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Digitale Bibliotheken

Anders als die meisten deutschsprachigen Digitalisierungsprojekte hat die ungarische digitale Bibliothek, die gelegentlich auch deutschsprachige alte Drucke zugänglich macht, einen RSS-Feed.

Neu im Programm ein Lutherdruck als PDF:
http://mek.oszk.hu/04500/04515/04515.pdf

Luther

Variantenreiche Lyriktexte und Volkslieder wurden im Rahmen eines Freiburger DFG-Projekts digital erfasst:
http://www.lyrik-und-lied.de

http://www.iais.fraunhofer.de/bkm_studie.html

Eine sehr umfangreiche Studie, insbesondere zur Verwertung.

Dies wurde am gestrigen Tag auf dem Inside Google Book Search Blog vermeldet. Man möchte in Princeton rund eine Millionen Bücher, die laut Google nicht mehr unter das Copyright fallen, digitalisieren.

Hier der Eintrag: http://booksearch.blogspot.com/2007/02/welcoming-princeton-university-to.html

http://www.zvdd.de/sammlungen.html

Die Liste der Digitalen Sammlungen ist auf dem Stand vom 24.10.2006, also über ein Vierteljahr alt.

Bei den einzelnen Anbieter-Bibliotheken sind die Sammlungen höchst lückenhaft erfasst.

So sind in München längst nicht alle Projekte aufgeführt. Dass über die OAI-Schnittstelle viele weitere digitalisierte Drucke recherchierbar sind, wurde z.B. unter
http://archiv.twoday.net/stories/113113/
mitgeteilt.

Auch sonst wird nicht angegeben, wenn über die Listen der jeweiligen Website weitere Digitalisate im OPAC oder in einer Datenbank recherchierbar sind. Dies betrifft etwa die riesigen Sammlungen von Wolfenbüttel (http://www.hab.de/bibliothek/wdb/suche.htm), aber auch die Dresdener digitalen Sammlungen. Der SWB-Katalog weist mit Online-Filter und Suchwort Fotothek zu den Jahren 1400-1950 284 Treffer aus, also erheblich mehr als unter
http://fotothek.slub-dresden.de/digisamm/digisamm.html
verzeichnet.

Es fehlt auch Frankfurt, UB
http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/
Sehr ambitionierte, schnell wachsende Sammlung, insbesondere zum 19. Jahrundert.

Ärgerlicher sind fehlende Anbieter-Bibliotheken.

Soweit alte Drucke vor 1800 digitalisiert wurden, dürfte
http://wiki.netbib.de/coma/AlteDruckeDigital
weitgehend vollständig sein. Diese Zusammenstellung ist seit Mai 2006 online und hätte ausgewertet werden können/müssen.

Ausserdem wurde in http://log.netbib.de laufend über Digitalisierungsaktivitäten deutscher Bibliotheken berichtet.

Völlig unverständlich ist das Fehlen der Weimarer digitalen Monographien, die am 23.5.2006 in netbib (und ARCHIVALIA) angezeigt wurden:
http://log.netbib.de/archives/2006/05/23/weimarer-digitale-monographien/

Weitere fehlende wichtigere Sammlungen:

Berlin, Humboldt-Universität
http://edoc.hu-berlin.de/?lesen=6

Berlin, TU
http://gartentexte-digital.ub.tu-berlin.de/
3 Gartenzeitschriften

Berlin, ZLB
http://www.zlb.de/aktivitaeten/digitalisierung

Halle, Franckesche Stiftungen
http://www.francke-halle.de/main/index2.php?cf=3_1_3_3
Vor allem die umfangreichen "Halleschen Berichte" wichtig.

Ilmenau, Digitale Mechanismen- und Getriebebibliothek
http://www.dmg-lib.org/
DFG-gefördert!
Hinweis: Alte Drucke aus Ilmenau siehe Thüringen, Digitale Bibliothek

Kiel, UB
http://www.uni-kiel.de/ub/digiport/uebersicht.html
Allein 80+ Drucke bis 1800

Marburg, Foto Marburg
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge-online.htm
http://www.fotomarburg.de/gaeste/OvidServ/Start.htm

Thüringen, Digitale Bibliothek
Siehe http://archiv.twoday.net/stories/2925940/

Hinzu kommen noch einige Bibliotheks-Angebote mit ganz wenigen Drucken, von "privaten" Anbietern ganz zu schweigen.

Soweit man das deutschsprachige Wikisource-Projekt auf den Wikimedia-Servern Deutschland zuweist, liegt auf Wikimedia Commons eine höchst stattliche Anzahl komplett gescannter Bücher vor, die im ZVDD verzeichnet werden könnten:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:De_Wikisource_book

Dass ein wichtiges DFG-Projekt nicht einmal eine komplette und aktuelle Liste der digitalen Sammlungen deutscher Bibliotheken zusammenstellen kann ist ein außerordentlich peinlicher Befund. Leider ist das bei weitem nicht der gravierendste Mangel des ZVDD (dazu demnächst mehr).

Den auf dem Dokumentenserver der Universitätsbibliothek Tübingen veröffentlichten Text "Nutzung und Einsatz von RSS" möchte ich den Verantwortlichen für ebendiesen Dokumentenserver ans Herz legen. Denn in Tübingen gibt es nicht mal einen Feed für die Neuerscheinungen. Das sollte inzwischen doch wirklich Standard sein.

Jetzt neu bei Wikisource nachgewiesen:

http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Autorinnen

Ergänzungen sind willkommen.

Einige Zufallsfunde:

Julia Eva Wannenmacher: Hermeneutik der Heilsgeschichte: De Septem Sigillis und die sieben Siegel im Werk Joachims von Fiore, 2003

Martin Kaufhold (Hrsg.): Politische Reflexion in der Welt des späten Mittelalters. Festschrift für Jürgen Miethke., 2003

Ewald Könsgen (Hrsg./Übers.): Ioannes de Garlandia: Carmen de Misteriis Ecclesie , 2004

Studien und Texte zur Literarischen und materiellen Kultur der Frauenklöster im späten Mittelalter, 2004

Und unzählige vollständige englischsprachige Fachbücher, darunter ein Buch zum Urheberrecht im 16. Jahrhundert.

ist online als Faksimile unter
http://commons.wikimedia.org/wiki/Oberamt_Welzheim

Die OAB Welzheim ist hinsichtlich gewisser Auszüge aus dem stark beschädigten "Roten Buch" des Klosters Lorch inzwischen eine Primärquelle.

Zum Kloster Lorch siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Lorch
http://www.aedph.uni-bayreuth.de/2002/0386.html

Lorch

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