur wenige Bearbeiter sich dieser Aufgabe in einem absehbaren Zeitrahmen abschließend widmen könnten. Es steht auch außer Frage, dass eine Publikation der Chronik eine ausführliche Kommentierung der Quelle erfordert.
Das Historisch Centrum Overijssel und das Staatsarchiv in Osnabrück haben sich gemeinsam mit dem Westfälischen Archivamt auf einen innovativen Weg begeben, um das Projekt "Publikation und Kommentierung der Sweder-Chronik" voranzubringen. Die drei Archiveinrichtungen hoffen auf interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen von Form und Inhalt der Quelle berührten Fachbereichen. Die Präsentation der Chronik im Internet ermöglicht zum einen eine aktive Mitarbeit zahlreicher Interessenten an der Ergänzung und Verbesserung der Transkription, zum anderen wird der Forschung diese Quelle auf komfortable Weise zur Auswertung bereitgestellt.
Als Partner für die Digitalisierung und Darstellung im Internet konnte Prof. Manfred Thaller vom Institut für Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung an der Universität Köln gewonnen werden, der über langjährige Erfahrungen mit der Verarbeitung historischer Quellen in elektronischen Systemen verfügt. In seinem Institut wurde das Projekt für das Internet aufbereitet. Das Original wurde mit einem speziellen Buchscanner auf schonende Weise digitalisiert, die gescannte Transkription eingespielt und mit dem Original verbunden.
Dargestellt werden die Texte auf einem geteilten Bildschirm. Im oberen Teil ist das Original zu sehen, im unteren jeweils die zugehörige Seite der Transkription. Fehlende Seiten in der Transkription sind gekennzeichnet. Die Chronik lässt sich auf diese Weise durchblättern, man kann aber auch gezielt eine Seitenzahl anwählen. Ein Inhaltsverzeichnis öffnet sich in einem separaten Fenster. Es ist mit den einzelnen Textabschnitten verlinkt. Die Navigation durch die Seiten ist somit leicht gemacht.
Mit dem Projekt wird zunächst bezweckt, die Transkription zu ergänzen und zu verbessern. Hierzu können neue Abschriften per Mail an die am Projekt beteiligten Institutionen geschickt werden. Nach redaktioneller Prüfung werden die Seiten ausgetauscht.
Meine Güte, wie vorsintflutlich. Hat man noch nie etwas von einem Wiki gehört? Das Wasserzeichen erfreut auch nicht gerade.
KlausGraf - am Freitag, 11. April 2008, 05:36 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://biblioteca.unizar.es/tesoros/index_m.php
Die im Djvu-Format vorliegenden 38 Digitalisate aus Mittelalter und früher Neuzeit wurden offenbar nach sehr mäßigen SW-Mikrofilmen erstellt.
Außerdem gibt es Digitalisate alter Drucke.

Die im Djvu-Format vorliegenden 38 Digitalisate aus Mittelalter und früher Neuzeit wurden offenbar nach sehr mäßigen SW-Mikrofilmen erstellt.
Außerdem gibt es Digitalisate alter Drucke.

KlausGraf - am Freitag, 11. April 2008, 04:19 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.archive.org
Der Bestand kommt von der Getty-Library.
Suche nach germany and perodicals liefert 167 Bände von:
Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums
Anzeige für Kunde der deutschen Vorzeit
Archiv für hessische Geschichte
Aus Aachens Vorzeit
Korrespondenzblatt des Gesamtvereins ...
Neues Archiv für sächsische Geschichte
Zeitschrift des Harz-Vereins
Teilweise bereits detailliert aufgelistet in:
http://de.wikisource.org/wiki/ZS
Der Bestand kommt von der Getty-Library.
Suche nach germany and perodicals liefert 167 Bände von:
Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums
Anzeige für Kunde der deutschen Vorzeit
Archiv für hessische Geschichte
Aus Aachens Vorzeit
Korrespondenzblatt des Gesamtvereins ...
Neues Archiv für sächsische Geschichte
Zeitschrift des Harz-Vereins
Teilweise bereits detailliert aufgelistet in:
http://de.wikisource.org/wiki/ZS
KlausGraf - am Donnerstag, 10. April 2008, 04:56 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.onb.ac.at/sammlungen/siawd/100hebraica.htm
Wer heutzutage von Drucken nur Schlüsselseiten digitalisiert, muss sich nach dem Geist fragen lassen. Selbst Basel hat da mehr geboten, dort wurden wenigstens die wichtigen Vorworte komplett erfasst.
Wer heutzutage von Drucken nur Schlüsselseiten digitalisiert, muss sich nach dem Geist fragen lassen. Selbst Basel hat da mehr geboten, dort wurden wenigstens die wichtigen Vorworte komplett erfasst.
KlausGraf - am Donnerstag, 10. April 2008, 03:16 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://num-scd-ulp.u-strasbg.fr:8080/651/
Worm, Ole (1643) Danicorum monumentorum libri sex.
Auf dem Titelblatt ist im Bibliotheksstempel ein Hakenkreuz aus der Zeit der Reichsuniversität zu erkennen.

Worm, Ole (1643) Danicorum monumentorum libri sex.
Auf dem Titelblatt ist im Bibliotheksstempel ein Hakenkreuz aus der Zeit der Reichsuniversität zu erkennen.

KlausGraf - am Mittwoch, 9. April 2008, 13:05 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Das mr des no erläba dirfet:
Auf dem 8. Tübinger Handschriftensymposium in Blaubeuren (20.10.-22.10) wird Frau Sorbello Staub über die Digitalisierung von Sonderbeständen der Württ. Landesbibliothek Stuttgart referieren.
Programm, PDF
Nach meinen Ermittlungen hat die WLB bislang genau zwei (in Zahlen: 2) alte Drucke ins Netz gestellt:
http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/vulg1519.html
http://wiesel.wlb-stuttgart.de/referate/drucke/aldus_1500/aldus_1500.htm

Auf dem 8. Tübinger Handschriftensymposium in Blaubeuren (20.10.-22.10) wird Frau Sorbello Staub über die Digitalisierung von Sonderbeständen der Württ. Landesbibliothek Stuttgart referieren.
Programm, PDF
Nach meinen Ermittlungen hat die WLB bislang genau zwei (in Zahlen: 2) alte Drucke ins Netz gestellt:
http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/vulg1519.html
http://wiesel.wlb-stuttgart.de/referate/drucke/aldus_1500/aldus_1500.htm

KlausGraf - am Dienstag, 8. April 2008, 16:36 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://rara.ub.umu.se/bookview/ipac/booklist.jsp
Die UB Umea hat eine ganze Anzahl erlesener alter Drucke (u.a. zur Kalligraphie) in einem schicken Viewer zugänglich gemacht, darunter auch ein deutscher Druck des 16. Jahrhunderts.
Der schwedische Verbundkatalog LIBRIS
http://libris.kb.se/form_extended.jsp?f=ext
ermöglicht eine Suche nach Sprachen des Mediums, ohne dass man ein weiteres Suchwort angeben muss (leider muss man Deutsch nicht unter G, sondern am Kopf der Auswahl suchen). In der Ergebnisliste kann dann auf "material digitized at LIBRIS libraries" eingegrenzt werden, was mehr ist, als deutsche Verbundkataloge bieten. Darüber hinaus sind in LIBRIS auch viele internationale Digitalisierungsprojekte mit ihren Inhalten erfasst.
Insgesamt gibt es derzeit 43 digitalisierte Drucke auf Deutsch in Schweden, u.a. dieser Stockholmer Druck aus dem 16. Jahrhundert:
http://lauren.kb.se:8080/fedora/get/kb:1635/bdef:PagedObject/view/
Das meiste sind aber Erlasse an die damaligen deutschsprachigen Gebiete des Königreichs Schweden, z.B.
http://lauren.kb.se:8080/fedora/get/kb:2163/bdef:PagedObject/view/
Weitere skandinavische Initiativen:
http://wiki.netbib.de/coma/DigiNorden

Die UB Umea hat eine ganze Anzahl erlesener alter Drucke (u.a. zur Kalligraphie) in einem schicken Viewer zugänglich gemacht, darunter auch ein deutscher Druck des 16. Jahrhunderts.
Der schwedische Verbundkatalog LIBRIS
http://libris.kb.se/form_extended.jsp?f=ext
ermöglicht eine Suche nach Sprachen des Mediums, ohne dass man ein weiteres Suchwort angeben muss (leider muss man Deutsch nicht unter G, sondern am Kopf der Auswahl suchen). In der Ergebnisliste kann dann auf "material digitized at LIBRIS libraries" eingegrenzt werden, was mehr ist, als deutsche Verbundkataloge bieten. Darüber hinaus sind in LIBRIS auch viele internationale Digitalisierungsprojekte mit ihren Inhalten erfasst.
Insgesamt gibt es derzeit 43 digitalisierte Drucke auf Deutsch in Schweden, u.a. dieser Stockholmer Druck aus dem 16. Jahrhundert:
http://lauren.kb.se:8080/fedora/get/kb:1635/bdef:PagedObject/view/
Das meiste sind aber Erlasse an die damaligen deutschsprachigen Gebiete des Königreichs Schweden, z.B.
http://lauren.kb.se:8080/fedora/get/kb:2163/bdef:PagedObject/view/
Weitere skandinavische Initiativen:
http://wiki.netbib.de/coma/DigiNorden
KlausGraf - am Dienstag, 8. April 2008, 10:44 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Handschriftlicher Nachlass des Schriftstellers Wilhelm Heinse (1746 - 1803)
http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2007/9999998/

http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2007/9999998/

KlausGraf - am Montag, 7. April 2008, 04:30 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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