"Abertausende von Handschriften aus dem Spätmittelalter, die sich in der sagenhaften Wüstenstadt Timbuktu befinden, werden nach und nach digitalisiert. Die ersten Texte sind bereits im Netz verfügbar. Auf dem Aluka-Portal, das dabei ist, eine digitale Afrika-Bibliothek aufzubauen, stehen die ersten Manuskripte zum Abruf bereit ( http://www.aluka.org/action/doBrowse?sa=rel&t=397170&br=tax-collections%7Cpart-of%7Ccollection-minor )." Lesen wir im sonst so geschätzten ZKBW-Dialog. Dass es sich um ein kostenpflichtiges Projekt handelt, sagt der ZKBW-Dialog leider nicht.
Wenn ich DBIS recht verstehe, gibt es in Deutschland genau eine Bibliothek, die ALUKA führt und das anscheinend nur als befristeten Testzugang.
Wenn ich DBIS recht verstehe, gibt es in Deutschland genau eine Bibliothek, die ALUKA führt und das anscheinend nur als befristeten Testzugang.
KlausGraf - am Sonntag, 21. September 2008, 23:22 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Sonntag, 21. September 2008, 23:07 - Rubrik: Literaturarchive
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KlausGraf - am Sonntag, 21. September 2008, 23:04 - Rubrik: Universitaetsarchive
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werden in biographischen Porträts vom Universitätsarchiv Stuttgart präsentiert:
http://www.uni-stuttgart.de/archiv/Alumni/index.html
Quelle: ZKBW-Dialog
http://www2.bsz-bw.de/cms/swb/fernleihe/zkbw-dialog/
Bild von Gustav Bauernfeind
http://www.uni-stuttgart.de/archiv/Alumni/index.html
Quelle: ZKBW-Dialog
http://www2.bsz-bw.de/cms/swb/fernleihe/zkbw-dialog/
KlausGraf - am Sonntag, 21. September 2008, 22:59 - Rubrik: Universitaetsarchive
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"Wikipedia ist die weltweit umfangreichste Online‐Enzyklopädie.
Sie wird mit Hilfe einer Software (‚WikiEngine‘)
namens WikiMedia realisiert.
WikiMedia ist nur eine Wiki‐Software unter vielen und steht für jeden frei zur
Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung. Dies wird durch die GNU Public
Licence (GPL) ermöglicht, eine anerkannte Lizenzierung des so genannten Copyleft,
die seit Mitte 2007 in ihrer Version 3 veröffentlicht wurde"
Da braucht man doch gar nicht weiterzulesen, gelle?
http://digbib.ubka.uni-karlsruhe.de/volltexte/1000007768

Sie wird mit Hilfe einer Software (‚WikiEngine‘)
namens WikiMedia realisiert.
WikiMedia ist nur eine Wiki‐Software unter vielen und steht für jeden frei zur
Nutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung. Dies wird durch die GNU Public
Licence (GPL) ermöglicht, eine anerkannte Lizenzierung des so genannten Copyleft,
die seit Mitte 2007 in ihrer Version 3 veröffentlicht wurde"
Da braucht man doch gar nicht weiterzulesen, gelle?
http://digbib.ubka.uni-karlsruhe.de/volltexte/1000007768
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Der Theaterkanal (Link) kündigt eine Projektwoche der Essener Folkwang-Schule zur Probelmatik der Tanzarchive an:"Was bleibt vom Theater, wenn der Vorhang der Bühne sich geschlossen hat? Eine gewisse Ratlosigkeit prägt die Antwort von Archivaren auf diese Frage fortwährend aufs Neue. Und dies, obwohl die Antwort seit Anbeginn der Geschichte der Darstellenden Künste immer gleich lautet. Ist doch für Zuschauer wie für Darsteller die dem Körper eigene Empfindung und die dem Denken eigene Reflektion der Träger jeglicher Erinnerung an ein theatrales Ereignis einer Erinnerung, die sich im übrigen der Dokumentation, Wiedergabe und kritischen Betrachtung zu entziehen scheint.
Mit dem Wissen um dieses Dilemma haben sich Archive der darstellenden Künste seit jeher auf die Aufbewahrung von Relikten vergangener Theaterereignisse zum Zweck der Bewahrung und Weitergabe eines möglichst >objektiven< Wissens konzentriert. Regie- und Rollenbücher, Inspizientenbücher, Beleuchtungspläne, Bauzeichnungen, Kostümentwürfe umfassen diese Gruppe von Archivalien >erster Klasse<. Ergänzt werden sie durch Materialien, die dazu geeignet sind, sich ein subjektiv geprägtes Bild von den Entstehungsbedingungen einer Schauspiel- oder Musiktheaterinszenierung zu machen: persönliche Tagebücher und Erinnerungen, Briefe, Notizbücher. Und natürlich fehlt auch nicht der >fremde Blick< nicht unmittelbar an der Produktion Beteiligter: Photographien, Zeichnungen, Skizzen etc.
Die Erinnerung an den Tanz unterschied und unterscheidet sich dabei nicht wesentlich von der an ein Schauspiel oder an eine Oper mag auch die Notation einer Choreographie mittels der Laban- oder Benesh-Notation >objektiver< als ein Regiebuch einer Schauspielinszenierung sein, mögen auch die durch einen frühen Berufswechsels geprägten Erinnerungen einer Tänzerin der Staatsoper unter den Linden >subjektiver< als die Tagebuchnotizen einer langjährigen Schauspielerin des Theaters am Schiffbauerdamm sein.
Dabei ist Geschichte der Kunstform Tanz mehr als die jeder anderen darstellenden Kunst abhängig von dem was überhaupt erfahrbar, recherchierbar ist und dem, was man aus der Perspektive der Jetztzeit übergeht oder übersieht Tanzgeschichte ist also zu einem Gutteil auch immer Konstruktion, eine Konstruktion unter vielen möglichen. Dabei erinnert das Resultat einer solchen Rekonstruktion mehr an eine Collage als an ein Historienbild, ähnelt eher einem >Musée Sentimentale< als einem zeitgeschichtlichen Museum.
Die Werkwoche >Verweile doch, du bist so schön< zielt darauf ab, Erstsemesterstudenten des Studiengangs Tanz der Folkwang Hochschule Essen auf eine neue Art und Weise an die Thematik >Tanz Archiv Bewahrung und Erinnerung - Tanzgeschichte< heranzuführen. Basis der Arbeit ist das Tanzarchiv der Folkwang-Tanzabteilung, das sich seit dem Brand der Folkwang Hochschule im März 2008 in der Obhut des Deutschen Tanzarchivs Köln befindet.
Die Geschichte des Folkwang-Tanzarchivs beginnt streng genommen 1927, im Jahr der Gründung der Folkwang Hochschule. Es war niemand geringerer als Kurt Jooss, der seinerzeit den tagesaktuellen Schriftwechsel aufbewahrte sowie Zeitungsausschnitte mit Berichten über die Gründung der Schule organisierte, sammelte und abheftete. Im Laufe der Jahre entstand so ein >Handakten<-Bestand, also eine in der Überlieferung z. T. recht dichte themen- oder ereignisorientierte Dokumentensammlungen ergänzt durch einen großen Bestand an >Materialien< (Fotos, Programmhefte, Plakate etc.), bedingt durch Aufführungen, Gastspielreisen, Sommerkurse etc. Im Laufe der Jahre konnten diese Materialien als Archiv der Tanzabteilung erhalten werde, ja sie wurden sogar durch wertvolle Schenkungen (Nachlass von Hans Züllig, dem ehemaligen Leiter der Tanzabteilung und international renommierten Tanzpädagogen und Tänzer) etc. ergänzt und bereichert.
In den Beständen des Folkwang-Tanzarchivs manifestiert sich aber nicht nur die Geschichte der Tanzabteilung der Folkwang Hochschule viele Materialien, darunter die erwähnten Zeitungsausschnitte der Jahre 1927ff., sind einzigartige Zeugnisse der Geschichte der Folkwang Hochschule.
Ausgewählte Dokumente dieses einzigartigen Bestandes bilden die Grundlage der gemeinsamen Arbeit mit den Studierenden, die von einer ersten Beschreibung der Archivalien über deren Kontextualisierung bis hin zur Kommentierung dieser Quellen der Tanzgeschichte führt. Die Einführung in die Grundlagen der Archivkunde ist dabei eng verknüpft mit einer schrittweisen Einführung in die Grundlagen tanzhistorischer Forschung.
Die stärkste Antriebskraft zum Aufbau von Archiven der Tanzkunst war und ist die Sammellust, mithin die Liebhaberei und die damit verbundene Leidenschaft, aber eben auch der Wunsch, dem Tanz eine den anerkannten Kunstformen wie Literatur, Musik und Bildende Kunst vergleichbare gesellschaftspolitische Relevanz zu sichern. Von der Liebhaberei zum politischen Bewusstsein von Sammlern und Archivaren des Tanzes ein Riesenschritt, der gerade mal die Zeitspanne eines Jahrhunderts umfasst und beim Aufbau eines Archivs wie auch im Archivalltag aufs neue durchmessen wird. Dabei ist der Prozess des Sammelns und Archivierens von Tanz immer auch ein einschneidender Akt: entfernt er doch ein Objekt welcher Materialität auch immer aus seinem ursprünglichen Sinnzusammenhang und hebt damit einen gewachsenen Kontext zugunsten der Stiftung eines neuen Zusammenhangs auf.
Die Werkwoche >Verweile doch, du bist so schön< hat es sich zum Ziel gesetzt, in einem zweiten Schritt aus den gemeinsam mit den Studierenden bearbeiteten Quellen der Tanzgeschichte ein >Archiv auf Zeit< zu konstruieren. Die tatsächlich erhaltenen Dokumente und Quellen sollen von den Studierenden dabei mit wünschenswerten Quellen, sogenannten >Wunschdokumenten< verknüpft werden. Die gemeinsame >Phantasie-Arbeit< an dieser Konstruktion und das Ausloten möglicher neuer Sinn- und Vermittlungszusammenhänge soll das Bewusstsein der Studierenden für die Besonderheit historischer Quellen der Tanzkunst sowie die Schwierigkeit der Bewahrung / Überlieferung einer transitorischen Bühnenkunst wie dem Tanz entwickeln und schärfen.
Kaum ein Tänzer findet den Weg in ein Archiv es sei denn er ist tot. Ein Bonmot vor dem Hintergrund bitterer Wirklichkeit. Heute sind vor allem Autoren (Wissenschaftler, Kritiker und Publizisten) die im Archiv nach Ausgangspunkten, Belegen oder Inspirationen für ihre ganz persönliche Geschichte vom Tanz suchen und sie - kein Wunde - auch finden. Der Umstand, dass Archive im Laufe der Zeit zunehmend die Wirklichkeit des Tanzes vernachlässigten, führte zu Herausbildung ergänzender Sammlungen und Archive mit Folgen für die Zukunft. Bildete sich bisher zum Beispiel die Gegenwart des Tanzes in Deutschland des 20. Jahrhundert heillos zersplittert in große und kleine Bestände in zahllosen Staats-, Stadt- und Spezialarchiven sowie Privatsammlungen ab, so ist zu erwarten, dass diese Entwicklung im 21. Jahrhundert zunehmen wird. Forschungsvorhaben schaffen sich mangels entsprechender Bestände in institutionellen Archiven zunehmend ihren eigenen Quellenapparat, im World Wide Web entstehen tagtäglich kleine und große Archive zur Geschichte und Gegenwart der Tanzkunst.
All diesen Initiativen ist zu eigen, dass sie im kleinen wenn auch in wesentlich kürzerer Zeit - eine der Geschichte der konventionellen Tanzarchive verblüffend ähnliche Entwicklung durchmachen. Ausgehend vom Ziel zu informieren, entwickelt sich ein Bestand, der zunehmend aus Sammlungsstücken besteht ein Kontext, in dem auch die Datei mit Text- und Bildinhalten nach kurzer Zeit ihren Charakter als aussagekräftiges Element tanzwissenschaftlicher Dokumentation verliert.
Vor dem Hintergrund dieser halböffentlichen Konkurrenz zur institutionellen öffentlichen Erinnerung werden die Archive der Tanzkunst der Zukunft, wollen sie mit ihren Beständen ernst genommen werden, nicht umhin kommen, eigeninitiativ bestandsbildend zu wirken. Freilich muss diese Bestandsbildung beim Alltag von Tänzern und Tänzerinnen, von Choreographen und Choreographen ansetzen. Dabei müssen die Dokumentation unter Einbeziehung moderner Medien und die kritische Reflektion der Methoden der Dokumentation eine produktive Verbindung eingehen.
Gefordert ist das wissenschaftliche Archiv, das in der Beschränkung aber auch in der Transparenz der Bestandsbildung die institutionelle Organisation und Verwaltung seines Wissens um Geschichte und Gegenwart von Tanz in enger Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen legitimiert. Auch indem es seinen Nutzern selbstkritisch das Wissen um Mechanismen der Konstruktion von Erinnerung und Vergegenwärtigung von Geschichte an die Hand gibt damit die Tanzkunst der Gegenwart auch vor ihrem Tod den Weg ins Archiv findet ... und von dort aus wieder den Weg in die Zukunft des Tanzes führt.
Die Werkwoche >Verweile doch, du bis so schön< endet in einem dritten Schritt mit einer Visualisierung und Theatralisierung des von den Studierenden erstellten >Archivs auf Zeit<. In einer Bühnenperformance in der Alten Aula der Folkwang Hochschule sollen die Studierenden am Ende der Projektwoche die Gelegenheit bekommen, gemeinsam ihren ganz persönlichen Zugang zu den von ihnen bearbeiteten Dokumenten zu präsentieren und zu vermitteln. Dies kann in einer Ausstellung mit Führung ebenso wie in einer performativen Installation bis hin zu einer getanzten Interpretation einzelner Dokumente geschehen der Fantasie der Studierenden von einem >lebendigen Archiv< sollen hier bewusst keine Grenzen gesetzt werden.
Ziel ist es, den Studierenden nicht nur abstrakt die Existenz und die Besonderheit des Folkwang Tanzarchivs zu vermitteln, sondern ihnen durch die aktive Arbeit mit ausgewählten Dokumenten ein Archiv generell als Vorbild eines sinnvollen Umgangs mit Tanzgeschichte resp. der Tradition der Vermittlung des Tanzes an einer Hochschule zu vermitteln.
Ziel ist es aber auch, die Existenz des Folkwang-Tanzarchivs als >Archiv ohne Ort< durch die Integration in den Unterricht wie auch durch eine öffentliche Präsentation wieder ins Bewusstsein der Folkwang Hochschule und der Essener Öffentlichkeit zu bringen.
Ein Archiv- und Ausstellungsprojekt mit Studierenden der
Tanzabteilung der Folkwanghochschule Essen und dem Deutschen Tanzarchiv Köln
17. - 21. November 2008
Präsentation: 27. und 28. November 2008,
Alte Aula der Folkwang Hochschule
Mit dem Wissen um dieses Dilemma haben sich Archive der darstellenden Künste seit jeher auf die Aufbewahrung von Relikten vergangener Theaterereignisse zum Zweck der Bewahrung und Weitergabe eines möglichst >objektiven< Wissens konzentriert. Regie- und Rollenbücher, Inspizientenbücher, Beleuchtungspläne, Bauzeichnungen, Kostümentwürfe umfassen diese Gruppe von Archivalien >erster Klasse<. Ergänzt werden sie durch Materialien, die dazu geeignet sind, sich ein subjektiv geprägtes Bild von den Entstehungsbedingungen einer Schauspiel- oder Musiktheaterinszenierung zu machen: persönliche Tagebücher und Erinnerungen, Briefe, Notizbücher. Und natürlich fehlt auch nicht der >fremde Blick< nicht unmittelbar an der Produktion Beteiligter: Photographien, Zeichnungen, Skizzen etc.
Die Erinnerung an den Tanz unterschied und unterscheidet sich dabei nicht wesentlich von der an ein Schauspiel oder an eine Oper mag auch die Notation einer Choreographie mittels der Laban- oder Benesh-Notation >objektiver< als ein Regiebuch einer Schauspielinszenierung sein, mögen auch die durch einen frühen Berufswechsels geprägten Erinnerungen einer Tänzerin der Staatsoper unter den Linden >subjektiver< als die Tagebuchnotizen einer langjährigen Schauspielerin des Theaters am Schiffbauerdamm sein.
Dabei ist Geschichte der Kunstform Tanz mehr als die jeder anderen darstellenden Kunst abhängig von dem was überhaupt erfahrbar, recherchierbar ist und dem, was man aus der Perspektive der Jetztzeit übergeht oder übersieht Tanzgeschichte ist also zu einem Gutteil auch immer Konstruktion, eine Konstruktion unter vielen möglichen. Dabei erinnert das Resultat einer solchen Rekonstruktion mehr an eine Collage als an ein Historienbild, ähnelt eher einem >Musée Sentimentale< als einem zeitgeschichtlichen Museum.
Die Werkwoche >Verweile doch, du bist so schön< zielt darauf ab, Erstsemesterstudenten des Studiengangs Tanz der Folkwang Hochschule Essen auf eine neue Art und Weise an die Thematik >Tanz Archiv Bewahrung und Erinnerung - Tanzgeschichte< heranzuführen. Basis der Arbeit ist das Tanzarchiv der Folkwang-Tanzabteilung, das sich seit dem Brand der Folkwang Hochschule im März 2008 in der Obhut des Deutschen Tanzarchivs Köln befindet.
Die Geschichte des Folkwang-Tanzarchivs beginnt streng genommen 1927, im Jahr der Gründung der Folkwang Hochschule. Es war niemand geringerer als Kurt Jooss, der seinerzeit den tagesaktuellen Schriftwechsel aufbewahrte sowie Zeitungsausschnitte mit Berichten über die Gründung der Schule organisierte, sammelte und abheftete. Im Laufe der Jahre entstand so ein >Handakten<-Bestand, also eine in der Überlieferung z. T. recht dichte themen- oder ereignisorientierte Dokumentensammlungen ergänzt durch einen großen Bestand an >Materialien< (Fotos, Programmhefte, Plakate etc.), bedingt durch Aufführungen, Gastspielreisen, Sommerkurse etc. Im Laufe der Jahre konnten diese Materialien als Archiv der Tanzabteilung erhalten werde, ja sie wurden sogar durch wertvolle Schenkungen (Nachlass von Hans Züllig, dem ehemaligen Leiter der Tanzabteilung und international renommierten Tanzpädagogen und Tänzer) etc. ergänzt und bereichert.
In den Beständen des Folkwang-Tanzarchivs manifestiert sich aber nicht nur die Geschichte der Tanzabteilung der Folkwang Hochschule viele Materialien, darunter die erwähnten Zeitungsausschnitte der Jahre 1927ff., sind einzigartige Zeugnisse der Geschichte der Folkwang Hochschule.
Ausgewählte Dokumente dieses einzigartigen Bestandes bilden die Grundlage der gemeinsamen Arbeit mit den Studierenden, die von einer ersten Beschreibung der Archivalien über deren Kontextualisierung bis hin zur Kommentierung dieser Quellen der Tanzgeschichte führt. Die Einführung in die Grundlagen der Archivkunde ist dabei eng verknüpft mit einer schrittweisen Einführung in die Grundlagen tanzhistorischer Forschung.
Die stärkste Antriebskraft zum Aufbau von Archiven der Tanzkunst war und ist die Sammellust, mithin die Liebhaberei und die damit verbundene Leidenschaft, aber eben auch der Wunsch, dem Tanz eine den anerkannten Kunstformen wie Literatur, Musik und Bildende Kunst vergleichbare gesellschaftspolitische Relevanz zu sichern. Von der Liebhaberei zum politischen Bewusstsein von Sammlern und Archivaren des Tanzes ein Riesenschritt, der gerade mal die Zeitspanne eines Jahrhunderts umfasst und beim Aufbau eines Archivs wie auch im Archivalltag aufs neue durchmessen wird. Dabei ist der Prozess des Sammelns und Archivierens von Tanz immer auch ein einschneidender Akt: entfernt er doch ein Objekt welcher Materialität auch immer aus seinem ursprünglichen Sinnzusammenhang und hebt damit einen gewachsenen Kontext zugunsten der Stiftung eines neuen Zusammenhangs auf.
Die Werkwoche >Verweile doch, du bist so schön< hat es sich zum Ziel gesetzt, in einem zweiten Schritt aus den gemeinsam mit den Studierenden bearbeiteten Quellen der Tanzgeschichte ein >Archiv auf Zeit< zu konstruieren. Die tatsächlich erhaltenen Dokumente und Quellen sollen von den Studierenden dabei mit wünschenswerten Quellen, sogenannten >Wunschdokumenten< verknüpft werden. Die gemeinsame >Phantasie-Arbeit< an dieser Konstruktion und das Ausloten möglicher neuer Sinn- und Vermittlungszusammenhänge soll das Bewusstsein der Studierenden für die Besonderheit historischer Quellen der Tanzkunst sowie die Schwierigkeit der Bewahrung / Überlieferung einer transitorischen Bühnenkunst wie dem Tanz entwickeln und schärfen.
Kaum ein Tänzer findet den Weg in ein Archiv es sei denn er ist tot. Ein Bonmot vor dem Hintergrund bitterer Wirklichkeit. Heute sind vor allem Autoren (Wissenschaftler, Kritiker und Publizisten) die im Archiv nach Ausgangspunkten, Belegen oder Inspirationen für ihre ganz persönliche Geschichte vom Tanz suchen und sie - kein Wunde - auch finden. Der Umstand, dass Archive im Laufe der Zeit zunehmend die Wirklichkeit des Tanzes vernachlässigten, führte zu Herausbildung ergänzender Sammlungen und Archive mit Folgen für die Zukunft. Bildete sich bisher zum Beispiel die Gegenwart des Tanzes in Deutschland des 20. Jahrhundert heillos zersplittert in große und kleine Bestände in zahllosen Staats-, Stadt- und Spezialarchiven sowie Privatsammlungen ab, so ist zu erwarten, dass diese Entwicklung im 21. Jahrhundert zunehmen wird. Forschungsvorhaben schaffen sich mangels entsprechender Bestände in institutionellen Archiven zunehmend ihren eigenen Quellenapparat, im World Wide Web entstehen tagtäglich kleine und große Archive zur Geschichte und Gegenwart der Tanzkunst.
All diesen Initiativen ist zu eigen, dass sie im kleinen wenn auch in wesentlich kürzerer Zeit - eine der Geschichte der konventionellen Tanzarchive verblüffend ähnliche Entwicklung durchmachen. Ausgehend vom Ziel zu informieren, entwickelt sich ein Bestand, der zunehmend aus Sammlungsstücken besteht ein Kontext, in dem auch die Datei mit Text- und Bildinhalten nach kurzer Zeit ihren Charakter als aussagekräftiges Element tanzwissenschaftlicher Dokumentation verliert.
Vor dem Hintergrund dieser halböffentlichen Konkurrenz zur institutionellen öffentlichen Erinnerung werden die Archive der Tanzkunst der Zukunft, wollen sie mit ihren Beständen ernst genommen werden, nicht umhin kommen, eigeninitiativ bestandsbildend zu wirken. Freilich muss diese Bestandsbildung beim Alltag von Tänzern und Tänzerinnen, von Choreographen und Choreographen ansetzen. Dabei müssen die Dokumentation unter Einbeziehung moderner Medien und die kritische Reflektion der Methoden der Dokumentation eine produktive Verbindung eingehen.
Gefordert ist das wissenschaftliche Archiv, das in der Beschränkung aber auch in der Transparenz der Bestandsbildung die institutionelle Organisation und Verwaltung seines Wissens um Geschichte und Gegenwart von Tanz in enger Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen legitimiert. Auch indem es seinen Nutzern selbstkritisch das Wissen um Mechanismen der Konstruktion von Erinnerung und Vergegenwärtigung von Geschichte an die Hand gibt damit die Tanzkunst der Gegenwart auch vor ihrem Tod den Weg ins Archiv findet ... und von dort aus wieder den Weg in die Zukunft des Tanzes führt.
Die Werkwoche >Verweile doch, du bis so schön< endet in einem dritten Schritt mit einer Visualisierung und Theatralisierung des von den Studierenden erstellten >Archivs auf Zeit<. In einer Bühnenperformance in der Alten Aula der Folkwang Hochschule sollen die Studierenden am Ende der Projektwoche die Gelegenheit bekommen, gemeinsam ihren ganz persönlichen Zugang zu den von ihnen bearbeiteten Dokumenten zu präsentieren und zu vermitteln. Dies kann in einer Ausstellung mit Führung ebenso wie in einer performativen Installation bis hin zu einer getanzten Interpretation einzelner Dokumente geschehen der Fantasie der Studierenden von einem >lebendigen Archiv< sollen hier bewusst keine Grenzen gesetzt werden.
Ziel ist es, den Studierenden nicht nur abstrakt die Existenz und die Besonderheit des Folkwang Tanzarchivs zu vermitteln, sondern ihnen durch die aktive Arbeit mit ausgewählten Dokumenten ein Archiv generell als Vorbild eines sinnvollen Umgangs mit Tanzgeschichte resp. der Tradition der Vermittlung des Tanzes an einer Hochschule zu vermitteln.
Ziel ist es aber auch, die Existenz des Folkwang-Tanzarchivs als >Archiv ohne Ort< durch die Integration in den Unterricht wie auch durch eine öffentliche Präsentation wieder ins Bewusstsein der Folkwang Hochschule und der Essener Öffentlichkeit zu bringen.
Ein Archiv- und Ausstellungsprojekt mit Studierenden der
Tanzabteilung der Folkwanghochschule Essen und dem Deutschen Tanzarchiv Köln
17. - 21. November 2008
Präsentation: 27. und 28. November 2008,
Alte Aula der Folkwang Hochschule
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 18:12 - Rubrik: Veranstaltungen
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Aus der Besprechung der Literaturkritik (Link) von Paul Raabes "Frühe Bücherjahre. Erinnerungen.", Hamburg 2007:
" ... Geradezu selbstverständlich erscheint es dem Leser dann, dass Raabe sich gleich nach Kriegsende als Hilfsbibliothekar verdingte und bei dem Wiederaufbau einer Bibliothek inmitten des allgemeinen Chaos half. Hier und auch in den folgenden Schilderungen seiner Lehrjahre an der Landesbibliothek in Oldenburg, der Arbeit im Kubin-Archiv von Kurt Otte (wo seine Leidenschaft für den Expressionismus ihren Ursprung hatte) und seines Studiums im zerstörten Hamburg entsteht nun ein anschauliches Bild der Nachkriegswirklichkeit und namentlich des universitären Lebens der 1950er-Jahre. ...."
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Raabe
Anmerkung zum Kubin-Archiv, das sich mittlerweile im Münchener Lembachaus befindet:
"Als wichtige Ergänzung zur Sammlung des „Blauen Reiters“ wurde 1971 das Kubin-Archiv von Kurt Otte, Hamburg, erworben und 1983 vollständig im Lenbachhaus installiert. Es umfasst ca. 385 Aquarelle, Tusch- und Bleistiftzeichnungen, das gesamte lithographische Werk Kubins mit 180 Arbeiten, 34 Mappenwerke, 24 Skizzenbücher, 31 unpublizierte Tagebücher, ca. 800 Bände der gesamten illustrierten Bücher Kubins von 1908-1957, ca. 8000 Briefe und Karten von Künstlerkollegen u.a. an Kubin sowie ca. 3000 Briefe von Kubin an die entsprechenden Partner, sämtliche eigene Schriften Kubins in Erstpublikationen, vollständige Presse-Dokumentation von 1901-1977, nahezu vollständige Sekundärliteratur über Kubin (ca. 2000 Titel), sämtliche Ausstellungskataloge und historische Broschüren, ca. 800 persönliche Fotografien Kubins, ca. 150 Graphiken anderer Künstler sowie umfangreiche Konvolute persönlicher Dokumente Kubins, einschließlich 34 Filmen und Tonbändern von 1937-1977."
Quelle:
http://www.lenbachhaus.de/cms/index.php?id=12
" ... Geradezu selbstverständlich erscheint es dem Leser dann, dass Raabe sich gleich nach Kriegsende als Hilfsbibliothekar verdingte und bei dem Wiederaufbau einer Bibliothek inmitten des allgemeinen Chaos half. Hier und auch in den folgenden Schilderungen seiner Lehrjahre an der Landesbibliothek in Oldenburg, der Arbeit im Kubin-Archiv von Kurt Otte (wo seine Leidenschaft für den Expressionismus ihren Ursprung hatte) und seines Studiums im zerstörten Hamburg entsteht nun ein anschauliches Bild der Nachkriegswirklichkeit und namentlich des universitären Lebens der 1950er-Jahre. ...."
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Raabe
Anmerkung zum Kubin-Archiv, das sich mittlerweile im Münchener Lembachaus befindet:
"Als wichtige Ergänzung zur Sammlung des „Blauen Reiters“ wurde 1971 das Kubin-Archiv von Kurt Otte, Hamburg, erworben und 1983 vollständig im Lenbachhaus installiert. Es umfasst ca. 385 Aquarelle, Tusch- und Bleistiftzeichnungen, das gesamte lithographische Werk Kubins mit 180 Arbeiten, 34 Mappenwerke, 24 Skizzenbücher, 31 unpublizierte Tagebücher, ca. 800 Bände der gesamten illustrierten Bücher Kubins von 1908-1957, ca. 8000 Briefe und Karten von Künstlerkollegen u.a. an Kubin sowie ca. 3000 Briefe von Kubin an die entsprechenden Partner, sämtliche eigene Schriften Kubins in Erstpublikationen, vollständige Presse-Dokumentation von 1901-1977, nahezu vollständige Sekundärliteratur über Kubin (ca. 2000 Titel), sämtliche Ausstellungskataloge und historische Broschüren, ca. 800 persönliche Fotografien Kubins, ca. 150 Graphiken anderer Künstler sowie umfangreiche Konvolute persönlicher Dokumente Kubins, einschließlich 34 Filmen und Tonbändern von 1937-1977."
Quelle:
http://www.lenbachhaus.de/cms/index.php?id=12
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 18:02 - Rubrik: Personalia
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Aus der Besprechung der FAZ (Link):
" .... Worum geht es in der Ausstellung? Der Ort ist eine ehemalige Kapelle, die nach der französischen Revolution nicht mehr als Kirche diente, sondern für die Aufbewahrung der Abgusssammlung der Kunstakademie. Studenten kommen hierher, um anhand von Repliken klassischer Statuen das Zeichnen zu üben. Diese Unterrichtspraxis gibt das Thema vor: Kopien. Wir sehen in der Ausstellung eine große Bandbreite, von Drucken über Abgüsse bis hin zu architektonischen Modellen.
Kopien dürfen wir dabei nicht einfach nur im klassischen Sinne verstehen, als Vervielfältigung von bereits bestehenden Werken. Denn beim Gang durch die Räume stellt sich ein ganz neues Verständnis von Kopie ein, es geht einem, als habe man das Archiv einer vergangenen Kultur betreten, deren Schaffen auf nichts anderes gerichtet war als das Kopieren, über Jahrhunderte, Jahrtausende, in dem verzweifelten Versuch der Uneindeutigkeit von Welt ein wenig Klarheit abzuringen. ...."
" .... Worum geht es in der Ausstellung? Der Ort ist eine ehemalige Kapelle, die nach der französischen Revolution nicht mehr als Kirche diente, sondern für die Aufbewahrung der Abgusssammlung der Kunstakademie. Studenten kommen hierher, um anhand von Repliken klassischer Statuen das Zeichnen zu üben. Diese Unterrichtspraxis gibt das Thema vor: Kopien. Wir sehen in der Ausstellung eine große Bandbreite, von Drucken über Abgüsse bis hin zu architektonischen Modellen.
Kopien dürfen wir dabei nicht einfach nur im klassischen Sinne verstehen, als Vervielfältigung von bereits bestehenden Werken. Denn beim Gang durch die Räume stellt sich ein ganz neues Verständnis von Kopie ein, es geht einem, als habe man das Archiv einer vergangenen Kultur betreten, deren Schaffen auf nichts anderes gerichtet war als das Kopieren, über Jahrhunderte, Jahrtausende, in dem verzweifelten Versuch der Uneindeutigkeit von Welt ein wenig Klarheit abzuringen. ...."
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:58 - Rubrik: Wahrnehmung
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In der Besprechung von Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Christa Sütterlin, "Weltsprache Kunst. Zur Natur- und Kunstgeschichte bildlicher Kommunikation" des ORF (Link) findet sich folgendes Zitat der Mitautorin:
"Praktisch wird ein Informationsandrang auf gewisse Formen und Eigenschaften zugeschnitten, die immer abgeglichen werden mit dem Archiv unserer visuellen Erfahrung", so Sütterlin. "Es wird immer standardisiert. (...) Das ist wie eine Brille unserem Sehen vorgeschaltet, schon wenn wir die Umwelt wahrnehmen."
Auch folgendes soll nicht verheimlicht werden:
"Wenn immer wir ein Erinnerungsbild uns machen, etwas wahrnehmen, dann hinterlässt das Gedächtnisspuren, die sind zentralnervös gespeichert", meint Eibl-Eibesfeldt.
"Praktisch wird ein Informationsandrang auf gewisse Formen und Eigenschaften zugeschnitten, die immer abgeglichen werden mit dem Archiv unserer visuellen Erfahrung", so Sütterlin. "Es wird immer standardisiert. (...) Das ist wie eine Brille unserem Sehen vorgeschaltet, schon wenn wir die Umwelt wahrnehmen."
Auch folgendes soll nicht verheimlicht werden:
"Wenn immer wir ein Erinnerungsbild uns machen, etwas wahrnehmen, dann hinterlässt das Gedächtnisspuren, die sind zentralnervös gespeichert", meint Eibl-Eibesfeldt.
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:53 - Rubrik: Wahrnehmung
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" .... Für den französischen Künstler Christian Boltanski ist das eigene Herz "das letzte Selbstporträt". Deshalb widmet er diesem Organ jetzt eine besondere Ausstellung und Installation: In seinem "Archiv des Herzens" kann man seinen Herzschlag aufnehmen und archivieren lassen. Die gesammelten Herzschläge sollen auf einer japanis chen Insel installiert werden, zu der man hinreisen kann. ....
Die Ausstellung "Das Archiv des Herzens" ist noch bis zum 5. Oktober in der Pariser Maison Rouge zu sehen. ...."
Quelle:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/847610/
http://www.lamaisonrouge.org
s. zu Boltanski auch : http://archiv.twoday.net/stories/4132060/
Die Ausstellung "Das Archiv des Herzens" ist noch bis zum 5. Oktober in der Pariser Maison Rouge zu sehen. ...."
Quelle:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/847610/
http://www.lamaisonrouge.org
s. zu Boltanski auch : http://archiv.twoday.net/stories/4132060/
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:51 - Rubrik: Wahrnehmung
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" .... Hinter den Kulissen wird schon länger um das Archiv gepokert, das Thole in den vergangenen 25 Jahren aufgebaut hat. Es geht um rund 35.000 Spiele aus der ganzen Welt, die europaweit vermutlich größte Sammlung ihrer Art. Hinzu kommen rund 12000 Bücher, ein gigantisches Archiv mit Rezensionen, Verlagskatalogen, Veröffentlichungen über Spieleautoren und jede Menge Spiel-Accessoires. ..."
Knapp 140.000 Euro kostet der Betrieb des Archivs jährlich, das bislang von der Stadt Marburg mit 15.000 Euro unterstützt wird. ...."
Quelle:
http://www.op-marburg.de/newsroom/lokal/dezentral/lokal/art655,688100
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:46 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
" Der Dokumentarfilm zeichnet das Werk Alfred Ehrhardts an den verschiedenen Orten seiner Entstehung nach
Wasserfälle, Dünen, Watt, Muscheln, Kristalle: Mit Film- und Fotokamera auf der Suche nach dem Organismus und der Seele der Landschaft, den Kunstformen der Natur und den Urformen der Kunst. Welten des Uranfangs, in denen die Kräfte der Elemente noch am Werk sind, waren sein Thema. Alfred Ehrhardt (1901-1984), Bauhaus-Schüler Klees und Kandinskys, war einer der wichtigsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit. Der "Meister der Reduktion" erhielt viele Filmpreise, veröffentlichte Dutzende Bücher. Dennoch geriet sein der Avantgarde der 20er Jahre nahe stehendes Werk in Vergessenheit. Regisseur Niels Bolbrinker entdeckt mit faszinierenden Aufnahmen auf Island, an der Kurischen Nehrung, im Wattenmeer - und im Archiv - dieses Werk auf kongeniale Weise wieder. ..."
Quelle:
http://www.moviereporter.net/filme/2035-die-natur-vor-uns
Wasserfälle, Dünen, Watt, Muscheln, Kristalle: Mit Film- und Fotokamera auf der Suche nach dem Organismus und der Seele der Landschaft, den Kunstformen der Natur und den Urformen der Kunst. Welten des Uranfangs, in denen die Kräfte der Elemente noch am Werk sind, waren sein Thema. Alfred Ehrhardt (1901-1984), Bauhaus-Schüler Klees und Kandinskys, war einer der wichtigsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit. Der "Meister der Reduktion" erhielt viele Filmpreise, veröffentlichte Dutzende Bücher. Dennoch geriet sein der Avantgarde der 20er Jahre nahe stehendes Werk in Vergessenheit. Regisseur Niels Bolbrinker entdeckt mit faszinierenden Aufnahmen auf Island, an der Kurischen Nehrung, im Wattenmeer - und im Archiv - dieses Werk auf kongeniale Weise wieder. ..."
Quelle:
http://www.moviereporter.net/filme/2035-die-natur-vor-uns
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:44 - Rubrik: Wahrnehmung
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"19. September 1988 - Die seit mehr als 40 Jahren verschollene Original-Begleitmusik zu Ernst Lubitschs Stummfilm «Madame Dubarry» taucht in einem amerikanischen Archiv wieder auf."
Quelle:
Link
Quelle:
Link
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:43 - Rubrik: Archivgeschichte
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" ... Nicht nur, dass Leitner bis heute weder Handy noch Computer und Internet sein Eigen nennt, folglich nur telefonisch zu „Amtszeiten“ am Vormittag in seinem Wohnungsatelier erreichbar ist und sein in zig Obstschachteln untergebrachtes Bild-, Dia- und Film-Archiv immer noch mit der Schreibmaschine einpflegt: Auch als Arbeitsgerät verwendet er bis heute eine einfache Spiegelreflex-Kamera aus den Achtzigerjahren, die schon lange nicht mehr produziert wird. ...."
Quelle:
http://diepresse.com/home/kultur/kunst/415538/index.do
Quelle:
http://diepresse.com/home/kultur/kunst/415538/index.do
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:41 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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" .... Der Name Wall-E steht für „Waste Allocation Load Lifter - Earth-Class“ was so viel bedeutet wie Müllfahrzeug der Erdklasse. ....
Allerdings hat Wall-E im Lauf der Jahre dazugelernt und eine Art Bewusstsein entwickelt. Dinge, die ihn interessieren, wandern in sein eigenes Archiv. Darunter befindet sich auch ein alterschwaches Video des Musicals „Hello Dolly“, durch das Wall-E lernt, dass es bei den Menschen so etwas Eigenartiges wie Liebe gab. .....", soweit aus der Focus-Besprechung (Link).
Allerdings hat Wall-E im Lauf der Jahre dazugelernt und eine Art Bewusstsein entwickelt. Dinge, die ihn interessieren, wandern in sein eigenes Archiv. Darunter befindet sich auch ein alterschwaches Video des Musicals „Hello Dolly“, durch das Wall-E lernt, dass es bei den Menschen so etwas Eigenartiges wie Liebe gab. .....", soweit aus der Focus-Besprechung (Link).
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:39 - Rubrik: Wahrnehmung
" .... Auf der Homepage des Deutschen Basketball Bundes finden sich in der Rubrik "Deutsches Basketball Archiv" und dann "Fundsachen" jetzt neue Texte zum großen Thema "Interessantes und Kurioses aus der Basketball-Geschichte"...
Zusammengetragen hat diese lesenswerten Texte Dr. Hans-Dieter Krebs (Foto), langjähriger Vorsitzender der DBB-Kommission Archiv und Dokumentation. .... "
Schönen Dank an:
http://www.schoenen-dunk.de/basketball/bbl/article.php?sid=27662
Link zu den Fundsachen
Zusammengetragen hat diese lesenswerten Texte Dr. Hans-Dieter Krebs (Foto), langjähriger Vorsitzender der DBB-Kommission Archiv und Dokumentation. .... "
Schönen Dank an:
http://www.schoenen-dunk.de/basketball/bbl/article.php?sid=27662
Link zu den Fundsachen
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:35 - Rubrik: Sportarchive
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"Das Archiv des als Nestor des ostdeutschen Naturschutzes geltenden Kurt Kretschmann (1914-2007) wurde am Samstag, den 20. September, im «Haus der Naturpflege» in Bad Freienwalde neu eröffnet. Dazu wird Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze eine Vereinbarung über den Erhalt des Nachlasses unterzeichnen, wie das Ministerium ankündigte. Kretschmann hatte sein Archiv 2004 dem Land Brandenburg mit der Verpflichtung übergeben, es am Ursprungsort im «Haus der Naturpflege» zu verwalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu halten.
Das Bundesumweltministerium hatte die archivarische Erfassung und Sicherung des Nachlasses mit 24 850 Euro gefördert, wie es weiter heißt. Das Brandenburger Umweltministerium förderte die öffentliche Präsentation den Angaben zufolge mit 6000 Euro aus Lottomitteln und will künftig diesen Betrag auch künftig jährlich dem Trägerverein zur Verfügung stellen."
Quelle:
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2218264600.php
Das Bundesumweltministerium hatte die archivarische Erfassung und Sicherung des Nachlasses mit 24 850 Euro gefördert, wie es weiter heißt. Das Brandenburger Umweltministerium förderte die öffentliche Präsentation den Angaben zufolge mit 6000 Euro aus Lottomitteln und will künftig diesen Betrag auch künftig jährlich dem Trägerverein zur Verfügung stellen."
Quelle:
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2218264600.php
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:32 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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«Im Augenblick bereite ich mein umfangreiches berufliches Archiv, das rund 60 Jahre Filmgeschichte beinhaltet, zur Übergabe an das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt/Main vor», schrieb sie der Deutschen Presse-Agentur dpa am Freitag. ....
Aus der Komödie «Heute heiratet mein Mann» (1956) unter ihrem Lieblingsregisseur Kurt Hoffmann hat Lilo Pulver in ihrem Archiv sogar noch das «unanständige Kleid», mit dem sie ihren Filmpartner Johannes Heesters verführt. ...."
Quelle:
http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/kultur/kino/art599,362724
Aus der Komödie «Heute heiratet mein Mann» (1956) unter ihrem Lieblingsregisseur Kurt Hoffmann hat Lilo Pulver in ihrem Archiv sogar noch das «unanständige Kleid», mit dem sie ihren Filmpartner Johannes Heesters verführt. ...."
Quelle:
http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/kultur/kino/art599,362724
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:31 - Rubrik: Filmarchive
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Astrid Jirasek berichtet im Reutlinger Generalanzeiger (Link) anlässlich des Tages des Geotops über Geotope der Kreis Tübingen:
" .... Ob die jungen Radsport-Fans registriert haben, über welches Jahrmillionen umfassendes Archiv sie ihre Rennstrecke gelegt haben? Für Geologen jedenfalls ist der Hang im ehemaligen Steinbruch am Gomaringer Aidelberg ein Leckerbissen. Immerhin ist dort der sogenannte Posidonienschiefer angeschnitten - eine Abfolge dunkelgrauer, bituminöser Tonsteine aus der frühen Jurazeit, die für ihre vielen Fossilien bekannt ist. ...."
" .... Ob die jungen Radsport-Fans registriert haben, über welches Jahrmillionen umfassendes Archiv sie ihre Rennstrecke gelegt haben? Für Geologen jedenfalls ist der Hang im ehemaligen Steinbruch am Gomaringer Aidelberg ein Leckerbissen. Immerhin ist dort der sogenannte Posidonienschiefer angeschnitten - eine Abfolge dunkelgrauer, bituminöser Tonsteine aus der frühen Jurazeit, die für ihre vielen Fossilien bekannt ist. ...."
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 17:29 - Rubrik: Wahrnehmung
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1) Textversion der Lokalnachrichten mit einem Interview KristinTeppers (Radio Frei) mit Robert KRetzschmar) unter:
http://www.radio-frei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=2062
2) Link zur MDR-Radiosendung Figaro (16.09.2008), Interview mit Robert Kretzschmar:
http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/5770811.html
http://www.radio-frei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=2062
2) Link zur MDR-Radiosendung Figaro (16.09.2008), Interview mit Robert Kretzschmar:
http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/5770811.html
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 11:25 - Rubrik: Bestandserhaltung
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" .... Die Ausstellung zum 100. Kurhaus-Jubiläum basierte weitgehend auf ihren Recherchen. Die Mainzerin [Kuratorin Astrid Wegner (47) ], die eng mit dem Stadtarchiv, dem Projektbüro Stadtmuseum und der Stabsstelle Weltkulturerbe zusammenarbeitet, hat in Wiesbaden noch einiges vor.
Astrid Wegner nähert sich auf unkonventionelle Art der Geschichte. Sie schafft es, Alltag mit Außergewöhnlichem zu verbinden, spürt im scheinbar Unscheinbaren Aussagekräftiges auf. So würde sie gerne einmal eine Ausstellung über die Geschichte des Geschwätzes in Wiesbaden machen. ...."
Ist dieses Interesse eine neue Frage an die archivische Überlieferungsbildung ? Wer bewertet Geschwätz als archivwürdig ?
Quelle: Wiesbadener Kurier (Link)
Astrid Wegner nähert sich auf unkonventionelle Art der Geschichte. Sie schafft es, Alltag mit Außergewöhnlichem zu verbinden, spürt im scheinbar Unscheinbaren Aussagekräftiges auf. So würde sie gerne einmal eine Ausstellung über die Geschichte des Geschwätzes in Wiesbaden machen. ...."
Ist dieses Interesse eine neue Frage an die archivische Überlieferungsbildung ? Wer bewertet Geschwätz als archivwürdig ?
Quelle: Wiesbadener Kurier (Link)
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 11:22 - Rubrik: Bewertung

" .... Er ist 32 Zentimeter hoch, 28 Zentimeter breit und in Rückenbreiten von 4 oder 7 Zentimetern erhätlich. Er fasst Rechnungen, Dokumente, Akten - alles, was auf einer A4-Seite aufbewahrenswert erscheint. Doch der Bundesordner ist viel mehr als ein profanes Ablageinstrument, der Bundesordner ist in den 100 Jahren seines Bestehens zu einem Symbol «schweizerischer» Tugenden geworden: Ordnung, Gewissenhaftigkeit, Traditionalismus. ....."
"Inzwischen gibt es den Bundesordner der Firma Biella seit 100 Jahren. Dieser Geburtstag wurde am Donnerstag mit einem Festakt im Bundesarchiv in Bern gefeiert, im Beisein von Sänger Endo Anaconda von «Stiller Has» und Bundesrat Samuel Schmid.
Die Schweiz sei offenbar ein Land ohne Sorgen, sagte Schmid laut Medienunterlagen in seinem Grusswort. Denn «in welchem anderen Land würde sich die Regierung bei einer Feier für einen Ordner vertreten lassen?» [Wohl wahr! Bleibt die Frage, welcher deutsche Regierungsvertreter sich dieser Aufgabe stellen sollte oder würde.]
Die bundesrätliche Anwesenheit habe in den Medien da und dort bereits Häme ausgelöst. Egal. «Ich habe die betreffenden Artikel gelocht und in einen Bundesordner abgelegt. So hat alles seine Ordnung, selbst die Häme», sagte Schmid. ...."
Quellen:
1. Zitat:
http://www.bielertagblatt.ch/News/Wirtschaft/121025
2. Zitat:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Eine-Ode-an-den-Ordner-28233186
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 11:19 - Rubrik: Miscellanea
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".... Allerdings, wenigstens einen Türspalt weit wird das Archiv alsbald öffnen: Im Oktober soll, so Miletin, der Zugang zur Bibliothek und den Katalogen geöffnet werden. Danach werde man schrittweise auch den Lesesaal in Betrieb nehmen – nicht für alle Bestände und nicht an jedem Tag, aber immerhin sollen sich wieder so erste Arbeitsmöglichkeiten für Geschichtsforscher ergeben.
Bei der Eröffnung des Neubaus vor einem Jahr hatte Putin erklärt, in seiner kulturellen Bedeutung sei das riesige Petersburger Archiv mit der Eremitage vergleichbar.
Doch würde Russlands Kunst-Tempel auf die gleiche Weise einmal für Jahre geschlossen, ginge ein Stöhnen durch die Reiseführer-Verlage und Feuilleton-Redaktionen der Welt. Dem stillen Volk der Historiker ist es aber offenbar zuzumuten. ...."
Quelle: Link
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 11:12 - Rubrik: Wahrnehmung
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Akten aus dem Sendenhorster Stadtarchiv könnten nach Warendorf umziehen.
(Foto: WN-Archiv)
" .... Der Umzug des Stadt- und Heimatarchivs ins Warendorfer Kreishaus könnte organisatorisch problemlos bewältigt werden. Das machte Kreisarchivar Dr. Mark Alexander Steinert in der Sitzung des Ausschusses für Sport, Kultur und Freizeit deutlich. Allerdings zurzeit nicht, denn zunächst muss die neue Rollregalanlage im Kreisarchiv eingebaut sein, was im kommenden Frühjahr erfolgen soll. Dann könnten im Kreishaus rund vier Kilometer Archivmaterialien untergebracht werden - derzeit sind es rund zwei Kilometer Akten. Da machen sich die 150 bis 200 Meter Akten aus Sendenhorst eher bescheiden aus. ...."
Quelle: Münsterländische Volkszeitung (Link)
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 11:08 - Rubrik: Wahrnehmung
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Aufmerksam hörten Hirrlingens Räte zu, als Hans Hecht (im Bild vorn links) einige Schriftstücke aus dem Archiv vorstellte. Bild: Mozer
Link zum Artikel:
http://tagblatt.de/2633915/Nachrichten/Rottenburg
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 11:04 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Große Ausstellungen sind immer eine Herausforderung für Künstler, vor allem, wenn ihr Werk wie bei Watson so vielseitig ist. Neben Auftragsarbeiten für bekannte Magazine von Harper's Bazar, Rolling Stone bis Vibe - allein für Vogue hat er 250 Titelseiten gemacht - ist Watson auch als "freier Künstler" tätig. Ungefähr acht Millionen Fotografien lagern in seinem Archiv. In der Düsseldorfer Ausstellung ["Albert Watson Best of"; NRW-Forum, Düsseldorf; bis 18.1.2009] hängen davon nur die 160 Besten dicht nebeneinander. "
Quelle:
http://www.welt.de/wams_print/article2473381/Besondere-Kennzeichen-Keine.html
Quelle:
http://www.welt.de/wams_print/article2473381/Besondere-Kennzeichen-Keine.html
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 11:03 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Die Berliner Morgenpost berichtete eine Peymann-Auktion (Link):
" ...... „Geheimpapiere aus dem berühmt-berüchtigten BE-Archiv, Ton- und Bildmitschnitte von Aufführungen und Probenkränchen, historische BE-Plakate, Großfotos legendärer Inszenierungen, Peters Handkes wunderliches Zauberbuch und die Orchester-Muschel von Karl-Ernst Herrmann“, soll es geben .....
" ...... „Geheimpapiere aus dem berühmt-berüchtigten BE-Archiv, Ton- und Bildmitschnitte von Aufführungen und Probenkränchen, historische BE-Plakate, Großfotos legendärer Inszenierungen, Peters Handkes wunderliches Zauberbuch und die Orchester-Muschel von Karl-Ernst Herrmann“, soll es geben .....
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. September 2008, 09:52 - Rubrik: Literaturarchive
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http://www.voea.at/scrinium/scrinium61_62/Scrinium_61_62.pdf
Tipp: http://arcana.twoday.net/stories/5204411/
Tipp: http://arcana.twoday.net/stories/5204411/
KlausGraf - am Sonntag, 21. September 2008, 03:25 - Rubrik: Open Access
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