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Kodikologie

Frieder Schanze, 'Der Landshuter Erbfolgekrieg', in: 2VL 5 (1985), Sp. 549-556 + 2VL 11 (2004), Sp. 906f. hat die Wiener Handschrift Cod. ser. n. 3417 nicht beachtet, die ein Lied über die Schlacht bei Ebnath bzw. Schwarzenreuth in der Oberpfalz am 7. August 1504 überliefert.

Die vier Blatt stammen nach Menhardt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, der sich aber mit der Bestimmung "Schlacht am Schwarzberg bei Ebnath (Württemberg)" gewaltig vertan hat.

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0750c_b1494_jpg.htm

Mazal geht auf die Lokalisierung überhaupt nicht ein.

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0753_b0105_jpg.htm

Er datiert abweichend von Menhardt Anfang 16. Jahrhundert. Unergiebig ist

http://manuscripta.at/?ID=23153

Dort fehlt sogar der obligate Link zum ÖNB-Katalog, der Menhardts Irrtum munter weitertradiert.

http://data.onb.ac.at/rec/AL00621541

Im Netz ist über die Schlacht wenig Zuverlässiges zu finden:

http://www.bayern-fichtelgebirge.de/heimatkunde/029.htm
http://www.rvonh.de/feldlager/alsdiemark.html

1504 - der baierische unfried. Die Schlacht bei Ebnath /Schwarzenreuth am 7./8. August 1504. Darstellung und Hintergründe. Festschrift zur Gedenkfeier der Schlacht am 7./8. August 2004. Pressath: Bodner 2004. 72 S. liegt mir nicht vor.

Liliencron Nr. 239, ein Lied zum gleichen Ereignis,

http://books.google.de/books?id=3DMWAAAAYAAJ&pg=PA525

hat als zweite Zeile ebenfalls "was die marggräfischen haben gethan", aber nur 19 Strophen, während das Wiener Lied 33 zählt. Von daher ist eine Textübereinstimmung eher unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen, da Nr. 239 nur in der Hellerischen Chronik von Bayreuth (Anfang 17. Jahrhundert) überliefert ist, die ja gekürzt haben kann. Schanze konnte keine einzige Handschrift der Chronik mit dem Lied ermitteln.

Schanze zitiert die Ausgabe Meyers 1893, zuvor wurde das Lied aber schon von Hagen abgedruckt:

http://books.google.de/books?id=IqwtAAAAYAAJ&pg=RA1-PA152

Nur mit viel Glück und weil ich mich vage an ein Digitalisat erinnerte, fand ich Meyers Ausgabe beim Deutschen Rechtswörterbuch (gut versteckt unter "QStBayreuth"):

http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/F3/qstbayr/g162-163.htm

#forschung

#fnzhss

Persistente URL:
http://manuscripta.at/diglit/AT6000-1547/0001

http://www.mr1314.de/2666


Permalink heißt, dass man die Verantwortung hat, die Ressource dauerhaft vorzuhalten. Der Murks und Pfusch des Portals setzt sich fort. Nun wurden die Kurzbeschreibungen Admonter Handschriften aus dem Netz geworfen:

https://www.google.de/search?q=site:manuscripta.at+admont

http://archiv.twoday.net/stories/565874648/#986688988

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/948991073/

Der Katalog von Ludwig Schuba (1992) ist jetzt endlich online:

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/schuba1992

Weitere sollen folgen.


Weitreichende Ergebnisse oder weitreichende Überinterpretationen? Diana Müller nahm sich in ihrer Dissertation 2013 die Mitüberlieferung des 'Gregorius' von Hartmann von Aue vor und studierte unter anderem die Handschrift A I 1 des Stadtarchivs Konstanz.

http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:hebis:30:3-300690

UB Freiburg Hs. 471 (gehört zu einer Gruppe mit Konstanzer Zusätzen)

http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/hs471

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0087_c114_jpg.htm

Zu den Konstanzer Annalen siehe meine Forschungsmiszelle:

http://archiv.twoday.net/stories/410259401/

Aus der Liste Diskus: "die Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin hat ein neues Info-Tool für ihre abendländischen Handschriften online gestellt - die Signaturenübersicht:

http://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/abteilungen/handschriften/abendlaendische-handschriften/signaturenuebersicht/

Hier finden Sie ab sofort zu allen unseren abendländischen Handschriften Angaben zu Aufbewahrungsort und Benutzbarkeit, können von dort auf Digitalisate und Online-Beschreibungen einer Handschrift zugreifen und sich bei einem Teil unserer Handschriften auch über Inhalt, Datierung, Lokalisierung und Umfang informieren. Hinweise auf gedruckte und Links auf digitalisierte Kataloge unserer Signaturenreihen runden das Angebot ab."

Leider ohne Direktlinks zu den digitalisierten Katalogen!

Leider steht bei den meisten der überwiegend nicht durch igendeinen publizierten Katalog erschlossenen Manuscripta borussica nicht mehr als: "In der Handschriftenabteilung vorhanden."

http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/all/LastUpdate

Darunter auch "Frau Tugendreich" ...


Vor 500 Jahren beendete der Humanist Johannes Trithemius seine umfangreiche Chronik "Annales Hirsaugienses", ein Werk, das weit mehr als eine lokale Klosterchronik darstellt (siehe auch im Blog Ordensgeschichte: Me sola Hirsaugia gaudet und Zu den Inschriften der Klöster Hirsau und Herrenalb und weiterer Standorte im Landkreis Calw). Prof. Dr. Arno Mentzel-Reuters hat aufgrund einer Digitalisat-Bestellung bewirkt, dass noch im Jubiläumsjahr beide Bände des Autographs (Bayerische Staatsbibliothek München Clm 703 und Clm 704) in einem Schwarzweiß-Digitalisat zur Lektüre zur Verfügung stehen. Mentzel-Reuters: "Die Abweichungen zum Druck von 1690 sind nach ersten Stichproben nicht dramatisch, gehen aber doch so weit, daß man besser nach den Handschriften zitiert" (die einzige Ausgabe St. Gallen 1690 ist mehrfach online: in Düsseldorf, in Würzburg und bei Google).

"Trithemius hat zwei Werke zur Geschichte Hirsaus geschrieben. Um 1495 begann er mit den Arbeiten für die Klostergeschichte. In einem ersten Anlauf entstand bis 1503 das “Chronicon Hirsaugiense”, das aber nur bis 1370 reicht, vgl. Klaus Arnold, Johannes Trithemius (²1991), S. 150, 244 und geschichtsquellen.de. Digitalisat des Basler Erstdrucks von 1559: GBS. Erst 1509 nahm Trithemius die Arbeit an der Hirsauer Klosterchronik wieder auf. 1509/11 stellte er den ersten Band der “Annales Hirsaugienses” fertig, Ende 1514 den zweiten Teil, vgl. Arnold, Trithemius, S. 154, 243f.; Klaus Schreiner, in: Festschrift Bd. 2, S. 297-324; geschichtsquellen.de. Digitalisat der Erstausgabe St. Gallen 1690: ULB Düsseldorf. Den 1511 fertiggestellten ersten Teil der Annalen schickte Trithemius nach Hirsau, wo er schon 1512 von Konrad Pellikan benutzt wurde (Klaus Schreiner, in: Festschrift Bd. 2, S. 305)." (Aus: Zu den Inschriften ..., wie oben). Über das Schicksal der jetzt online gestellten Handschriften haben seit Ruland 1855 mehrere Autoren gearbeitet. Zusammenfassend: Schreiner in der Hirsau-Festschrift 1991 (bibliographische Angaben auch in der Forschungsdokumentation der BSB).

Dieser Beitrag erschien parallel in:
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/8085

Update: Aufsatz von Schreiner 1966/7
http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/b/b071725.pdf

trithemius_annales

http://idw-online.de/pages/de/news603811

Drei Tage ausgestellt, auf Dauer online in der Digitalen Bibliothek der Staatsbibliothek zu Berlin,

Modul für Buchkunst der Handschriftendatenbank:

http://orient-digital.staatsbibliothek-berlin.de/content/main/search-illustration.xml

Zu islamischen Handschriften siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/11445658/


 

twoday.net AGB

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