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Ein freundlicher Anruf des Webmasters von http://belzig.twoday.net/ machte mich darauf aufmerksam, dass in den letzten Tagen eine Menge Bücher aus der BSB bei Google erscheinen. http://belzig.twoday.net/ listet Bücher auf, mit deren Verfügbarkeit in absehbarer Zukunft zu rechnen ist. Es sind aber auch schon viele alte Drucke online, z.B. Abels Sammlung noch nicht gedruckter alter Chroniken 1732:

http://books.google.com/books?id=7TwAAAAAcAAJ

Ein wahrnehmungsrelevanter Kommentar Tilman Steffens in der Zeit (Link): " Merkel will die Birthler-Behörde erhalten. Gut. Die Stasi-Akten jetzt ins Achiv zu versenken, wäre verfrüht. Und würde Millionen Ostdeutsche brüskieren. .... Wer das Konvolut ins Dunkel des Bundesarchivs versenken will, kratzt an der Identität der Ostdeutschen. ..... Der richtige Umgang mit den Schmuddel-Konvoluten ist eine Generationenfrage. Die Notwendigkeit Aufarbeitung wird sich auf demografischem Wege erübrigen, dann, wenn die Enkel der Spitzel und ihrer Opfer die Stasi nur noch aus dem Geschichtsunterricht kennen. Bis dahin muss das Bundsarchiv warten."

" ..... Zwei Geologinnen erfassen den Bestand der Steine im Zumsteinhaus [in Kempten] und sind begeistert von der Qualität. .... Im Rahmen der derzeit diskutierten Museumsentwicklung in Kempten erfassen die beiden Geologinnen per Computer vor allem die bedeutende «Reisersammlung». .....Denn es geht den beiden Forscherinnen nicht nur um die Bestandsaufnahme, sondern gleichzeitig überlegen sie - wenn auch ohne Auftrag -, wie diese einzigartige Sammlung, die sie als das Archiv des Allgäus bezeichnen, einmal präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. ...."
Quelle: Allgäuer Zeitung (Link)

" Die Pönitentiarie ist einer der drei päpstlichen Gerichtshöfe und zuständig für Gewissensfragen. Sie spricht Gläubige von Sünden frei in Fällen, in denen ein normaler Beichtvater keine Absolution erteilen kann – Fälle also, in denen der Papst lossprechen muss. Das Aufgabengebiet der Apostolischen Pönitentiarie umfasst also die Gewährung von Gnadenerweisen, das Ablasswesen (soweit es nicht in die Kompetenz der Glaubenskongregation fällt), Absolutionen, Dispensen, Nachlass von Strafen, Umwandlung von Verpflichtungen und Ähnliches. ....
An die Pönitentiarie können sich alle Beichtväter der Welt wenden; sie nennen in den entsprechenden Anträgen keine Namen, das Beichtgeheimnis bleibt also gewahrt. Die Entscheidung des Gerichtshofs wird dem Pönitenten dann im Beichtstuhl geheim weitergegeben. Der Gerichtshof darf nur von rein kirchlichen Gesetzen entbinden – zivile Gesetze stehen auf einem anderen Blatt. - Schon früh in der römischen Kirchengeschichte erwies sich die Einrichtung eines entsprechenden Gerichtshofes als Notwendig. Die Pönitentiarie bestand schon im 12. Jahrhundert – sie ist das älteste Kurienamt überhaupt. Auf welchem Hintergrund ist sie entstanden? Die Frage geht an den Archivar der Pönitentiarie, den Flamen Johan Ickx:
„Früher dachte man immer, die P sei entstanden von einer Zentralisierung. Die Kurie habe versucht, einige Disziplinen Privilegien an sich nach Rom zu ziehen. Man muss sagen, die entzifferte Realität ergibt ein anderes Bild. Im 11., 12. Jahrhundert sieht man, dass die Not groß war in den Heimatländern, im regionalen Kontext, die Sache nach Rom zu schicken. Dh bestimmte schwere Fällen, etwa mit Totschlag oder andere schwere menschliche Fakten, die schickte der Bischof nach Rom, weil ein Bedürfnis im Kirchenrecht da war und bestimmte kriminelle Angelegenheiten enorme Fehler waren, die Schaden an der Kirche und der Kirchengemeinschaft anrichteten. Wenn das auch so ist, dass die Kirche getroffen ist in ihrem Herz, soll es auch das Haupt der Kirche sein, das Absolution geben kann.“ ...."

Quelle:
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=258804

Die Fränkischen Nachrichten (Link) schreiben u. a.: " ..... Die Einrichtung eines "tauberfränkischen Archivzentrums" wurde in der Bevölkerung und zwischen den möglichen Partnern allerdings sehr kontrovers diskutiert. ...."

Als PDF hier downloadbar.

"Die Erben des Künstlers Joseph Beuys (1921-1986) fordern zahlreiche Kunstwerke zurück, die im Museum Schloss Moyland am Niederrhein gezeigt werden. Auch das dort aufbewahrte Beuys-Archiv müsse teilweise zurückgegeben werden, fordern die Witwe Eva Beuys und ihre beiden Kinder. Das umfangreiche Archivmaterial sei ohne Einwilligung der Erben 1990 in die Museums-Stiftung eingebracht worden; auch etliche Kunstwerke befänden sich nicht im Eigentum der Stiftung, heißt es in einem Schreiben des Rechtsanwalts der Beuys-Familie. Nordrhein-Westfalens Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff zeigte sich von den Forderungen überrascht. Er könne sich das Ziel der Erben und den Zeitpunkt des Vorstoßes bald 20 Jahre nach der Stiftungsgründung nicht erklären, sagte er. „Für uns ist es wichtig, die ganze Angelegenheit jetzt nüchtern juristisch prüfen zu lassen.“
Quelle:
WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)

Auch Frankfurter Rundschau (Link) und
N24 (Link) berichten neben vielen Blättern der Republik.

"Die Berliner Akademie der Künste hat den Nachlass des Regisseurs und Theaterleiters Kurt Hübner erhalten. Das persönliche Archiv Hübners enthalte Aufzeichnungen und Korrespondenzen, Regie- und Rollenbücher, Fotos, Programmhefte und Plakate, teilte die Akademie mit. Hübner, der am 21. August 2007 im Alter von 90 Jahren verstarb, gehörte zu den größten Theaterregisseuren der deutschen Nachkriegszeit. Er initiierte das zeitgenössische „Regie-Theater“ und setzte es als Theaterleiter in Ulm, Bremen und an der Freien Volksbühne in Berlin um."
Quelle: WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)

Die bedeutende, auf 120 Mio. Euro geschätzte Fotosammlung des Kölner Stifterehepaars Ann und Jürgen Wilde geht an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München. Neben Werken der Klassischen Moderne (Werkgruppen von August Sander, Germaine Krull, Man Ray, André Kertesz, Florence Henri, Friedrich Seidenstücker, Bernd und Hilla Becher, Lee Friedlander und David Hockney) umfasst die Stiftung Wilde auch die Archive der Fotografen Karl Blossfeldt (1865-1932) und Albert Renger-Patzsch(1897-1966).
Das Ehepaar aus Köln begann habe 1968 den Aufbau der Sammlung mit der Übernahme des fotografischen Nachlasses des Münchner Kunst- und Fotohistorikers Franz Roh. Inzwischen enthält sie rund zehntausend Originalabzüge und ebenso viele Negative sowie umfangreiche Archivalien zur Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und eine 8000 Bände zählende Fachbibliothek, erklärte eine Sprecherin. Die Überführung werde sich aber wohl bis 2010 hinziehen.
Die Sammler begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Stadt Köln sowie das Land Nordrhein-Westfalen nicht genügend Interesse gezeigt hätten. München würde hingegen eigens eine Kuratorin für die Sammlung und die Archive einstellen.
Quellen:
WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)
Bayerntetxt (Videotext des Bayr. Rundfunks S. 164, 15.1.2009)
http://www.pr-inside.com/de/koelner-foto-sammlung-wilde-kuenftig-in-r1008525.htm

Musäus: Die Buecher der Chronika der drei Schwestern, 1900

http://openlibrary.org/details/diebuecherderchr00mus

http://sdu.ictp.it/openaccess/SciDissOpenAccess.pdf (2008, englisch, 207 S.)

Wissenschaftler-Teams wollen ausloten, welche Rückschlüsse man aus DNA-Resten in den zu Pergament verarbeiteten Tierhäuten ziehen kann.

http://www.papelenblanco.com/2009/01/13-el-adn-de-los-manuscritos-medievales

http://www.sciencedaily.com/releases/2009/01/090112093328.htm

http://blog.wired.com/wiredscience/2009/01/manuscriptdna.html

http://blogs.discovermagazine.com/80beats/2009/01/14/the-dna-of-medieval-manuscripts-may-reveal-their-history/

http://news.ncsu.edu/news/2009/01/wmsstinsondna.php

http://www.sciam.com/article.cfm?id=how-old-is-that-book-dna

Zum Umkreis siehe auch

http://delicious.com/Klausgraf/manuscript_aura

Eine aktuelle Studie zum Thema Open Access (nur: goldene Variante) stützt sich auf 39 Wissenschaftler-Interviews, in denen deutlich wird, dass die kostenpflichtigen Top-Journale das A und O sind:

http://momentum09.org/images/beitraege/track5/dobusch_beitrag.pdf

 

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