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Kodikologie

http://www.scriptoria.at/

"Auf Initiative des Stiftes Heiligenkreuz werden seit 2010 die romanischen Handschriften des Stiftes durch Franz Lackner und Alois Haidinger (pensionierte Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) neu beschrieben und einer paläographischen Analyse unterzogen. Die Ergebnisse des Unternehmens, das sich als Beitrag zur Zisterzienserforschung versteht, werden über die Websites www.manuscripta.at (inhaltliche Beschreibungen der Heiligenkreuzer Manuskripte) sowie www.scriptoria.at (paläographischen Untersuchungen) laufend veröffentlicht. Unter der Adresse www.scriptoria.at werden ab 2013 neben Schriftproben aus Manuskripten des 1134 gegründeten Stiftes Heiligenkreuz auch solche aus Skriptorien, deren Handschriften Beziehungen zu Heiligenkreuzer Manuskripten aufweisen, geboten.

Die von Alois Haidinger entwickelte und von 2009 bis Mitte 2012 betreute Website www.manuscripta.at wird von der Abteilung Schrift- und Buchwesen des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gepflegt; die Website www.scriptoria.at wird hingegen ausschließlich durch den Genannten betreut und finanziert."

Karl Ernst Geith nannte im ²VL 1, 64 als Überlieferung des Prologs zum Leben der hl. Afra, den der Prior Adilbert des Klosters St. Ulrich und Afra in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts schrieb (BHL 110), eine einzige Handschrift: Archiv des Bistums Augsburg (früher Ordinariatsbibliothek) Hs. 80. Aber schon Joachimsen hatte 1895 noch eine weitere Handschrift genannt!

http://books.google.de/books?id=Sx8IO93ovsQC&pg=RA1-PA1

Das ärgerliche KLL 1 (2011)

http://books.google.de/books?id=L38-gpDWkw4C&pg=PA352

weiß auch nicht mehr.

BHL 110
https://archive.org/stream/bibliothecahagio01boll#page/20/mode/2up
(Die Datenbank der Bollandisten hat keine Handschriften)

Incipit: Voluntatis et propositi nostri est fratres ut posteris nostris enarremus

Zwei Handschriften überliefern ein Exzerpt mit dem Textbeginn: De famosis orientalis.

GND zu Adilbert:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=100935761

Einziger Abdruck bisher ist ein alter Druck von 1516, der mehrfach im Netz digitalisiert vorliegt, doch einzig und allein

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00005393/image_118

ist brauchbar. Eine etwa gleichzeitig erschienene deutsche Version der wohl von Veit Bild veranlassten "Festschrift" bietet eine Übersetzung:

http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10982766_00133.html
= http://gateway-bayern.de/VD16+B+2050

Joachimsen konnte in seiner Meisterlin-Monographie durch Einsichtnahme in zwei Handschriften Frensdorffs Vermutung bestätigen, dass der Druck interpoliert sei:

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00022969/image_19

Frensdorff hatte sich in den Chroniken der deutschen Städte geäußert:

http://books.google.de/books?id=cMDngDj3pJ8C&pg=PA270

Sonst hat sich nur Wilhelm gründlicher mit dem Text befasst:

https://archive.org/stream/analectagermani00wilhgoog#page/n117/mode/2up

Die von ihm behandelte deutsche Afralegende (um 1400?) hatte offenbar nur das Exzerpt De famosis orientalis vorliegen.

Die sonstige Literatur beschränkt sich auf kurze Erwähnungen.

Veith 1788
http://books.google.de/books?id=AG4EAAAAQAAJ&pg=PA71

Schnith 1988 und die Hauptseminararbeit von Giersch 2004 (abgedruckt in der ZHV Schwaben!) nennen ebenso wie eine Münchner Handschrift die Geschichtsquellen (Stand 2012):

http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_00068.html

Giersch und der dort ebenfalls zitierte Johanek haben aber den Text gar nicht benutzt, und auch Schnith hat nicht sonderlich intensiv mit der Quelle gearbeitet.

Neben der Chronik Küchlins haben die deutsche Chronik im Cgm 696 und die Chronisten in St. Ulrich und Afra Meisterlin (mit Namensnennung) und Wittwer Adilberts Prolog benutzt. So Joachimsen wie oben und in der Alemannia 1894, S. 127
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:De_Alemannia_XXII_135.jpg?page=
sowie Frensdorff
http://books.google.de/books?id=wsgFAAAAQAAJ&pg=PA335

Allein aufgrund von Internetrecherchen fand ich acht Handschriften, die ich nach ihrer Entstehungszeit anordne.

Innsbruck, UB, Cod. 14, Bl. 146vb-147va
Stams, zwischen 1323 und 1341
http://manuscripta.at/?ID=7595

Exzerpt De famosis orientalis
München, SB, Clm 23388, Bl. 9ra
Amerdingen, 1351/52
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0050_b200_jpg.htm

Augsburg, StuSB, 2° Cod. 203, Bl. 115r-116v
Teil V, vor 1457 geschrieben von Georius Somervelt in St. Ulrich und Afra in Augsburg
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0005_b196_JPG.htm
Braun III, 95
http://books.google.de/books?id=12QSAAAAIAAJ&pg=PA95
mit Namen Adalbert

Exzerpt de famosis orientalis
München, BSB, Clm 23846, Bl. 262v-263r
Nicht vor 1461
http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_SS_rer._Merov._7_S._802
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008255/image_106 (Halm et al.)
https://www.academia.edu/3452802/Anonimowa_Passio_s._Adalperti_martiris_BHL_40_oraz_Wiperta_Historia_de_predicatione_episcopi_Brunonis_BHL_1471b_-_komentarz_edycja_przeklad
Über 30 Nachweise in der Forschungsdokumentation
http://www.bsb-muenchen.de/literatursuche/spezialbestaende/handschriften-und-nachlaesse/forschungsdokumentation-handschriften/

Innsbruck, UB, Cod. 241, Bl. 213vb-214vb
Kempten (?), 1464
http://manuscripta.at/?ID=7822

Augsburg, Archiv des Bistums, Hs. 80, Bl. 1r-2v
Aus St. Ulrich und Afra, nicht nach 1491 (Besitzvermerk des Matthäus Marschalk von Biberbach) ohne Namensnennung, die nur als späterer Zusatz präsent ist.
Braun III, 82ff. mit Auszügen
http://books.google.de/books?id=12QSAAAAIAAJ&pg=PA82

Regensburg, Bischöfliche ZB,, BDK 4891, Bl. 21bv-22bv
Rolf Schmidt, in: Aus Archiven und Bibliotheken, 1992 = FS Kottje S. 222
Der Text im zweiten Teil (28 Papierblätter, spätes 15. Jh., mit hagiographischen Texten zu Heiligen von St. Ulrich und Afra: St. Ulrich, Afra, Narcissus, Hilaria, Digna) nennt Adilbert
http://books.google.de/books?id=LaHYAAAAMAAJ&q=adilbert

München, BSB, Clm 24808, Bl. 150r-152v
Aus Rott am Inn (laut MBK), 15. Jh.
Die BSB teilte die Endseite mit, sah sich aber zu keiner näheren Datierung in der Lage und wollte die Provenienz Rott auch nicht verifizieren.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008255/image_150

Eine moderne Edition wäre überfällig, aber erst einmal sollte eine Kopie einer nicht interpolierten Handschrift ins Netz.

#forschung


http://www.codices.ch/graeca/codices.html

Knapp 300 Einträge, wobei nach Möglichkeit bei der Literatur auf Digitalisate verlinkt wird. Einige Publikationen stellt das Portal selbst online bereit.

Nun stehen eine ganze Reihe von Handschriften online zur Verfügung:

http://rosdok.uni-rostock.de/browse_histbest.action?searcher.classCollection=DigiHandschriften

Stadtarchiv Helmstedt Hs. 1

http://diglib.hab.de/mss/ed000140/start.htm

Siehe auch
http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_02563.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Henning_Hagen
Fehlanzeige im handschriftencensus: Uta Reinhardt, Hagen, Henning, in: 2VL 3 (1981), Sp. 388. Bisher bei keiner Handschrift verzeichnet.


http://www.hab.de/de/home/wissenschaft/projekte/digitalisierung-der-mittelalterlichen-handschriften-der-ratsbuecherei-lueneburg.html

Bisher hat die HAB 7 Lüneburger Handschriften ins Netz gestellt.

http://manuscripta.at/manu7261/bibliotheken.php

ist wie JP zutreffend bemerkte kein Relaunch, sondern eine Beta-Version, die neben der offiziellen Version im Netz steht. Sie weist unbestreitbare Verbesserungen auf - Suche, Nachweis von Digitalisaten, Links auf mehr digitalisierte Kataloge - aber noch ist unendlich viel zu tun, bevor der Nutzer eine ausgezeichnete Leistung bekommt.

Die Menüpunkte "Handschriftensammlungen" und "Kataloge" sind vom Benutzer immer parallel zu benutzen.

Admont ist bei den Sammlungen immer noch nicht eingearbeitet:
http://archiv.twoday.net/stories/565874648/
[2.10.2014 Admonter Inhalte wurden entfernt
http://archiv.twoday.net/stories/948991073/ ]

Bei den einzelnen Handschriften noch einzuarbeiten sind die Liturgica-Texte auf
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/liturg/_ltg.htm
und die damit nicht verknüpften Liturgica des Streubesitzes
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/stb/texte/index.htm

Bei den einzelnen Handschriften noch einzuarbeiten sind die Einband-Abbildungen des Streubesitzes und von Klosterneuburg
http://www.ksbm.oeaw.ac.at//stb/stempel/w_einb.htm
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/kln/einb/index.htm

Im neuen Portal fehlt ein Hinweis auf
Lackner: Kurzinventar der an die Österreichische Nationalbibliothek abgetretenen mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek Wien
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/k4_8950.htm

Ebenso die Hinweise zur Grazer Franziskaner-Zentralbibliothek
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/k4_2740.htm
was aber angesichts von
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/kataloge/AT/2740/
entbehrlich erscheint.

Bei der bisherigen Präsentation von Wilhering

http://www.manuscripta.at/_scripts/php/digi_books.php?cat=grillnberger&content=1

kommt man viel bequemer zur einzelnen Signatur als in

http://manuscripta.at/diglit/xenia_2/0005

Bei Listen unter Sammlungen sollte man den Punkt Infos keinesfalls übersehen! Siehe etwa zu Kreuzenstein

http://manuscripta.at/manu7261/lib.php?libcode=AT5200

Bei St. Peter wird aber nicht auf

http://www.ksbm.oeaw.ac.at/sb_sp/allg.htm

verlinkt. Dort Link zu Glassners Handschriftenliste.

Achtung: Weder unter den Sammlungen noch unter den Katalogen findet man das Inventar der Handschriften von St. Paul:

http://www.ksbm.oeaw.ac.at/stpaul/inv/index.htm

Nicht eingearbeitet sind die Bilder aus dem Melker Inventar bis 1400
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/melk/inv1/index.htm

Nach wie vor unersetzt ist - vor allem für viele kleine Sammlungen - die Bibliographie zu den österreichischen Handschriftenbeständen:

http://www.ksbm.oeaw.ac.at/lit/index.htm

Es stellt sich natürlich die Frage, ob die unfreundlich in einem neuen Fenster aufploppende Literatur aus dieser alten Liste stammt. Für Melk Cod. 2 bot die alte Liste 12 Titel, die neue 18, aber keine jünger als 2000.

Verluste: Nur noch im Internet Archive erreichbar sind die wenigen Addenda und Corrigenda zu Klosterneuburg Bd. 1:

http://web.archive.org/web/20070422160254/http://www.ksbm.oeaw.ac.at/kln/mss/addcorr.htm

Bei den Addenda und Corrigenda zum Katalog "Verborgene Schönheit" hat das Internet Archive leider die Handschriftenabbildungen nicht abgespeichert:

http://web.archive.org/web/20070813212306/http://www.ksbm.oeaw.ac.at/kln/mss/kat1998/index.htm

Bei den datierten Handschriften sind die Handschriften von Admont (siehe oben), der ÖNB, der UB Graz und des Wiener Schottenstifts eingearbeitet:

http://www.ksbm.oeaw.ac.at/_scripts/php/cmda.php

Es fehlen also: Bd. V, VII und VIII:

http://www.oeaw.ac.at/imafo/die-abteilungen/schrift-und-buchwesen/veroeffentlichungen/sonderreihe/

Bei den Seitenstettener Universitätshandschriften ist der Link zur Liste verlorengegangen:

http://www.ksbm.oeaw.ac.at/_scripts/php/mssList.php?cat=seitenstettenmssuniv

Zur Liste der katalogisierten Handschriften aus Wilten

http://www.ksbm.oeaw.ac.at/_scripts/php/mssList.php?cat=WILT

kommt man nur von

http://www.oeaw.ac.at/imafo/die-abteilungen/schrift-und-buchwesen/veroeffentlichungen/reihe-ii/

Leider hat Frau Pfeil trotz Bitte um Berichtigung lizenzpflichtige Bände aus dem Angebot der ÖAW in ihre Zusammenstellung aufgenommen. Ich gebe daher eine Liste der DREI (in Zahlen 3) tatsächlich Open Access erreichbaren Bände:

Reihe 2 Bd. 2/3 = Klosterneuburg Cod. 201-301
http://epub.oeaw.ac.at/6895-9

Innsbruck 5-7 sind also entgegen
http://www.uni-kassel.de/ub/historisches-erbe/sondersammlungen/handschriftenkataloge/kataloge-international/internationale-kataloge/oesterreich/innsbruck.html
definitiv nicht frei zugänglich.

Reihe 2 Bd. 4/4 = Innsbruck Cod. 301-400
http://epub.oeaw.ac.at/3358-8

Reihe 3 Bd. 2 = UB Salzburg deutsche Hss.
http://epub.oeaw.ac.at/1371-4

Fazit: Vor allem für ausländische Benutzer dürfte es ganz und gar ausgeschlossen sein, das alte und neue Wiener Online-Informationsgebot angemessen zu nutzen.

Den besten Einstieg bietet Pfeils Bibliothekenliste, wo z.B. die Admonter Einträge via Archivalia auffindbar sind.

Bei kleineren Sammlungen ist die Bibliographie zu konsultieren.

Ergänzend zu den Listen im manuscripta.at-Portal (Sammlungen und Kataloge) darf

http://www.oeaw.ac.at/imafo/die-abteilungen/schrift-und-buchwesen/veroeffentlichungen/reihe-ii/

nicht übersehen werden. Hinzu kommen die in diesem Beitrag gegebenen Hinweise, die vermutlich auch nicht erschöpfend sind.

Zu Glassners Fragment-Ruine
http://archiv.twoday.net/stories/948991016/

Zu Digitalisaten:
http://archiv.twoday.net/stories/615268137/

http://www.hebrewmanuscript.com/hebrew-fragments-databases.htm

Hat für mich mit Open Access nichts zu tun. Kodikologische Erschließungsprojekte sollten ausnahmslos ohne Anmeldung benutzbar sein.

Eine Netz-Ruine von Christine Glassner (2000):

http://www.ksbm.oeaw.ac.at/dtfragm/repert.htm

Die Links zu den Abbildungen sind überwiegend defekt. Nicht immer kommt man über http://manuscripta.at/manu7261/bibliotheken.php zu aktuellen Links. Bei

http://manuscripta.at/?ID=1595 Nur Link auf
http://www.handschriftencensus.de/1675

muss man auf das Internet Archive zurückgreifen:

http://web.archive.org/web/20060211013857/http://www.oeaw.ac.at/ksbm/k
ln/images/fragm/c277_v.jpg
http://web.archive.org/web/20060211013851/http://www.oeaw.ac.at/ksbm/k
ln/images/fragm/c277_r.jpg


"Anlässlich des 550. Todestags seines Stifters hat das
St. Nikolaus-Hospital / Cusanusstift mit Unterstützung der
Kulturstiftung der Länder eine wertvolle mittelalterliche
Sammelhandschrift aus dem 15. Jahrhundert mit einer Abschrift
der deutschsprachigen Vaterunser-Auslegung (Sermo XXIV)
von Nikolaus von Kues erworben.

Die von der Kunsthandlung 'Les Enluminures, Chicago/Paris'
erworbene Handschrift entstand vermutlich zwischen 1460 und
1485 im Franziskanerkloster St. Agnes ad Olivas in Köln und
wurde somit evtl. noch zu Lebzeiten des Nikolaus von Kues
angefertigt. Die darin enthaltene Abschrift der Vaterunser-
Auslegung konnte bislang in der Cusanus-Forschung nicht
hinreichend berücksichtigt werden.

Dabei bedeutet die Überlieferung eine kleine Sensation, da
der darin erhaltene Text der nicht mehr vorhandenen Autorfassung
des Nikolaus von Kues textlich und sprachlich sehr nahe steht.
Die Handschrift enthält darüber hinaus noch eine Vielzahl weiterer
volkssprachlicher Erbauungstexte, so z. B. eine deutsche Übersetzung
der ‚Ars bene moriendi‘, eine Kurzvita der Elisabeth von Thüringen
sowie das erste Buch der ‚Nachfolge Christi‘ von Thomas von Kempen.

Bei der Neuerwerbung, die mit großzügiger Unterstützung der
Kulturstiftung der Länder realisiert werden konnte, handelt
es sich nicht nur um den ersten bedeutenden Kauf einer
mittelalterlichen Handschrift durch das St. Nikolaus-Hospital
in Bernkastel-Kues seit 1838, sondern auch um das erste im
Cusanusstift vorhandene theologische Werk des Nikolaus von
Kues in deutscher Sprache. Die wissenschaftliche Auswertung
der Handschrift, die eine Neuedition der Vaterunser-Predigt
ermöglicht, erfolgt in Kooperation mit dem Institut für Cusanus-
Forschung in Trier. Die Cusanus-Bibliothek in Bernkastel-Kues
umfasst nunmehr 316 Handschriften vom 9.-18. Jahrhundert,
von denen noch etwa 270 aus dem Besitz von Nikolaus von Kues
selbst stammen.

Im Rahmen des zentralen Festaktes zum 550. Todestag von
Nikolaus von Kues um 12:00 Uhr am 10. August 2014 im St.
Nikolaus-Hospitals in Bernkastel-Kues (Cusanusstraße 2)
wird die neue Handschrift der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Informationen hierzu sowie einige Bilder hieraus
finden Sie auf der Hompage des St. Nikolaus-Hospitals:

http://www.cusanus.de/cms/front_content.php?idcat=54

der Presseseite der Kulturstiftung der Länder, unter

http://www.kulturstiftung.de/presse/pressemitteilungen/

sowie unter:

http://www.handschriftencensus.de/21544 " (INETBIB)


 

twoday.net AGB

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