Genealogie
Mit einem Schwerpunkt zur Eröffnung des Grundbuch- und Personenstandsarchiv Hessen in Neustadt.
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 23. Dezember 2010, 18:06 - Rubrik: Genealogie
"Dr. Andreas Hedwig blättert durch ein Grundbuch von Mornshausen / Dautphe aus dem Jahr 1872, das auf dem Ärmel des Direktors des Hessischen Staatsarchivs Marburg einen Staubfleck hinterlässt. Noch haben die Mitarbeiter des neuen Standorts in Neustadt das Buch nicht in den Bestand eingearbeitet, der schon jetzt aneinandergereiht 13 Kilometer lang ist.
Für 40 Kilometer Bücher und Akten ist in Neustadt Platz. Jährlich wächst der Bestand um rund drei Kilometer – der deutschlandweit größte Wert aller Archive, nicht einmal im Bundesarchiv ist der Zuwachs so groß, wie Hedwig betont. Sieben Mitarbeiter und drei Auszubildende kümmern sich um das Grundbuch- und Grundaktenarchiv, das Personenstandsarchiv oder arbeiten in der Restaurierungswerkstatt, in der beschädigtes Archivgut fachgerecht aufgearbeitet wird.
Die ehemalige Ausbesserungswerkstatt der Bundeswehr bietet dem in Marburg angesiedelten Staatsarchiv ganz neue Möglichkeiten: „Wir hatten in Marburg ein Problem mit dem Platz“, sagt Hedwig. Viele Jahre dauerte die Suche nach einem Ort, der als Außenstelle geeignet und finanzierbar ist. Insgesamt fast 14.000 Quadratmeter ist das Gelände groß, welches das Land vom Bund für rund 2,3 Millionen Euro kaufte.
4.000 Quadratmeter Nutzfläche umfasst das Gebäude, dessen Böden zwischen anderthalb und zwei Tonnen Last je Quadratmeter tragen können – nur dieser hohe Wert ermöglicht eine sichere Lagerung vieler Tausend Kilogramm Papier.
Im Grundbucharchiv liegen geschlossene Grundakten und -bücher der hessischen Grundbuchämter. Die Neustädter sind also eine Art Dienstleister für 32 der 46 zuständigen Ämter Hessens, mit denen ein reger Austausch der Unterlagen stattfindet. Mehr als 1.200 der Schriften waren in diesem Jahr zum Beispiel auf dem Weg zwischen Archiv und Justiz, wie Leiterin Dr. Nicola Wurthmann betont, die mit ihren Mitarbeitern an manchen Tagen zwischen 100 und 300 Metern Unterlagen empfängt und einlagert – viele sind noch handschriftlich verfasst worden, andere sind mit der Schreibmaschine getippt. Auf elektronische Datenspeicherung stellten die Ämter erst vor wenigen Jahren um.
Bürger können sich ab dem 3. Januar 2011 einen Überblick über das Angebot verschaffen. Offizielle Einweihung mit Eva Kühne-Hörmann, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, ist am 7. Februar 2010.
Das Grundbuch und Personenstandarchiv ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet, Telefon: 0 66 92 / 20 38 80."
Quelle: Oberhessische Presse, 16.12.2010
Für 40 Kilometer Bücher und Akten ist in Neustadt Platz. Jährlich wächst der Bestand um rund drei Kilometer – der deutschlandweit größte Wert aller Archive, nicht einmal im Bundesarchiv ist der Zuwachs so groß, wie Hedwig betont. Sieben Mitarbeiter und drei Auszubildende kümmern sich um das Grundbuch- und Grundaktenarchiv, das Personenstandsarchiv oder arbeiten in der Restaurierungswerkstatt, in der beschädigtes Archivgut fachgerecht aufgearbeitet wird.
Die ehemalige Ausbesserungswerkstatt der Bundeswehr bietet dem in Marburg angesiedelten Staatsarchiv ganz neue Möglichkeiten: „Wir hatten in Marburg ein Problem mit dem Platz“, sagt Hedwig. Viele Jahre dauerte die Suche nach einem Ort, der als Außenstelle geeignet und finanzierbar ist. Insgesamt fast 14.000 Quadratmeter ist das Gelände groß, welches das Land vom Bund für rund 2,3 Millionen Euro kaufte.
4.000 Quadratmeter Nutzfläche umfasst das Gebäude, dessen Böden zwischen anderthalb und zwei Tonnen Last je Quadratmeter tragen können – nur dieser hohe Wert ermöglicht eine sichere Lagerung vieler Tausend Kilogramm Papier.
Im Grundbucharchiv liegen geschlossene Grundakten und -bücher der hessischen Grundbuchämter. Die Neustädter sind also eine Art Dienstleister für 32 der 46 zuständigen Ämter Hessens, mit denen ein reger Austausch der Unterlagen stattfindet. Mehr als 1.200 der Schriften waren in diesem Jahr zum Beispiel auf dem Weg zwischen Archiv und Justiz, wie Leiterin Dr. Nicola Wurthmann betont, die mit ihren Mitarbeitern an manchen Tagen zwischen 100 und 300 Metern Unterlagen empfängt und einlagert – viele sind noch handschriftlich verfasst worden, andere sind mit der Schreibmaschine getippt. Auf elektronische Datenspeicherung stellten die Ämter erst vor wenigen Jahren um.
Bürger können sich ab dem 3. Januar 2011 einen Überblick über das Angebot verschaffen. Offizielle Einweihung mit Eva Kühne-Hörmann, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, ist am 7. Februar 2010.
Das Grundbuch und Personenstandarchiv ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet, Telefon: 0 66 92 / 20 38 80."
Quelle: Oberhessische Presse, 16.12.2010
Wolf Thomas - am Sonntag, 19. Dezember 2010, 13:57 - Rubrik: Genealogie
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Zu digitalisierten Unterlagen aus deutschland:
http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2010/12#beta.familysearch.org
http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2010/12#beta.familysearch.org
KlausGraf - am Montag, 13. Dezember 2010, 18:58 - Rubrik: Genealogie
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Ob es ein solches Video auch von unserem bundesarchiv geben wird?
Wolf Thomas - am Freitag, 26. November 2010, 12:50 - Rubrik: Genealogie
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KlausGraf - am Freitag, 26. November 2010, 01:55 - Rubrik: Genealogie
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Die Mormonen haben auf ihrer neuen Seite Archivalien zur Bevölkerungsgeschichte Darmstadts veröffentlicht:
https://beta.familysearch.org/s/collection/list#page=1®ion=EUROPE
https://beta.familysearch.org/s/collection/list#page=1®ion=EUROPE
tinville - am Montag, 22. November 2010, 19:00 - Rubrik: Genealogie
http://www.thueringen.de/de/staatsarchive/rudolstadt/auswanderer_datenbank/
Die "Datenbank" ist ein PDF.
Die Datenbank erfasst Personen, die im 19. Jahrhundert aus den thüringischen Fürstentümern Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen in die USA und andere Länder ausgewandert sind. Die Angaben stammen aus amtlichen Akten, der Tagespresse sowie der in Rudolstadt zwischen 1846 und 1871 verlegten "Allgemeinen Auswanderungszeitung". Die Datenbank beruht auf einer Kartei, die in jahrzehntelanger Arbeit von dem Rudolstädter Archivar Rudolf Ruhe (1913-1978) angefertigt wurde.
Sie enthält mehr als 6.400 Datensätze mit folgenden Informationen:
- Namen, Wohnort und Beruf der Auswanderer
- Anzahl der Familienmitglieder, in einigen Fällen mit Namen und Alter
- Zeitpunkt und Ziel der Auswanderung
- Hinweise auf Artikel in der "Allgemeine Auswanderungszeitung".
Die "Datenbank" ist ein PDF.
Die Datenbank erfasst Personen, die im 19. Jahrhundert aus den thüringischen Fürstentümern Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen in die USA und andere Länder ausgewandert sind. Die Angaben stammen aus amtlichen Akten, der Tagespresse sowie der in Rudolstadt zwischen 1846 und 1871 verlegten "Allgemeinen Auswanderungszeitung". Die Datenbank beruht auf einer Kartei, die in jahrzehntelanger Arbeit von dem Rudolstädter Archivar Rudolf Ruhe (1913-1978) angefertigt wurde.
Sie enthält mehr als 6.400 Datensätze mit folgenden Informationen:
- Namen, Wohnort und Beruf der Auswanderer
- Anzahl der Familienmitglieder, in einigen Fällen mit Namen und Alter
- Zeitpunkt und Ziel der Auswanderung
- Hinweise auf Artikel in der "Allgemeine Auswanderungszeitung".
KlausGraf - am Montag, 8. November 2010, 04:01 - Rubrik: Genealogie
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Die 1889 von F. W. E. Roth erschienene Familiengeschichte ist online:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-25713
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-25713
KlausGraf - am Samstag, 6. November 2010, 00:04 - Rubrik: Genealogie
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Bd. 1
http://digilib.ub.uni-freiburg.de/document/328062456
Bd. 2 (Stammtafeln)
http://digilib.ub.uni-freiburg.de/document/329672479

http://digilib.ub.uni-freiburg.de/document/328062456
Bd. 2 (Stammtafeln)
http://digilib.ub.uni-freiburg.de/document/329672479

KlausGraf - am Mittwoch, 20. Oktober 2010, 22:01 - Rubrik: Genealogie
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KlausGraf - am Donnerstag, 14. Oktober 2010, 01:13 - Rubrik: Genealogie
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