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Librarians are in general very favourable to the principles of Open Access, but surprisingly few libraries have so far set free the data they produce themselves. As one of the first scientific libraries in the world, the CERN Library offers now the bibliographic book records, held in its library catalog, to be freely downloaded by any third party. The records are provided under the Public Domain Data License, a license that permits colleagues around the world to reuse and upgrade the data for any purpose.

Jens Vigen, Head of the CERN Library, says: "Books should only be catalogued once. Currently the public purse pays for having the same book catalogued over and over again. Librarians should act as they preach: data sets created through public funding should be made freely available to anyone interested. Open Access is natural for us, here at CERN we believe in openness and reuse. There is a tremendous potential. By getting academic libraries worldwide involved in this movement, it will lead to a natural atmosphere of sharing and reusing bibliographic data in a rich landscape of so-called mash-up services, where most of the actors who will be involved, both among the users and the providers, will not even be library users or librarians. Our action is made in the spirit of the Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities; bibliographic data belongs to the cultural heritage.All other signatories should align their policy accordingly."

The data of CERN Library will be used by the Open Library Project to provide a webpage for every book and allow users to add content like table of contents, classifications and summaries.

For massive reuse of data, the data will be provided soon by an open Z39.50, SRU and OAI interface via biblios.net, a repository of open bibliographic data.

The whole dataset can be downloaded from
http://cern.ch/bookdata

The press announcement is accompanied by a YouTube Video that can be found at:
http://www.youtube.com/watch?v=-CSmieTXbsk
(My emphasis, KG)

http://oaister.worldcat.org/advancedsearch

Zwar sind die Suchoptionen geringfügig besser, aber der lästige Worldcat-Frame behindert einen und die Präsentation der Metadaten ist inakzeptabel. Früher sah man sofort den Datenanbieter und die Rechtslage.

zwitschert blueshieldcoop hier.



Link zur Bestellmöglichkeit

Freitag 26. Februar 2010 im Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Karlsruhe

Für Schülerinnen und Schüler ist der Umgang mit dem Internet absolut selbstverständlich. Informationen, Nachrichten, Unterhaltung und Spiele werden gleichermaßen im Internet gesucht. Wie können Archive diese Dominanz des Internets nutzen und auf ihre Aufgaben und Angebote aufmerksam machen? Sind neue mediale Formen der Internetpräsenz gefragt? Zugleich ist es aber auch erforderlich, die Aufmerksamkeit auf (Online)Angebote zu lenken, die in Archiven längst erarbeitet wurden und zur Nachahmung von Schülern und Lehrern einladen: Wie gestalte ich einen motivierenden Einstieg bei einer Archivführung? Welche Erfahrungen gibt es mit Quellenarbeit? Wie sehen Archivprojekte aus, die „machbar“ sind? Können Wettbewerbe eine eigenständige Beschäftigung von Schülerinnen und Schülern mit detektivischer Archivarbeit fördern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Vorträge, Workshops und Diskussionen der elften Tagung für Archivpädagogik in Karlsruhe.
Auf dem Markt der Möglichkeiten am Nachmittag präsentieren sich Projekte des aktuellen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten ebenso wie weitere Präsentationen zum Thema.
Ziel ist es, Lehrerinnen und Lehrern Schwellenängste vor „schwieriger“ Projektarbeit zu nehmen und interessierten Archivarinnen und Archivaren Anregungen zu bieten, wie für die Zielgruppe Schule ein passendes und effektiv zu betreibendes Programm erarbeitet werden kann.

PROGRAMM

10.00 Uhr Begrüssung

10.15 Uhr Merit Kegel, Sächsisches Staatsarchiv - Staatsarchiv Leipzig - : Neue Wege in der Archivpädagogik des sächsischen Staatsarchivs

10.45 Uhr Diskussion
11.00 Uhr Kaffeepause

11.30 Uhr Workshop

Dr. Wolfhart Beck, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster: Erstkontakt / Einstiegsmodule

Dr. Monika Schaupp, Landesarchiv Baden-Württemberg
- Archivverbund Main-Tauber - : Archivpädagogische Angebote:
Ein Themenkanon für die Jahrgangsstufen 6-13

Dr. Rainer Hennl, Regierungspräsidium Karlsruhe, Abt. 7 Schule und Bildung: Kleine „machbare“ Projekte

Freiburger Netzwerk Geschichte
Regionale Wettbewerbe

12.45 – 13.45 Mittagspause

13.45 Uhr
Projektvorstellung / Markt der Möglichkeiten

Stände der Projekte in der Ausstellungsfläche, u.a. Schülerarbeiten aus dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und
Internetanwendungen

15.30 Uhr Schlussdiskussion
16.00 Uhr Ende

TAGUNGSORT
Landesmedienzentrum
Baden-Württemberg, Karlsruhe, Moltkestraße 64 (Parkplätze im Hof)
Wegbeschreibung:
http://www.lmz-bw.de/uploads/media/anfahrt_ka_neu.pdf
...........................................................

ANMELDUNG BITTE AN
(es wird keine Tagungsgebühr erhoben)
landesarchiv@la-bw.de
...........................................................

ANSPRECHPARTNER

Landesarchiv Baden-Württemberg
Prof. Dr. Sabine Holtz
sabine.holtz@la-bw.de

Regierungspräsidium Karlsruhe
Abt. 7 Schule und Bildung
Dr. Rainer Hennl
Rainer.Hennl@rpk-bwl.de

Die Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte hat anlässlich einer Ausstellung im Sommer 2009 eine Broschüre veröffentlicht. Sie enthält 12 kurze und deswegen teilweise etwas oberflächliche Aufsätze von an der Ausstellung mitwirkenden Studierenden, zwei Interviews mit ZeitzeugInnen, eine kurze Chronologie und ein Vorwort. Die Broschüre zeigt, dass „1968“ auch in der Provinz stattgefunden hat. Die Themen der einzelnen Beiträge sind die klassischen, in einem solchen Rahmen erwartbaren, wenn es um das weite Feld von „1968“ geht: Schüler- und Studierendenproteste, Musik und Subkultur, Internationalismus und feministischer Aufbruch. Die Artikel zum Verhalten der Polizei 1968/69, zu den Burschenschaften in Kiel und zur Gründung der ersten alternativen Kinderläden ab Anfang 1969 liegen etwas außer dieser Reihe und haben etwas mehr Lokalbezug als andere Beiträge. Der Aufsatz zur Kieler Woche zeigt, wie die außerparlamentarischen Gruppen diese als Protestplattform nutzten, während ein weiterer anlässlich der wilden, 12 Tage andauernden, sog. „Septemberstreiks“ auf der Howaldtwerft das Verhältnis zwischen Studierenden und Arbeitern untersucht. Er endet mit der Einschätzung, dass der Streik und die Proteste zwar gleichzeitig stattgefunden hätten, aber doch unverbunden gewesen seien.
Leider verfügt der Band nicht über ein Inhaltsverzeichnis und Informationen zu den AutorInnen. Amüsant ist dagegen ein Fehler auf Seite 35. Hier hat der Autor nicht bemerkt, dass die auf Seite 36 dokumentierte und von ihm als Zeichen von „Sympathie“ gewertete „Solidaritätsadresse der (Kieler Studentenzeitung) ´res nostra´ an den SDS-Weiberrat“ zum berühmten „Schwanz ab“-Plakat des Weiberrates des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) eindeutig eine bitterböse Satire und damit eine – heute würden man sagen: antifeministische - Kritik am Weiberrat ist. Dieser Ausrutscher kann aber den Stellenwert dieser Broschüre für die Aufarbeitung der Kieler Stadt- und Protestgeschichte nicht wirklich schmälern.

Bernd Hüttner, Bremen

Christoph Cornelißen u.a.: Die 68er in Kiel. Sozialprotest und kultureller Aufbruch; (Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Band 85, Heft 1), 56 S., Kiel 2009

http://timesonline.typepad.com/dons_life/2010/01/university-cuts-redundancies-and-byebye-palaeography.html


 

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