Kodikologie
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00091797/image_1 (SW)
Eine wichtige Quelle zur humanistischen Epistolographie.
Zu
Johannes Reuchlin, Briefwechsel. Bd. 3: 1514-1517. Bearb. von Matthias
Dall’Asta und Gerald Dörner (= Johannes Reuchlin Briefwechsel hrsg.
von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit
der Stadt Pforzheim). Stuttgart-Bad Cannstatt: frommann-holzboog 2007.
LXXIII, 595 S., Ln. EUR 128,-
schrieb ich in der ZGO 2012:
"Im Abschnitt über die Überlieferung ist von großer Bedeutung die
detaillierte Inhaltsangabe des Briefkorpus im Münchner Clm 4007 (S.
LIV-LXVII), das von Gabriel Hummelberger nach dem Tod seines Bruders
Michael 1527 angelegt wurde. Es umfasst 320 Briefe. Auch wenn Adalbert
Horawitz viel davon ediert hat, sind zahlreiche Briefe bislang
ungedruckt geblieben. Leider liegt dieser wichtige Codex noch nicht
digitalisiert im Netz vor."

Eine wichtige Quelle zur humanistischen Epistolographie.
Zu
Johannes Reuchlin, Briefwechsel. Bd. 3: 1514-1517. Bearb. von Matthias
Dall’Asta und Gerald Dörner (= Johannes Reuchlin Briefwechsel hrsg.
von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit
der Stadt Pforzheim). Stuttgart-Bad Cannstatt: frommann-holzboog 2007.
LXXIII, 595 S., Ln. EUR 128,-
schrieb ich in der ZGO 2012:
"Im Abschnitt über die Überlieferung ist von großer Bedeutung die
detaillierte Inhaltsangabe des Briefkorpus im Münchner Clm 4007 (S.
LIV-LXVII), das von Gabriel Hummelberger nach dem Tod seines Bruders
Michael 1527 angelegt wurde. Es umfasst 320 Briefe. Auch wenn Adalbert
Horawitz viel davon ediert hat, sind zahlreiche Briefe bislang
ungedruckt geblieben. Leider liegt dieser wichtige Codex noch nicht
digitalisiert im Netz vor."

KlausGraf - am Mittwoch, 5. August 2015, 02:22 - Rubrik: Kodikologie
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Shapovalova Anastasia, « Gy-les-Nonains, Saint-Pierre-et-Saint-Paul, prieuré (F) », dans , BMF : Informations possesseurs, Paris, IRHT, 2015 (Ædilis, Sites de programmes scientifiques, 4) [En ligne] http://www.libraria.fr/fr/BMF/possesseurs/gy-les-nonains-saint-pierre-et-saint-paul-prieuré-f
Überzeugt mich nicht. Man sehe etwa die Klosterdatenbank der Germania Sacra zum Vergleich.
Überzeugt mich nicht. Man sehe etwa die Klosterdatenbank der Germania Sacra zum Vergleich.
KlausGraf - am Mittwoch, 5. August 2015, 00:23 - Rubrik: Kodikologie
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Zu
http://archiv.twoday.net/stories/534683263/ (2013)
ergeht hiermit folgender Nachtrag.
Hätte Annelen Ottermann die von einer Institution angekauften Blätter eines Vocabularius ex quo bereits aufgespürt, so dürfte man wohl - trotz des Meldeverbots des Handschriftencensus durch Deaktivierung des Mitteilungsfelds - im Handschriftencensus einen Hinweis erwarten. Ausgewählte Mitteilungen vertrauenswürdiger Beiträger werden nach wie vor nach Gutdünken recht rasch eingearbeitet, etwa das von mir Oppitz mitgeteilte Sachsenspiegel-Fragment.
http://archiv.twoday.net/stories/1022459508/
Vermutlich wird mein jetziger Fund von Klaus Klein ebenso unterschlagen werden.
Die Blätter sind in Stanford gelandet (MISC 1831), wo der Handschriftencensus keine deutschsprachigen Manuskripte bisher hat.
http://catalog.stanford.edu/view/9925820
Um die (nicht verlinkbaren) hochwertigen Digitalisate anzusehen muss man die Mirador-Demo benutzen, in die Stanford jede Menge Fragmente aus seinem Bestand gestopft hat. Mit "Add item" öffnet sich eine Liste, in der man z.B. nach quo suchen kann.
http://dms-data.stanford.edu/data/m2/#f2ed50b5-edee-4354-a8c4-31210e9ffa02
Der Bildvergleich lässt keinen Zweifel offen. Es sind die bei Bonhams verscherbelten Blätter!
Da ich selber schlechte Erfahrungen mit der Arroganz von Stanford gemacht habe, bezweifle ich, dass die Bibliothek ihre für "US$ 1,375 (€1,253) inc. premium " gekaufte Beute nach Mainz zurückgibt.

http://archiv.twoday.net/stories/534683263/ (2013)
ergeht hiermit folgender Nachtrag.
Hätte Annelen Ottermann die von einer Institution angekauften Blätter eines Vocabularius ex quo bereits aufgespürt, so dürfte man wohl - trotz des Meldeverbots des Handschriftencensus durch Deaktivierung des Mitteilungsfelds - im Handschriftencensus einen Hinweis erwarten. Ausgewählte Mitteilungen vertrauenswürdiger Beiträger werden nach wie vor nach Gutdünken recht rasch eingearbeitet, etwa das von mir Oppitz mitgeteilte Sachsenspiegel-Fragment.
http://archiv.twoday.net/stories/1022459508/
Vermutlich wird mein jetziger Fund von Klaus Klein ebenso unterschlagen werden.
Die Blätter sind in Stanford gelandet (MISC 1831), wo der Handschriftencensus keine deutschsprachigen Manuskripte bisher hat.
http://catalog.stanford.edu/view/9925820
Um die (nicht verlinkbaren) hochwertigen Digitalisate anzusehen muss man die Mirador-Demo benutzen, in die Stanford jede Menge Fragmente aus seinem Bestand gestopft hat. Mit "Add item" öffnet sich eine Liste, in der man z.B. nach quo suchen kann.
http://dms-data.stanford.edu/data/m2/#f2ed50b5-edee-4354-a8c4-31210e9ffa02
Der Bildvergleich lässt keinen Zweifel offen. Es sind die bei Bonhams verscherbelten Blätter!
Da ich selber schlechte Erfahrungen mit der Arroganz von Stanford gemacht habe, bezweifle ich, dass die Bibliothek ihre für "US$ 1,375 (€1,253) inc. premium " gekaufte Beute nach Mainz zurückgibt.

KlausGraf - am Dienstag, 4. August 2015, 21:02 - Rubrik: Kodikologie
Komplett digitalisierte Handschriften des 12. Jahrhunderts aus dem 12. Jahrhundert gibt es bei der BM Dijon. Der Viewer ist etwas gewöhnungsbedürftig, größere Auflösung gibts mit Doppelklick bei der Einzelseitendarstellung.
http://patrimoine.bm-dijon.fr/pleade/subset.html?name=sub-citeaux
http://patrimoine.bm-dijon.fr/pleade/subset.html?name=sub-citeaux
KlausGraf - am Dienstag, 4. August 2015, 18:53 - Rubrik: Kodikologie
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https://www.bibliotheque-virtuelle-clairvaux.com/
Finde ich unübersichtlich. [Update: Finde ich Murks.] Statt solchen Schnickschnack ins Netz zu stellen, sollte die Bibliothek von Troyes endlich wieder ihre Digitalisate online verfügbar machen.
Wo zum Teufel sind Permalinks?
Einbetten geht hier nicht.
[Peregrinus Hirsaugiensis:] Speculum virginum in XII libros dinstinctum (Ms 252) wird nicht über die Suche der Website gefunden, ist aber als Digitalisat online. Man findet es in der Datenbank. Aber wie kann ich es verlinken?
Finde ich unübersichtlich. [Update: Finde ich Murks.] Statt solchen Schnickschnack ins Netz zu stellen, sollte die Bibliothek von Troyes endlich wieder ihre Digitalisate online verfügbar machen.
Wo zum Teufel sind Permalinks?
Einbetten geht hier nicht.
[Peregrinus Hirsaugiensis:] Speculum virginum in XII libros dinstinctum (Ms 252) wird nicht über die Suche der Website gefunden, ist aber als Digitalisat online. Man findet es in der Datenbank. Aber wie kann ich es verlinken?
KlausGraf - am Dienstag, 4. August 2015, 18:39 - Rubrik: Kodikologie
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Noch nicht einmal eine gescheite Blogfunktion bekommt Manuscriptorium hin. Man will doch sofort wissen, von wann der Eintrag stammt, was man aber nur umständlich erschließen kann. Die Monatsübersicht funktioniert jedenfalls nicht.
http://www.manuscriptorium.com/en/blog
http://www.manuscriptorium.com/en/blog
KlausGraf - am Dienstag, 4. August 2015, 18:04 - Rubrik: Kodikologie
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Embach in:
https://scriptorium.hypotheses.org/494
https://scriptorium.hypotheses.org/494
KlausGraf - am Montag, 3. August 2015, 21:28 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Sonntag, 2. August 2015, 22:23 - Rubrik: Kodikologie
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http://stmatthias.uni-trier.de/
Nach dem Relaunch stellt man fest: weiter gravierende Mängel. Der Online-Filter der erweiterten Suche scheint nicht zu funktionieren. Die Suche mit % scheint das Portal zu überfordern. Nach wie vor gibt es keine Permalinks, weder für ganze Handschriften noch für Einzelseiten.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022397691/
Nach dem Relaunch stellt man fest: weiter gravierende Mängel. Der Online-Filter der erweiterten Suche scheint nicht zu funktionieren. Die Suche mit % scheint das Portal zu überfordern. Nach wie vor gibt es keine Permalinks, weder für ganze Handschriften noch für Einzelseiten.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022397691/
KlausGraf - am Sonntag, 2. August 2015, 20:20 - Rubrik: Kodikologie
http://www.christies.com/lotfinder/books-manuscripts/henneberger-johann-joachim-ein-thiier-vogel-5840599-details.aspx
2014 für 122.500 Pfund versteigert.
HENNEBERGER, Johann Joachim (fl.1673-1707), Ein Thiier Vögel, Fisch and Bluomen Buoch, von Under Schidliche, was Ich hab in Nathuren und Gemaldt Noch Zumahlen bekommen Kenden, Durch Mich Johan Joachim Heneberger, Mahler in Wissentaig, So gesschehen und verferdiget ist Worden, den 5 April Anno 1673, in German, DECORATED MANUSCRIPT ON PAPER, Wiesensteig, 1673.
290 x 182mm. 244 numbered (of apparently 250, at least 4 missing leaves are probably blank), versos blank, comprising: title-page with pictorial border, a total of 211 leaves with watercolour drawings of the natural world with identifying caption and 4 leaves of manuscript index (title with large tear but with very minor loss to only one letter, the whole title backed, title and first 3 leaves on guards, leaf 63 with large tear with old repair to verso without loss, light variable browning, spotting and soiling.) Contemporary vellum over bevelled wooden boards, early 19th-century reback in black leather tooled in gilt gilt edges (lacking clasps, extremities rubbed, more heavily to corners, covers lightly soiled).
AN EXCEPTIONAL SEVENTEENTH-CENTURY MANUSCRIPT COMPENDIUM OF NATURAL HISTORY. The manuscript comprises approx. 275 zoological subjects on 89 leaves, 350 birds on 77 leaves, 30 reptiles, fish and crustacea, 54 entomological and 94 botanical depictions and 6 flower arrangements. Unlike other natural history compilations of the time, Henneberger's is not only a record of his own surroundings but a compendium of exotic and mythical beasts and plants as well. He includes camels from Arabia, unicorns 'from' India, a panther from Asia and Africa, a beast from America, a 'Babenbab' from the Sinai desert, dragons and griffons. Among the birds are falcons, eagles and other birds of prey, one depicted tethered on a gloved arm, and 'Indian' turkeys. As he states on the title-page, his intention is to provide an artistic record of subjects from nature. The layout and composition of the zoological and ornithological images echoes that of the great 17th-century printed natural histories, such as the works of Aldrovandus (1606-1645) and Willughby's Ornithology (1676). Some of the images are more whimsical and naive than those printed works, and although they in part hark back to an earlier artistic tradition, in other areas Henneberger was obviously in tune with the times: six of his floral compositions are placed within vases in the great 17th-century tradition, and the other botanical illustrations are reminiscent of De Bry's Florilegium novum (1612-1614). Henneberger himself was originally from Geislingen, and painted the wooden ceiling of the Stiftskirche in Wiesensteig. He died there on 18 June 1707.
Henneberger (meist: Hennenberger) schuf die Illustrationen des Rechbergischen Stammbüchleins 1679 oder 1681:
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=%22+Joachim+Hennenberger%22
Er entstammte einer Geislinger Künstlerfamilie, über die im 16. Jahrhundert der Katalog Die Renaissance im deutschen Südwesten 2 (1986), S. 935 unterrichtet.
AKL LXXI, 2011, 520 (von Germaid Ruck) ist nicht sehr umfangreich:
Hans Joachim, III, Maler, †18.7.1707 Wiesensteig. Viell. gleichnamiger Sohn von 6 und Enkel von 8,
Biogramm
der die Decke der Stiftsk. ebd. bemalt (später ersetzt). H. gilt auch als Autor der Darst. aller Rechbergischen Schlösser im Rechbergischen Stammbüchlein von 1679 im Schloß Donzdorf.
#fnzhss

2014 für 122.500 Pfund versteigert.
HENNEBERGER, Johann Joachim (fl.1673-1707), Ein Thiier Vögel, Fisch and Bluomen Buoch, von Under Schidliche, was Ich hab in Nathuren und Gemaldt Noch Zumahlen bekommen Kenden, Durch Mich Johan Joachim Heneberger, Mahler in Wissentaig, So gesschehen und verferdiget ist Worden, den 5 April Anno 1673, in German, DECORATED MANUSCRIPT ON PAPER, Wiesensteig, 1673.
290 x 182mm. 244 numbered (of apparently 250, at least 4 missing leaves are probably blank), versos blank, comprising: title-page with pictorial border, a total of 211 leaves with watercolour drawings of the natural world with identifying caption and 4 leaves of manuscript index (title with large tear but with very minor loss to only one letter, the whole title backed, title and first 3 leaves on guards, leaf 63 with large tear with old repair to verso without loss, light variable browning, spotting and soiling.) Contemporary vellum over bevelled wooden boards, early 19th-century reback in black leather tooled in gilt gilt edges (lacking clasps, extremities rubbed, more heavily to corners, covers lightly soiled).
AN EXCEPTIONAL SEVENTEENTH-CENTURY MANUSCRIPT COMPENDIUM OF NATURAL HISTORY. The manuscript comprises approx. 275 zoological subjects on 89 leaves, 350 birds on 77 leaves, 30 reptiles, fish and crustacea, 54 entomological and 94 botanical depictions and 6 flower arrangements. Unlike other natural history compilations of the time, Henneberger's is not only a record of his own surroundings but a compendium of exotic and mythical beasts and plants as well. He includes camels from Arabia, unicorns 'from' India, a panther from Asia and Africa, a beast from America, a 'Babenbab' from the Sinai desert, dragons and griffons. Among the birds are falcons, eagles and other birds of prey, one depicted tethered on a gloved arm, and 'Indian' turkeys. As he states on the title-page, his intention is to provide an artistic record of subjects from nature. The layout and composition of the zoological and ornithological images echoes that of the great 17th-century printed natural histories, such as the works of Aldrovandus (1606-1645) and Willughby's Ornithology (1676). Some of the images are more whimsical and naive than those printed works, and although they in part hark back to an earlier artistic tradition, in other areas Henneberger was obviously in tune with the times: six of his floral compositions are placed within vases in the great 17th-century tradition, and the other botanical illustrations are reminiscent of De Bry's Florilegium novum (1612-1614). Henneberger himself was originally from Geislingen, and painted the wooden ceiling of the Stiftskirche in Wiesensteig. He died there on 18 June 1707.
Henneberger (meist: Hennenberger) schuf die Illustrationen des Rechbergischen Stammbüchleins 1679 oder 1681:
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=%22+Joachim+Hennenberger%22
Er entstammte einer Geislinger Künstlerfamilie, über die im 16. Jahrhundert der Katalog Die Renaissance im deutschen Südwesten 2 (1986), S. 935 unterrichtet.
AKL LXXI, 2011, 520 (von Germaid Ruck) ist nicht sehr umfangreich:
Hans Joachim, III, Maler, †18.7.1707 Wiesensteig. Viell. gleichnamiger Sohn von 6 und Enkel von 8,
Biogramm
der die Decke der Stiftsk. ebd. bemalt (später ersetzt). H. gilt auch als Autor der Darst. aller Rechbergischen Schlösser im Rechbergischen Stammbüchlein von 1679 im Schloß Donzdorf.
#fnzhss

KlausGraf - am Sonntag, 2. August 2015, 18:33 - Rubrik: Kodikologie
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