
Das Foto zeigt die Klasse mit ihrem Geschichtslehrer Frank Blecher sowie Kreisarchivarin Dr. Beate Sturm im Lesesaal des Kreisarchivs in Geldern.
" .... Die Klasse 10 d des Friedrich-Spee-Gymnasiums in Geldern verbrachte in dieser Woche im Rahmen des Geschichtsunterrichtes einen Vormittag im Kreisarchiv Kleve.
Zu Beginn ihres Unterrichtstages wurden die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Geschichtslehrer Frank Blecher sowie Referendar Stefan van Wickern zunächst von der Kreisarchivarin Dr. Beate Sturm durch das Archiv geführt. Dabei besichtigten sie nicht nur den öffentlichen Bereich (Lesesaal mit Freihandbibliothek), sondern auch die nichtöffentlichen Räume (Magazinräume für Akten, Zeitungen und Karten). Sie lernten, wie Archivalien durch den Nutzer recherchiert sowie anschließend durch den Archivar ausgehoben, d.h. aus dem Magazin geholt werden.
Danach hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, mit Schriftgut aus dem Archiv zu arbeiten (u.a. mit einer Personalakte zum Thema Entnazifizierung).
Für Archivarin Dr. Beate Sturm wird Geschichte hierdurch greifbar und lebendig Dr. Sturm: „Das Archiv als außerschulischer Lernort bietet Schülern einen sehr direkten und unmittelbaren Zugang zur Geschichte. In der Arbeit mit dem Schriftgut haben sie die Möglichkeit, sich exemplarisch mit einer Fragestellung zu beschäftigen, die – sofern es sich um ein Archiv vor Ort handelt – auch ihre direkte Lebenswelt betrifft.“ Und Geschichtslehrer Frank Blecher ergänzt: „Häufig arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler nur mit aufbereiteten Quellen. Hier im Archiv kommen sie mit Originaldokumenten in Kontakt und erhalten so einen Eindruck von dessen Ursprünglichkeit.“
Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war sehr positiv: Die Klasse zeigte ein großes Interesse am Archiv als Kultureinrichtung sowie an fachspezifischen Fragen z.B. der Bestandserhaltung und der Erschließung von Archivgut. Als einen besonderen Reiz empfanden die Schülerinnen und Schüler die Konfrontation mit dem Original. Insbesondere bei der Arbeit mit der Personalakte zeigte sich, wie hoch der Informationsgehalt scheinbarer „alter verstaubter Akten“ ist.
... Dr. Sturm: „ Ich denke, das Kreisarchiv könnte auch für andere Schulen und Klassen ein spannender und interessanter außerschulischer Lernort sein. Aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, den Erlebnisort Kreisarchiv kennen zu lernen.“..."
Quelle: 'Pressemitteilung des Kreises Kleve
Wolf Thomas - am Dienstag, 26. Januar 2010, 21:36 - Rubrik: Archivpaedagogik
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" ..... Dem mehrfach ausgezeichneten Antifaschistischen Informations- und Dokumentationsarchiv in München (a.i.d.a. e.V.) ist nun Anfang des Jahres 2010 die Gemeinnützigkeit entzogen worden. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die der Vorsitzende des Vereins, Marcus Buschmüller, als „Diffamierungskampagne der bayerischen Staatsregierung“ bezeichnet. ....."
Quelle: http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/kommentare/aida-und-bayrischer-verfassungsschutz/
Zur Berichterstattung auf Archivalia s. : http://archiv.twoday.net/search?q=Aida
Quelle: http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/kommentare/aida-und-bayrischer-verfassungsschutz/
Zur Berichterstattung auf Archivalia s. : http://archiv.twoday.net/search?q=Aida
Wolf Thomas - am Dienstag, 26. Januar 2010, 21:35 - Rubrik: Archive von unten
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Sonderdruck aus der Archivalischen Zeitschrift:
http://urn.nb.no/URN:NBN:no-nb_digibok_2009092910003
http://urn.nb.no/URN:NBN:no-nb_digibok_2009092910003
KlausGraf - am Dienstag, 26. Januar 2010, 17:40 - Rubrik: Archivgeschichte
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KlausGraf - am Dienstag, 26. Januar 2010, 16:50 - Rubrik: Veranstaltungen
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"Einladung
42. Sitzung des Kulturausschusses (öffentlich)
am Mittwoch, dem 27. Januar 2010
nachmittags, 13.30 Uhr, Raum E 1 D 05
Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf
Gemäß § 52 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Landtags berufe ich den Ausschuss ein und setze folgende Tagesordnung fest:
Tagesordnung
1. Gesetz über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivguts im Lande Nordrhein-Westfalen (Archivgesetz Nordrhein-Westfalen - ArchivG NRW)
Öffentliche Anhörung
Gesetzentwurf der Landesregierung
Drucksache 14/10028
Vorlage 14/2988
Stellungnahmen 14/2944, 14/2959, 14/2980 (Weitere werden erwartet) ....."
Leider gibt es für Ausschüsse kein Parlamentsfernsehen. Ich bin umzugsbedingt verhindert. Daher: kann jemand diese Sitzung besuchen und darüber berichten?
Link
s. auf Archivalia: http://archiv.twoday.net/search?q=NRW+Archivgesetz
42. Sitzung des Kulturausschusses (öffentlich)
am Mittwoch, dem 27. Januar 2010
nachmittags, 13.30 Uhr, Raum E 1 D 05
Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf
Gemäß § 52 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Landtags berufe ich den Ausschuss ein und setze folgende Tagesordnung fest:
Tagesordnung
1. Gesetz über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivguts im Lande Nordrhein-Westfalen (Archivgesetz Nordrhein-Westfalen - ArchivG NRW)
Öffentliche Anhörung
Gesetzentwurf der Landesregierung
Drucksache 14/10028
Vorlage 14/2988
Stellungnahmen 14/2944, 14/2959, 14/2980 (Weitere werden erwartet) ....."
Leider gibt es für Ausschüsse kein Parlamentsfernsehen. Ich bin umzugsbedingt verhindert. Daher: kann jemand diese Sitzung besuchen und darüber berichten?
Link
s. auf Archivalia: http://archiv.twoday.net/search?q=NRW+Archivgesetz
Wolf Thomas - am Dienstag, 26. Januar 2010, 15:45 - Rubrik: Archivrecht
http://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Dietfurt-Hilfe-vor-der-Pest;art601,2238176
Von den mehr als 30 Bruderschaften, die es in der Diözese Eichstätt zu Ehren des heiligen Sebastian gibt, ist Dietfurt die zweitälteste. Sie gehört zu den großen kirchlichen Vereinigungen der Stadt und wird 1438 urkundlich zum ersten Mal erwähnt.
Es waren die Bewohner der Stadt Dietfurt, die vor fast 600 Jahren den heiligen Sebastian um Hilfe anriefen, als die Pest in der Stadt wütete und die Menschen nur so darin raffte.
Die Vorfahren gelobten damals, den Heiligen zukünftig im Gebet besonders nahe zu sein und am Namensfest eine Prozession durch die Stadt abzuhalten. Auch wenn das Gründerdatum der Bruderschaft weit zurückliegt, so stammt die älteste Urkunde erst aus dem Jahr 1474. Zu dieser Zeit werden der Bruderschaft in einem Stiftungsbrief jährlich 30 Pfennig vermacht. Während der Reformationszeit erlosch die Bruderschaft.
Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1646) kam erneut die Pest über Dietfurt und die Not war groß. So haben der damalige Stadtpfarrer Christoph Groß und der Dietfurter Rat die Bruderschaft am 12. November 1638 erneuert. Die dabei erlassenen Statuten wurden am 16. Mai 1643 durch Bischof Marquard aus Eichstätt konfirmiert. Kurze Zeit später hat Papst Urban die Bruderschaft anerkannt und ihr eigene Ablässe gewidmet.
Am 13. Dezember 1647 wird von Bischof Marquard ein Conföderationsakt zwischen der Dietfurter Sebastianbruderschaft und der Beilngrieser Walburgisbruderschaft bestätigt. Darin heißt es, dass an Sebasti die Pfarrei Beilngries nach Dietfurt und an Walburga die Pfarrei Dietfurt nach Beilngries pilgert.
Das wird jedoch schon länger nicht mehr praktiziert und es ist heute nicht mehr bekannt, wie lange die damalige Vereinbarung eingehalten wurde. Das Gelöbnis der Prozession am Sebastiansfest steht jedoch. Der heilige Sebastian ist neben St. Ägidius, dem Patron der Pfarrkirche, Stadtpatron von Dietfurt. (Hervorhebung von mir)
Zu deutschen Stadtpatronen siehe
http://archiv.twoday.net/stories/6048443/
St. Laurentius, Stadtpatron von Duderstadt, Die Diözese
Hildesheim in Vergangenheit und Gegenwart 65 (1997), S. 103-127
Online (E-Text, Preprint-Fassung mit Nachträgen):
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/dud.htm
Maria als Stadtpatronin in deutschen Städten des Mittelalters
und der frühen Neuzeit, in: Frömmigkeit im Mittelalter.
Politisch-soziale Kontexte, visuelle Praxis, körperliche
Ausdrucksformen, hrsg. von Klaus Schreiner, München 2002, S. 125-154
Online (Scan):
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2007/373/
Von den mehr als 30 Bruderschaften, die es in der Diözese Eichstätt zu Ehren des heiligen Sebastian gibt, ist Dietfurt die zweitälteste. Sie gehört zu den großen kirchlichen Vereinigungen der Stadt und wird 1438 urkundlich zum ersten Mal erwähnt.
Es waren die Bewohner der Stadt Dietfurt, die vor fast 600 Jahren den heiligen Sebastian um Hilfe anriefen, als die Pest in der Stadt wütete und die Menschen nur so darin raffte.
Die Vorfahren gelobten damals, den Heiligen zukünftig im Gebet besonders nahe zu sein und am Namensfest eine Prozession durch die Stadt abzuhalten. Auch wenn das Gründerdatum der Bruderschaft weit zurückliegt, so stammt die älteste Urkunde erst aus dem Jahr 1474. Zu dieser Zeit werden der Bruderschaft in einem Stiftungsbrief jährlich 30 Pfennig vermacht. Während der Reformationszeit erlosch die Bruderschaft.
Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1646) kam erneut die Pest über Dietfurt und die Not war groß. So haben der damalige Stadtpfarrer Christoph Groß und der Dietfurter Rat die Bruderschaft am 12. November 1638 erneuert. Die dabei erlassenen Statuten wurden am 16. Mai 1643 durch Bischof Marquard aus Eichstätt konfirmiert. Kurze Zeit später hat Papst Urban die Bruderschaft anerkannt und ihr eigene Ablässe gewidmet.
Am 13. Dezember 1647 wird von Bischof Marquard ein Conföderationsakt zwischen der Dietfurter Sebastianbruderschaft und der Beilngrieser Walburgisbruderschaft bestätigt. Darin heißt es, dass an Sebasti die Pfarrei Beilngries nach Dietfurt und an Walburga die Pfarrei Dietfurt nach Beilngries pilgert.
Das wird jedoch schon länger nicht mehr praktiziert und es ist heute nicht mehr bekannt, wie lange die damalige Vereinbarung eingehalten wurde. Das Gelöbnis der Prozession am Sebastiansfest steht jedoch. Der heilige Sebastian ist neben St. Ägidius, dem Patron der Pfarrkirche, Stadtpatron von Dietfurt. (Hervorhebung von mir)
Zu deutschen Stadtpatronen siehe
http://archiv.twoday.net/stories/6048443/
St. Laurentius, Stadtpatron von Duderstadt, Die Diözese
Hildesheim in Vergangenheit und Gegenwart 65 (1997), S. 103-127
Online (E-Text, Preprint-Fassung mit Nachträgen):
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/dud.htm
Maria als Stadtpatronin in deutschen Städten des Mittelalters
und der frühen Neuzeit, in: Frömmigkeit im Mittelalter.
Politisch-soziale Kontexte, visuelle Praxis, körperliche
Ausdrucksformen, hrsg. von Klaus Schreiner, München 2002, S. 125-154
Online (Scan):
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2007/373/
KlausGraf - am Montag, 25. Januar 2010, 23:57 - Rubrik: Landesgeschichte
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