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Digitale Bibliotheken

Unzählige Bände, die in der Trefferliste von Google Books noch als vollständig angezeigt werden (z.B. der ZGO) sind nur im Auszug, also mit Schnipseln zu sehen.

http://books.google.com/books?q=editions:0eJrD0e4uaIOJYU9XH&id=tlobAAAAMAAJ&hl=de

Da scheint gar nichts mehr vollständig online zu sein, futsch aus und vorbei.

Ebenso: ZHG. Ebenso: Zeitschrift für Kirchengeschichte. Kein einziger Jahrgang mehr online. (Unter anderer Adresse aber sind Jahrgänge noch einsehbar.) Ist das die Frontbegradigung bei Zeitschriften in Sachen 1864+? Aber: Alemannia-Bände nach 1900 sind in den USA noch online ...

Wer nicht schon heruntergeladen hat, schaut in die Röhre. Vielleicht besinnt sich Google (aber die Causa Brill lässt das als naive Annahme erscheinen: http://archiv.twoday.net/stories/3256812/#3394385 ). Vielleicht macht ja eine Bibliothek irgendwann ihre Googlescans zugänglich. Bis dahin heisst es den verschwundenen Scans mit bitteren Zähren hinterhertrauern, denn die ZGO legt man nicht so einfach auf den Scanner ...

Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/4125617/

Catalogues de vente de bibliothèques conservés dans les bibliothèques parisiennes
http://elec.enc.sorbonne.fr/cataloguevente/index.php

Eine Datenbank mit ausführlichen Beschreibungen von Auktionskatalogen von Büchersammlungen und Bibliotheken.

Schade, dass die Kataloge nicht digitalisiert vorliegen, dann wäre dieses Angebot wahrhaft faszinierend. Aber allein schon zum Auffinden von biographischen Informationen über die Sammler ist das eine schöne Sache.

Als Beispiel der Verkauf der Bibliothek von Georg Wolfgang Panzer:
http://elec.enc.sorbonne.fr/cataloguevente/notice234.php

Wie viel Spaß es macht, in alten Katalogen und Listen zu blättern, kann man – so man genug Französisch bzw. Latein kann – etwa in folgenden zwei brandneuen Digitalisaten sehen:

http://www.archive.org/search.php?query=subject:%22holocaust%20denial%22

Abgesehen davon, dass diese Werke auch in den USA keinesfalls Public Domain sein dürften, machen diese ekelhaften Uploads die ganze Problematik unzensierter "Offenheit" deutlich. Die ganzen Meriten, die das Internetarchiv durch seine ausgedehnten Scanaktivitäten in Kooperation mit renommierten nordamerikanischen Bibliotheken erworben hat (vor allem, was die Scanqualität angeht, weniger bezüglich der Metadaten), sind für mich in Frage gestellt.

Update: http://archiv.twoday.net/stories/4606498/

http://www.esemp.de/emto/index.htm

Ein Nachweisinstrument für alte Drucke, auch deutschsprachig, insofern eine Ergänzung zu Dana Suttons Neolatin-Bibliographie.

Da wird das Rad aber trotzdem neu erfunden.

Angeblich werden bislang folgende Sammlungen ausgewertet:

Animal Base
CAMENA - Lateinische Texte der Frühen Neuzeit
Digitale Drucke [Bielefeld]
Early English Books Online (EEBO)
Gallica - Bibliothèque nationale de France
Göttinger Digitalisierungszentrum
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Johannes a Lasco Biblothek Emden
MIAMI (Universitäts- und Landesbibliothek Münster)

Es sind aber auch Drucke aus Tours (Bibl. hum.) und anderer Sammlungen zu finden.

2000 Drucke sind ein Tropfen auf den heissen Stein. Wieder einmal der völlig falsche Ansatz: Über Verbundkataloge leicht ermittelbare große Sammlungen erfassen statt das Streugut weltweit.

Wichtig wäre z.B. eine lückenlose Datenbank der Drucke der Lutherhalle.

Was es soll, einfach kommentarlos in der Liste Digitaler Bibliotheken
http://pauk.ffzg.hr/
zu verlinken, erschließt sich mir nicht.

Ansonsten bemerkt man unschwer, dass meine Liste im Netbib-Wiki ausgewertet wurde.

In der Datenbank führte ich einige Suchen durch:
Autor: Erasmus 163 Treffer
Autor: Luther null
Autor: Reuchlin null
Volltext: ist 747 (wird auch innerhalb des Worts gefunden)
Volltext: augsburg 8

Naja. Ein deutlicher Mehrwert zu bisherigen Nachweisinstrumenten insbes. Sutton ist nicht zu erkennen.

In Colorado wurden Bucheinbände digitalisiert:

http://cucataloging.blogspot.com/2007/08/special-collections-publishers-bindings.html


Einzelne Jahrgänge der auch landesgeschichtliche Beiträge enthaltenden Zeitschrift sind bei ANNO online:

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=vlm

1880 gibts z.B. Regesten aus dem Hohenemser Archiv.

http://www.farlang.com/gemstones-diamonds-books

Die Farlang Gem & Diamond Foundation hat eine eindrucksvolle Digitale Bibliothek englischsprachiger Bücher zu ihrem Thema vorgelegt. Wo bleiben die deutschen Unternehmen und Verbände (Börsenverein), die zu ihrem jeweiligen Betätigungsbereich Gemeinfreies digitalisieren?

http://www.google.de/search?q=site:gutenberg.org+page-images+&num=100&hl=de&start=100&sa=N

Es werden regelmäßig Scan-Sets von im Projekt Gutenberg.org (nicht zu verwechseln mit dem kommerziellen Gutenberg-DE) zugänglich gemacht. Allerdings gibt es keine Möglichkeit, die betreffenden Bücher gezielt aufzufinden.

Beim Stöbern in einem Djvu-File des Internetarchivs mit einer Ausgabe des Flavius Josephus sah ich, dass Clm 22105 einen libellus de Guelfis überliefert. Eine ganz interessante Handschrift, wenn man einen Blick in den alten Katalog Halms wirft, u.a. die einzige handschriftliche Überlieferung der Vita b. Herlucae (dass Fuhrmann sie entdeckt hätte, ist ein wenig übertrieben, Google Books weist einen Hinweis in einer alten Arbeit über Paul von Bernried nach). Man ist sich nicht einig, ob XV. oder XVI. Jahrhundert, 1. H. 16. Jh. wird vorsichtiger anzunehmen sein (so Hemmerle, Wessobrunn S. 73). Das Incipit des Welfen-Texts ist das gleiche wie das des Clm 4351 aus der Bibliothek Peutingers (über den man auch die Ausführungen von Giesebrecht bei Google nachlesen kann), wie ein Blick ins Brauns Notitia I, S. 96 zeigt. Wir haben also hier einen (neuen) dritten Textzeugen der Summula de Guelfis, eines weidlich unbeachteten lateinischen Werks aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, das Hess aus einer Wiener Handschrift edierte.

Das alles ließ sich bei halbwegs intelligentem Hin- und Herklicken von Google Books und anderen Angeboten (Neues Archiv der MGH bot 9, S. 589, 639f. zum Clm 22105; Forschungsdokumentation der Bay. SB; Halmii codices bei Rauner online) online herausfinden. Zuhause liegen die Unterlagen zur "Summula", sie waren nicht erforderlich.

Genial ist die folgende Suche:
http://books.google.com/books?hl=de&q=guelfis+enarrare

Zwei Beschreibungen des Clm 22105 in Schnipseln, eine des (späteren 4351) bei Braun und der Volltext der lateinischen Edition von Hess, brauchbar gescannt!

Um diese Informationen zusammenzutragen hätte es außerhalb Münchens und exzellenter Bibliotheken Tage oder Wochen (Fernleihe!) gebraucht.

Die Wiss. Buchgesellschaft hat bei ihrer Klage gegen Google auch ein gemeinfreies Werk beansprucht, fand M. Schindler heraus:

http://www.boersenblatt.net/153040//template/b4_tpl_blog_vto/

 

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