Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Open Access

Wissenschaftler, die bei einem universitären oder disziplinären Schriftenserver beitragsberechtigt sind (aber es können aber auch alle anderen versuchen), sollten bis zum Ende des Jahres einfache Nutzungsrechte ihrer vor 1995 erschienenen Publikationen dem Server einräumen. Dann kann dieser die Beiträge irgendwann Open Access zugänglich machen, und der Autor muss nicht gemäß § 137 L UrhG (Gesetz ab 1.1.2008) beim Verlag widersprechen!

Zu den Hintergründen mit konkreter Anleitung:
//www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg34864.html

BC Kämper schloss sich diesem Appell an:

"Umgesetzt findet man das beispielhaft
bei der Uni Heidelberg,


Informationen zur Novellierung des Urheberrechts ?
Unterstützen Sie Open Access! (24.10.2007)

//www.ub.uni-heidelberg.de/helios/volltextserver/doku/oa_urheberrecht.html

Medizinische Fakultät Mannheim Bibliothek Open Access
//www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/a-z/themen/openaccess.html

Die UB Stuttgart hat zwar auch entsprechende Hinweise eingestellt, vgl.

//elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa.php
bzw. //elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa.php#UrhR

aber es fehlt noch eine offensive Unterstützung durch die Universitätsleitung
(sie ist aber wenigstens in Sicht und der entsprechende Brief an die
Wissenschaftler der Uni Stuttgart geht hoffentlich auch bald raus). "

Erg. 21.11.2007 [BCK]:
Das Anschreiben des Rektors der Uni Stuttgart wurde verschickt.
Neue Informationsseite unter:

//elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa_urheberrecht.php

Da die Bibliotheken die größten Open-Access-Heuchler überhaupt sind, ist ihre in Deutschland führende Fachzeitschrift, die ZfBB, dauerhaft nur kostenpflichtig zugänglich (auf einem mit Steuergeldern finanzierten Hochschulschriftenserver, der die Langzeitarchivierung dem Verlag abnimmt). Der Verlag, an den dieses Flaggschiff des einst so stolzen deutschen Bibliothekswesens gekettet ist, Klostermann, ist als Verächter von Open Access sattsam bekannt. Daher war es ganz und gar ausgeschlossen, dass das Heft 4-5/2007 der ZfBB, das sich dem Thema Open Access widmet, haette ausnahmsweise Open Access sein koennen. Offenkundig hat der Verlag auch den Autoren untersagt, das Verlags-PDF fuer Zwecke der Selbstarchivierung zu verwenden. Die Autoren der Humboldt-Uni mussten daher zu dem Behelf greifen, ihre Autorenexemplare mit Kennzeichnung des Seitenwechsels zu versehen.

Sehr zögerlich machen die Autoren des Heftes von der Möglichkeit des Einstellens in Repositorien Gebrauch. Es war zwar möglich, ein solches Heft trotz anderweitiger Arbeitsbelastung zu bestücken, aber für das Einstellen eines Preprint scheinen die meisten keine Zeit zu haben. Es ist eben immer alles wichtiger als Open Access, dessen Vorzüge man in den ZfBB-Artikeln preist. Gibt es eigentlich ein größeres Maß an Doppelmoral und Heuchelei?

Hier werde ich dokumentieren, ob anderweitige Fassungen der Beiträge ins Netz gelangen. Soweit mir das bekannt wird.

Ich habe für alle Beiträge eine Google-Suche durchgeführt und einige Beiträge online gefunden, von deren Existenz im frei zugänglichen Internet ich noch nichts wusste. 12 Artikel sind heute (12.11.2007) meines Wissens noch nicht Open Access.

Und das, obwohl es im Editorial heisst: "Natürlich sind die einzelnen Artikel dieses Heftes, sofern die Autoren sie bereitgestellt haben, über die institutionellen Repositories der jeweiligen Einrichtungen Open Access verfügbar."

Das ist eine klare Irreführung.

Nachtrag: Siehe nun auch die Zusammenführung unter
//open-access.net/de/austausch/links/#c832

Nachtrag: Die Links zu open-access.net sind nicht mehr gültig!

Editorial
Dobratz, Susanne; Schirmbacher, Peter
Seitenbereich: 160-161
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28277

Open Access - ein historischer Abriss
Seitenbereich: 162-162
Daten aus:
//www.earlham.edu/~peters/fos/timeline.htm

Open Access zwischen E-Commerce und E-Science. Beobachtungen zu Enwicklung und Stand
Mittler, Elmar
Seitenbereich: 163-169
Nachtrag: //edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28291


Open Access - einmal anders. Zum wissenschaftlichen Publizieren in den Geisteswissenschaften
Gradmann, Stefan
Seitenbereich: 170-173
Nachtrag:
//open-access.net/fileadmin/downloads/OA-Geisteswissenschaften20070701.pdf
dauerhaft:
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28303

Der "Golden Road" zu Open Access
Beger, Gabriele
Seitenbereich: 174-176
Nachtrag: Abstract, Volltext: urn:nbn:de:kobv:11-10082779 (auf edoc eingestellt am 20.12.2007)

Erweiterte Fassung des Aufsatzes im OA-Handbuch
//open-access.net/fileadmin/downloads/Open-Access-Handbuch.pdf

Auf dem "goldenen" Weg? Alternative Geschäftsmodelle für Open-Access-Primärpublikationen
Schmidt, Birgit
Seitenbereich: 177-182
Nachtrag: //open-access.net/fileadmin/downloads/Schmidt_Open_Access_Geschaeftsmodelle_ZfBB.pdf
Dauerhaft:
//eprints.rclis.org/archive/00012048/


Der "grüne Weg zu Open Access" in Deutschland
Müller, Uwe; Schirmbacher, Peter
Seitenbereich: 183-193
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28276

Qualitätssicherung durch das DINI-Zertifikat
Dobratz, Susanne; Scholze, Frank
Seitenbereich: 194-198
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28287

Open-Source-Software zur Realisierung von Institutionellen Repositorien - Überblick
Dobratz, Susanne
Seitenbereich: 199-206
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28288


Offener Zugang zu wissenschaftlichen Primärdaten
Pfeiffenberger, Hans
Seitenbereich: 207-210
//hdl.handle.net/10013/epic.28454


OA@MPS - a colourful view
Romary, Laurent
Seitenbereich: 211-215
//arxiv.org/ftp/arxiv/papers/0707/0707.2886.pdf

Open Access an deutschen Hochschulen. Institutional Repositories und die Informationsplattform open-access.net
Hätscher, Petra
Seitenbereich: 216-223
//www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2007/3953/
[Es handelt sich um einen Scan aus der ZfBB]


Open Access in der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Positionen, Projekte, Perspektiven
Fournier, Johannes
Seitenbereich: 224-229
Nachtrag 13.11.
PDF

Open Access international - lokale Systeme, kooperative Netzwerke und visionäre Infrastrukturen
Horstmann, Wolfram
Seitenbereich: 230-233
Nachtrag: //open-access.net/fileadmin/downloads/Horstmann_zfbb_070529.pdf
dauerhaft:
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28306

Nutzungsstatistiken elektronischer Publikationen
Herb, Ulrich; Scholze, Frank
Seitenbereich: 234-237
//scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1324/


Who Wins? Economic Gain and Open Access
Seadle, Michael
Seitenbereich: 238-242
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28289

Open Access und die Novellierung des deutschen Urheberrechts
Degkwitz, Andreas
Seitenbereich: 243-245
Nachtrag:
//open-access.net/fileadmin/downloads/Degkwitz_ZFBB-Sonderheft_Open_Access_und_UHRG_Preprint.pdf
dauerhaft:
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28302

Open Access im Dienst der Wissenschaft - Umsetzung von freiem Zugang in der Helmholtz-Gemeinschaft
Bertelmann, Roland; Hübner, Andreas
Seitenbereich: 246-250
//edoc.gfz-potsdam.de/gfz/display.epl?mode=doc&id=10399

Das Beispiel der Open-Access-Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS)
Mruck, Katja
Seitenbereich: 251-257
Nachtrag 13.11.:
//open-access.net/fileadmin/downloads/ZfBB_07_Mruck_Preprint.pdf
dauerhaft:
//psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1010/

German Medical Science als Open-Access-Publikationssystem
Korwitz, Ulrich
Seitenbereich: 258-261
Nachtrag: //open-access.net/fileadmin/downloads/German_Medical_Science_als_Open_Access_Publikationssystem.-205.pdf
dauerhaft:
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28304

The electronic life of the academy (Telota): Die Open-Access-Strategie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Andermann, Heike
Seitenbereich: 262-267
Nachtrag: //edoc.bbaw.de/oa/articles/reztIU7rSnBkM/PDF/24ewB60oMfxfE.pdf

Open Access is a Choice
Velterop, Jan
Seitenbereich: 268-272
Nachtrag: //open-access.net/fileadmin/downloads/OA_is_a_Choice.pdf
dauerhaft:
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28305

"Auf dem Prüfstand": Neue Modelle der überregionalen Bereitstellung elektronischer Fachinformationen
Blomeyer, Antje; Horstkemper, Gregor
Seitenbereich: 273-278
Nachtrag: //eprints.rclis.org/12205/ (Deposited 08 Dec 2007)

Zum gleichnamigen BSB-Workshop im Frühjahr siehe
//bsb-muenchen.de/Archiv_Einzeldarstellung.410+M57c85fb13e5.0.html?&L=tx_ttnews%5BpS%5D%3D1163781901&styl=1

(Zwei Nachweise ergänzt am 22.3.2009.)

Uwe Müller teilt mir freundlicherweise mit:

"wie angekündigt, stehen die ZfBB-Artikel des Heftes zu Open Access, die
von Angehörigen der HU (mit)geschrieben wurden, nun auf dem edoc-Server
frei zur Verfügung. Siehe //edoc.hu-berlin.de/browsing/oa/ bzw.

//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=28277
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=28276
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=28287
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=28288
//edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=28289

Es handelt sich jeweils um Autorenfassungen, die jedoch textlich mit der
Verlagsversion übereinstimmen und in denen Seitenumbrüche der
Originalveröffentlichung kenntlich gemacht sind."

Vielen Dank!

So heißt die neue Sendung aus der Reihe "taktlos", dem Musikmagazin des Bayerischen Rundfunks und der Neuen Musikzeitung:

//www.nmz.de/taktlos/2007/takt116.shtml

Zitat:
"Den zeitgenössischen Radio-Programmieren gilt sie als Quoten-Killer, zu ihrer Pflege versammeln sich – von außen betrachtet – schrullige elitäre Zirkel an entlegenen Orten wie Donaueschingen oder Witten. Gelegentlich findet sie noch ein Plätzchen in gehobenen Feuilletons: Was ist los mit der neuen Musik in unserer Mediengesellschaft?"

Die auf der Website folgende Auflistung der Podcasts dieser Sendung beantwortet die Frage dann auf eindrucksvolle Weise teilweise selbst: der Podcast muss sich mit den Textbeiträgen begnügen, da die Musik folgendermaßen gekennzeichnet ist:

"Kein Hörbeispiel - wg. GEMA".

Das Urheberrecht an Werken der "E-Musik" trägt sicher bei dem ein oder anderen Komponisten zum Lebensunterhalt bei. Aber das Urheberrecht in der gegenwärtigen Ausgestaltung mitsamt der allgegenwärtigen Verwertungsgesellschaften hilft der Neuen Musik insgesamt sicherlich nicht, was man an diesem Beispiel aufs schönste sehen kann.

Was passierte wohl, wenn renommierte Komponisten sich mit Kompositionsaufträgen, Preisen, Lehrstühlen, Großprojekten (wie Opern) und allerlei sonstigen öffentlichen und privaten Alimentierungen begnügten und wenigstens einige Werke einfach unter die Lizenz CC-by stellten, mitsamt Open-Access-Noten im Internet? Schwer zu sagen. Aber vielleicht würde das ein oder andere Werk dann auch eher mal außerhalb von Donaueschingen oder Witten aufgeführt...

[KG: #gema ]

//irevues.inist.fr/

Zu den Zeitschriften, die in einem DSpace-Repositorium vorliegen, zählen auch:

ALMA (Archivum Latinitatis Medii Aevi)

Revue d' Etudes Augustiniennes et Patristiques

//www.earlham.edu/~peters/fos/2007/10/more-on-acs-campaign-against-oa.html
//www.sourcewatch.org/index.php?title=American_Chemical_Society

Vom erfolgreichen Scheitern, den Zugriff auf Wissen und
Information zu verknappen

//www.kuhlen.name/Publikationen2007/Kuhlen-aktualisiert271007.pdf

Aus der FS Leonhard: //archiv.twoday.net/stories/4385877/

Zitat:

"Das, was als Urheberrechtsschutz gut gemeint und unter bestimmten historischen und
technologischen Bedingungen vielleicht unvermeidbar und vielleicht sogar sinnvoll
war, hat sich unter dem übergroßen Druck der kommerziellen Besitznahme von
Wissen und Information als schlecht und kontraproduktiv für Entwicklung
herausgestellt. Das unter diesem Druck entstandene Urheberrecht, im Verein mit dem
„Fortschritt“ bei der Anwendung technischer Schutzmaßnahmen, erweist sich, so die
Einschätzung aus der Wissenschaft a) als wissenschaftlichen Fortschritt und
qualitativ hochwertige Ausbildung behindernd, b) als ökonomisch
innovationsverhindernd und hat c) unter nachhaltigen Gesichtspunkten fatale Folgen -
fatal für die Gegenwart, aber, unter nachhaltiger Perspektive, fatal auch für
nachfolgende Generationen."

//www.historicum.net/lehren-lernen/schriften-winfried-schulze/

"Bei ca. 140 Artikeln, die Winfried Schulze neben 12 Monographien und nahezu 20 Sammelbänden bisher veröffentlicht hat, war eine repräsentative Auswahl der Artikel geboten."

Warum eigentlich? Man sollte bei Open Access klotzen, nicht kleckern.

38 Aufsätze sind online. Für Archivare vielleicht am interessantesten der Beitrag über Ego-Dokumente 1996:
//www.historicum.net/fileadmin/sxw/Lehren_Lernen/Schulze/Ego-Dokumente.pdf

//www.earlham.edu/~peters/fos/2007/10/launch-of-important-european-oa.html

Suber schreibt:

"Universities can provide OA to their own research output without waiting for action by funding agencies or governments." Es wäre schön, wenn dies auch für deutsche Universitäten zuträfe.

Aber hier dominieren in der Debatte verfassungsrechtliche Bedenkenträger, die in deutschen Professoren nach wie vor die unantastbaren Mandarine sehen.

Das Lütticher Mandat habe ich derzeit nur auf Englisch:
https://mx2.arl.org/Lists/SPARC-OAForum/Message/3673.html

The Unversity of Liege (ULg), Belgium, has now adopted mandatory institutional deposit of all its
publications.

1. Every publication (article in a journal) by a ULg member must now be posted in the Institutional
Repository ("La Digitheque"). By publication it is meant the author's version of the article after peer
review and acceptance for publication by the editor (either in a print journal or/and in an
electronic version, either in a Gold or Green Open access journal or in a non-OA journal).

2. Access to the IR is closed by default, unless opening up is authorised by the publisher. If the
access is closed, it remains available to the author(s) only.

3. Metadata of the article are immediately available and they constitute a showcase of the
University productivity. The accepted version deposited in the IR can be delivered via the e-mail e-
print request button of the IR.

4. As soon as conditions are fulfilled, the author will open access to his accepted version.

The mandate will start as soon as the technical set up will be ready.


Sobald die Freigabe des Verlags vorliegt, "wird" der Autor den Zugriff freigeben. Kann oder muss? Das ist ja der entscheidende Punkt.

Versuchen wir eine verfassungskonforme Formulierung für eine deutsche Hochschulsatzung.

Veröffentlichung von Publikationen nach den Grundsätzen von "Open Access".

(1) Hochschullehrer und Beschäftigte der Universität sind verpflichtet, alle Veröffentlichungen in Zeitschriften und Sammelbänden sowie Buchveröffentlichungen an den Hochschulschriftenserver in elektronischer Form abzuliefern.
(2) Abzuliefern ist die für den Druck akzeptierte Fassung oder die gedruckte Fassung.
(3) Solange den Hochschulschriftenserver keine Freigabe des Rechteinhabers bzw. Verlags erreicht hat, sind nur die Metadaten der jeweiligen Veröffentlichung für die Allgemeinheit zugänglich.
(4) Gibt der Rechteinhaber die für den Druck akzeptierte Fassung oder die gedruckte Fassung frei, wird der Zugriff durch die Allgemeinheit freigegeben.
(5) Auf Antrag des Hochschullehrers oder Beschäftigten kann der Zugriff für die Allgemeinheit auch bei Vorliegen der Voraussetzungen nach Absatz 4 gesperrt bleiben oder werden, wenn die berechtigten Interessen des Hochschullehrers oder Beschäftigten an der Nicht-Veröffentlichung auf dem Hochschulschriftenserver überwiegen. Ein solcher Antrag ist alle fünf Jahre zu erneuern.

Kommentar:

Die allgemeine Befugnis, diesen Sachverhalt, der die Wissenschaftsfreiheit (Art. 5 GG) und das Urheberpersönlichkeitsrecht tangiert, durch Hochschulsatzung zu regeln, ergibt sich aus der Analogie zu den Regeln hinsichtlich der veröffentlichung von Dissertationen (keine landesgesetzliche Grundlage!) und den Grundsätzen zur Auslegung von Arbeitsverträgen in urheberrechtlicher Hinsicht.

Der Eingriff einer elektronischen Pflichtablieferung von Publikationen ist zumutbar, da die Publikationen unter Verschluss bleiben, also von niemandem genutzt werden können, es sei denn der Verlag stimmt zu und der Autor macht keine überwiegenden berechtigten Interessen geltend.

Ich sehe darin eine verfassungskonforme Möglichkeit, ein OA-Mandat auch an deutschen Hochschulen einzuführen.

//ia310134.us.archive.org/1/items/The_Basement_Interviews/Suber.pdf

Sehr ausführlich!

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma