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Digitale Bibliotheken

Von unschätzbarem Wert sind diverse bibliographische Zusammenstellungen auf Wikisource:

http://de.wikisource.org/wiki/Kategorie:Listen

Neu sind insbesondere die Bibliographien zu Sprach-Wörterbüchern und Grammatiken, die vor allem Google Books auswerten.


http://mdzx.bib-bvb.de/codicon/start.html

125 digitalisierte Handschriften der Staatsbibliothek München aus der Reihe Cod. icon. mit Kurzbeschreibungen.


60.000 brauchbare Reproduktionen alter Meister bietet

http://www.artrenewal.org/asp/database/contents.asp

Da die Werke PD sind, ist der Rechtevorbehalt der übliche Copyfraud.

Zum Vergleich: zeno.org hat zu Christoph Amberger 5 Gemälde und 5 Grafiken. Artrenewal nur 5 Gemälde.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/748600/

Vielleicht sollte man ergänzen, dass mit Wikisource ein voll funktionierendes Projekt zur Textkorrektur existiert. Um ein DigiWunschbuch zu korrigieren, muss man im übrigen auch kein Wissenschaftler sein. Ein Wiki ist heute state of the art ...

Meines Wissens hat noch niemand nachgezählt, aus welchen Bibliotheken die Google Book Search-Bücher stammen. Man muss sich jeweils die About-Seite anschauen, dort findet man meistens die Angabe über die Herkunft.

Ich habe das Jahr 1850 und den Sprachfilter Spanisch gewählt sowie Vollansicht. Die ersten 100 Treffer hab ich ausgezählt.

http://books.google.com/books?lr=lang_es&q=date:1850-1850&num=100&as_brr=1

Unter den Treffern war 1 Treffer ohne Vollansicht.

Den Sprachfilter kann man vergessen, unter den Treffern befand sich gerade ein einziges Buch auf Spanisch!

6 Bücher waren ohne Bibliotheksprovenienz, 4 davon konnten asllerdings aufgrund von Besitzeinträgen Stanford zugewiesen werden.

Ansonsten war die Reihenfolge:
Oxford 33
Harvard 22
UMich 17
NYPL 15
U California 5

Macht 98, also hab ich mich verzählt :-)

Ich kann mich auch nicht daran erinnern, Bücher aus anderen Bibliotheken in GBS gesehen zu haben. Mir wäre es bestimmt aufgefallen, wenn ich einmal ein Buch aus einer der anderen europäischen Partnerbibliotheken neben Harvard gesehen hätte.

Zu den Partnerbibliotheken:
http://books.google.com/googlebooks/partners.html

Auch eine noch kleinere Stichprobe zum Jahr 1900 erbrachte keine andere Partnerbibliothek.

natürlich ist das Sample viel zu klein, aber vermutlich dürften die Proportionen in etwa stimmen. Wenn Umich tatsächlich 15 % des Gesamtaufkommens hätte, wären etwa 6,7 Mio. Bücher online.

http://chronicle.com/wiredcampus/article/2792/google-plans-to-expand-book-scanning-partnerships

Der Chronicle-Podcast bringt nichts wirklich Neues. Und die übliche Geheimniskrämerei auch hier: Google hat über 1 Mio. Bücher digitalisiert, genauere Zahlen sind top secret. Man wird aber annehmen dürfen, dass, wenn in der UMich allein eine Million digitalisiert wurden, in den anderen Scancentern zusammengenommen mindestens eine weitere Million, wahrscheinlich aber mehr digitalisiert wurden.


http://www.zeno.org

Seit letzter Woche ist die komplette sechste Auflage von Meyer’s Großem Konversations-Lexikon bei Zeno.org verfügbar. In konventioneller Papierform erschien das Werk von 1902 bis 1909 mit rund 155.000 Stichwörtern auf 23.000 Seiten. Die 20 Bände stehen vollständig im Volltext und als Faksimile zur Verfügung. Ebenfall neu ist das Sprichwörterlexikon von Karl Friedrich Wander von 1867, dass [!] nicht weniger als 250.000 Sprichwörter in deutscher Sprache enthält – allein das Stichwort Eule bietet 97 Sprichwörter.

http://de.wikisource.org/wiki/Die_Geschichtsschreiber_der_deutschen_Vorzeit


[Update: Die folgenden Infos sind recht veraltet, trotzdem ist der Beitrag einer der meistgelesenen von Archivalia. Aktuelle Hintergrundinformationen bietet

http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search ]

[Update: Screencast http://archiv.twoday.net/stories/6067526/ ]

Dass deutsche Nutzer zehntausende deutsche Bücher von 1864 bis ca. 1910 nicht als Volltext zu Gesicht bekommen, hat sich vermutlich herumgesprochen.

Mit http://www.sureproxy.com (oder vergleichbaren werbefinanzierten Angeboten) kann man leicht das Fehlende einsehen.

[Update: Wenn Sureproxy offline ist, mal bei

http://de.wikisource.org/wiki/Benutzer:Konrad_Stein schauen!]

http://books.google.com/books?id=fddH3SjBbKUC&pg=PA96

Es handelt sich um eine Seite, auf der Schubart gegen die geistige Öde in Geislingen an der Steige protestiert.

Die Seite in das Eingabefeld bei Sureproxy eingetragen ergibt:

http://www.sureproxy.com/nph-index.cgi/011110A/http/books.google.com/books=3fid=3dfddH3SjBbKUC&pg=3dPA96

Nun kann man die ganzen Reichtümer entdecken.

Wer häufiger Bücher benutzen will, für den lohnt sich die Installation eines freien Proxy in einem Browser seiner Wahl. Ist auch nicht wirklich schwierig.

Beispiel:

Opera herunterladen.

Extras - Einstellungen - Erweitert - Netzwerk - Proxyserver

Dort 128.112.139.82 Port 3127 eintragen - fertig!

Falls der Proxy irgendwann nicht mehr geht, auf
http://fall.cs.princeton.edu/codeen/
einen funktionierenden aussuchen.

http://www.clir.org/pubs/abstract/pub141abst.html

The paper describes four large-scale projects—Google Book Search, Microsoft Live Search Books, Open Content Alliance, and the Million Book Project—and their digitization strategies. It then discusses a range of issues affecting the stewardship of the digital collections they create: selection, quality in content creation, technical infrastructure, and organizational infrastructure. The paper also attempts to foresee the likely impacts of large-scale digitization on book collections.

 

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