Wissenschaftsbetrieb
Der Präsident des Deutschen Hochschulverbands plädiert für eine Verjährungsfrist von zehn Jahren.
http://www.heise.de/tp/blogs/6/152132
Klar, vertuschen und unter den Teppich kehren, vor allem wenn die Wissenschaftsministerin involviert ist.
http://www.heise.de/tp/blogs/6/152132
Klar, vertuschen und unter den Teppich kehren, vor allem wenn die Wissenschaftsministerin involviert ist.
KlausGraf - am Dienstag, 5. Juni 2012, 20:39 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://www.mops-block.de/rmk-tagebuch/156-klau-dia.html
Via
http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3053-Neuer-Plagiatsfall!-Gehoeren-neben-Politikern-nun-auch-Anwaelte-zu-den-Taetern.html
Via
http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3053-Neuer-Plagiatsfall!-Gehoeren-neben-Politikern-nun-auch-Anwaelte-zu-den-Taetern.html
KlausGraf - am Sonntag, 27. Mai 2012, 12:40 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://de.schavanplag.wikia.com/wiki/Weitere_Funde_abgelegt_bei_Schavanplag_Wiki
Via
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/hat-schavan-das-schlusskapitel-ihrer-diss-abgeschrieben/
Update zu:
http://archiv.twoday.net/search?q=schavan
Via
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/hat-schavan-das-schlusskapitel-ihrer-diss-abgeschrieben/
Update zu:
http://archiv.twoday.net/search?q=schavan
KlausGraf - am Montag, 14. Mai 2012, 13:18 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Erbloggtes hat zwei ausgezeichnete Beiträge zum Fall Schavan geschrieben.
http://erbloggtes.wordpress.com/2012/05/07/plagiate-jenseits-personlicher-schuld-armutszeugnis-des-bildungssystems/
Dieser Beitrag geht ausführlich auf meine Kontroverse mit Schwerhoff ein. Ich möchte den Schlussfolgerungen ausdrücklich zustimmen.
Es geht bekanntlich um
http://archiv.twoday.net/stories/97013509/
http://archiv.twoday.net/stories/97014367/
http://erbloggtes.wordpress.com/2012/05/05/warum-schavanplag-sich-von-vroniplag-abspaltete/
Dieser Beitrag kritisiert schlüssig die Haltung von Vroniplag.
Was Schavan im Fall der Arbeit von Stadter gemacht hat (Abbildung bei Erbloggtes) geht gar nicht.
Ich stehe mit meiner Einschätzung, dass die Arbeitsweise einen Titelentzug rechtfertigt, durchaus nicht allein.
Ich denke aber auch, dass man mit dem Beitrag in "Erbloggtes" nach den strukturellen Rahmenbedingungen, die Plagiate entstehen lassen, fragen muss und das heißt vor allem nach der Themenvergabe und der angemessenen Betreuung.
Dümmliche Forderungen, nur noch Doktoranden zuzulassen, die zugleich Mitarbeiter der Hochschule sind
http://archiv.twoday.net/stories/97014595/
helfen da nicht weiter.
Wer eine erziehungswissenschaftliche Schwafel-Dissertation, wie sie Schavan offensichtlich vorgelegt hat, vergibt, dem muss klar sein, dass da in den allerseltensten Fällen etwas Originelles, die Forschung Weiterführendes herauskommt. (Google Scholar zählt für Schavan Gewissen 4 Zitate, für meine Dissertation 26.) Sondern dass die Gefahr allzu nahe liegt, aus zweiter Hand zu arbeiten und es nicht so genau zu nehmen.
Wer als Doktormutter oder Doktorvater nicht in der Lage ist, eine Dissertation so intensiv zu betreuen, dass er ein Plagiat bereits vor der Einreichung abwenden kann, sollte gar keine Dissertationen betreuen.
Wenn man bemerkt, dass jemand das Zeug zu einem großen Wurf hat, kann man bei der Themenvergabe sicher großzügig sein. Aber ansonsten sollte man nur solche Themen vergeben, die echte Forschungslücken schließen und sich nicht am unendlichen Band der Sekundärliteratur entlanghangeln. Es sollte vorzugsweise die genaue Arbeit mit Primärquellen - gern wenig bekannte, gern auch Archivalien - gefördert werden.
Wir müssen - auch in der Geschichtswissenschaft - den Mut zu schmaleren Themen haben - auch weil die Doktoranden oft zu lange an ihren Dissertationen arbeiten und umfangreiche Wälzer abliefern.
(Dass Gerd Schwerhoff dazu Kluges zu sagen hätte, davon bin ich überzeugt. Aber er hat den sachlichen Diskurs verlassen, nicht ich.)

http://erbloggtes.wordpress.com/2012/05/07/plagiate-jenseits-personlicher-schuld-armutszeugnis-des-bildungssystems/
Dieser Beitrag geht ausführlich auf meine Kontroverse mit Schwerhoff ein. Ich möchte den Schlussfolgerungen ausdrücklich zustimmen.
Es geht bekanntlich um
http://archiv.twoday.net/stories/97013509/
http://archiv.twoday.net/stories/97014367/
http://erbloggtes.wordpress.com/2012/05/05/warum-schavanplag-sich-von-vroniplag-abspaltete/
Dieser Beitrag kritisiert schlüssig die Haltung von Vroniplag.
Was Schavan im Fall der Arbeit von Stadter gemacht hat (Abbildung bei Erbloggtes) geht gar nicht.
Ich stehe mit meiner Einschätzung, dass die Arbeitsweise einen Titelentzug rechtfertigt, durchaus nicht allein.
Ich denke aber auch, dass man mit dem Beitrag in "Erbloggtes" nach den strukturellen Rahmenbedingungen, die Plagiate entstehen lassen, fragen muss und das heißt vor allem nach der Themenvergabe und der angemessenen Betreuung.
Dümmliche Forderungen, nur noch Doktoranden zuzulassen, die zugleich Mitarbeiter der Hochschule sind
http://archiv.twoday.net/stories/97014595/
helfen da nicht weiter.
Wer eine erziehungswissenschaftliche Schwafel-Dissertation, wie sie Schavan offensichtlich vorgelegt hat, vergibt, dem muss klar sein, dass da in den allerseltensten Fällen etwas Originelles, die Forschung Weiterführendes herauskommt. (Google Scholar zählt für Schavan Gewissen 4 Zitate, für meine Dissertation 26.) Sondern dass die Gefahr allzu nahe liegt, aus zweiter Hand zu arbeiten und es nicht so genau zu nehmen.
Wer als Doktormutter oder Doktorvater nicht in der Lage ist, eine Dissertation so intensiv zu betreuen, dass er ein Plagiat bereits vor der Einreichung abwenden kann, sollte gar keine Dissertationen betreuen.
Wenn man bemerkt, dass jemand das Zeug zu einem großen Wurf hat, kann man bei der Themenvergabe sicher großzügig sein. Aber ansonsten sollte man nur solche Themen vergeben, die echte Forschungslücken schließen und sich nicht am unendlichen Band der Sekundärliteratur entlanghangeln. Es sollte vorzugsweise die genaue Arbeit mit Primärquellen - gern wenig bekannte, gern auch Archivalien - gefördert werden.
Wir müssen - auch in der Geschichtswissenschaft - den Mut zu schmaleren Themen haben - auch weil die Doktoranden oft zu lange an ihren Dissertationen arbeiten und umfangreiche Wälzer abliefern.
(Dass Gerd Schwerhoff dazu Kluges zu sagen hätte, davon bin ich überzeugt. Aber er hat den sachlichen Diskurs verlassen, nicht ich.)

KlausGraf - am Montag, 7. Mai 2012, 23:10 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/praesident-der-uni-potsdam-guenther-will-keine-hobby-doktoranden-a-831818.html
Jurabilis (Alexander Hartmann und Kommentatoren) hat dazu bereits das Nötige gesagt:
http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3031-Ein-paar-Gedanken-zu-Hobby-Doktoranden.html

Jurabilis (Alexander Hartmann und Kommentatoren) hat dazu bereits das Nötige gesagt:
http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/3031-Ein-paar-Gedanken-zu-Hobby-Doktoranden.html

KlausGraf - am Montag, 7. Mai 2012, 21:38 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://udini.proquest.com/
Die Preise sind etwas günstiger als bei vergleichbaren Verlagsangeboten.
Die Rezension gibts in Archivalia natürlich "Open Access"
Die Preise sind etwas günstiger als bei vergleichbaren Verlagsangeboten.

KlausGraf - am Montag, 7. Mai 2012, 19:19 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/update-schavan-bediente-sich-auch-bei-luhmann-und-kant/
Plagiatjäger Stefan Weber zitiert zuerst die Wikipedia
"Als „Täuschung über die Eigenständigkeit der erbrachten wissenschaftlichen Leistung“ bewertete der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg mit Beschluss vom 13. Oktober 2008 (Aktenzeichen: 9 S 494/08)[35] „die nicht gekennzeichnete Übernahme kompletter Passagen aus dem Werk eines anderen Autors in einer Dissertation“, sofern sie „planmäßig und nicht nur vereinzelt“ erfolge. Eine solche planmäßige Übernahme fremden Gedankenguts ergebe sich bereits daraus, „dass sich die Plagiate an mehreren Stellen der Dissertation auffinden lassen und verschiedene Fremdautoren betreffen.“[35] Kleine Änderungen an nicht-gekennzeichneten übernommenen Passagen bewertete das Gericht nicht als Beleg für versuchte Eigenständigkeit des Formulierens, sondern als Beleg für „die gezielte Verschleierungsabsicht des Klägers.“ Dies könne die Hochschule „zur Entziehung des verliehenen Doktorgrades berechtigen“. Ausdrücklich hob der VGH in einem Leitsatz hervor: „Auf den Umfang der abgeschriebenen Stellen sowie auf die Frage, ob die Arbeit auch ohne das Plagiat noch als selbständige wissenschaftliche Arbeit hätte angesehen werden können, kommt es grundsätzlich nicht an.“[35]
Und schlussfolgert dann zu Recht:
Ist das nicht wie geschrieben für den Fall Schavan? Wenn ich das richtig interpretiere, muss doch Frau Schavan der Doktortitel entzogen werden, oder? Es finden sich in ihrer Arbeit doch Plagiate (die ja niemand in Abrede stellt) verschiedener Autoren an mehreren Stellen, siehe etwa die Übernahmen von Stadter oder die berüchtigte Übernahme auf S. 322."
Weitere Beiträge:
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/
http://www.spiegel.de/thema/wissenschaftsbetrug/
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/plagiat-verdacht-gegen-schavan-schavanplag-autor-im-interview-a-831459.html
SZ-Gegenüberstellung
http://gfx.sueddeutsche.com/karriere/schavan/
"In der Südwest-CDU brodelt es", sagte der Landeschef der Jungen Union, Nikolas Löbel, der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag. Das Mitglied im CDU-Landesvorstand erinnerte daran, dass Schavan dem damaligen Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg (CSU) mit ihrer Kritik an den Plagiaten in dessen Dissertation den "Todeskuss" gegeben habe. Wer die Maßstäbe so hoch ansetze, "bei dem muss schon jede Fußnote in einer Dissertation stimmen. Auch ein bisschen schummeln geht da nicht".
Löbel steht mit seiner Kritik in der Führung nicht alleine: "Bei einer Wissenschaftsministerin muss die Weste nicht nur weiß, sondern blütenweiß sein", sagte ein anderes Mitglied der CDU-Führung. Für Schavan, die für den Wahlkreis Ulm im Bundestag sitzt, ist die Debatte auch insofern brisant, als demnächst die Nominierung für die Kandidatur zur Bundestagswahl im kommenden Jahr ansteht.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schavan-in-Suedwest-CDU-unter-Druck-1568935.html
Der Münchner Rechtswissenschaftler Volker Rieble geht davon aus, dass Schavan ihren Titel abgeben muss. Es hätten "schon Leute für weniger ihren Doktortitel verloren", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der Berliner Jura-Professor Gerhard Dannemann warf Schavan im Magazin "Focus" "gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten" vor.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/Bildungsministerin-Schavan-schweigt-zu-ihrer-Doktorarbeit-article756099.html
http://www.focus.de/politik/deutschland/dissertation-von-bildungsministerin-schavan-plagiatsexperte-spricht-von-taeuschungabsicht_aid_747783.html
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/97010365/

Plagiatjäger Stefan Weber zitiert zuerst die Wikipedia
"Als „Täuschung über die Eigenständigkeit der erbrachten wissenschaftlichen Leistung“ bewertete der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg mit Beschluss vom 13. Oktober 2008 (Aktenzeichen: 9 S 494/08)[35] „die nicht gekennzeichnete Übernahme kompletter Passagen aus dem Werk eines anderen Autors in einer Dissertation“, sofern sie „planmäßig und nicht nur vereinzelt“ erfolge. Eine solche planmäßige Übernahme fremden Gedankenguts ergebe sich bereits daraus, „dass sich die Plagiate an mehreren Stellen der Dissertation auffinden lassen und verschiedene Fremdautoren betreffen.“[35] Kleine Änderungen an nicht-gekennzeichneten übernommenen Passagen bewertete das Gericht nicht als Beleg für versuchte Eigenständigkeit des Formulierens, sondern als Beleg für „die gezielte Verschleierungsabsicht des Klägers.“ Dies könne die Hochschule „zur Entziehung des verliehenen Doktorgrades berechtigen“. Ausdrücklich hob der VGH in einem Leitsatz hervor: „Auf den Umfang der abgeschriebenen Stellen sowie auf die Frage, ob die Arbeit auch ohne das Plagiat noch als selbständige wissenschaftliche Arbeit hätte angesehen werden können, kommt es grundsätzlich nicht an.“[35]
Und schlussfolgert dann zu Recht:
Ist das nicht wie geschrieben für den Fall Schavan? Wenn ich das richtig interpretiere, muss doch Frau Schavan der Doktortitel entzogen werden, oder? Es finden sich in ihrer Arbeit doch Plagiate (die ja niemand in Abrede stellt) verschiedener Autoren an mehreren Stellen, siehe etwa die Übernahmen von Stadter oder die berüchtigte Übernahme auf S. 322."
Weitere Beiträge:
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/
http://www.spiegel.de/thema/wissenschaftsbetrug/
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/plagiat-verdacht-gegen-schavan-schavanplag-autor-im-interview-a-831459.html
SZ-Gegenüberstellung
http://gfx.sueddeutsche.com/karriere/schavan/
"In der Südwest-CDU brodelt es", sagte der Landeschef der Jungen Union, Nikolas Löbel, der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag. Das Mitglied im CDU-Landesvorstand erinnerte daran, dass Schavan dem damaligen Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg (CSU) mit ihrer Kritik an den Plagiaten in dessen Dissertation den "Todeskuss" gegeben habe. Wer die Maßstäbe so hoch ansetze, "bei dem muss schon jede Fußnote in einer Dissertation stimmen. Auch ein bisschen schummeln geht da nicht".
Löbel steht mit seiner Kritik in der Führung nicht alleine: "Bei einer Wissenschaftsministerin muss die Weste nicht nur weiß, sondern blütenweiß sein", sagte ein anderes Mitglied der CDU-Führung. Für Schavan, die für den Wahlkreis Ulm im Bundestag sitzt, ist die Debatte auch insofern brisant, als demnächst die Nominierung für die Kandidatur zur Bundestagswahl im kommenden Jahr ansteht.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schavan-in-Suedwest-CDU-unter-Druck-1568935.html
Der Münchner Rechtswissenschaftler Volker Rieble geht davon aus, dass Schavan ihren Titel abgeben muss. Es hätten "schon Leute für weniger ihren Doktortitel verloren", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der Berliner Jura-Professor Gerhard Dannemann warf Schavan im Magazin "Focus" "gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten" vor.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/Bildungsministerin-Schavan-schweigt-zu-ihrer-Doktorarbeit-article756099.html
http://www.focus.de/politik/deutschland/dissertation-von-bildungsministerin-schavan-plagiatsexperte-spricht-von-taeuschungabsicht_aid_747783.html
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/97010365/

KlausGraf - am Sonntag, 6. Mai 2012, 17:18 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://schavanplag.wordpress.com/
Siehe dazu:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,830991,00.html
http://www.tagesspiegel.de/wissen/ausschavanplag-ueber-freud-vergleich-von-zitat-und-original/6581744.html
Weber kommentiert:
Wenn schavanplags Textvergleiche stimmen, dann,…
… ja dann hat auch Frau Annette Schavan abgeschrieben, und zwar auf die bekannt widerwärtige, die Wissenschaft kaputt machende Art und Weise. Dann gehört auch sie zu jenen, die nicht begriffen haben und/oder nie richtig gelernt haben, worum es in der Wissenschaft eigentlich geht. Langsam wird es redundant, ich schreibe es dennoch noch einmal: Es geht darum, dass man Texte einerseits korrekt zitiert und andererseits in eigenen Worten interpretiert – und nicht darum, dass man beides vermengt: dass man nach gesetzten Fußnoten noch ein bisschen vom soeben referenzierten Autor “mit abschreibt”, dass man Belege irgendwo einstreut, aber ganze Absätze leicht umgeschrieben übernimmt usw. Das ist keine Wissenschaft, das ist nur die niedere Kunst des Text-Frisierens für den Anschein eigener gedanklicher Durchdringung.
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/wenn-schavanplags-textvergleiche-stimmen-dann/
Weber kommt zum Schluss: "Fall Schavan: Doktortitel muss aberkannt werden"
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/fall-schavan-doktortitel-muss-aberkannt-werden/
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/97013509/
Siehe dazu:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,830991,00.html
http://www.tagesspiegel.de/wissen/ausschavanplag-ueber-freud-vergleich-von-zitat-und-original/6581744.html
Weber kommentiert:
Wenn schavanplags Textvergleiche stimmen, dann,…
… ja dann hat auch Frau Annette Schavan abgeschrieben, und zwar auf die bekannt widerwärtige, die Wissenschaft kaputt machende Art und Weise. Dann gehört auch sie zu jenen, die nicht begriffen haben und/oder nie richtig gelernt haben, worum es in der Wissenschaft eigentlich geht. Langsam wird es redundant, ich schreibe es dennoch noch einmal: Es geht darum, dass man Texte einerseits korrekt zitiert und andererseits in eigenen Worten interpretiert – und nicht darum, dass man beides vermengt: dass man nach gesetzten Fußnoten noch ein bisschen vom soeben referenzierten Autor “mit abschreibt”, dass man Belege irgendwo einstreut, aber ganze Absätze leicht umgeschrieben übernimmt usw. Das ist keine Wissenschaft, das ist nur die niedere Kunst des Text-Frisierens für den Anschein eigener gedanklicher Durchdringung.
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/wenn-schavanplags-textvergleiche-stimmen-dann/
Weber kommt zum Schluss: "Fall Schavan: Doktortitel muss aberkannt werden"
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/fall-schavan-doktortitel-muss-aberkannt-werden/
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/97013509/
KlausGraf - am Donnerstag, 3. Mai 2012, 03:20 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Der Sammelband von 2011 ist bei PaperC online:
http://paperc.de/22308-plagiate-faelschungen-imitate-und-andere-strategien-aus-zweiter-hand-9783896269614
Plagiate in Archivalia
http://archiv.twoday.net/topics/Wissenschaftsbetrieb/
Fälschungen in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/96987511/
http://paperc.de/22308-plagiate-faelschungen-imitate-und-andere-strategien-aus-zweiter-hand-9783896269614
Plagiate in Archivalia
http://archiv.twoday.net/topics/Wissenschaftsbetrieb/
Fälschungen in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/96987511/
KlausGraf - am Samstag, 28. April 2012, 17:34 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106235101/Berliner-CDU-Fraktionschef-gibt-seinen-Doktortitel-ab.html
Selbst hohe CDU-Funktionäre traf die Mitteilung ihres Fraktionschefs am Freitagabend vollkommen unvorbereitet. Florian Graf, allseits als umsichtiger Haushaltspolitiker geschätzt, teilte seinen Parteikollegen mit, dass er seinen Doktortitel abgibt. Am Freitagmorgen war er nach Potsdam gefahren, um an der Universität seine Promotionsurkunde zurückzugeben. Am Nachmittag unterrichtete er enge politische Weggefährten von seinem Schritt, dann ging er mit einer zweiseitigen Stellungnahme auch an die Öffentlichkeit.
„Ich habe nach eingehender Prüfung in den letzten Wochen festgestellt, dass ich den an mich selbst gestellten Ansprüchen im Hinblick auf ein Standhalten meiner Dissertation in der Öffentlichkeit nicht gerecht geworden bin“, schreibt Graf. „Insbesondere muss ich Nachhinein feststellen, dass ich an einigen Stellen wissenschaftlich nicht fehlerfrei gearbeitet habe.“
Graf hatte nach eigener Aussage Zweifel bekommen, als er über Ostern für eine Fachzeitschrift eine Zusammenfassung seiner bis dahin nicht veröffentlichten Doktorarbeit erstellen wollte. Die Zusammenfassung hatte er erst jetzt schreiben wollen, weil er zuvor mit dem Wahlkampf beschäftigt war. Das war so mit seiner Doktormutter, der Dekanin der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Theresa Wobbe, abgesprochen. Deswegen gab es auch eine Sperrfrist auf die Veröffentlichung der eigentlichen Doktorarbeit. Die Arbeit mit dem Titel „Der Entwicklungsprozess einer Oppositionspartei nach dem abrupten Ende langjähriger Regierungsverantwortung“ hatte Graf bereits vor zwei Jahren abgegeben.
Uni veranlasste Prüfung der Dissertation
Nach einer Presseerklärung der Uni von Freitag stellt sich der Fall etwas anders dar. „Nachdem Zweifel an der wissenschaftlichen Qualität der Dissertation aufgekommen waren, hat die Dekanin den Qualitätsrichtlinien der Universität entsprechend eine Prüfung der Dissertation veranlasst“, heißt es. „Daraus ergab sich ein Plagiatsverdacht, zu dem Dr. Graf um Stellungnahme gebeten wurde. Daraufhin stellte er heute den Antrag auf Entziehung des Doktorgrades.“
Etwas ausführlicher:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/plagiatsverdacht-uni-potsdam-bringt-berliner-cdu-fraktionschef-in-bedraengnis/6567990.html
Erklärung von F. Graf
http://www.tagesspiegel.de/downloads/6567978/2/Die%20Erkl%C3%A4rung%20des%20CDU-Fraktionschefs

Selbst hohe CDU-Funktionäre traf die Mitteilung ihres Fraktionschefs am Freitagabend vollkommen unvorbereitet. Florian Graf, allseits als umsichtiger Haushaltspolitiker geschätzt, teilte seinen Parteikollegen mit, dass er seinen Doktortitel abgibt. Am Freitagmorgen war er nach Potsdam gefahren, um an der Universität seine Promotionsurkunde zurückzugeben. Am Nachmittag unterrichtete er enge politische Weggefährten von seinem Schritt, dann ging er mit einer zweiseitigen Stellungnahme auch an die Öffentlichkeit.
„Ich habe nach eingehender Prüfung in den letzten Wochen festgestellt, dass ich den an mich selbst gestellten Ansprüchen im Hinblick auf ein Standhalten meiner Dissertation in der Öffentlichkeit nicht gerecht geworden bin“, schreibt Graf. „Insbesondere muss ich Nachhinein feststellen, dass ich an einigen Stellen wissenschaftlich nicht fehlerfrei gearbeitet habe.“
Graf hatte nach eigener Aussage Zweifel bekommen, als er über Ostern für eine Fachzeitschrift eine Zusammenfassung seiner bis dahin nicht veröffentlichten Doktorarbeit erstellen wollte. Die Zusammenfassung hatte er erst jetzt schreiben wollen, weil er zuvor mit dem Wahlkampf beschäftigt war. Das war so mit seiner Doktormutter, der Dekanin der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Theresa Wobbe, abgesprochen. Deswegen gab es auch eine Sperrfrist auf die Veröffentlichung der eigentlichen Doktorarbeit. Die Arbeit mit dem Titel „Der Entwicklungsprozess einer Oppositionspartei nach dem abrupten Ende langjähriger Regierungsverantwortung“ hatte Graf bereits vor zwei Jahren abgegeben.
Uni veranlasste Prüfung der Dissertation
Nach einer Presseerklärung der Uni von Freitag stellt sich der Fall etwas anders dar. „Nachdem Zweifel an der wissenschaftlichen Qualität der Dissertation aufgekommen waren, hat die Dekanin den Qualitätsrichtlinien der Universität entsprechend eine Prüfung der Dissertation veranlasst“, heißt es. „Daraus ergab sich ein Plagiatsverdacht, zu dem Dr. Graf um Stellungnahme gebeten wurde. Daraufhin stellte er heute den Antrag auf Entziehung des Doktorgrades.“
Etwas ausführlicher:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/plagiatsverdacht-uni-potsdam-bringt-berliner-cdu-fraktionschef-in-bedraengnis/6567990.html
Erklärung von F. Graf
http://www.tagesspiegel.de/downloads/6567978/2/Die%20Erkl%C3%A4rung%20des%20CDU-Fraktionschefs

KlausGraf - am Freitag, 27. April 2012, 22:28 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen