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Universitaetsarchive

http://austria-forum.org/af/Web_Books

Darunter auch Kurzbiographien von Medizinern in der NS-Zeit.


Bastian Gillner plädierte heute für Web 2.0 und insbesondere Facebook, stieß dabei aber auf kaum Gegenliebe.

Immerhin wurde wieder ein Facharchivar als Sprecher gewählt: Dr. Freitäger vom Universitätsarchiv Köln.

http://www.uni-stuttgart.de/archiv/news/news_0006?__locale=de

"Etwa jede fünfte Anfrage an das Universitätsarchiv Stuttgart betrifft die Studienzeiten ehemaliger Studierender: Hat dieser Architekt/diese Architektin die Ausbildung in Stuttgart erhalten? Von wann bis wann war dieser Wissenschaftler/diese Wissenschaftlerin, jener Ingenieur/jene Ingenieurin hier eingeschrieben? Die Benutzer des Archivs können nun selbst in den zahlreichen Studentenverzeichnissen nach den Namen der Gesuchten recherchieren und deren Studienzeiten feststellen. Eine Datenbank sucht aus mehr als 9.000 Seiten diejenigen heraus, auf denen der/die Gesuchte mit Namen und manchmal weiteren Angaben verzeichnet ist.
Bereits seit August 2012 waren die Studentenverzeichnissen und Matrikellisten der Technischen Hochschule Stuttgart aus dem Zeitraum vom 1. Oktober 1897 (Wintersemester 1897/1898) bis zum 31. März 1932 (Wintersemester 1931/1932) online einsehbar. Nun ist auch das große Studentenverzeichnis von 1829 (Gründung der Hochschule) bis 1918 der Online-Datenbank hinzugefügt worden. Außerdem wurden einige Verbesserungen bei der Darstellung der Images vorgenommen.
Eine besondere Schwierigkeit bei dem Projekt bestand darin, dass die eigentlichen Matrikelbücher der Technischen Hochschule Stuttgart, in die sich die Studierenden selbst mit Unterschrift eintrugen, im Zweiten Weltkrieg verbrannt sind. So mussten ersatzweise die Scans von 94 erhaltenen, teils handschriftlichen Studentenverzeichnissen aus den einzelnen Semestern zu einer recherchierbaren Datenbasis zusammengestellt werden."

http://archiv.ub.uni-stuttgart.de/UAMatrikel/index.php/Hauptseite

In den USA wurden eine verschollen geglaubte Papstbulle aus der Gründungszeit der Universität Heidelberg entdeckt.

Quelle:
http://www.uni-heidelberg.de/md/zentral/gruendungsurkunde_papst_urban_c_uah_460x280.jpg

gruendungsurkunde_papst_urban_c_uah_460x280

© Universitätsarchiv Heidelberg

"Mittelalterliche Urkunde aus dem Jahr 1387 lagerte auf dem Dachboden eines Privathauses in St. Louis", heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Heidelberg:

Pressemitteilung Nr. 27/2014 v. 3.2.2014,
http://www.uni-heidelberg.de/presse/news2014/pm20140203_mittelalterliche_papstbulle.html:

In den USA ist bei einem privaten Zufallsfund eine die Universität Heidelberg betreffende Bulle von Papst Urban VI. aus dem Jahr 1387 entdeckt worden: Die Urkunde, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg als verschollen galt, lagerte auf dem Dachboden eines Hauses in St. Louis. Die Finder hatten sich über das Internet an das Universitätsarchiv Heidelberg gewandt. Von dort aus gelang es, eine Übergabe des mittelalterlichen Dokuments an den deutschen Generalkonsul in Chicago zu vermitteln. Die Experten des Archivs, aus dessen Beständen die Papstbulle vor nicht ganz 70 Jahren verschwunden ist, arbeiten jetzt daran, einen fachgerechten Rücktransport nach Heidelberg zu organisieren.
Generalkonsul Dr. Christian Brecht konnte die Urkunde Ende Januar 2014 persönlich entgegen nehmen. Überbracht wurde sie von der Schwester der Finderin, die diese in den Besitztümern der Mutter auf dem Dachboden entdeckt hatte. Sie war überrascht, im Haus ihrer Mutter ein Dokument in lateinischer Sprache zu finden. Um Näheres darüber herauszufinden, wandte sie sich an das Institute of Jesuit Sources in St. Louis. Dort konnte die Universität Heidelberg als Ursprungsort der Bulle ausgemacht werden. Wie die Urkunde in den Besitz der Mutter gelangt ist, bleibt für die Schwestern ein Rätsel.
„Es gibt leider auch keinerlei Hinweise darauf, wie das Dokument in den Nachkriegswirren von Heidelberg in die USA gelangt ist“, sagt der Direktor des Universitätsarchivs, Dr. Ingo Runde. Bei einer Revision des Archivs in den Monaten Dezember 1947 und Januar 1948 war entdeckt worden, dass acht mittelalterliche Urkunden aus den Beständen verschwunden sind. Neben der jetzt wiederaufgefundenen Papstbulle handelt es sich um zwei weitere päpstliche sowie fünf pfalzgräfliche Urkunden aus der Gründungszeit der Universität, die aus den Jahren 1386 bis 1389 stammen. „Der zeitliche Zusammenhang spricht dafür, dass diese Dokumente zusammen aufbewahrt wurden und damit möglicherweise auch gemeinsam den Weg über den Atlantik genommen haben.“ Der Archivleiter hofft, dass sich mit dem zufälligen Fund der Bulle vielleicht doch Spuren für den Verbleib der anderen Urkunden finden lassen.
In der jetzt wiederaufgefunden Urkunde vom August 1387 erteilt Papst Urban VI. den an der Heidelberger Universität weilenden Geistlichen das Privileg, auf fünf Jahre von der Präsenz am Ort ihrer Pfründe befreit zu sein. Es handelt sich dabei um ein Originalpergament. Für die Organisation des Rücktransports nach Heidelberg arbeitet das Universitätsarchiv mit Frieder Kuhn zusammen, dem Leiter des Instituts für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut des Landesarchivs Baden-Württemberg.

"Das Kunst- und Kulturfestival "donumenta" hat ihr umfangreiches Material über die Entwicklung der Kunstszene in den Donauländern der Universität Regensburg sowie dem Wissenschaftszentrum Ost und Südosteuropa/WiOS übergeben.
Die Archivunterlagen und Bibliothek sollen für internationale Forschungszwecke zur Verfügung stehen, wie die Festival-Leiterin Regina Hellwig-Schmid und die Hochschule mitteilten.
Das Archiv, u.a. Tausende Briefe und E-Mail-Korrespondenzen mit international renommierten Künstlern und Politikern, füllt rund drei Meter Regalfläche."
Quelle: Bayernstext, S. 163, 29.1.2014

"Seit Wochen ist das Team der donumenta e.V. am Sichten, Ordnen, Ablegen und Bündeln. Der Grund: Der Verein wird der Universität Regensburg sowie dem Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa (WIOS) ihr gesamtes Archiv schenken. Damit steht der internationalen Forschung umfangreiches Material über die Entwicklung der Kunstszenen der Donauländer in den letzten Jahrzehnten zur Verfügung

Mehr als zwölf Jahre sind vergangen, seitdem sich Regina Hellwig-Schmid und ihre Mitstreiter aufmachten, die Kunstszenen entlang der Donau bis zum Schwarzen Meer auf die europäische Agenda zu setzen. Im Rahmen mehrerer internationaler Donaukonferenzen, Symposien sowie zehn Kunst- und Kulturfestivals in Regensburg hat die donumenta auf einzigartige Weise das Kunstschaffen in den Donauländern beleuchtet, begleitet und gefördert.

Das Strandgut besteht in umfangreichem Material, das die donumenta jetzt für Forschungszwecke frei geben wird: Briefwechsel und E-Mail-Korrespondenzen mit international renommierten Künstlern, namhaften Kulturinstitutionen und zentralen Projektpartnern aus Politik und Wirtschaft; Bücher, Kataloge, Publikationen und Filme, die der Verein selbst herausgegeben oder geschenkt bekommen hat; ganz zu schweigen schließlich von Unikaten, die die donumenta erhalten hat: Hier ein Dokument von Künstlern, die gegen das Milosevic-Regime in Serbien protestierten, dort die Zusendungen jener, die im Jahr 2000 Regina Hellwig-Schmids Aufruf „Pax Danubiana – eine Flaschenpost für den Frieden“ gefolgt waren. „Jedes einzelne Dokument spiegelt uns als Zeitzeugen und birgt darüber hinaus für mich eine ganz persönliche Erinnerung“, erzählt die langjährige donumenta-Vorsitzende.

Jetzt packt sie ein, um Platz für Neues zu schaffen. „Der donumenta-Verein hat beschlossen, das Archiv der donumenta e.V. der Universität Regensburg sowie dem Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa (WIOS) zu schenken,“ berichtet Hellwig-Schmid. Damit steht das umfangreiche Material ab dem Jahr 2014 international Forschungszwecken zur Verfügung.

Die Übergabe der Schenkung wird im Januar 2014 erfolgen. Dann werden alle Kataloge und Publikationen im WIOS aufbewahrt werden. Der gesamte Schriftverkehr, das Pressematerial und eine Vielzahl an Originaldokumenten werden vom Universitätsarchiv unter Leitung von Dr. Andreas Becker erschlossen und aufbewahrt werden. "
Quelle: Homepage donumenta, 10.1.2014

Mein Mitarbeiter Lars Voßen erläuterte im Weblog des RWTH-Hochschularchivs und nun auch in Archive 2.0, wieso wir eine ISIL-Kennung beantragt haben:

http://archive20.hypotheses.org/1093

In den Kommentaren ergänzt Karsten Kühnel (Bayreuth): "Das Universitätsarchiv hat eine ISIL beantragt, um sich im EAG-XML-File für das Archivportal Europa zu identifizieren."

"Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir möchten Sie gerne darauf aufmerksam machen, dass wir unsere Webseite „Studenten der Prager Universitäten 1882–1945“ bedeutend erweitert haben. Von jetzt ist Durchsuchen nach Namen, Geburtsorten, Fakultäten usw. in Einträgen von mehr als 24 000 Doktoren der tschechischen Karls-Universität (1882–1939) möglich. Außerdem haben wir die gescannten Matrikelbücher der Deutschen Universität in Prag (1882–1945) ins Web gestellt. Das Durchsuchen dieser Matrikel ist vorerst mithilfe des Personenregisters möglich. Die Webseite, neu auch in englischer Version, ist unter http://is.cuni.cz/webapps/archiv/public/?lang=en zu finden.

Herzliche Grüße

Petr Cajthaml
Archiv der Karls-Universität in Prag

Kontakt:
Petr Cajthaml
Mail: petr.cajthaml@ruk.cuni.cz

An der deutschen Universität in Prag promovierten z. B. Schriftsteller Franz Kafka und Max Brod oder Nobelpreisträger und Ehepaar Gerty Theresa Radnitz und Karl Ferdinand Cori. An der tschechischen Universität promovierten u. a. Schriftsteller Karel Čapek, Vladislav Vančura, Philosoph Jan Patočka und Nobelpreisträger Jaroslav Heyrovský." (Mail)

Als PDF verfügbar:



http://www.archiv.rwth-aachen.de/?p=4875

http://bibliodyssey.blogspot.de/2013/11/embellished-matriculation-manuscripts.html

Basel, Universitätsbibliothek, AN II 3, p. 90r – Matriculation Register of the Rectorate of the University of Basel, Volume 1 (1460-1567)

 

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