Wissenschaftsbetrieb
lassen sie ein eindeutiges Plagiat unbeanstandet.
Sagt Stefan Weber
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/integritatsagentur-erkennt-plagiat-universitat-erkennt-nichts-ab/
Siehe auch
http://de.antiplagaustria.wikia.com/wiki/Plagiatsfunde_in_der_Dissertation_von_Mario-Max_Schaumburg-Lippe
Sagt Stefan Weber
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/integritatsagentur-erkennt-plagiat-universitat-erkennt-nichts-ab/
Siehe auch
http://de.antiplagaustria.wikia.com/wiki/Plagiatsfunde_in_der_Dissertation_von_Mario-Max_Schaumburg-Lippe
KlausGraf - am Freitag, 6. April 2012, 17:10 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://infobib.de/blog/2012/04/04/ungarns-prasident-pal-schmitt-tritt-wegen-plagiierter-dissertation-zuruck/
Dort wird unter anderem auf die Wikipedia verwiesen:
Am 11. Januar 2012 berichtete die Onlineausgabe des ungarischen Magazins HVG, Schmitt habe 180 der 215 Seiten seiner Doktorarbeit von 1992 aus der 1987 in Lausanne auf Französisch verfassten Studie des bulgarischen Sportwissenschaftlers Nikolaj Georgiew kopiert.[8] Die Präsidentensprecherin wies den Vorwurf zurück. Laut ihrer Erklärung hätten Schmitt und Georgiew mehrere Studien in enger Zusammenarbeit verfasst. Die beiden sollen bei der Bearbeitung von Georgiews Studie und Schmitts Doktorarbeit die gleichen Quellen benutzt haben.[9] Am 19. Januar 2012 wurde berichtet, dass Schmitt weitere Seiten aus einem Buch des Hamburger Soziologen Klaus Heinemann ohne Kennzeichnung und Angabe der Quelle abgeschrieben habe.[10]
Am 29. März 2012 erkannte der Senat der Semmelweis-Universität (SOTE) in Budapest Schmitt den Doktorgrad ab, nachdem eine Untersuchungskommission die Plagiatsvorwürfe bestätigt, der heute in die SOTE integrierten Universität für Körperkultur jedoch das Hauptverschulden zugesprochen hatte, da diese die plagiierte Arbeit nicht hätte annehmen dürfen.[11] Die ungarische Opposition forderte Schmitts Rücktritt und organisierte Demonstrationen, Ministerpräsident Orbán versicherte den Präsidenten seiner Unterstützung, doch auch in Orbáns Partei Fidesz wurden Rücktrittsforderungen laut.[12] Daraufhin erklärte Schmitt infolge des Plagiatsskandals am 2. April 2012 seinen Rücktritt vom Präsidentenamt.[13] Tivadar Tulassay, der Rektor der SOTE, trat ebenfalls zurück, weil seit der Doktorats-Aberkennung das Vertrauen des zuständigen Ministeriums in ihn „spürbar geschwunden“ sei.[12]
https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A1l_Schmitt#Verlust_des_Doktorgrades_und_R.C3.BCcktritt_als_Pr.C3.A4sident
Dort wird unter anderem auf die Wikipedia verwiesen:
Am 11. Januar 2012 berichtete die Onlineausgabe des ungarischen Magazins HVG, Schmitt habe 180 der 215 Seiten seiner Doktorarbeit von 1992 aus der 1987 in Lausanne auf Französisch verfassten Studie des bulgarischen Sportwissenschaftlers Nikolaj Georgiew kopiert.[8] Die Präsidentensprecherin wies den Vorwurf zurück. Laut ihrer Erklärung hätten Schmitt und Georgiew mehrere Studien in enger Zusammenarbeit verfasst. Die beiden sollen bei der Bearbeitung von Georgiews Studie und Schmitts Doktorarbeit die gleichen Quellen benutzt haben.[9] Am 19. Januar 2012 wurde berichtet, dass Schmitt weitere Seiten aus einem Buch des Hamburger Soziologen Klaus Heinemann ohne Kennzeichnung und Angabe der Quelle abgeschrieben habe.[10]
Am 29. März 2012 erkannte der Senat der Semmelweis-Universität (SOTE) in Budapest Schmitt den Doktorgrad ab, nachdem eine Untersuchungskommission die Plagiatsvorwürfe bestätigt, der heute in die SOTE integrierten Universität für Körperkultur jedoch das Hauptverschulden zugesprochen hatte, da diese die plagiierte Arbeit nicht hätte annehmen dürfen.[11] Die ungarische Opposition forderte Schmitts Rücktritt und organisierte Demonstrationen, Ministerpräsident Orbán versicherte den Präsidenten seiner Unterstützung, doch auch in Orbáns Partei Fidesz wurden Rücktrittsforderungen laut.[12] Daraufhin erklärte Schmitt infolge des Plagiatsskandals am 2. April 2012 seinen Rücktritt vom Präsidentenamt.[13] Tivadar Tulassay, der Rektor der SOTE, trat ebenfalls zurück, weil seit der Doktorats-Aberkennung das Vertrauen des zuständigen Ministeriums in ihn „spürbar geschwunden“ sei.[12]
https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A1l_Schmitt#Verlust_des_Doktorgrades_und_R.C3.BCcktritt_als_Pr.C3.A4sident
KlausGraf - am Donnerstag, 5. April 2012, 15:48 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://wisspub.net/2012/04/02/neues-zeitschriftenranking-google-scholar-metrics/
http://scholar.google.com/intl/en/scholar/metrics.html
http://scholar.google.com/intl/en/scholar/metrics.html
KlausGraf - am Dienstag, 3. April 2012, 18:18 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,819117,00.html
Absolut skandalös ist das Sperren der Pflichtexemplare in der UB Innsbruck und der ÖNB Wien, von der der gedruckte SPIEGEL 10/2012, S. 44 berichtet, siehe auch
http://www.elsi.uni-osnabrueck.de/files/UOS_Psp_06-03-2012.pdf
Die Sperre diene dazu, dass die Arbeit im nicht abgeschlossenen Plagiatsverfahren verfügbar sei, lautet die Begründung der Uni Innsbruck. Das ist nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist, wieso man das Original (laut OPAC in Innsbruck 287 Bl.) nicht für Benutzungszwecke durch eine Ersatzkopie ersetzt hat.
Der mit Plagiatsvorwürfen konfrontierte Sohn des ehemaligen bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Dr. Dominic Stoiber, soll für seinen Doktortitel aus der Semesterarbeit eines Siegener Studenten aus dem Jahr 1997 abgeschrieben haben. Das berichtet die „Münchener Abendzeitung“. Die Uni Innsbruck (Österreich), an der Stoiber junior dissertierte, prüft unterdessen die Vorwürfe.
„Ich weiß noch nicht, wer herausgefunden hat, dass es sich um eine Semesterarbeit von mir handelt“, sagte gestern Nils Zeino-Mahmalat, der seinerzeit an der Uni in Siegen studiert hat und heute in Dortmund wohnt, „aber es handelt sich um eine Arbeit aus dem dritten Semester.“ Zeino-Mahmalat hatte darin über „Konkurrierende Gesetzgebung“ geschrieben. Einziger Weg, wie Dominic Stoiber an die Veröffentlichung gekommen sein könnte, ist offenbar eine Online-Plattform, auf der Zeino-Mahmalat die Arbeit veröffentlicht hat. „Das war damals, Ende der 1990er-Jahre, der Trend, seine Arbeiten ins Internet zu stellen“, erinnerte sich der Betroffene.
http://www.derwesten.de/region/westfalen/kopierte-stoiber-sohn-aus-siegener-arbeit-id6449791.html
Weiteres:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/wolfratshausen-diskussion-um-dominic-stoibers-doktorarbeit-1.1306306
http://taz.de/Stoiber-Sohn-unter-Plagiatsverdacht/!89391/
http://erbloggtes.wordpress.com/2012/03/08/dominic-stoibers-doktorarbeit-papa-ist-toll/
Absolut skandalös ist das Sperren der Pflichtexemplare in der UB Innsbruck und der ÖNB Wien, von der der gedruckte SPIEGEL 10/2012, S. 44 berichtet, siehe auch
http://www.elsi.uni-osnabrueck.de/files/UOS_Psp_06-03-2012.pdf
Die Sperre diene dazu, dass die Arbeit im nicht abgeschlossenen Plagiatsverfahren verfügbar sei, lautet die Begründung der Uni Innsbruck. Das ist nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist, wieso man das Original (laut OPAC in Innsbruck 287 Bl.) nicht für Benutzungszwecke durch eine Ersatzkopie ersetzt hat.
Der mit Plagiatsvorwürfen konfrontierte Sohn des ehemaligen bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Dr. Dominic Stoiber, soll für seinen Doktortitel aus der Semesterarbeit eines Siegener Studenten aus dem Jahr 1997 abgeschrieben haben. Das berichtet die „Münchener Abendzeitung“. Die Uni Innsbruck (Österreich), an der Stoiber junior dissertierte, prüft unterdessen die Vorwürfe.
„Ich weiß noch nicht, wer herausgefunden hat, dass es sich um eine Semesterarbeit von mir handelt“, sagte gestern Nils Zeino-Mahmalat, der seinerzeit an der Uni in Siegen studiert hat und heute in Dortmund wohnt, „aber es handelt sich um eine Arbeit aus dem dritten Semester.“ Zeino-Mahmalat hatte darin über „Konkurrierende Gesetzgebung“ geschrieben. Einziger Weg, wie Dominic Stoiber an die Veröffentlichung gekommen sein könnte, ist offenbar eine Online-Plattform, auf der Zeino-Mahmalat die Arbeit veröffentlicht hat. „Das war damals, Ende der 1990er-Jahre, der Trend, seine Arbeiten ins Internet zu stellen“, erinnerte sich der Betroffene.
http://www.derwesten.de/region/westfalen/kopierte-stoiber-sohn-aus-siegener-arbeit-id6449791.html
Weiteres:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/wolfratshausen-diskussion-um-dominic-stoibers-doktorarbeit-1.1306306
http://taz.de/Stoiber-Sohn-unter-Plagiatsverdacht/!89391/
http://erbloggtes.wordpress.com/2012/03/08/dominic-stoibers-doktorarbeit-papa-ist-toll/
KlausGraf - am Mittwoch, 14. März 2012, 15:27 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
KlausGraf - am Freitag, 24. Februar 2012, 18:34 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Traditionell kannten die deutschen geschichtswissenschaftlichen Zeitschriften kein Peer Review. Üblicherweise entschieden die Herausgeber über die Annahme eines Beitrags. Zur Qualitätssicherung bei Fachzeitschriften fand eine Veranstaltung auf dem Historikertag 2008 statt, von der leider nur eine kurze Zusammenfassung online ist:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2317
Dort heißt es: Sechstens wird eine größere Transparenz der jeweiligen Redaktionsverfahren für Autoren und Autorinnen gewünscht. Es wäre zweckmäßig, das durch die Herausgeber angewandte Verfahren auf der Website der jeweiligen Zeitschriften zu skizzieren.
Ich habe versucht, auf den Websites einiger wichtiger deutschsprachiger Zeitschriften herauszubekommen, ob ein Peer Review durchgeführt wird.
(NEIN?) Archiv für Kulturgeschichte
Weder auf der Verlagsseite noch auf der Redaktionsseite finde ich etwas dazu.
http://www.geschichte.uni-erlangen.de/lehrstuehle/mittelalter/forschung/AKG.shtml
(JA?) Francia
Nach fernmündlicher Auskunft aus dem DHI-Umkreis werde seit einigen Jahren Peer Review praktiziert. Auf der Website steht davon nichts:
http://www.dhi-paris.fr/index.php?id=60
(JA) Geschichte und Gesellschaft
"After submission your article will go through a double-blind peer
reviewing process which normally takes six to eight weeks."
http://www.v-r.de/data/files/p500007/ms_gg_en.pdf
(NEIN?) Historische Anthropologie
Nichts dazu unter
http://www.historische-anthropologie.uzh.ch/index.html
(NEIN?) Historisches Jahrbuch
Weder beim Verlag noch bei der Görres-Gesellschaft noch in den Redaktionsrichtlinien gibt es Informationen, ob Peer Review erfolgt:
http://www.did.geschichte.uni-muenchen.de/service/stylesheet_hjb.pdf
(JA) Historische Zeitschrift
"Eingereichte Beiträge durchlaufen einen Peer-Review-Prozess."
http://www.oldenbourg-verlag.de/wissenschaftsverlag/historische-zeitschrift/00182613
Keine Angabe zum Verfahren
(MANCHMAL?) MIÖG
"Manuskripte sind ausschließlich nach vorheriger Anfrage als Datei in druckfertigem Zustand an die Redaktion (bzw. an eines ihrer Mitglieder) zu senden, die, gegebenenfalls unter Einholung von Fachgutachten, in regelmäßigen Sitzungen über die Aufnahme entscheidet."
http://www.univie.ac.at/Geschichtsforschung/publikationen
(NEIN?) Saeculum
Es existiert anscheinend nur die Verlagsseite, wo zum Peer Review nichts zu finden ist:
http://www.boehlau-verlag.com/newbuchliste.aspx?id=7
(NEIN?) Schweizerische Zeitschrift für Geschichte
Keine Angabe unter
http://www.sgg-ssh.ch/de/zeitschrift.php
(JA) Zeitschrift für Geschichtsdidaktik
"peer reviewed since vol. 7 / extern begutachtet ab Jahrgang 7 (2008)"
http://www.kgd-geschichtsdidaktik.rub.de/pages/home/zeitschrift.php
Keine Angabe zum Verfahren.
(NEIN?) Zeitschrift für Geschichtswissenschaft
Keine Angabe unter:
http://www.metropol-verlag.de/pp/zfg/zfg.htm
(NEIN?) Zeitschrift für Historische Forschung
Weder beim Verlag noch in Münster steht etwas dazu:
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/NZ-G/L1/forschen/zhf_autoren.html
Von 12 Zeitschriften praktizieren nur 4 Peer Review (Francia eingerechtnet, ohne MIÖG).
Als vorbildlich kann die Transparenz nur bei GG bezeichnet werden, wo die Art des Verfahrens (doppelt blind) und der Zeitraum der Begutachtung angegeben wird.
Meine eigene Position zu Peer Review ist eher skeptischer Natur: "Fetisch Peer Review". Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=peer+review
Auch bei Peer Review bleibt das Zusammenspiel zwischen Herausgebern und Gutachtern problematisch insofern als das positive Votum der Gutachter - zumindest nach meinem Wissensstand - nur eine notwendige [manchmal aber auch nicht einmal das], aber keine hinreichende Bedingung für die Veröffentlichung darstellt. Das Erfolgsmodell von PLoS One aus dem STM-Bereich beruht darauf, dass nur ein rasches kursorisches Review durchgeführt wird, Fragen der Attraktivität eines Themas aber keine Rolle spielen.
Bekanntlich existiert in Deutschland keine epochenübergreifende Open-Access-Zeitschrift mit Peer Review.
AEON hat Peer Review, ist aber vor allem ein Studierenden-Projekt:
http://www.wissens-werk.de/index.php/aeon/about/editorialPolicies
Zeitenblicke veröffentlichen nur Themenhefte, soweit ersichtlich ohne Peer Review.
Concilium medii aevi ist vom Titel her auf das Mittelalter beschränkt, nimmt aber nach der Website auch Beiträge zur frühen Neuzeit. Es praktiziert jedoch kein Peer Review, wie der Beschreibung des Geschäftsgangs zu entnehmen ist, sondern ein traditionelles Redaktionsverfahren:
http://cma.gbv.de/z/pages/dr,cma,d,00020,2
Bei den ZF werden Aufsätze auch vom Beirat begutachtet, was üblicherweiwse nicht als Peer Review zählt. Selbstverständlich können nur zeithistorische Studien dort publiziert werden:
http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208125/default.aspx
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2317
Dort heißt es: Sechstens wird eine größere Transparenz der jeweiligen Redaktionsverfahren für Autoren und Autorinnen gewünscht. Es wäre zweckmäßig, das durch die Herausgeber angewandte Verfahren auf der Website der jeweiligen Zeitschriften zu skizzieren.
Ich habe versucht, auf den Websites einiger wichtiger deutschsprachiger Zeitschriften herauszubekommen, ob ein Peer Review durchgeführt wird.
(NEIN?) Archiv für Kulturgeschichte
Weder auf der Verlagsseite noch auf der Redaktionsseite finde ich etwas dazu.
http://www.geschichte.uni-erlangen.de/lehrstuehle/mittelalter/forschung/AKG.shtml
(JA?) Francia
Nach fernmündlicher Auskunft aus dem DHI-Umkreis werde seit einigen Jahren Peer Review praktiziert. Auf der Website steht davon nichts:
http://www.dhi-paris.fr/index.php?id=60
(JA) Geschichte und Gesellschaft
"After submission your article will go through a double-blind peer
reviewing process which normally takes six to eight weeks."
http://www.v-r.de/data/files/p500007/ms_gg_en.pdf
(NEIN?) Historische Anthropologie
Nichts dazu unter
http://www.historische-anthropologie.uzh.ch/index.html
(NEIN?) Historisches Jahrbuch
Weder beim Verlag noch bei der Görres-Gesellschaft noch in den Redaktionsrichtlinien gibt es Informationen, ob Peer Review erfolgt:
http://www.did.geschichte.uni-muenchen.de/service/stylesheet_hjb.pdf
(JA) Historische Zeitschrift
"Eingereichte Beiträge durchlaufen einen Peer-Review-Prozess."
http://www.oldenbourg-verlag.de/wissenschaftsverlag/historische-zeitschrift/00182613
Keine Angabe zum Verfahren
(MANCHMAL?) MIÖG
"Manuskripte sind ausschließlich nach vorheriger Anfrage als Datei in druckfertigem Zustand an die Redaktion (bzw. an eines ihrer Mitglieder) zu senden, die, gegebenenfalls unter Einholung von Fachgutachten, in regelmäßigen Sitzungen über die Aufnahme entscheidet."
http://www.univie.ac.at/Geschichtsforschung/publikationen
(NEIN?) Saeculum
Es existiert anscheinend nur die Verlagsseite, wo zum Peer Review nichts zu finden ist:
http://www.boehlau-verlag.com/newbuchliste.aspx?id=7
(NEIN?) Schweizerische Zeitschrift für Geschichte
Keine Angabe unter
http://www.sgg-ssh.ch/de/zeitschrift.php
(JA) Zeitschrift für Geschichtsdidaktik
"peer reviewed since vol. 7 / extern begutachtet ab Jahrgang 7 (2008)"
http://www.kgd-geschichtsdidaktik.rub.de/pages/home/zeitschrift.php
Keine Angabe zum Verfahren.
(NEIN?) Zeitschrift für Geschichtswissenschaft
Keine Angabe unter:
http://www.metropol-verlag.de/pp/zfg/zfg.htm
(NEIN?) Zeitschrift für Historische Forschung
Weder beim Verlag noch in Münster steht etwas dazu:
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/NZ-G/L1/forschen/zhf_autoren.html
Von 12 Zeitschriften praktizieren nur 4 Peer Review (Francia eingerechtnet, ohne MIÖG).
Als vorbildlich kann die Transparenz nur bei GG bezeichnet werden, wo die Art des Verfahrens (doppelt blind) und der Zeitraum der Begutachtung angegeben wird.
Meine eigene Position zu Peer Review ist eher skeptischer Natur: "Fetisch Peer Review". Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=peer+review
Auch bei Peer Review bleibt das Zusammenspiel zwischen Herausgebern und Gutachtern problematisch insofern als das positive Votum der Gutachter - zumindest nach meinem Wissensstand - nur eine notwendige [manchmal aber auch nicht einmal das], aber keine hinreichende Bedingung für die Veröffentlichung darstellt. Das Erfolgsmodell von PLoS One aus dem STM-Bereich beruht darauf, dass nur ein rasches kursorisches Review durchgeführt wird, Fragen der Attraktivität eines Themas aber keine Rolle spielen.
Bekanntlich existiert in Deutschland keine epochenübergreifende Open-Access-Zeitschrift mit Peer Review.
AEON hat Peer Review, ist aber vor allem ein Studierenden-Projekt:
http://www.wissens-werk.de/index.php/aeon/about/editorialPolicies
Zeitenblicke veröffentlichen nur Themenhefte, soweit ersichtlich ohne Peer Review.
Concilium medii aevi ist vom Titel her auf das Mittelalter beschränkt, nimmt aber nach der Website auch Beiträge zur frühen Neuzeit. Es praktiziert jedoch kein Peer Review, wie der Beschreibung des Geschäftsgangs zu entnehmen ist, sondern ein traditionelles Redaktionsverfahren:
http://cma.gbv.de/z/pages/dr,cma,d,00020,2
Bei den ZF werden Aufsätze auch vom Beirat begutachtet, was üblicherweiwse nicht als Peer Review zählt. Selbstverständlich können nur zeithistorische Studien dort publiziert werden:
http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208125/default.aspx
KlausGraf - am Samstag, 11. Februar 2012, 14:40 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://kurier.at/nachrichten/oberoesterreich/4482779-gutachten-bestaetigt-betrug-bei-doktortitel.php
Eine im Jahr 2002 an der Johannes Kepler Universität Linz eingereichte Doktorarbeit dürfte in erheblichem Ausmaß abgeschrieben worden sein. Diesen Schluss lässt zumindest das abschließende Gutachten eines renommierten Experten zu, das der Uni am Freitag vorgelegt wurde. „Der Plagiatsverdacht hat sich erhärtet“, bestätigt Herbert Kalb, Vizerektor für Lehre im KURIER-Gespräch. [...]
Der erste Verdacht keimte vor knapp zwei Jahren auf, als der Wiener Historiker Manfried Rauchensteiner bei Recherchen auf die Linzer Jus-Dissertation stieß. Ihm fielen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu einer Diplomarbeit auf, die rund sechs Jahre zuvor an der Universität Wien verfasst wurde. Besonders bemerkenswert: Der Autor kopierte blindlings auch die Rechtschreibfehler in sein Werk.
Die Doktorarbeit liegt – wie die meisten älteren Arbeiten – nur in Papierform vor. Das ist auch der Grund, warum das Plagiat so lange unentdeckt blieb. Damit das nicht mehr passiert, sollen künftig alle Masterarbeiten und Dissertationen auf der Homepage veröffentlicht werden. „Auf diese Weise wird mehr Öffentlichkeit hergestellt und die Arbeiten können digital leichter überprüft werden“, betont Kalb.
Gut so!
Frdl. Hinweis Franz Gstättner.
Update:
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=19990
Eine im Jahr 2002 an der Johannes Kepler Universität Linz eingereichte Doktorarbeit dürfte in erheblichem Ausmaß abgeschrieben worden sein. Diesen Schluss lässt zumindest das abschließende Gutachten eines renommierten Experten zu, das der Uni am Freitag vorgelegt wurde. „Der Plagiatsverdacht hat sich erhärtet“, bestätigt Herbert Kalb, Vizerektor für Lehre im KURIER-Gespräch. [...]
Der erste Verdacht keimte vor knapp zwei Jahren auf, als der Wiener Historiker Manfried Rauchensteiner bei Recherchen auf die Linzer Jus-Dissertation stieß. Ihm fielen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu einer Diplomarbeit auf, die rund sechs Jahre zuvor an der Universität Wien verfasst wurde. Besonders bemerkenswert: Der Autor kopierte blindlings auch die Rechtschreibfehler in sein Werk.
Die Doktorarbeit liegt – wie die meisten älteren Arbeiten – nur in Papierform vor. Das ist auch der Grund, warum das Plagiat so lange unentdeckt blieb. Damit das nicht mehr passiert, sollen künftig alle Masterarbeiten und Dissertationen auf der Homepage veröffentlicht werden. „Auf diese Weise wird mehr Öffentlichkeit hergestellt und die Arbeiten können digital leichter überprüft werden“, betont Kalb.
Gut so!
Frdl. Hinweis Franz Gstättner.
Update:
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=19990
KlausGraf - am Montag, 30. Januar 2012, 17:02 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Ben Kaden referiert eine Studie zur Publikationsflut:
http://libreas.wordpress.com/2012/01/03/abnahmefreie-industrieforschung-jurgen-kaube-uber-mark-bauerleins-geisteswissenschaftsberechnung/
http://libreas.wordpress.com/2012/01/03/abnahmefreie-industrieforschung-jurgen-kaube-uber-mark-bauerleins-geisteswissenschaftsberechnung/
KlausGraf - am Mittwoch, 4. Januar 2012, 02:33 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://www.sueddeutsche.de/wissen/esoterik-an-deutschen-hochschulen-lasst-die-nymphen-tanzen-1.1240704
"Die Parawissenschaften treiben bunte (Lotos-)Blüten, wo man es am wenigsten erwartet: Selbst an Hochschulen, eigentlich Horte der Vernunft, dürfen Esoteriker ein absurdes Weltbild vermitteln und entsprechende Diplomarbeiten vergeben. "

"Die Parawissenschaften treiben bunte (Lotos-)Blüten, wo man es am wenigsten erwartet: Selbst an Hochschulen, eigentlich Horte der Vernunft, dürfen Esoteriker ein absurdes Weltbild vermitteln und entsprechende Diplomarbeiten vergeben. "

KlausGraf - am Dienstag, 3. Januar 2012, 17:11 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Wenn es ein Thema des Jahres 2011 gab, das Archivalia besonders geprägt hat, dann war das Karl Theodor zu Guttenberg und sein Plagiieren.
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
Dass sich Karl-Theodor zu Guttenberg nun im Auftrag der EU um Internetfreiheit kümmern soll, sorgt für reichlich Häme.
„Bock als Gärtner“: Wie das Netz über Internetberater Guttenberg spottet - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/digital/internet/bock-als-gaertner-das-netz-spottet-ueber-internetberater-guttenberg_aid_693415.html
Fotomontage "extra 3"
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
Dass sich Karl-Theodor zu Guttenberg nun im Auftrag der EU um Internetfreiheit kümmern soll, sorgt für reichlich Häme.
„Bock als Gärtner“: Wie das Netz über Internetberater Guttenberg spottet - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/digital/internet/bock-als-gaertner-das-netz-spottet-ueber-internetberater-guttenberg_aid_693415.html

KlausGraf - am Dienstag, 13. Dezember 2011, 01:09 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb