Kodikologie
Anfang März wurden an die 100 Handschriften neu ins Netz gestellt. Jean-Baptiste Piggin gibt einen nützlichen Überblick
http://macrotypography.blogspot.de/2015/03/nearly-100-new-digitizations-at-bav.html
und meldet Neues auch auf Twitter
https://twitter.com/JBPiggin
Ross. 181 ist z.B. ein Codex aus dem hirsauisch geprägten Erfurter Peterskloster um 1200
https://www.google.de/search?tbm=bks&hl=de&q=%22ross+181%22+erfurt

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und meldet Neues auch auf Twitter
https://twitter.com/JBPiggin
Ross. 181 ist z.B. ein Codex aus dem hirsauisch geprägten Erfurter Peterskloster um 1200
https://www.google.de/search?tbm=bks&hl=de&q=%22ross+181%22+erfurt
KlausGraf - am Samstag, 7. März 2015, 20:19 - Rubrik: Kodikologie
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Weder hat der Handschriftencensus von Ms. 538 der Wellcome-Library in London (geschweige denn vom Digitalisat, das jetzt verfügbar ist) Notiz genommen noch findet man bei ihm oder bei Pfeil
http://www.uni-kassel.de/ub/historisches-erbe/sondersammlungen/handschriftenkataloge/kataloge-international/internationale-kataloge/grossbritannien/london.html
den Link zum Digitalisat des Handschriftenkatalogs von Moorat.
http://wellcomelibrary.org/player/b20086222#?asi=0&ai=409&z=0.1053%2C1.097%2C0.7285%2C0.3994
Gerhard Eis edierte den in dieser Handschrift vom Ende des 15. Jahrhunderts, die 1505 Johannes Hertlin an Ottobeuren OSB schenkte, überlieferten "Traktat von 16 Latwergen" (Bl. 104r-106r) 1971 und dann in seinem Buch "Medizinische Fachprosa des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit" (1982), S. 130ff., nachdem er das Werk des schwäbischen Laienarztes Birchtel ("per me de Albertum Birchtel de Stu+otgart") zuvor kurz im ²VL 1 (1978), Sp. 866f. gewürdigt hatte.
Auskünfte des Stadtarchivs und Hauptstaatsarchivs Stuttgart brachten nur einen Aubertin Birchtel 1451 zutage, wobei Kenner schwäbischer Vornamen des 15. Jahrhunderts sofort wissen, dass man stattdessen Auberlin (z.B. Steinmetz Aberlin Jörg) zu lesen hat. So auch Karl Pfaff:
https://books.google.de/books?id=w_tKAAAAcAAJ&pg=PA385
Auberlin ist eine Nebenform zu Albrecht. Wahrscheinlich war der Auberlin Birchtel mit dem Verfasser des medizinischen Traktats identisch.
Auszüge aus Keils Aufsatz (Schluss fehlt)
https://books.google.de/books?id=6_JS90_nWD0C&pg=PA131
Digitalisat der Handschrift:
http://wellcomelibrary.org/player/b19684721
Birchtels GND
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=102559570
http://www.uni-kassel.de/ub/historisches-erbe/sondersammlungen/handschriftenkataloge/kataloge-international/internationale-kataloge/grossbritannien/london.html
den Link zum Digitalisat des Handschriftenkatalogs von Moorat.
http://wellcomelibrary.org/player/b20086222#?asi=0&ai=409&z=0.1053%2C1.097%2C0.7285%2C0.3994
Gerhard Eis edierte den in dieser Handschrift vom Ende des 15. Jahrhunderts, die 1505 Johannes Hertlin an Ottobeuren OSB schenkte, überlieferten "Traktat von 16 Latwergen" (Bl. 104r-106r) 1971 und dann in seinem Buch "Medizinische Fachprosa des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit" (1982), S. 130ff., nachdem er das Werk des schwäbischen Laienarztes Birchtel ("per me de Albertum Birchtel de Stu+otgart") zuvor kurz im ²VL 1 (1978), Sp. 866f. gewürdigt hatte.
Auskünfte des Stadtarchivs und Hauptstaatsarchivs Stuttgart brachten nur einen Aubertin Birchtel 1451 zutage, wobei Kenner schwäbischer Vornamen des 15. Jahrhunderts sofort wissen, dass man stattdessen Auberlin (z.B. Steinmetz Aberlin Jörg) zu lesen hat. So auch Karl Pfaff:
https://books.google.de/books?id=w_tKAAAAcAAJ&pg=PA385
Auberlin ist eine Nebenform zu Albrecht. Wahrscheinlich war der Auberlin Birchtel mit dem Verfasser des medizinischen Traktats identisch.
Auszüge aus Keils Aufsatz (Schluss fehlt)
https://books.google.de/books?id=6_JS90_nWD0C&pg=PA131
Digitalisat der Handschrift:
http://wellcomelibrary.org/player/b19684721
Birchtels GND
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=102559570
KlausGraf - am Samstag, 7. März 2015, 18:53 - Rubrik: Kodikologie
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Es geht um das Gebetbuch der Maria von Geldern
http://bifolium.ub.rug.nl/2015/03/01/save-the-prayerbook-of-mary-of-guelders/
http://bifolium.ub.rug.nl/2015/03/01/save-the-prayerbook-of-mary-of-guelders/
KlausGraf - am Montag, 2. März 2015, 00:37 - Rubrik: Kodikologie
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http://bibliothek.bistumlimburg.de/bibliothek/home.html
Gegen die Online-Präsentation des Codex Wirzenbornensis durch die Diözesanbibliothek Limburg gibt es in der Mailingliste Diskus derzeit kritische Stimmen. Auch die angeblich "hochauflösenden" Scans bieten allenfalls mäßige Qualität.
Inakzeptabel ist nach dem Urteil der Fachleute auch die Datierung des Codex 1173/1220. Martin Roland dachte an das "3. Viertel des 13. Jahrhunderts (oder noch spaeter?)", während Ulrich Seelbach "erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, vielleicht erstes Viertel" datierte.
Update: Christoph Mackert: 3. Viertel 13. Jh.

Gegen die Online-Präsentation des Codex Wirzenbornensis durch die Diözesanbibliothek Limburg gibt es in der Mailingliste Diskus derzeit kritische Stimmen. Auch die angeblich "hochauflösenden" Scans bieten allenfalls mäßige Qualität.
Inakzeptabel ist nach dem Urteil der Fachleute auch die Datierung des Codex 1173/1220. Martin Roland dachte an das "3. Viertel des 13. Jahrhunderts (oder noch spaeter?)", während Ulrich Seelbach "erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, vielleicht erstes Viertel" datierte.
Update: Christoph Mackert: 3. Viertel 13. Jh.

KlausGraf - am Freitag, 27. Februar 2015, 16:23 - Rubrik: Kodikologie
KlausGraf - am Donnerstag, 26. Februar 2015, 16:55 - Rubrik: Kodikologie
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http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz382054881
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/1022396976/

Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/1022396976/

KlausGraf - am Mittwoch, 25. Februar 2015, 23:32 - Rubrik: Kodikologie
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Der Nürnberger Bürger verfasste ein Bittgedicht aus dem Gefängnis, Berlin Mgq 495 (um 1500), B. 37r-40v und in der gleichen Handschrift eine Schilderung seines Weges in den Schuldturm (Bl. 40v-43r). Beide sind ungedruckt.
http://www.handschriftencensus.de/8755
Eine Edition kündigt an:
http://www.handschriftencensus.de/editionsbericht/E_Abel3.html
Ein in mehreren Handschriften überliefertes Gedicht 'Lochordnung zu Nürnberg' auf das Nürnberger Lochgefängnis wurde von Knapp 1907 abgedruckt:
https://archive.org/stream/bub_gb_13YrAQAAMAAJ#page/n83/mode/2up
GNM Hs. 22596, Bl. 315v-319v ist online:
http://dlib.gnm.de/item/Hs22596/632/html
Die weitere im Verfasserlexikon genannte Überlieferung (Arne Holtorf in: ²VL 5, 1985, Sp. 639f.: Merkel Hs. 520, Cgm 1800, 3587) kann leicht vermehrt werden. Vermutlich finden sich die Verse in nicht wenigen frühneuzeitlichen Nürnberger Chronikhandschriften.
Wien Cod. 12569
http://manuscripta.at/?ID=20311
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0750c_b1256_jpg.htm
StAN Rst. Nürnberg, Handschriften 465
Findmitteldatenbank der Bayerischen Staatsarchive mit nicht funktionierender URN
urn:nbn:de:stab-f8e26806-d272-4dea-b3cb-b43e95887e1e9
Ebd. auch in Nr. 194 und 440
http://www.staatliche-archive.bayern.de/uploads/media/stanu_52a_001_2008.pdf
Göttingen, UB, Histor. 133
https://archive.org/stream/verzeichnissderh02meye#page/46/mode/2up
Stadtbibliothek Nürnberg Amb. 129
https://archive.org/stream/dasrathausinnrn00wallgoog#page/n332/mode/2up
Nürnberger Chronik bei Venator & Hanstein Kat. 132 (2014), Nr. 619
http://www.venator-hanstein.de/assets/Pdfkataloge/Katalog_132.pdf
Erlangen, UB, B 140
https://books.google.de/books?id=ltv0sLMHj5oC&pg=PA102
Ebenso Erlangen B 159
https://books.google.de/books?id=ltv0sLMHj5oC&pg=PA111
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj90042812,T
SB Bamberg
https://archive.org/stream/katalogderhandsc02staa/katalogderhandsc02staa_djvu.txt (derzeit offline)
Heller-Katalog Nr. 618
https://archive.org/stream/katalogderhandsc02staa#page/150/mode/2up
#fnzhss
#forschung
http://www.handschriftencensus.de/8755
Eine Edition kündigt an:
http://www.handschriftencensus.de/editionsbericht/E_Abel3.html
Ein in mehreren Handschriften überliefertes Gedicht 'Lochordnung zu Nürnberg' auf das Nürnberger Lochgefängnis wurde von Knapp 1907 abgedruckt:
https://archive.org/stream/bub_gb_13YrAQAAMAAJ#page/n83/mode/2up
GNM Hs. 22596, Bl. 315v-319v ist online:
http://dlib.gnm.de/item/Hs22596/632/html
Die weitere im Verfasserlexikon genannte Überlieferung (Arne Holtorf in: ²VL 5, 1985, Sp. 639f.: Merkel Hs. 520, Cgm 1800, 3587) kann leicht vermehrt werden. Vermutlich finden sich die Verse in nicht wenigen frühneuzeitlichen Nürnberger Chronikhandschriften.
Wien Cod. 12569
http://manuscripta.at/?ID=20311
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0750c_b1256_jpg.htm
StAN Rst. Nürnberg, Handschriften 465
Findmitteldatenbank der Bayerischen Staatsarchive mit nicht funktionierender URN
urn:nbn:de:stab-f8e26806-d272-4dea-b3cb-b43e95887e1e9
Ebd. auch in Nr. 194 und 440
http://www.staatliche-archive.bayern.de/uploads/media/stanu_52a_001_2008.pdf
Göttingen, UB, Histor. 133
https://archive.org/stream/verzeichnissderh02meye#page/46/mode/2up
Stadtbibliothek Nürnberg Amb. 129
https://archive.org/stream/dasrathausinnrn00wallgoog#page/n332/mode/2up
Nürnberger Chronik bei Venator & Hanstein Kat. 132 (2014), Nr. 619
http://www.venator-hanstein.de/assets/Pdfkataloge/Katalog_132.pdf
Erlangen, UB, B 140
https://books.google.de/books?id=ltv0sLMHj5oC&pg=PA102
Ebenso Erlangen B 159
https://books.google.de/books?id=ltv0sLMHj5oC&pg=PA111
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj90042812,T
SB Bamberg
Heller-Katalog Nr. 618
https://archive.org/stream/katalogderhandsc02staa#page/150/mode/2up
#fnzhss
#forschung
KlausGraf - am Mittwoch, 25. Februar 2015, 22:03 - Rubrik: Kodikologie
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Jakob Frohmann stellt sein Dissertationsprojekt vor:
http://mittelalter.hypotheses.org/5265
"Die aus seinem Besitz erhalten Handschriften befinden sich heute größtenteils in der Universitätsbibliothek Eichstätt und in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. Insgesamt 33 Handschriften und 6 Inkunabel-Bände wurden bisher durch Besitzeinträge und Bibliothekssignaturen sowie charakteristische Lederschnitteinbände dem Besitz Albrechts von Eyb zugeordnet."
http://mittelalter.hypotheses.org/5265
"Die aus seinem Besitz erhalten Handschriften befinden sich heute größtenteils in der Universitätsbibliothek Eichstätt und in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. Insgesamt 33 Handschriften und 6 Inkunabel-Bände wurden bisher durch Besitzeinträge und Bibliothekssignaturen sowie charakteristische Lederschnitteinbände dem Besitz Albrechts von Eyb zugeordnet."
KlausGraf - am Dienstag, 24. Februar 2015, 16:50 - Rubrik: Kodikologie
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BLB Karlsruhe Meersburg 6: "Anfertigung der Handschrift um 1790 für den Konstanzer Bischof Maximilian Augustinus Christoph von Rodt auf der Grundlage einer Fossiliensammlung von Gatschet, die zu diesem Zeitpunkt in den Besitz des Bischofs überging"
http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/titleinfo/2685386
#fnzhss

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/titleinfo/2685386
#fnzhss
KlausGraf - am Dienstag, 24. Februar 2015, 15:17 - Rubrik: Kodikologie
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Vor kurzem publizierte ich meinen (von der Presse bislang ignorierten) Fund einer zweiten Handschrift von Jakob Püterichs Ehrenbrief:
Klaus Graf: Fiktion und Geschichte: Die angebliche Chronik Wenzel Grubers, Greisenklage, Johann Hollands Turnierreime und eine Zweitüberlieferung von Jakob Püterichs Ehrenbrief in der Trenbach-Chronik (1590). In: Frühneuzeit-Blog der RWTH vom 10. Februar 2015
http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1847
Zu Jakob Püterich von Reichertshausen
https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_P%C3%BCterich_von_Reichertshausen
Zum Ehrenbrief
https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenbrief_(P%C3%BCterich)
Abgesehen von den beiden Handschriften existiert vor dem Abdruck durch Raimund Duellius 1725 anscheinend kein Rezeptionszeugnis des Werks.
Nun nennt aber Barbara Hellwigs Inkunabelkatalog des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg (1970) einen Kupferstich mit Datierung "16. Jh. ?" und Unterschrift, die den dargestellten Herrn als Jakob Püterich identifiziert. Er ist als eine Art Exlibris eingeklebt in ein Exemplar des Straßburger Drucks des Jüngeren Titurel 1477 (Inc. 33867 2. Ex.)
https://books.google.de/books?id=ijYxI51ABlkC&pg=PA297
Peter Jörg Becker: Handschriften und Frühdrucke ... (1977) S. 256 datierte dagegen in das 17. Jahrhundert und vermutete, dass dem Kupferstecher eine Handschrift des Ehrenbriefs vorgelegen habe.
Dr. Johannes Pommeranz vom GNM bestätigte aber freundlicherweise meine Vermutung, dass der Stich aus der Duellius-Ausgabe
https://books.google.de/books?id=y_5eAAAAcAAJ&pg=PA263
stammt. Er wurde für das Nürnberger Exemplar leicht beschnitten, damit er ins Buch passt.
Das Zeugnis gehört zwar in die Rezeptionsgeschichte des Ehrenbriefs, ist aber von der Duellius-Ausgabe abhängig und für die Zeit vor 1725 zu streichen.

Klaus Graf: Fiktion und Geschichte: Die angebliche Chronik Wenzel Grubers, Greisenklage, Johann Hollands Turnierreime und eine Zweitüberlieferung von Jakob Püterichs Ehrenbrief in der Trenbach-Chronik (1590). In: Frühneuzeit-Blog der RWTH vom 10. Februar 2015
http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1847
Zu Jakob Püterich von Reichertshausen
https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_P%C3%BCterich_von_Reichertshausen
Zum Ehrenbrief
https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenbrief_(P%C3%BCterich)
Abgesehen von den beiden Handschriften existiert vor dem Abdruck durch Raimund Duellius 1725 anscheinend kein Rezeptionszeugnis des Werks.
Nun nennt aber Barbara Hellwigs Inkunabelkatalog des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg (1970) einen Kupferstich mit Datierung "16. Jh. ?" und Unterschrift, die den dargestellten Herrn als Jakob Püterich identifiziert. Er ist als eine Art Exlibris eingeklebt in ein Exemplar des Straßburger Drucks des Jüngeren Titurel 1477 (Inc. 33867 2. Ex.)
https://books.google.de/books?id=ijYxI51ABlkC&pg=PA297
Peter Jörg Becker: Handschriften und Frühdrucke ... (1977) S. 256 datierte dagegen in das 17. Jahrhundert und vermutete, dass dem Kupferstecher eine Handschrift des Ehrenbriefs vorgelegen habe.
Dr. Johannes Pommeranz vom GNM bestätigte aber freundlicherweise meine Vermutung, dass der Stich aus der Duellius-Ausgabe
https://books.google.de/books?id=y_5eAAAAcAAJ&pg=PA263
stammt. Er wurde für das Nürnberger Exemplar leicht beschnitten, damit er ins Buch passt.
Das Zeugnis gehört zwar in die Rezeptionsgeschichte des Ehrenbriefs, ist aber von der Duellius-Ausgabe abhängig und für die Zeit vor 1725 zu streichen.
KlausGraf - am Montag, 23. Februar 2015, 18:26 - Rubrik: Kodikologie
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