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Digitale Bibliotheken

Sind beim Internet Archive digitalisiert, scheinen aber im OPAC von Ottawa nicht nachgewiesen zu sein:

http://www.biblio.uottawa.ca/archives/index-e.php

Es ist absoluter Schwachsinn angesichts der sattsam zu beobachtenden Unfähigkeit des Internet Archive, vernünftige Metadaten anzugeben und mehrbändige Werke zusammenzuhalten, dass die Mehrheit der digitalisierten Bände vielbändige Sammlungen darstellen.

Das Themenportal Europäische Geschichte veröffentlicht seit Sommer 2006 unter der Adresse http://www.europa.clio-online.de Materialien (Textdokumente, Statistiken, Bilder und Karten), Darstellungen und Debatten zur Geschichte Europas und der Europäer/innen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Quellen (als Belege zu den Volltexten) werden oft gekürzt und ohne Faksimile als reine E-Texte wiedergegeben, was unzureichend ist. Beispiel:

Das schwedische Kriegsmanifest vom Juli 1630. Flugschrift, 1630. In: Themenportal Europäische Geschichte (2006), URL: http://www.europa.clio-online.de/2006/Article=61

Zum Eingabewesen der DDR als Beispiel:
http://www.europa.clio-online.de/2006/Article=42

Bei der Arbeit an
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Autorinnen#D
wurde einmal mehr klar, wie stümperhaft das österreichische Frauenprojekt ARIADNE agiert.

Es gibt eine Seite von ARIADNE zu Delle Grazie, die Online-Texte anführt:
http://www.onb.ac.at/ariadne/vfb/bio_dellegrazie.htm

Aber die bei http://www.literature.at digitalisierten Werke fehlen, obwohl an sich ALO das zentrale E-Repositorium für ARIADNE darstellen sollte!

Es kommt aber noch schlimmer. Via "Duftender Doppelpunkt" http://www.petra-oellinger.at/blog/ wurde eine weitere Seite bekannt mit Frauen-Werken:
http://www.onb.ac.at/ariadne/lesezimmer/autorinnen.htm

Und auch dort gibt eine Seite zu Delle Grazie, die weder auf die andere Seite verlinkt noch die ALO-Digitalisate nennt, sondern zwei weitere Digitalisate aufführt, die nach ihrer URL zu einem bislang nicht bekanntgewordenen Buch-Digitalisierungsprojekt innerhalb von ANNO (dem Zeitungs- und Gesetzestexte-Digitalisierungsprojekt der ÖNB) gehören.

Beispiel:
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?aid=237

Wieso man nicht weiter auf ALO setzt, ist unerfindlich.

Besonders kurios wird es, wenn man an der URL rumspielt (was ja nicht verboten ist):

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?aid=220 ergibt ein weiteres Werk von Delle Grazie (Die Zigeunerin), das im "Lesezimmer" nicht verlinkt ist.

Google findet die ANNO-Seite auch nicht:
http://www.google.de/search?hl=de&q=grazie+zigeunerin+site%3Aat&btnG=Google-Suche&meta=

Ab aid=218 sind Werke von Delle Grazie digitalisiert und zwar bis 223 (also 6 Bücher), dann geht es weiter mit Delle Grazie nach nicht belegten Nummern mit 227, nach weiterer Lücke mit 230, 231, Lücke, 233, 234, Lücke 236-240. Macht insgesamt stattliche 16 Bücher von Delle Grazie, die nun jemand bienenfleißiges in obige Wikisource-Liste einpflegen muss :-(

241 ist Grillparzer:Sappho, die ANNO-Bücher sind also nicht nur den Frauen gewidmet.

Weitere versuche mit Buch-IDs:

261 ist Gütersloh: Gartenberg. Im ÖNB-Katalog ist das Digitalisat nicht verzeichnet, weder im alten vor 1929 (digitalisierte Zettel, ist ja klar), noch im neuen.

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?aid=269
ist Herzls Judenstaat, auch die weiteren Nummern gelten Herz-Werken.

Um 280 Hofmannsthal

Um 317 Kafka (318 Der Prozeß, Berlin 1925)

Karl Kraus: Irrenhaus Österreich [wie passend!]
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?aid=321
Letzter erfasster Kraus-Titel 342

Es wurden wohl meistens mehrere Werke des gleichen Autors mit aufeinanderfolgenden Nummern (samt Lücken) erfasst.

Während die noch nicht realisierten, aber bereits mit Titelangaben versehenen 370er Nummern (Musil) den Verdacht nahelegen, nun sei es aus mit den feinen Digitalisaten , geht es 381 mit Nestroy weiter.

Mit 547 (Sacher-Masoch) scheint dann aber doch Schluss zu sein.

Und in der anderen Richtung? Erste belegte Nummer ist 2 (Peter Altenberg):
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?aid=2

Wenn das dereinst feierlich eröffnet wird, werden wir das gebührend bejubeln, aber solange gilt Psssssst! Nicht weitersagen, was da für Schätze digitalisiert sind. Vielleicht nimmt die ÖNB die ganzen schönen Bände ja vom Netz, nur weil wirs ausgeplauscht haben ...

Update 2009:
http://de.wikisource.org/wiki/Benutzer:Xarax/Anno

http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Skriptorium/Archiv/2009/April#ANNO_Erstausgaben

http://www.vifabio.de/other/vifabio-biolib.html

Die neue Virtuelle Fachbibliothek Biologie ist gewohnt inhaltsarm, aber dass die Digitalisate von BioLib auch als PDFs in Frankfurt bereitstehen, verdient vielleicht doch eine Erwähnung.

Raphael Matthias Krug: "Es ist doch zem Jungsten ein end daran. Die Augsburger Steuerbücher im Spätmittelalter (1346-1430) als Medium städtischer Verwaltung". Dissertation, Universität Augsburg 2006
http://www.opus-bayern.de/uni-augsburg/volltexte/2007/549/

Paul Tschackert: "Urkundenbuch zur Reformationsgeschichte des Herzogthums Preußen". Leipzig 1890
Band 1: http://kpbc.umk.pl/dlibra/doccontent2?id=24834
Band 2: http://kpbc.umk.pl/dlibra/doccontent2?id=24835
Band 3: http://kpbc.umk.pl/dlibra/doccontent2?id=24836

http://schatkamer.tresoar.nl/landriucht/index.html

Ein alter digitalisierter Druck.

Die Website lohnt auch sonst das Stöbern. Ein besonders blutiges Stück:
http://schatkamer.tresoar.nl/schat/pagina.php?s=63&l=3

Von den DLibra-Digitalisaten sind 13 auf deutsch (Suche language = ger), es gibt dazu auch einen RSS-Feed:

http://www.polona.pl/dlibra/results?action=SearchAction&dirids=1

Davon sind nicht wenige alte Drucke vor 1800.

Mit lat findet man 120 lateinische Drucke.

In anderen DLIbra-Installationen steht offenbar de für deutschsprachige Quellen.

Zu den digitalisierten Schätzen aus Polen siehe auch:
http://www.genealogienetz.de/vereine/ag-jeverland/seite4.htm
http://wiki.netbib.de/coma/DigiOsten

Mich erreichte soeben folgende Mail.

Kooperationsvertrag zwischen der Bayerischen Staatsbibliothek und Google

Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
wir kommen zurück auf Ihre E-Mail vom 9. März 2007, in der Sie unter
Verweis auf das Presserecht um Offenlegung des zwischen der Bayerischen
Staatsbibliothek und Google abgeschlossenen Vertrags bitten.
Wir haben Ihre Bitte geprüft, können ihr aber aus den folgenden Gründen
nicht nachkommen:
In Ihrer E-Mail beziehen Sie sich auf Art. 4 des Bayerischen Pressegesetzes
(BayPrG) als Grundlage für den von Ihnen geltend gemachten Anspruch.
Die Herausgabe des Vertragsdokuments kann von vornherein nicht
vom Auskunftsanspruch umfasst sein. Der Auskunftsanspruch geht schon
seiner Natur nach lediglich auf Auskunft zu bestimmten, von der Presse
formulierten Fragestellungen. Die Vorlage von Akten, Unterlagen oder Verträgen
ist davon grundsätzlich nicht umfasst.

Inhaltlich ist gemäß Art. 4 Abs. 2 Satz 2 BayPrG die Auskunft zu versagen,
wenn aufgrund beamtenrechtlicher oder sonstiger gesetzlicher Vorschriften
eine Verschwiegenheitspflicht besteht. Auf Wunsch des Vertragspartners
Google wurde im vorliegenden Fall eine Vereinbarung getroffen, nach der
es ohne beiderseitige Zustimmung nicht zulässig ist, den Vertrag oder Details
hieraus zu veröffentlichen oder Dritten zugänglich zu machen. Zwar ist
richtig, dass diese vertragliche Vereinbarung alleine noch keine Verschwiegenheitspflicht
im Sinne von Art. 4 Abs. 2 Satz 2 BayPrG begründet. Zu
den „gesetzlichen Vorschriften“ in diesem Sinne zählen aber auch die Vorschriften
über den Persönlichkeitsschutz sowie Vorschriften des Straf- und
Wettbewerbsrechts.
Im vorliegenden Fall steht einer Veröffentlichung des Vertrags das geschützte
Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb von
Google entgegen. Es handelt sich dabei um das Ergebnis einer Interessenabwägung
zwischen Pressefreiheit und dem Interesse des Betroffenen, hier
also Google, an einer vertraulichen Behandlung des Vertrags. Zum Kernbereich
des sog. Unternehmenspersönlichkeitsrechts als Teil des Rechts am
eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb zählen zum einen Betriebsgeheimnisse,
zu berücksichtigen ist aber auch das legitime Interesse
von Google, vertragliche Positionen im Hinblick auf Verhandlungen mit weiteren
möglichen Partnern nicht preiszugeben.
Aus der Sicht von Google lässt der Vertrag detaillierte Rückschlüsse auf die
von Google eingesetzte Technologie sowie die Organisation eines solchen
Projekts zu, deren Veröffentlichung in einem stark umkämpften Markt den
Interessen von Google widerspricht. Google hat unsere Anfrage wegen
Veröffentlichung von Einzelheiten zu dem Vertrag, die über den Inhalt der
Presseerklärung hinausgehen, unter Verweis auf diese konkreten Interessen
ausdrücklich abgelehnt.
Unter sorgfältiger Abwägung der berechtigten Interessen von Google und
dem Interesse der Öffentlichkeit an der Veröffentlichung von Vertragsdetails werden wir Anfragen auf Veröffentlichung solcher Details daher nicht
nachkommen können.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Toni Schmid
Ministerialdirigent

http://www.llb-detmold.de/musik/theaterzettel.html

Die Lippische Landesbibliothek hat ihre Sammlung von 992 Theaterzetteln ins Internet gestellt. Die Digitalisierung wurde ermöglicht durch das Engagement der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Lippischen Landesbibliothek Detmold e.V.

Die Detmolder Theaterzettel stammen aus dem Zeitraum 1777-1953, zum größten Teil aus der Zeit des Detmolder Hoftheaters. Es wurde 1825 im Rosental eröffnet und bestand bis zur Umwandlung zum Landestheater 1919. Die älteren Zettel aus der Zeit vor 1825 sind Vorstellungsankündigungen durchreisender Wandertheatertruppen.

Die Zettel sind eine aussagekräftige Quelle für die regionale Theatergeschichte. Sie liefern Informationen zu Spielplänen, Inszenierungen und Akteuren des Musik- und Sprechtheaters und verweisen zugleich auf Tendenzen des Publikumsgeschmacks. Obwohl die Zeitreihe nicht vollständig erhalten ist, spiegeln sie doch die ganze Detmolder Bühnengeschichte und verraten manches Detail über die künstlerische und soziale Wirklichkeit früheren Theaterlebens. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Theaterzettel durch umfangreichere Programmhefte, wie wir sie auch heute noch kennen, abgelöst.




Siehe auch die Würzburger Theaterzettel:
http://theaterzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/

Und allgemein zu Digitalisaten der Theatergeschichte:
http://www.theaterforschung.de/resources.php4?rubrik=8

http://mek.oszk.hu/04600/04676/

Schon die ersten Seiten mit den Google-Nutzungsbedingungen verraten, wo der Scan her kommt:
http://books.google.de/books?id=F6YRAAAAIAAJ

Wenn diese Entwicklung bedeuten sollte, dass die ganze Welt jetzt nur noch die meist eher unterirdischen Google-Scans verwendet anstatt selber welche zu machen, wäre das nicht so schön. Aber die Intention, die gefundenen Google-Schätze auch in den eigenen Katalogen verfügbar zu machen, solange mangels Exemplar oder Zeit oder Geld ein eigener Scan nicht in Aussicht steht, ist hervorragend. Welche unendliche Fülle heute schon in Google steckt, wird mir bei jedem Recherchieren immer deutlicher. Mit zwei, drei Wochen Google-Surfen von ein paar Praktikanten und dem Aufnehmen der Links könnte man z. B. einen deutschen Verbundkatalog für viele Nutzer um einiges attraktiver machen. Minimaler Aufwand, maximaler Ertrag für den Benutzer.

 

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