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//nice-bastard.blogspot.com/2011/10/wowigate-wie-die-suddeutsche.html

Wie üblich übertreiben es manche mit dem Datenschutz. Schule ist keine solipsistische Veranstaltung, sondern Sozialsphäre.
Dorin (Gast) meinte am 2011/10/13 09:05:
Her mit dem Zeugnis!
„Viel Trara“ ist aber zuviel der Ehr', schließlich wird das Thema ja nur von mir (und Ronnie Grobs Linksammlung 3 vor 9) angesprochen und sonst geflissentlich als uninteressant abetan. (Kann natürlich aber auch an der betroffenen Kollegin liegen, die jeder schätzt und der keiner was will.)

Aber Ihr Kommentar hat mich auf eine Idee gebracht: Ich würde gern Ihr Abiturzeugnis oder sonstiges Abschlußzeugnis in meinem Blog veröffentlichen. Meines packe ich mit drauf. Vielleicht wird ja ein Meme draus. 
FeliNo (Gast) meinte am 2011/10/14 00:12:
Schulnoten unterliegen dem Personenrecht, sie dürfen nicht ohne Einwilligung des "Ehemaligen" veröffentlicht werden. Ist so, mag man mögen oder nicht. Was aber lustig ist an dem Bloeintrag ist die Szene in dem zitierten Artikel, die ist nämlich fei erfunden:-), genau deshalb hat die werte Constanze gewartet mit der Veröffentlichung, bis der liebe alte Herr tot war. Zeugnisse, d.h.: deren Doppel, wurden in den Anstalten noch nie in Leder gebunden, nicht mal bei Preußens im 19, Jahrhundert. Wie ist sie denn nur auf diesen Unsinn gekommen? 
KlausGraf antwortete am 2011/10/14 00:59:
Soso das "Personenrecht"
Das gibts noch nicht mal in der Wikipedia ...

Ich hab kein Problem damit, meine Zeugnisse offenzulegen.

Abi:
//commons.wikimedia.org/wiki/File:Zeugnis_graf_klaus_abitur.jpg

Magister
//commons.wikimedia.org/wiki/File:Graf_klaus_magisterzeugnis.jpg 
Dorin (Gast) antwortete am 2011/10/14 16:30:
Abitransparenz
Danke! 
FeliNo (Gast) antwortete am 2011/10/14 20:48:
Ok. ok - Recht auf informationelle Selbstbestimmung - oder wie heißt das genau? - Schülerbezogene Daten, also auch die Prüfungsunterlagen, müssen übrigens nach einiger Zeit an die staatlichen Archive abgeführt werden; die Geschichte vom Pensionär mit Schlüssel ist erfunden, die Autorin hatte Einsicht in einem Archiv oder bei Herrn W. oder sonstwo. (Und ich möcht' mal wissen, was einen nach 20, 30 oder noch mehr Jahren noch an einem Schulzeugnis von wem auch immer interessiert - stell dir vor, du warst ein Einsnuller und wirst hernach nur Bürgermeister anstatt Nobelpreisträger, wie sieht das denn aus?;-) 
Marc (Gast) meinte am 2011/10/15 19:26:
Die Begründung finde ich klasse
Ich habe - das vorweg - Constanze von Bullions Artikel nicht gelesen. Ich frage mich aber ehrlicherweise schon, wozu die Veröffentlichung von Wowereits Abinoten gut sein soll. Ob's der Wahrheitsfindung dient?
Sicher, es geht nicht ums austratschen von Staatsgeheimnissen. Nur wen geht es was an? Dem Statement "Schule ist keine solipsistische Veranstaltung, sondern Sozialsphäre" stimme ich zwar unbedingt zu, aber in meinen Augen sind die Zensuren Privatsache. Wer sein Zeugnis online stellen will, der darf das gerne tun. (Und ich schau mir das sogar an und stelle fest, daß auf meinem Zeugnis ebenfalls der Schulleiter Dr. Hegele unterschrieben hat.) Nur werde ich meines nicht publik machen. 
KlausGraf antwortete am 2011/10/15 19:45:
Neben der Sache
Zensuren von Politikern, die verantwortung tragen für die Schulpolitik, sind keine Privatsache. Siehe dazu auch

//archiv.twoday.net/stories/6263194/ 
FeliNo (Gast) antwortete am 2011/10/16 01:33:
Wenn jemand mit 19 oder 20 in die Politik einsteigt und sonst nix weiter in seinem Leben gemacht hat und machen wird, vielleicht. Alles andere erklärte Schulnoten zu Stigmata. 
ladislaus (Gast) antwortete am 2011/10/16 02:15:
Da bestehen durchaus Unterschiede, einer davon ist ganz einfach, aber meines Erachtens bereits schlagend: studieren und einen akademischen Titel führen muss keiner (und promovieren, was ja anhand der Veröffentlichungspflicht der Diss. ohnehin schon etwas öffentlicher ist als eine Abiprüfung, erst recht nicht), aber es besteht immerhin allgemeine Schulpflicht bis 18 Jahren. 
KlausGraf antwortete am 2011/10/16 09:56:
Was für ein Blödsinn
Ich kann nach wie vor bei einem wichtigen Politiker kein schutzwürdiges Interesse anerkennen, seine Schulnoten geheimzuhalten. Selbst wenn er ein lausiger Schüler war - so what? Hier von Stigmata zu faseln ist einfach daneben. Ende der Diskussion. 
 

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