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Wissenschaftsbetrieb

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13748984/Neuer-Plagiatsvorwurf-gegen-Ex-Minister-Guttenberg.html

Plagiatsjäger der Internet-Plattform GuttenPlag Wiki werfen dem CSU-Politiker vor, in ähnlich fehlerhafter Arbeitsweise wie bei der Dissertation 2006 beim Verfassen eines Aufsatzes aus dem Jahr 2004 agiert zu haben.

Auf bisher 13 von 23 Textseiten des außenpolitischen Aufsatzes mit dem Titel „Die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU – eine ,Privilegierte Partnerschaft‘“ haben die Rechercheure bisher Textübernahmen aus verschiedenen Quellen nachgewiesen, darunter Zeitungsartikel, Ausarbeitungen der Europäischen Union und ein Dokument des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages.

Rund ein Drittel aller Textzeilen des Essays, der in der Zeitschrift „aktuelle analysen“ der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung erschien, sind laut GuttenPlag plagiiert. [...]

Sie erheben schwere Vorwürfe: „Wenn Guttenberg sagt, dass er in seiner Dissertation aufgrund deren erheblichen Umfangs den Überblick verloren habe, dann ist das gelogen.“

Es stelle sich die Frage, ob man „in einem Aufsatz von wenigen Seiten den Überblick verlieren kann“. Tatsächlich, so die GuttenPlag-Rechercheure weiter, handele es sich hier „schlicht um Guttenbergs offensichtliche Arbeitsweise beim Verfassen von Texten, die sich die eigene Formulierungsarbeit ersparen möchte“.


http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Guttenberg-2004

Update:
http://www.heise.de/tp/blogs/10/150965


In der ZEIT spricht Guttenberg sehr ausführlich über seine Doktorarbeit und beteuert, es sei kein Betrug gewesen:

http://www.zeit.de/2011/48/DOS-Guttenberg/seite-1

Von den 179 Treffern zum Suchwort Guttenberg in Archivalia betreffen über 160 den Plagiatsfall:

http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg&start=160

Zum Thema lesenswert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiatsaff%C3%A4re_Guttenberg


Dieser verklagt nun NATURE:

http://www.newscientist.com/article/dn21169-el-naschie-questions-journalist-in-nature-libel-trial.html

Siehe auch
http://elnaschiewatch.blogspot.com/

http://archiv.twoday.net/search?q=naschie

http://www.stifterverband.info/publikationen_und_podcasts/positionen_dokumentationen/wissenschaftskommunikation_trendstudie/index.html

http://www.wk-trends.de/

Die innerwissenschaftliche Kommunikation ("Open Access") wird nicht beleuchtet, im Vordergrund steht die Außenwirkung der Wissenschaft.

1.) Das Netz als neues Leitmedium der Wissenschaft

Klassische Ansätze zur Vermittlung und Aufbereitung greifen immer öfter zu kurz. In der Wissenschaftspublizistik gibt es erste zaghafte Ansätze, diesen Veränderungsdruck für Innovationen zu nutzen – Recherchetechniken, interaktive Formate, Netzwerk-Distribution und angepasste Geschäftsmodelle sowie ansatzweise Investigation. In der PR ist ein immenser Beratungsbedarf entstanden, wie mit den durch das Web 2.0 entstehenden Chancen und Risiken umzugehen ist. Wissenschaftler müssen in Aus- und Weiterbildung deutlich besser auf den direkten Dialog vorbereitet werden. Außerdem stellen sich gesamtgesellschaftlich drängende Fragen der Informationskompetenz, denn die Kehrseite des Web 2.0 ist eine Verengung des wahrgenommenen Meinungsspektrums (Stichwort „Schweigespirale“).

2.) Durch Transparenz zu einer neuen „Kultur der Kommunikation“

Die ganze Bandbreite gesellschaftlicher Gruppen soll künftig im Sinne einer „Scientific Citizenship“ einbezogen werden. Hierfür muss die noch immer vorherrschende mediale Konzentration auf Forschungs-Ergebnisse mit neuen Formaten aufgebrochen werden, die authentischer zwischen ergebnis- und prozessorientierter Perspektive hin- und herschalten. Auch die Wissenschaft selbst ist jedoch gefordert, die Relativität des von ihr erzeugten Wissens transparenter zu machen.

Am 8. August 2007 wurde gemeldet:

In Tübingen wurde ein Landesbeamter, der in seiner Dissertation 110 Seiten aus der Doktorarbeit des Salzburger "Plagiatsjägers" Stefan Weber abgeschrieben hatte, zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Tübingen, Walter Vollmer, am Mittwoch bestätigte.

http://sciencev1.orf.at/news/149043.html

Via
http://www.heise.de/tp/blogs/6/150640

Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/43004128/

http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung:

http://apps.cdn.tv1.eu/iptv/player/macros/FES_live_11_10_2011

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=17593

Im Vorfeld die­ses rie­si­gen Onlineprojekts waren auf­wen­dige Recherchearbeiten not­wen­dig, um die Autorenrechte für die elek­tro­ni­sche Erfassung ein­zu­ho­len. Springer ging bereits im Vorfeld auf die Autoren bzw. die Inhaber der Urheberrechte zu, um die Honorarfrage für die elek­tro­ni­sche Ausgabe zu klären.

Jedes Buch in den gierigen Fingern gewissenloser Verlage ist ein Verlust für die Wissenschaft und die Public Domain.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/vizerektor_der_uni_freiburg_nimmt_den_hut_1.12800380.html

Bei der Untersuchung fanden sich in Guglers Werk acht Seiten ohne Quellenangabe. Allerdings ist Gugler für keine dieser Publikationen allein verantwortlich.

RePEc, das Nachweisinstrument zu Publikationen und Preprints in den Wirtschaftswissenschaften, stellt seinen Nutzern einen neuen Service zur Diskussion: Ein Peer Review Showcase für herausragende Gutachten zu Artikeln aus den Wirtschaftswissenschaften.

http://www.scinoptica.com/pages/topics/peer-review-showroom-bei-repec.php

Begrüßenswert!

Die Nachricht, dass ein FDP-Politiker Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben haben soll, ohne dies korrekt zu kennzeichnen, liest sich mittlerweile fast genauso alltäglich wie der obligatorische Krawall im Nahen Osten. Nun hat es den Bundestagsabgeordneten Daniel Volk erwischt, dem das VroniPlag-Wiki vorwirft, in seiner Dissertation zur "Begrenzung kriegerischer Konflikte durch das moderne Völkerrecht" in größerem Umfang plagiiert zu haben. Die freiwilligen Korrektoren fanden bislang auf gut einem Fünftel der 186 Seiten umfassenden Arbeit beanstandbare Stellen.

http://www.heise.de/tp/blogs/8/150496

 

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