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Digitale Bibliotheken

http://elib.doshisha.ac.jp/english/digital/yosyo.html
http://elib.doshisha.ac.jp/english/digital/index.html

In den diversen Abteilungen wunderbare abendländische Drucke in sehr guter Scanqualität!

* Neuestes Gemälde von Japan und den Japanern, 1821
*Die Religion innerhalb der Grenzen der bloβen Vernunft / vorgestellt von Immanuel Kant, Königsberg 1793
u.a.m.

Zu weiteren japanischen Digitalisierungsprojekten siehe
http://wiki.netbib.de/coma/DigiMisc


In First Monday erschien eine amüsante Abrechnung mit Google Books anhand von "Tristram Shandy":

http://www.firstmonday.org/issues/issue12_8/duguid/

Zitat:

Google may or may not be sucking the air out of other digitization projects, but like Project Gutenberg before, it is certainly sucking better–forgotten versions of classic texts from justified oblivion and presenting them as the first choice to readers.

http://hdl.loc.gov/loc.rbc/rosenwald.0356

Basler Inkunabel-Ausgabe der Melusine des Thüring von Ringoltingen.



Eine Handschrift des Werks wurde vom GNM digitalisiert:
http://forschung.gnm.de/ressourcen/bibliothek/01_htm/hs4028.htm

und zur Diskussion um Büchernachdrucke beim „Archivio Giuliano Marini“, darunter viel deutschsprachiges. Einige Dopplungen der Bielefelder Scans von Aufklärungszeitschriften sind dabei, aber auch viel selbst gescanntes.
http://archiviomarini.sp.unipi.it/view/subjects/094.html

http://www.michael-culture.org/

Dieses Verzeichnis ist so unbrauchbar wie die anderen Verzeichnisse digitaler Sammlungen. Es ist zugemüllt mit Einträgen, die keine nennenswerten digitalen Inhalte nachweisen. OPACs und Online-Kataloge sind keine digitalen Inhalte, die man erwartet, und Bildergalerien bieten inzwischen viele Altbestandsbibliotheken. Diese dürfen gern vertreten kann, wenn man echte Digitalisate rasch ausfiltern könnte.



http://www.lib.uni-miskolc.hu/eng/online/digital.php

Das Bild ist aus einem berühmten Buch, Leibnitz: Protogaea, 1749

Dies ist ein weiterer Beitrag zur Reihe: Was ThomGo nicht interessiert, siehe
http://archiv.twoday.net/stories/3756458/#3757195

Die HAB bietet nun zwar wie gemeldet endlich einen RSS-Feed mit den letzten Digitalisaten an, aber das Web-Angebot ist nach wie vor stümperhaft und offensichtlich nicht aus Nutzersicht getestet.

Beispiel (von vielen):
http://diglib.hab.de/drucke/tq-kapsel-4-13/start.htm

Das Digitalisat bietet keinen Zugang zu irgendeiner Beschreibung, was hier eigentlich digitalisiert ist. Der Link "Bibliographic description" führt zu irgendetwas im OPAC, jedoch nicht zu der gewünschten Information.

Immer wieder lehreich ist es, die gelehrte Welt über den einen oder anderen Kniff zu unterrichten, der die Arbeit mit Googles Buchsuche erträglicher erscheinen lässt.

Ganz offenbar hatte ich in meiner Dissertation zu Thomas Lirer die Ausführungen
http://books.google.com/books?hl=de&id=E-s0AAAAIAAJ&dq=%22thomas+lirer%22&q=%22thomas+lirer%22&pgis=1
übersehen. Was mochte das für ein Buch sein? Mit Lessing hatte es ja nun nichts zu tun, es muss ein Beiband sein, der nicht von Google in den Metadaten erfasst wurde und an dessen Titel man nicht ohne weiteres herankommt, zumal keine Bibliothek genannt ist, die die Scanvorlage geliefert hat. In einer anderen Bibliotheken ist es ja nicht wahrscheinlich, dass genau der gleiche Band zusammengebunden ist mit der Arbeit über Lessing. Hilfeheischend schrieb ich ein Feedback an Google, vielleicht hilft die Firma mir ja.

Nötig ist dies freilich nicht mehr, denn ich konnte des Rätsels Lösung schneller ermitteln als ich dachte. Im KVK fand ich, dass die Arbeit über Lessing in der Reihe der Europäischen Hochschulschriften 1, 154 erschienen ist. Der nächste Band 155 ließ sich im Berliner Stabikat unschwer mit Feilkes Arbeit über Fabris Evagatorium identifizieren - bingo! Feilke behandelt die Verwertung der Brennus-Episode der Schwäbischen Chronik durch Fabri, wie den Schnipseln zu entnehmen ist.

Apropos Schwäbische Chronik: An dieser Stelle ist dem Verein Wikimedia Deutschland e.V. zu danken, der Wikisource einen Etat zur Verfügung gestellt hat, aus dem nach Beschluss der Community das von Alfred Meißner (bzw. Franz Hedrich) verfasste belletristische Werk "Die Prinzessin von Portugal" 1882 als Göttinger DigiWunschbuch digitalisiert werden konnte:
http://de.wikisource.org/wiki/Thomas_Lirer

http://rdk.zikg.net/gsdl/cgi-bin/library.exe

Kostenfrei im Netz, wobei besonders erfreulich ist, dass jeweils auch der Scan des gedruckten Artikels abrufbar ist und die Bilder in guter Qualität dargeboten werden.

Archivrelevant am Rand: Armarium.


Die polnischen Bibliotheken bauen nach und nach schöne regionale Sammlungen von Digitalisaten auf, die durchweg auch deutschsprachige Bücher, Zeitungen, Karten, Grafiken, und Musikalien enthalten. Die Webangebote laufen mit der Software dLibra.

Alle Digitalisate lassen sich mit einer komfortablen Meta-Suche finden (im Feld "Language" nach "ger" suchen, dann kann man sogar ohne weitere Suchbegriffe browsen):
http://fbc.pionier.net.pl/owoc/advanced-search

Darunter sind Digitalisate folgender Bibliotheken:
http://www.polona.pl/dlibra/ (Digitale Nationalbibliothek)
http://www.wbc.poznan.pl/dlibra.html (Digitale Bibliothek Großpolen)
http://jbc.jelenia-gora.pl/ (Digitale Bibliothek Jelenia Góra/Hirschberg)
http://mbc.malopolska.pl/dlibra/ (Digitale Bibliothek Kleinpolen)
http://kpbc.umk.pl/dlibra (Digitale Bibliothek Kujawien-Pommern)
http://www.dbc.wroc.pl/dlibra (Digitale Bibliothek Niederschlesien)
http://pbc.biaman.pl/dlibra/ (Digitale Bibliothek Podlachien)
http://www.digitalsilesia.eu/dlibra (Digitale Bibliothek Schlesien)
http://zbc.uz.zgora.pl/dlibra (Digitale Bibliothek Zielona Góra/Grünberg)
http://digital.fides.org.pl/dlibra (Digitale Bibliothek des Verbands der kirchlichen Bibliotheken FIDES)

Keine als deutschsprachig gekennzeichneten Bücher enthält bislang die Pädagogische Digitale Bibliothek:
http://www.ap.krakow.pl/dlibra/dlibra

Nur ein Fundbeispiel, aus der Nationalbibliothek:

Bernhard Engel, Reinhard von Hanstein: ''Danzigs mittelalterliche Grabsteine''. Bertling, Danzig 1893
http://www.polona.pl/dlibra/docmetadata?id=oai:www.polona.pl:2158

Verglichen mit dem Chaos in Deutschland und vor allem dem jahrelangen Stillstand beim ZVDD sieht das wirklich ganz gut aus. Die offensichtlich ebenfalls regional, dezentral organisierten Bibliotheken scheinen in Polen von Anfang an in großem Stil gemeinsam an einem Konzept zur Digitalisierung gearbeitet zu haben, nicht auf allen Ebenen irgendwie gegeneinander wie unsere deutschen eitlen Bibliotheksverbünde.

 

twoday.net AGB

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