Kodikologie
Von der mehrbändigen Handschrift der BSB München Cgm 4900 liegt jetzt der erste Band online vor. Der 1646 gestorbene evangelische Theologe vermerkte zu den einzelnen Tagen des Jahres jeweils denkwürdige Geschehnisse vor allem aus dem 16./17. Jahrhundert - meist, aber nicht nur zu Regensburg.
Zu 1625 notierte er Wunderzeichen in Württemberg.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00103156/image_64
[Eventuell der gleiche Text in Wien Öst. StA s. Böhm S. 50 = heute W 0057/?:
https://books.google.de/books?id=QfwUAAAAQAAJ&pg=PA50 ]
In Schwäbisch Gmünd konnte man drei Stunden lang vier sonderbare Regenbogen beobachten.
Über Tanner:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=104079614
#fnzhss
Zu 1625 notierte er Wunderzeichen in Württemberg.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00103156/image_64
[Eventuell der gleiche Text in Wien Öst. StA s. Böhm S. 50 = heute W 0057/?:
https://books.google.de/books?id=QfwUAAAAQAAJ&pg=PA50 ]
In Schwäbisch Gmünd konnte man drei Stunden lang vier sonderbare Regenbogen beobachten.
Über Tanner:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=104079614
#fnzhss
KlausGraf - am Dienstag, 18. August 2015, 15:46 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Samstag, 15. August 2015, 00:34 - Rubrik: Kodikologie
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Mit Priamel
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0073_b005_JPG.htm
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz419975365/page/278
#fnzhss
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0073_b005_JPG.htm
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz419975365/page/278
#fnzhss
KlausGraf - am Mittwoch, 12. August 2015, 22:08 - Rubrik: Kodikologie
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http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00043227/image_16
Zu den Preckendorfern
http://archiv.twoday.net/stories/326528152/#1022390820
Dass ein Preckendorfer der Auftraggeber des Codex war, ist unbewiesene Behauptung Hayers!
http://www.handschriftencensus.de/8833
Zu den Preckendorfern
http://archiv.twoday.net/stories/326528152/#1022390820
Dass ein Preckendorfer der Auftraggeber des Codex war, ist unbewiesene Behauptung Hayers!
http://www.handschriftencensus.de/8833
KlausGraf - am Sonntag, 9. August 2015, 17:46 - Rubrik: Kodikologie
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http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00103107/image_4
http://www.handschriftencensus.de/7749
Ich bin nicht überzeugt, dass die Handschriften der Hofbibliothek Meiningen den gierigen Wettinern tatsächlich gehörten.

http://www.handschriftencensus.de/7749
Ich bin nicht überzeugt, dass die Handschriften der Hofbibliothek Meiningen den gierigen Wettinern tatsächlich gehörten.

KlausGraf - am Sonntag, 9. August 2015, 17:40 - Rubrik: Kodikologie
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2005 machte ich auf die Schoenberg Database in der Mailingliste Mediaevistik aufmerksam
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2005/0088.html
= http://archiv.twoday.net/stories/823040/
und erwähnte dabei auch einen Beleg zu Johannes Kritzelmor.
Der Verbleib der bei Sotheby's 1990/11/29 Lot 105 versteigerten Handschrift aus dem Jahr 1413 ist mir nicht bekannt. Als Schreiber wird genannt "Johann Krizelmor" von Kulmbach. Überliefert wird ein Kommentar des Arnold von Seehusen zu Petrus Lombardus. Zu Seehusen:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=102424136 (mit indirektem Hinweis auf ein Münchner Digitalisat).
Krämers "Scriptores possessoresque codicum medii aevi" haben den Hinweis auf den alten Erlanger Katalog Irmischers und eine Studie von Peter-Johannes Schuler, in dessen Notaren Südwestdeutschlands (1987) Textband S. 256 Nr. 729 Johannes Kritzelmör von Kulmbach, Kleriker des Bistums Bamberg, von 1400 bis 1454 als kaiserlicher Notar belegt ist.
Irmischer Nr. 399
https://books.google.de/books?id=JwhKAAAAcAAJ&pg=PA115
ist heute Erlangen, UB, Ms. 302 mit Makulatur eines Notariatinstruments von Kritzelmor aus den 1440er Jahren.
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj40111295,T
Auf eine andere Handschrift mit einem Notariatsinstrument Kritzelmors bezieht sich Sottili in seiner Aufstellung westdeutscher Petrarca-Handschriften 1970:
https://books.google.de/books?id=9G1oAAAAMAAJ&q=kritzelmor
[ Aus München, BSB, Clm 3941. Digitalisat der (beschnittenen) Urkunde: http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00064971/image_4 ]
Kists Bamberger Kleriker-Matrikel hat Bezeugungen 1418-1454
https://books.google.de/books?id=hxloAAAAMAAJ&q=kritzelm%C3%B6r
Nach derselben Quelle wurde ein anderer Johann Kritzelmör von Kulmbach in Nürnberg als Notar zugelassen 1463 Dezember 17.
Viele Notariatsinstrumente sind in Online-Findmitteln und im Netz recherchierbar.
1418 Geheimes Staatsarchiv Berlin
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/6F7R2DWDDFGCIKTLZGEC23Q6BACVUA6S
1418
https://books.google.de/books?id=ij9UAAAAcAAJ&pg=PA300
1431
http://brema.suub.uni-bremen.de/content/pageview/27486
1432
https://books.google.de/books?id=I8EMAwAAQBAJ&pg=PA217
1442
https://books.google.de/books?id=BVdhAAAAcAAJ&pg=PA38
1448
https://books.google.de/books?id=1E1GAAAAcAAJ&pg=PA358
1451
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=Kritzelm%C3%B6r
https://www.archivportal-d.de/ Suche nach Kricz* findet 56 Treffer aus dem Staatsarchiv Nürnberg, auch solche von 1455 (und einen weiteren im Staatsarchiv Würzburg). Ein Notar des Namens ist auch ab 1464 belegt.
Mehr Belege (Suche nach kricz* bzw. Kritz*) in den Regesta Imperii:
http://www.regesta-imperii.de/
http://old.regesta-imperii.de/register/f_all.php?rpk=13000000&i=20766
In monasterium.net gibt es mehrere Digitalisate seines Notariatsinstruments.
http://monasterium.net/mom/search?q=kriczel*&sort=date&arch=
Weitere Belege findet man mit Kritzel*. Aber die Würzburger Urkunde von 1468 hat genau das gleiche Notariatsinstrument, eine andere Hand ist für mich nicht erkennbar!
http://monasterium.net/mom/DE-StaAWuerzburg/WuerzburgerRatsurkunden/2842/charter
Fallen demnach der von Kist unterschiedene ältere und der jüngere Notar zusammen? Und ist Kritzelmor demnach von 1400 bis 1468 als Notar tätig gewesen? Das erscheint kaum glaubhaft, ohne dass ich eine Lösung des Problems präsentieren kann.
#forschung

http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2005/0088.html
= http://archiv.twoday.net/stories/823040/
und erwähnte dabei auch einen Beleg zu Johannes Kritzelmor.
Der Verbleib der bei Sotheby's 1990/11/29 Lot 105 versteigerten Handschrift aus dem Jahr 1413 ist mir nicht bekannt. Als Schreiber wird genannt "Johann Krizelmor" von Kulmbach. Überliefert wird ein Kommentar des Arnold von Seehusen zu Petrus Lombardus. Zu Seehusen:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=102424136 (mit indirektem Hinweis auf ein Münchner Digitalisat).
Krämers "Scriptores possessoresque codicum medii aevi" haben den Hinweis auf den alten Erlanger Katalog Irmischers und eine Studie von Peter-Johannes Schuler, in dessen Notaren Südwestdeutschlands (1987) Textband S. 256 Nr. 729 Johannes Kritzelmör von Kulmbach, Kleriker des Bistums Bamberg, von 1400 bis 1454 als kaiserlicher Notar belegt ist.
Irmischer Nr. 399
https://books.google.de/books?id=JwhKAAAAcAAJ&pg=PA115
ist heute Erlangen, UB, Ms. 302 mit Makulatur eines Notariatinstruments von Kritzelmor aus den 1440er Jahren.
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj40111295,T
Auf eine andere Handschrift mit einem Notariatsinstrument Kritzelmors bezieht sich Sottili in seiner Aufstellung westdeutscher Petrarca-Handschriften 1970:
https://books.google.de/books?id=9G1oAAAAMAAJ&q=kritzelmor
[ Aus München, BSB, Clm 3941. Digitalisat der (beschnittenen) Urkunde: http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00064971/image_4 ]
Kists Bamberger Kleriker-Matrikel hat Bezeugungen 1418-1454
https://books.google.de/books?id=hxloAAAAMAAJ&q=kritzelm%C3%B6r
Nach derselben Quelle wurde ein anderer Johann Kritzelmör von Kulmbach in Nürnberg als Notar zugelassen 1463 Dezember 17.
Viele Notariatsinstrumente sind in Online-Findmitteln und im Netz recherchierbar.
1418 Geheimes Staatsarchiv Berlin
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/6F7R2DWDDFGCIKTLZGEC23Q6BACVUA6S
1418
https://books.google.de/books?id=ij9UAAAAcAAJ&pg=PA300
1431
http://brema.suub.uni-bremen.de/content/pageview/27486
1432
https://books.google.de/books?id=I8EMAwAAQBAJ&pg=PA217
1442
https://books.google.de/books?id=BVdhAAAAcAAJ&pg=PA38
1448
https://books.google.de/books?id=1E1GAAAAcAAJ&pg=PA358
1451
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=Kritzelm%C3%B6r
https://www.archivportal-d.de/ Suche nach Kricz* findet 56 Treffer aus dem Staatsarchiv Nürnberg, auch solche von 1455 (und einen weiteren im Staatsarchiv Würzburg). Ein Notar des Namens ist auch ab 1464 belegt.
Mehr Belege (Suche nach kricz* bzw. Kritz*) in den Regesta Imperii:
http://www.regesta-imperii.de/
http://old.regesta-imperii.de/register/f_all.php?rpk=13000000&i=20766
In monasterium.net gibt es mehrere Digitalisate seines Notariatsinstruments.
http://monasterium.net/mom/search?q=kriczel*&sort=date&arch=
Weitere Belege findet man mit Kritzel*. Aber die Würzburger Urkunde von 1468 hat genau das gleiche Notariatsinstrument, eine andere Hand ist für mich nicht erkennbar!
http://monasterium.net/mom/DE-StaAWuerzburg/WuerzburgerRatsurkunden/2842/charter
Fallen demnach der von Kist unterschiedene ältere und der jüngere Notar zusammen? Und ist Kritzelmor demnach von 1400 bis 1468 als Notar tätig gewesen? Das erscheint kaum glaubhaft, ohne dass ich eine Lösung des Problems präsentieren kann.
#forschung

KlausGraf - am Freitag, 7. August 2015, 23:50 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Freitag, 7. August 2015, 18:38 - Rubrik: Kodikologie
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Früher war mal Preßburg / Bratislava, Universitätsbibl., Ms. 1203
http://www.handschriftencensus.de/5580
in Manuscriptorium online. Das Digitalisat wiederzufinden ist mir nicht gelungen.
http://www.handschriftencensus.de/5580
in Manuscriptorium online. Das Digitalisat wiederzufinden ist mir nicht gelungen.
KlausGraf - am Freitag, 7. August 2015, 02:11 - Rubrik: Kodikologie
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In der World Digital Library:
http://www.wdl.org/en/item/14218/
Zur Handschrift
http://www.handschriftencensus.de/6054
Zum Werk siehe
http://archiv.twoday.net/stories/1022369917/
Zu deutschen Handschriften in der Slowakei:
https://www.academia.edu/5488570/Deutschsprachige_Handschriften_in_der_Slowakei

http://www.wdl.org/en/item/14218/
Zur Handschrift
http://www.handschriftencensus.de/6054
Zum Werk siehe
http://archiv.twoday.net/stories/1022369917/
Zu deutschen Handschriften in der Slowakei:
https://www.academia.edu/5488570/Deutschsprachige_Handschriften_in_der_Slowakei

KlausGraf - am Freitag, 7. August 2015, 01:35 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.handschriftencensus.de/4032
2012 konnte man im Handschriftencensus natürlich noch nicht das Internet Archive kennen, geschweige denn verlinken. Leider ist von den schlechten Digitalisaten der Handschrift ausgerechnet die erste Seite nicht abgespeichert worden.
http://web.archive.org/web/20080329141407/http://www.hull.ac.uk/Hull/GR_Web/mainau/mainau.html
2012 konnte man im Handschriftencensus natürlich noch nicht das Internet Archive kennen, geschweige denn verlinken. Leider ist von den schlechten Digitalisaten der Handschrift ausgerechnet die erste Seite nicht abgespeichert worden.
http://web.archive.org/web/20080329141407/http://www.hull.ac.uk/Hull/GR_Web/mainau/mainau.html
KlausGraf - am Donnerstag, 6. August 2015, 21:42 - Rubrik: Kodikologie
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