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Miscellanea

//www.n-tv.de/politik/Indien-verabschiedet-sich-vom-Telegramm-article10990736.html

Siehe auch
//de.wikipedia.org/wiki/Telegramm


Nein, nicht meines.

Ich finde den Artikel amüsant und treffend genug, um den Link hier weiterzugeben.

Malte Herwig: Mein letztes Buch
//www.freitag.de/autoren/frankfurter-buchmesse-2012/mein-letztes-buch

"Und schließlich: die Guillotine. Vor ein paar Monaten habe ich damit angefangen. Zuerst heimlich. Das Bücherzerschneiden, fürchtete ich, gilt unter Bildungsbürgern als Frevel. Die Bibliothek aus Papier und Tinte gehört da zum guten Ton. Dann offenbarte ich mich einem guten Freund. Das hier ist mein Coming-out.

Bald entdeckte ich Gleichgesinnte. Im Internet fand ich Foren von Scan-Aktivisten, die ihre Erfahrungen beim Digitalisieren von Büchern austauschen. Professionelle Buchscanner kosten mehrere tausend Euro. Aber auf Webseiten wie diybookscanner.org gibt es Baupläne zum Selberbasteln. Mit kostenloser Software wie dem Programm „calibre“ kann man die eingelesenen Daten dann ins passende E-Book-Format umwandeln.

Ich kaufte für 150 Euro Holzleisten, Schrauben und eine Plexiglasplatte im Baumarkt und baute daraus mit einer alten Digitalkamera meinen ersten Buchscanner. Wohlgemerkt: zum Eigenbedarf. Ich scanne nur Bücher, die ich auch bezahlt habe und stelle sie auch nicht auf Tauschbörsen ein."

Die Selbstbastelscanner schaue ich mir mal an ...

Grüße
J. Paul



Die doppelseitige Kupfertafel entstammt einem Bildband mit dem Titel: "Historische Bilder zu der IDEA HISTORICA gehörig" [1672]; er gehört zu dem Textband "Historische Bilder Darinnen Idea Historiae Universalis [...]" des Johannes Buno (1617-1697), gedruckt 1672 von Bartold Elers in Lüneburg. Dieses Werk, das historische Ereignisse bis ins 17. Jahrhundert sammelt und in 21 Kupfertafeln für die Jahrhunderte verdeutlicht, ist nur in wenigen Ausgaben, zumeist in einem Band und unvollständig, nachgewiesen (siehe VD 17: //gso.gbv.de/DB=1.28/SET=2/TTL=2/SHW?FRST=2 ) Dem digitalisierten einbändigen Exemplar aus Halle fehlen 4 Abbildungen und der Druck ist durch Neueinbindung z. T. arg angeschnitten:
//digitale.bibliothek.uni-halle.de/id/4893559
//digitale.bibliothek.uni-halle.de/pon/content/structure/4893559 Die zweibändige Ausgabe wird einzig von Wolfenbüttel annonciert, und auch hier in den Bildtafen laut Angabe mit "vermutl. fehlen[den] 2 Ill".

Eine Bildertafel-Ausgabe wird bei Ebay angeboten: //www.ebay.de/itm/GESCHICHTE-MONARCHIEN-IDEA-HISTORIAE-UNIVERSALIS-1672-AUSSERST-SELTENE-TAFELN-/380365734842 - und dabei stolz ein Bibliotheksstempel gezeigt (den der Fabian erklärt: //fabian.sub.uni-goettingen.de/?Bibliotheken_In_Mecklenburg-Vorpommern - wir ahnen, dass eine neugegründete DDR seinerzeit 1950 eifrig dabei gewesen war, die Spuren herzöglicher Historie zu tilgen...).

Zu einer zweiten - vollständigen und im Originaleinband des 17. Jahrhunderts gänzlich intakten - zweibändigen Ausgabe im öffentlichen Besitz siehe: //anonymea.tumblr.com/post/33904388315/das-5te-hundert-jahr-elefant-das-6te-hundert-jahr . Aus diesem Exemplar, gehalten von der Bibliothek des Christianeums, stammt die Abbildung oben.

bei arthistoricum.net:

//blog.arthistoricum.net/beitrag/2012/08/30/erwin-panofskys-verschollene-habilitation-im-zentralinstitut-fuer-kunstgeschichte-entdeckt/

Eine überraschende Entdeckung ist Wissenschaftlern des ZI geglückt: In einem bisher nicht erschlossenen Teil der Altregistratur des Zentralinstituts mit Unterlagen aus der Amtszeit des ersten Direktors Ludwig H. Heydenreich wurde von einem Mitarbeiter des Instituts vor einigen Wochen ein Aktenordner gefunden, dessen Inhalt als das Manuskript der als verloren geltenden Habilitationsschrift Erwin Panofskys identifiziert werden konnte. [...]

Hallo,

im Bestand eines Gymnasiums, welches ich gerade erschließe, fand ich Teile einer Rundbriefsammlung, die der damalige Schulleiter an seine zur Wehrmacht einberufenen Schüler versandte. Der Zeitraum erstreckte sich von Ostern 1939 bis ca. Ende 1944. Zeitweise muss er über 200 Empfänger besessen haben. Diese wiederum schrieben ihm eifrig Briefe, teilweise über Kriegserlebnisse, aber auch über gefallene Kameraden. So entstand eine umfangreiche Rundbriefsammlung mit primär lokaler Bedeutung, in der sich aber auch politische Ereignisse und letzten Endes auch Wehrmachtsgeschichte widerspiegelt.

Da ich nicht davon ausgehe, dass es diese Rundbriefe nur an dieser Schule gab, möchte ich Sie nach ähnlichen Rundbriefen fragen. Sind auch von anderen Schulen oder auch anderen Einrichtungen Rundbriefe bekannt?

Ich bedanke mich schon einmal für Ihre Antworten.

Praktische Tipps

//umstrittenesgedaechtnis.hypotheses.org/77

"Die Gemeingüter erleben angesichts der aktuellen Klima-, Finanz- und Ernährungskrise eine Renaissance.[…] Über 90 Autorinnen und Autoren aus rund 30 Ländern stellen in ihren Beiträgen ein modernes Konzept der Commons vor, das klassische Grundannahmen der Wirtschafts- und Gütertheorie in Frage stellt und Wegweiser für eine neue Politik sein kann.

Commons sind wichtiger denn je. Sie beruhen nicht auf der Idee der Knappheit, sondern schöpfen aus der Fülle. Sie sind produktiv, ohne in erster Linie für den Markt zu produzieren. Sie existieren für und durch die Menschen und lösen konkrete Probleme.

Das Buch erscheint unter einer Creative-Commons Lizenz (CC-BY-SA) und darf beliebig oft vervielfältigt, bearbeitet und uneingeschränkt verbreitet werden. Der Download des Buches ist kostenlos."

//www.boell.de/publikationen/publikationen-commons-fuer-eine-neue-politik-jenseits-von-markt-und-staat-14395.html

Enthalten sind Beiträge zu Peer-Production, Wissensökonomie, CC-Lizenzen etc.

Rückdeckel

Das Foto zeigt den Rückdeckel eines Einbands, dessen "Oberstoff" (Schnittreste am Rand sind erhalten) abgelöst wurde, so dass das unterliegende Fragment frei wurde: ein Manuskript auf Pergament, wohl eine Gebrauchshandschrift. Die Klebreste haben Partien abgelöst, das Pergament ist stark abgerieben, die Schrift, anscheinend lateinisch, daher nur schwer entzifferbar. Kann jemand dort etwas lesen+identifizieren?

Eingebunden ist:
Michael Neander: Gnomologia graecolatina […]. Basel, 1557

Im Innendeckel ein Eintrag von der Hand Philipp Melanchthons (1497-1560):

//anonymea.tumblr.com/post/21327006411/gnomologia-2-michael-neander-gnomologia

Abbildungen des Einbands (mit Vergrößerungsmöglichkeit) siehe hier:

//anonymea.tumblr.com/post/21327393239/gnomologia-5-michael-neander-gnomologia

//anonymea.tumblr.com/post/21327310707/gnomologia-4-michael-neander-gnomologia

//anonymea.tumblr.com/post/21327232464/gnomologia-3-michael-neander-gnomologia

Am Samstag war ich nachmittags in dem entzückenden barocken Kurort Wilhelmsbad bei Hanau. Im Puppenmuseum erkundigte ich mich nach Schriften über die Anlage, aber man bedauerte: Sie bekämen solche nicht mehr, da es ein eigenes Dokumentationszentrum gäbe, das aber erst im April aufmache. Man könne mir nur einen kostenlosen Werbeprospekt geben, an dem man selbst beteiligt sei. Heißt also: Es gibt eine Institution in dem Komplex, die Bücher oder Broschüren verkaufen könnte und damit den Besucherwünschen entgegenkommen könnte, es aber nicht darf. Toll, wie im Staatspark Wilhelmsbad die Marktwirtschaft funktioniert!

Foto der künstlichen Ruine: Sven Teschke //creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de

//de.wikipedia.org/wiki/Wilhelmsbad
//www.schloesser-hessen.de/55.html




Um was für ein Geschöpf handelt es sich bei dem Wesen links mit der Nummer 3?


Näheres dazu in der "Bibliotheca Altonensis": //anonymea.tumblr.com/post/15964889529/hier-wieder-ein-fischraetsel-aus-aus

 

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