Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Open Access

http://www.authorsalliance.org/2015/09/11/robert-darnton-and-authors-alliancea-rights-reversion-success-story/

"Most authors lose little revenue by making old or out-of-print books available for free on a Creative Commons license. And they gain a great deal: access to readers."

Zur deutschen Rechtslage:

http://archiv.twoday.net/stories/41794350/

Das Imperial College zahlt durchschnittlich 1850 Pfund APC für Open-Access-Artikel, erläutert T. Reimer:

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg56433.html

Zu APCs weltweit siehe aber:

http://walt.lishost.org/2015/09/the-gold-oa-landscape-are-facts-irrelevant/

"1,899 journals publishing 198,996 articles in 2014" nehmen weniger als 1000 Pfund APC.

http://www.bibliometrie-pf.de/

Via
http://log.netbib.de/archives/2015/09/17/oa-zeitschrift-bibliometrie-praxis-und-forschung/

http://medienportal.univie.ac.at/uniview/forschung/detailansicht/artikel/open-access-publizieren-in-ueber-1600-springer-zeitschriften/

"Springer und das Bibliothekskonsortium in Österreich haben ein weitreichendes, neues Lizenzmodell "Springer Compact" mit dreijähriger Laufzeit ab Jänner 2016 vereinbart. Springer Compact verbindet die Nutzung von Inhalten auf SpringerLink mit der Möglichkeit, Open Access zu publizieren. Mitglieder erhalten Zugriff auf über 2.000 Springer- Zeitschriften und können in über 1.600 Springer Hybrid-Zeitschriften Open Access publizieren."

Update:
http://scilog.fwf.ac.at/artikel/2826/open-access-bei-springer-publizieren

http://dx.doi.org/10.7554/eLife.09560

Der Artikel über den Sensations-Fund von Frühmenschen in Südafrika erschien im Open-Access-Journal eLife.

Update:
http://infobib.de/2015/09/16/homo-naledi-entdeckung-ist-oa-und-wird-sogar-verlinkt/

In der OA-Liste

https://lists.fu-berlin.de/pipermail/ipoa-forum/2015-September/thread.html

wird über Artikelgebühren diskutiert. Mein Kommentar:

Aus meiner Sicht ist allein der diamantene Open Access zukunftsfähig, bei der keine APCs anfallen, sondern die Veröffentlichungskosten durch Förderung des Anbieters (ob man den Verlag nennen mag, sei dahingestellt) erfolgt.

1. Open Access dient der Chancengleichheit, diese Einsicht geht hier zu vielen verloren.

Bei APCs sind wir von Chancengleichheit weit entfernt.

Das gilt auch für Monographien. Österreichische Fachbuchautoren dürfen auf dicke fette FWF-Zuschüsse hoffen, die tatsächlich viele wichtige geisteswissenschaftliche Monographien ins Netz bringt, während die DFG es bei Lippenbekenntnissen belässt - der Anteil der OA-Monographien ist hierzulande denn auch verschwindend gering.

Waiver-Bettelei ist unwürdig. Reiche Institutionen sorgen für ihre STM-Autoren, während bei den Geisteswissenschaften eine APC-Kultur ersichtlich nicht besteht. Da man der Ansicht ist, dass das eigene Institut keine APCs tragen kann, lässt man das OA-Publizieren ganz.

2. Die Kosten für das Publizieren werden extrem übertrieben.

Die Darlegungen von Shieber 2012 hat noch niemand schlüssig wiederlegt:

http://archiv.twoday.net/stories/75229491/

Niemand kann mir erzählen, dass Netzplatz oder eine Domain sonderlich teuer ist. Viele gute Journals werden mit OJS

https://pkp.sfu.ca/ojs/

betrieben. Eher luxuriös ist das Arxiv ausgestattet, aber auch da ist man bei den Kosten per Artikel meilenweit von den angeblich kostendeckenden Artikelkosten entfernt.

Womit prekär Beschäftigte ausgenutzt werden, ob zur Unterstützung der Publikationstätigkeit ihres Professors oder als Redakteur einer OA-Zeitschrift, hat hier keinerlei Rolle zu spielen. Günstiger OA bedeutet nicht, dass man Menschen ausnutzt.

Wie jede Lektoratstätigkeit ist Copy-Editing, dessen Bedeutung extrem überschätzt wird, außerordentlich lehrreich. Ehrenamtlich oder im Rahmen einer Anstellung sich damit zu befassen, ist durchaus zumutbar.

Nicht weniger organisierbar ist das Peer Review, wenn man nicht auf Open Review setzt. Qualität wird überschätzt, formulierte ich provokant:

http://digigw.hypotheses.org/1063

Die Herausgeber müssen den Manuskripteingang sichten und geeignete Beiträge an Peer Reviewer verteilen. Content-Management-Systeme helfen ihnen dabei. So what? Beide beteiligte Gruppen bekommen - üblicherweise - keinen Cent dafür, wie auch Wissenschaftsautoren anders als Belletristik-Autoren völlig leer ausgehen (vgl. aber § 32 UrhG).

Also: Was bitteschön ist so unglaublich teuer?

http://www.kubon-sagner.de/opac.html?filter=series%3AOABD001E

Via
http://zkbw.blogspot.de/2015/09/bibliothek-und-medien-frei-verfugbar.html

Beate Rusch vom KOBV darf in der taz für Open Access plädieren:

http://www.taz.de/!5227437/

Fragt Werner Tannhof von der HSU:

http://wp.ub.hsu-hh.de/18112/wird-durch-kostenlose-literaturbeschaffung-im-open-access-fernleihe-zum-auslaufmodell/

Er weist auf einen Beitrag über Google Scholar und Discovery-Systeme hin:

http://musingsaboutlibrarianship.blogspot.de/2015/07/5-things-google-scholar-does-better.html#.VeeJgxG8MXA

Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/1022470752/

http://www.theatlantic.com/technology/archive/2015/08/english-universal-language-science-research/400919/

Newton’s Principia Mathematica was written in Latin; Einstein’s first influential papers were written in German; Marie Curie’s work was published in French. Yet today, most scientific research around the world is published in a single language, English.

Adam Huttner fragt, was verloren geht, wenn internationale Wissenschaft fast nur noch auf Englisch publiziert wird.

Zum Thema siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022439758/
+
Klaus Graf: Open-Access und die Sprachenbarriere der Wissenschaft. In: Archivalia vom 25. Dezember 2011
http://archiv.twoday.net/stories/59211934/

#sprache

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma