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Rudolf Herrnstadt war von 1949 bis 1953 ND-Chefredakteur.
Er wird 1903 im oberschlesischen Gleiwitz geboren, wird Journalist, Auslandskorrespondent für Ullstein, arbeitet ab 1930 für den Auslandsnachrichtendienst GRU der Sowjetarmee. In der DDR: Kandidat des Politbüros, der führende Ghostwriter der Macht, im Januar 1954 aus der SED ausgeschlossen: als Fraktionär, als Putschist des 17. Juni 1953. ....
Aus drei Essentials von Herrnstadt – Freundschaft zur Sowjetunion, ein neues und einiges Deutschland, Kritik an den eigenen Leuten – wird sein Fall, seine Verbannung in die Provinz, als Archivar nach Merseburg.
Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! Mein Vater Rudolf Herrnstadt. Berlin Verlag. 414 S.
Quelle:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/125556.html
KlausGraf meinte am 13. Mrz, 23:02:
Weiterer DDR-Fall 1968
http://archiv.twoday.net/stories/4783939/ 
Wolf Thomas meinte am 15. Apr, 19:20:
Buchrezension des DeutschlandRadios
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/767839/ 
 

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