Über 300 Einträge zu Onlinepräsentationen von privaten Sammlungen hat die "Collector's Weekly Hall of Fame", und sie ist nach mehreren Kriterien zu erschließen.
http://www.collectorsweekly.com/hall-of-fame/
Von Airline Spoons bis Wonder Woman ist für jeden Geschmack etwas dabei.
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AndreasP - am Samstag, 5. Januar 2008, 23:39 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Daten (= Nach Feierabend 2007. Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte, Bd. 3). diaphanes, Zürich 2007, 232 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-03734-016-5, € 25,00 / CHF 39,00
Die Produktion, Lagerung und Verteilung von Wissensbeständen hat im 20. Jahrhundert gewaltige Veränderungen erfahren. Die für eine Geschichte des Wissens relevanten Probleme scheinen fast unüberschaubar. Wie werden zum Beispiel aus Fakten Daten (und umgekehrt) und wie verändert sich das auf Daten basierende, aus Daten hergestellte und mit Hilfe von Daten verfügbar gemachte Wissen? Wie mutieren herkömmliche Narrative zu rechnergestützten Views und softwaregenerierten Visualisierungen? Welche Rolle spielen Datenbanken als Medien temporärer Stagnation, als Mittel der Rekombination von Wissensbeständen oder als Instrumente zur Herstellung von Relationalität? Wie wird Wissen in Datenbanken reguliert und neu geordnet?
Die Beiträge zum thematischen Schwerpunkt »Daten« fragen nach den informationstechnologischen Bedingungen der Wissenszirkulation, nach ihrer Form und ihren Implikationen im Alltag. Sie beleuchten verschiedene Aspekte von Wissens- speicherungs- und Distributionstechniken und stellen die damit einhergehenden gesellschaftlichen und technischen Veränderungen in einen historischen Kontext.
http://www.tg.ethz.ch/forschung/produkte/feierabend/feierabend3.htm
Leider gibt's nur das Vorwort online.
Die Produktion, Lagerung und Verteilung von Wissensbeständen hat im 20. Jahrhundert gewaltige Veränderungen erfahren. Die für eine Geschichte des Wissens relevanten Probleme scheinen fast unüberschaubar. Wie werden zum Beispiel aus Fakten Daten (und umgekehrt) und wie verändert sich das auf Daten basierende, aus Daten hergestellte und mit Hilfe von Daten verfügbar gemachte Wissen? Wie mutieren herkömmliche Narrative zu rechnergestützten Views und softwaregenerierten Visualisierungen? Welche Rolle spielen Datenbanken als Medien temporärer Stagnation, als Mittel der Rekombination von Wissensbeständen oder als Instrumente zur Herstellung von Relationalität? Wie wird Wissen in Datenbanken reguliert und neu geordnet?
Die Beiträge zum thematischen Schwerpunkt »Daten« fragen nach den informationstechnologischen Bedingungen der Wissenszirkulation, nach ihrer Form und ihren Implikationen im Alltag. Sie beleuchten verschiedene Aspekte von Wissens- speicherungs- und Distributionstechniken und stellen die damit einhergehenden gesellschaftlichen und technischen Veränderungen in einen historischen Kontext.
http://www.tg.ethz.ch/forschung/produkte/feierabend/feierabend3.htm
Leider gibt's nur das Vorwort online.
Ladislaus - am Samstag, 5. Januar 2008, 23:15 - Rubrik: Technik
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http://www.heise.de/newsticker/meldung/100312
greift einen dpa-Bericht auf, der heute auch in den Tageszeitungen stand. Danach führt der Unverstand der Rundfunk-Finanzkommission dazu, dass dem Sender eine halbe Million EUR gestrichen werden soll, weil der Sender angeblich zu hohe Internet-Ausgaben habe, und das trotz sehr kleiner Internet-Redaktion. Bestraft wird der Sender hiermit indirekt für seine Politik, möglichst viele Beiträge als Podcast zum Herunterladen und Nachhören ins Netz zu stellen.
Die öffentlich-rechtliche Rundfunk-Finanzkommission muss sich fragen lassen, welchen Interessen sie dient. Werbeeinnahmen sind offenbar wichtiger als der Kulturauftrag des Rundfunks. GEZ-Zahler sollten gegen diese Entscheidung protestieren. Ich erinnere nur daran, wie häufig in diesem Blog schon aktuelle Rundfunkbeiträge von DRADIO Kultur verlinkt worden sind, etwa im Zusammenhang mit der Diskussion um den Kulturgüterstreit in BW. Das alles wäre nicht mehr möglich, wenn dieser Service eingestellt oder drastisch reduziert werden müsste.
Zum Kontext der Digitalisierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks vgl. auch die Podiumsdiskussion auf dem Chaos Communication Camp im August 2007,
http://netzpolitik.org/2007/die-zukunft-der-digitalisierung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks/
und "Öffentlich-rechtlich und frei", http://futurezone.orf.at/it/stories/213679/
greift einen dpa-Bericht auf, der heute auch in den Tageszeitungen stand. Danach führt der Unverstand der Rundfunk-Finanzkommission dazu, dass dem Sender eine halbe Million EUR gestrichen werden soll, weil der Sender angeblich zu hohe Internet-Ausgaben habe, und das trotz sehr kleiner Internet-Redaktion. Bestraft wird der Sender hiermit indirekt für seine Politik, möglichst viele Beiträge als Podcast zum Herunterladen und Nachhören ins Netz zu stellen.
Die öffentlich-rechtliche Rundfunk-Finanzkommission muss sich fragen lassen, welchen Interessen sie dient. Werbeeinnahmen sind offenbar wichtiger als der Kulturauftrag des Rundfunks. GEZ-Zahler sollten gegen diese Entscheidung protestieren. Ich erinnere nur daran, wie häufig in diesem Blog schon aktuelle Rundfunkbeiträge von DRADIO Kultur verlinkt worden sind, etwa im Zusammenhang mit der Diskussion um den Kulturgüterstreit in BW. Das alles wäre nicht mehr möglich, wenn dieser Service eingestellt oder drastisch reduziert werden müsste.
Zum Kontext der Digitalisierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks vgl. auch die Podiumsdiskussion auf dem Chaos Communication Camp im August 2007,
http://netzpolitik.org/2007/die-zukunft-der-digitalisierung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks/
und "Öffentlich-rechtlich und frei", http://futurezone.orf.at/it/stories/213679/
BCK - am Samstag, 5. Januar 2008, 16:04 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Samstag, 5. Januar 2008, 15:34 - Rubrik: Universitaetsarchive
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http://www.thecabin.net/stories/010308/loc_0103080009.shtml
We preserve civilization," University of Central Arkansas Archivist Jimmy Bryant said, "from the standpoint of being able to answer the question of how we got to where we are."
Bryant oversees the University's archives. Filling several rooms in the Torreyson Library, the collection contains "tens of thousands of stories," Bryant said, most relating to Conway but all having Arkansas ties.
The UCA archives were founded in 1986. Bryant said he has seen the collection double in size since he was hired as the university's archivist in 1998.
[...]
The UCA archives are open to the public. Bryant said people from all walks of life have visited the archives, from people seeking to uncover their genealogy to researchers working on books or academic papers.
UCA President Lu Hardin is also a frequent visitor, Bryant said.
"President Hardin is someone who is very interested in history," he said. "He's been a big supporter of the archives ever since he's been here and he's visited the archives numerous times. He's very knowledgeable about Arkansas history and especially Arkansas political history."
For more information about the UCA Archives collection, visit http://archives.uca.edu/index.html "
Dass ein deutscher Rektor höchstselbst sein Universitätsarchiv aufsucht, erscheint undenkbar.
We preserve civilization," University of Central Arkansas Archivist Jimmy Bryant said, "from the standpoint of being able to answer the question of how we got to where we are."
Bryant oversees the University's archives. Filling several rooms in the Torreyson Library, the collection contains "tens of thousands of stories," Bryant said, most relating to Conway but all having Arkansas ties.
The UCA archives were founded in 1986. Bryant said he has seen the collection double in size since he was hired as the university's archivist in 1998.
[...]
The UCA archives are open to the public. Bryant said people from all walks of life have visited the archives, from people seeking to uncover their genealogy to researchers working on books or academic papers.
UCA President Lu Hardin is also a frequent visitor, Bryant said.
"President Hardin is someone who is very interested in history," he said. "He's been a big supporter of the archives ever since he's been here and he's visited the archives numerous times. He's very knowledgeable about Arkansas history and especially Arkansas political history."
For more information about the UCA Archives collection, visit http://archives.uca.edu/index.html "
Dass ein deutscher Rektor höchstselbst sein Universitätsarchiv aufsucht, erscheint undenkbar.
KlausGraf - am Samstag, 5. Januar 2008, 15:01 - Rubrik: Universitaetsarchive
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BCK macht mich freundlicherweise auf einen Beitrag von Peter Brantley (DLF) zu Google Book Search und anderen Unternehmungen aufmerksam:
http://blogs.lib.berkeley.edu/shimenawa.php/2008/01/02/trade_for_our_own_account
Am Ende steht ein Appell:
"We must learn, in other words, to trade for our own account - not the account of Google, Elsevier, the AAP, or the Authors' Guild. We must acquire, and build, a shared universe of information, freely available to all, on our terms. We must stand together for all we profess, against all danger -- stand for what no other organization in this world can: the fundamental right of access to information, and the compulsion to preserve it for future generations. This is not an economic imperative; it will surely never be the aim of an advertising company. It is the mission that defines libraries."
Bemerkenswerterweise geht ein anderer Beitrag (OCLC) in die gleiche Richtung:
http://hangingtogether.org/?p=338
"But regardless of what happens along the way, what matters is the end result – and for that reason, I find myself repeating this mantra: No matter what compromises we may make in finding ways to work with private partners, we must ensure that at some (hopefully not too distant) point in time, all restrictions will be lifted and the content will be openly accessible (limited only by rights inherent in the content itself).
That’s a long mantra, here’s an abbreviated one: Ensure that the content will be open."
http://blogs.lib.berkeley.edu/shimenawa.php/2008/01/02/trade_for_our_own_account
Am Ende steht ein Appell:
"We must learn, in other words, to trade for our own account - not the account of Google, Elsevier, the AAP, or the Authors' Guild. We must acquire, and build, a shared universe of information, freely available to all, on our terms. We must stand together for all we profess, against all danger -- stand for what no other organization in this world can: the fundamental right of access to information, and the compulsion to preserve it for future generations. This is not an economic imperative; it will surely never be the aim of an advertising company. It is the mission that defines libraries."
Bemerkenswerterweise geht ein anderer Beitrag (OCLC) in die gleiche Richtung:
http://hangingtogether.org/?p=338
"But regardless of what happens along the way, what matters is the end result – and for that reason, I find myself repeating this mantra: No matter what compromises we may make in finding ways to work with private partners, we must ensure that at some (hopefully not too distant) point in time, all restrictions will be lifted and the content will be openly accessible (limited only by rights inherent in the content itself).
That’s a long mantra, here’s an abbreviated one: Ensure that the content will be open."
KlausGraf - am Samstag, 5. Januar 2008, 14:44 - Rubrik: Open Access
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aktuell zusammengestellt von Malte Landwehr
http://www.lorm.de/2008/01/02/102-quellen-fuer-kostenlose-fotos
Wie man bei so etwas Wikimedia Commons vergessen kann, ist mir schleierhaft, aber ansonsten eine schöne Übersicht.
Nachtrag: Inzwischen sind die Commons drin und es sind 110 Quellen... und sicher folgen noch ein paar.
http://www.lorm.de/2008/01/02/102-quellen-fuer-kostenlose-fotos
Wie man bei so etwas Wikimedia Commons vergessen kann, ist mir schleierhaft, aber ansonsten eine schöne Übersicht.
Nachtrag: Inzwischen sind die Commons drin und es sind 110 Quellen... und sicher folgen noch ein paar.
Ladislaus - am Samstag, 5. Januar 2008, 13:10 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://www.icdar2007.org/ICDAR2007_KeyNote_LVincent.pdf
Allzu tief lässt sich da GBS nicht in die Karten schauen ...
Allzu tief lässt sich da GBS nicht in die Karten schauen ...
KlausGraf - am Samstag, 5. Januar 2008, 01:11 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://diepresse.com/home/kultur/news/351617/index.do
Aglaë Eidlitz, langjährige Leiterin des Archivs unserer Zeitung, ist am Weihnachtstag im 76. Lebensjahr an einem Krebsleiden gestorben.
Eine ganze Generation von Journalisten kannte und respektierte sie: die ehrfurchtsvoll „Prinzipalin“ genannte Grande Dame der „Presse“ half nach ihrer Ausbildung als akademische Malerin in den Nachkriegsjahrzehnten mit, das Archiv der „Presse“ aufzubauen. Zwanzig Jahre lang war sie als Leiterin bis zu ihrer Pensionierung 1993 für unzählige wissbegierige Redakteure Google und Wikipedia zugleich, sie fand unter den Millionen Zeitungsausschnitten des Papierarchivs genau die Artikel, die man gerade brauchte, und ihr Hintergrundwissen war legendär. Das alte Journalisten-Bonmot „Wie unser ins Archiv entsandter Reporter in Erfahrung bringen konnte“ wurde durch sie manchmal durchaus Realität.
Aglaë Eidlitz, langjährige Leiterin des Archivs unserer Zeitung, ist am Weihnachtstag im 76. Lebensjahr an einem Krebsleiden gestorben.
Eine ganze Generation von Journalisten kannte und respektierte sie: die ehrfurchtsvoll „Prinzipalin“ genannte Grande Dame der „Presse“ half nach ihrer Ausbildung als akademische Malerin in den Nachkriegsjahrzehnten mit, das Archiv der „Presse“ aufzubauen. Zwanzig Jahre lang war sie als Leiterin bis zu ihrer Pensionierung 1993 für unzählige wissbegierige Redakteure Google und Wikipedia zugleich, sie fand unter den Millionen Zeitungsausschnitten des Papierarchivs genau die Artikel, die man gerade brauchte, und ihr Hintergrundwissen war legendär. Das alte Journalisten-Bonmot „Wie unser ins Archiv entsandter Reporter in Erfahrung bringen konnte“ wurde durch sie manchmal durchaus Realität.
KlausGraf - am Samstag, 5. Januar 2008, 01:02 - Rubrik: Medienarchive
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