http://blog.beck.de/2009/09/15/infos-gute-blogs-zum-internetrecht
Manche Leser des Beck-Blogs wollen es wissen. Was sind eigentlich gute Informationsquellen im Internetrecht, Herr Hoeren? Also gut, hier einige meiner Favourites (ich weiss, ich habe viel vergessen; es ist nur eine spontane Liste)
Platz 1: RA Thomas Gramespacher und MIR
http://medien-internet-und-recht.de/
Platz 2: Ra Dr. Bahr & Co (allerdings ohne Volltexte)
http://www.dr-bahr.com/news.html
Platz 3: Das Institut für Urheber- und Medienrecht in München
http://www.urheberrecht.org/news/
Platz 4: Streitbar, up-to-date und innovativ
http://archiv.twoday.net/
Platz 5: Auch Österreich verdient ein Plus
http://www.internet4jurists.at/
Außer Konkurrenz und auch wenns Geld kostet:
http://www.weblaw.ch/de/
Viel Spass beim Surfen - und wer hat andere Highlights? Ihr Thomas Hoeren (Hervorhebung KG)
Aus den Kommentaren:
Archivalia ist prima, aber in der Auswahl sehr eingeschränkt (Urheberrecht halt).
Wir fühlen uns geehrt!
Manche Leser des Beck-Blogs wollen es wissen. Was sind eigentlich gute Informationsquellen im Internetrecht, Herr Hoeren? Also gut, hier einige meiner Favourites (ich weiss, ich habe viel vergessen; es ist nur eine spontane Liste)
Platz 1: RA Thomas Gramespacher und MIR
http://medien-internet-und-recht.de/
Platz 2: Ra Dr. Bahr & Co (allerdings ohne Volltexte)
http://www.dr-bahr.com/news.html
Platz 3: Das Institut für Urheber- und Medienrecht in München
http://www.urheberrecht.org/news/
Platz 4: Streitbar, up-to-date und innovativ
http://archiv.twoday.net/
Platz 5: Auch Österreich verdient ein Plus
http://www.internet4jurists.at/
Außer Konkurrenz und auch wenns Geld kostet:
http://www.weblaw.ch/de/
Viel Spass beim Surfen - und wer hat andere Highlights? Ihr Thomas Hoeren (Hervorhebung KG)
Aus den Kommentaren:
Archivalia ist prima, aber in der Auswahl sehr eingeschränkt (Urheberrecht halt).
Wir fühlen uns geehrt!
KlausGraf - am Dienstag, 15. September 2009, 22:02 - Rubrik: Archivrecht
http://e-library.ircica.org/index.php
Das Research Centre for Islamic History, Art and Culture in Istambul hat auch wenige englischsprachige Bücher digitalisiert. Netter Viewer!
Via
http://filosofiastoria.wordpress.com/2009/09/15/la-biblioteca-digitale-del-research-centre-for-islamic-history-art-and-culture-ircica/
Das Research Centre for Islamic History, Art and Culture in Istambul hat auch wenige englischsprachige Bücher digitalisiert. Netter Viewer!
Via
http://filosofiastoria.wordpress.com/2009/09/15/la-biblioteca-digitale-del-research-centre-for-islamic-history-art-and-culture-ircica/
KlausGraf - am Dienstag, 15. September 2009, 21:29 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Vor allem in den Kommentaren zu
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31135/1.html
Aber auch der Artikel selbst gibt mir Rätsel auf:
"Google blockiert aufgrund der Vorwürfe nämlich große Teile der Buchanzeige für IP-Nummernblöcke aus der Bundesrepublik."
Wo bitteschön ist dafür irgendein Beleg?
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31135/1.html
Aber auch der Artikel selbst gibt mir Rätsel auf:
"Google blockiert aufgrund der Vorwürfe nämlich große Teile der Buchanzeige für IP-Nummernblöcke aus der Bundesrepublik."
Wo bitteschön ist dafür irgendein Beleg?
KlausGraf - am Dienstag, 15. September 2009, 21:06 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://www.telegraph.co.uk/science/science-news/6142964/Fairy-tales-have-ancient-origin.html
Was soll daran neu sein? Solche Studien gibts doch schon zuhauf.
Was soll daran neu sein? Solche Studien gibts doch schon zuhauf.
KlausGraf - am Dienstag, 15. September 2009, 21:02 - Rubrik: Miscellanea
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
"Das westfälische Archivamt in Münster kommt mit dem Trocknen der durchnässten Bücher, Schriftstücke und Urkunden aus dem zerstörten Kölner Stadtarchiv gut voran. Seit März sind etwa elf Tonnen Archivalien getrocknet worden. Bis Anfang nächsten Jahres will das Archivamt noch weitere 15 Tonnen behandeln. Dieses Material lagert zurzeit noch in Kühlhäusern "
Quelle: WDR-Lokalzeit-Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.08.2009 11:34 Uhr via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Quelle: WDR-Lokalzeit-Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.08.2009 11:34 Uhr via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Wolf Thomas - am Dienstag, 15. September 2009, 19:20 - Rubrik: Kommunalarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen

Info-Box (Quelle: Bundesarchiv)
"An der Hauptpforte des Bundesarchivs in Berlin-Lichterfelde zieht seit kurzem eine Info-Box die Blicke der Passanten, Besucher und Mitarbeiter auf sich. Das ehemalige Pförtnerhäuschen der "Andrews Barracks" hat eine zünftige Bau-Verkleidung bekommen und beherbergt seit Juni 2008 eine kleine Ausstellung, die täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet ist.
In der Info-Box vermitteln die ersten vier Schautafeln Wissenswertes zur Baugeschichte und zur früheren Nutzung der Liegenschaft: zur Errichtung der Hauptkadettenanstalt ab 1865, über die Ausbildung und das Leben der Kadetten (1878 - 1919), die anschließende zivile Nutzung des Geländes als Staatliche Bildungseinrichtung, bis die "Leibstandarte SS Adolf Hitler" 1933 von dem Gelände Besitz ergriff und es auch baulich veränderte, über den Umfang der Kriegsschäden sowie die Nutzung und Bebauung durch die amerikanischen Streitkräfte in den Jahren 1945 bis 1994.
Die nachfolgenden drei Ausstellungstafeln stellen das Bundesarchiv als heutigen zivilen Nutzer vor, seine Geschichte, seine Tätigkeit als Dienstleister für Forschung und Verwaltung, seine Dienststellen und Standorte. Anschließend werden die geplanten Neu- und Umbaumaßnahmen ausführlich an Hand von Plänen, Zeichnungen und Modellen erläutert und die Skizzen einer städtebaulichen Entwicklungsstudie für das Bundesarchiv präsentiert."
Quelle: Bundesarchiv
http://www.bundesarchiv.de/aktuelles/neubau/index.html
Wolf Thomas - am Dienstag, 15. September 2009, 19:15 - Rubrik: Staatsarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen

Generaldirektor Dr. Ulziibatar Demberel (r.) und Prof. Dr. Hartmut Weber am Grundstein des künftigen Nationalarchivs der Mongolei (Quelle: Bundesarchiv)
"Auf Einladung des Generaldirektors der Staatsarchive der Mongolei Dr. Ulziibaatar Demberel besuchte der Präsident des Bundesarchivs vom 8. bis zum 13. Juli 2009 Archiveinrichtungen in Ulaanbaatar und führte Fachgespräche.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Archivbau und Archiveinrichtung. Die Mongolei ist im Begriff, einen aufwändigen Neubau für das Nationalarchiv zu erstellen. Eingehend wurden mit den Architekten die Ausführungspläne erörtert. In diese sind viele Anregungen eingeflossen, die Generaldirektor Demberel bei Archivbesichtigungen in Koblenz, in Berlin und in Bayreuth aufgenommen hatte. So sollen in dem ansprechend gestalteten kompakten Baukörper der Öffentlichkeitsbereich und die Dienstzimmer durch ein Atrium nach Bayreuther Vorbild zusätzliches Tageslicht erhalten. Der Grundstein für den Neubau ist im Norden der Stadt schon gelegt, wovon sich Professor Weber überzeugen konnte.
Vor mehr als 70 Angehörigen des Nationalarchivs hielt der Präsident des Bundesarchivs zwei Vorträge: eine Präsentation über den Kölner Archiveinsturz, an dem das Nationalarchiv bereits im März große Anteilnahme hatte erkennen lassen, und eine Präsentation über die aktuelle Situation des Bundesarchivs und seine Herausforderungen wie die Erhaltung herkömmlichen und digitalen Archivguts und die Bereitstellung von Erschließungsinformationen im Internet. Auch dem Archiv des Außenministeriums galt ein Besuch. Dabei stand ein ehrgeiziges Digitalisierungsprojekt von Staatsverträgen im Mittelpunkt des Interesses und der fachlichen Erörterungen mit der Direktorin Baatarjamts Gantulga. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der National-bibliothek mit ihren wertvollen Altbeständen und der Austausch von Erfahrungen zur Erhaltung von Kulturgut in einem repräsentativen Altbau mit dem Direktor Hatagin G. Akim.
Während des Besuch fand in Ulaanbaatar das eindrucksvolle Nadam-Fest mit seinen berühmten Wettkämpfen Ringen, Pferderennen und Bogenschießen statt. In entspannter Atmosphäre konnten dabei und bei einer Exkursion nach Tsonjin Boldog zur neu errichteten gewaltigen Reiterstatue Chingiss Khaans die fachlichen und menschlichen Beziehungen vertieft werden."
Quelle: Bundesarchiv
Wolf Thomas - am Dienstag, 15. September 2009, 19:04 - Rubrik: Internationale Aspekte
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen

Sitzung des "Arbeitskreises der nordrhein-westfälischen Kreisarchive" in Paderborn mit Prof. Dr. Leo Peters (1. von rechts) und Kreisarchivar Wilhelm Grabe (5. von rechts)
"Vor fünfundzwanzig Jahren wurde die "Arbeitsgemeinschaft der nordrhein-estfälischen Kreisarchivare" formell aus der Taufe gehoben. Zwar organisierte das Westfälische Archivamt schon seit 1960 mehr oder weniger regelmäßige Arbeitsgespräche, auf Landesebene traf man sich aber erstmals im November 1983 in Altena. So kam es, dass sich am 29. März 1984 in Kempen im Kreis Viersen Kreisarchivare aus dem Rheinland und aus Westfalen zur Gründung einer Facharbeitsgemeinschaft zusammenfanden. Diese solle, so heißt es im Protokoll der Gründungssitzung, "zur Koordination der Interessen und zum Erfahrungsaustausch der Kreisarchivare insbesondere als Verbindungsorgan zu den anderen archivarischen Arbeitsgemeinschaften in Nordrhein-Westfalen sowie zum Kommunalen Spitzenverband, dem Landkreistag NW fungieren".
Mit der Zeit verfestigten sich die organisatorischen Strukturen. Wurde noch in der Gründungssitzung mit dem Viersener Kreisarchivar Paul-Günter Schulte ein aus dem Rheinland stammender Sprecher und einem aus Westfalen stammenden Stellvertreter quasi eine Doppelspitze installiert, so wechselt das Amt des Sprechers heute im Abstand von zwei Jahren zwischen einem Kreisarchivar aus dem Rheinland und einem aus Westfalen. Auf der Frühjahrssitzung 1986 wurde - nach dem Vorbild der übrigen beim LKT angesiedelten Arbeitskreise - das Amt eines Vorsitzenden eingeführt. Mit dem Soester Oberkreisdirektor Rudolf Harling konnte jemand gewonnen werden, der diese Funktion mit hohem Engagement bis Ende 1993 ausübte. Zu seinem Nachfolger avancierte der Kulturdezernent des Kreises Viersen, Prof. Dr. Leo Peters, der jetzt am 20. Mai 2009 auf der 49. Arbeitssitzung des AKKA in Paderborn verabschiedet wurde, da er mit Ablauf des Monats September in den Ruhestand tritt. Er hat insgesamt 15 Jahre lang - in Worten 29 Sitzungen - die Geschicke des AKKA geprägt. Seine Nachfolge wird im Herbst der Schul- und Kulturdezernent beim Rhein-Kreis Neuss, Tillmann Lonnes, antreten.
Der "Arbeitskreis der nordrhein-westfälischen Kreisarchive" hat sich inzwischen zu einer festen und anerkannten Größe entwickelt und steht heute gleichberechtigt neben den beiden anderen, beim Städtetag bzw. Städte- und Gemeindebund NRW angesiedelten Archivarbeitskreisen, der Arbeitsgemeinschaft der Stadtarchive des Städtetages NRW (ARGE) und der Arbeitsgemeinschaft der Stadt- und Gemeindearchive beim Städte- und Gemeindebund (ASGA). Dabei sind die Kreisarchive ja eine recht junge Archivgattung. Die meisten verdanken ihre Entstehung bekanntlich der kommunalen Neugliederung der 1970er Jahre. In den Sitzungsprotokollen spiegeln sich die intensiven fachlichen Diskussionen der vergangenen Jahre. Auf den zweimal jährlich abwechselnd in Westfalen und im Rheinland stattfindenden Arbeitstreffen wurden und werden Fragen der Bestandserhaltung, der Öffentlichkeitsarbeit oder der Historischen Bildungsarbeit ebenso behandelt wie die Einführung neuer kommunaler Finanz- und Steuerungssysteme. Das Themenspektrum reicht vom Einsatz der Elektronischen Datenverarbeitung im Archiv bis hin zur Langzeitarchivierung elektronischer Unterlagen. Auf der letzten Sitzung standen die Novellierung des nordrhein-westfälischen Archivgesetzes sowie die Probleme der Umsetzung des Personenstandsreformgesetzes im Mittelpunkt."
Autor: Wilhelm Grabe
Quelle:
http://www.lkt-nrw.de/Page/2009/05_09/28.html
Wolf Thomas - am Dienstag, 15. September 2009, 18:52 - Rubrik: Kommunalarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
" .... Für Zadeks erste Theaterstücke in England hat mein Vater die Musik komponiert und gespielt. Mit seinem Tod ist nun ein weiteres Bindeglied zur Vergangenheit und zu meinem Vater (der schon 1976 verstarb) verschwunden – auch im wörtlichen Sinn, denn diese Kompositionen hatte ich dem Stadtarchiv in Köln geschenkt. Sie werden vielleicht nicht wieder auftauchen – zumindest hat sich fünf Monaten nach dem Einsturz bei mir als Nachlassgeberin, noch niemand vom Historischen Archiv gemeldet, um mitzuteilen ob etwas sichergestellt worden ist.
Zadek hatte seinen großen Erfolg nicht in England, sondern in Deutschland - die Kontakte hatten mein Großvater und mein Großonkel - Alfred und Wilhelm Unger - für ihn organisiert, deren Nachlässe ebenfalls im Stadtarchiv so zu sagen „sichergestellt“ worden waren. Die Ungers waren Theaterleute, die Zadek in seiner Autobiographie „My Way“ mehrmals erwähnt, ebenso wie auch meinen Vater: „Ich befreundete mich sehr mit ihm, und alles, was ich über Musik gelernt habe, habe ich von ihm gelernt. Einmal fuhren wir zusammen nach Cornwall, mieteten uns dort ein Haus mit Klavier und schrieben zusammen eine Oper. Sie heißt Hinzelmeier, nach dem Märchen von Theodor Storm. Peter Ury hat zu vielen Gedichten von Erich Fried die Musik geschrieben.“
Zur Kinderoper unters Klavier
Das war um 1956, und ich reiste als Kleinkind mit auf Urlaub nach Cornwall. Tagsüber gingen wir Kinder mit den Müttern am Strand spazieren und spielten, während die Väter zuhause an der Oper arbeiten haben. Später legte ich mich dann auf den Boden unter dem Klavier, während mein Vater spielte, um die Klänge beim Üben der neuen Musikstücke mit dem ganzen Körper zu genießen.
Es war die Geschichte von „Timothy“, der sich in ein Rosenmädchen verliebt, aber statt sich der Liebe hinzugeben, in die Welt auszieht, auf der Suche nach der Stein der Weisen, um erst als alte Mann zu erkennen, dass die Liebe die reinste Form von Weisheit sei. Als sie sich am Ende der Oper wieder treffen, sind Timothy und das Rosenmädchen schon zu alt geworden, um ein gemeinsames Leben in Liebe und Weisheit zu genießen.
Ich kann mich noch an viele Passagen dieser Oper erinnern, die zwar nie veröffentlicht wurde - einige Arien daraus wurden aber bereits damals aufgenommen (mit Pamela Bowden, Heather Harper und Wilfried Brown). Diese Aufzeichnungen habe ich ebenfalls dem Historischen Archiv geschenkt, auch sie sind wahrscheinlich vernichtet, und es existieren keine Kopien davon. Eine dieser Arien sang der Teufel, der die Welt mit einer Bombe in die Luft sprengen wollte, eine andere handelte von einer Frau, die den ganzen Tag backte – szenisch sollten Pfannkuchen durch einen Kamin auf die Bühne geschossen werden - und eine weitere ging über „Jasper“, den schwarzen Raaben, der Timothy als Freund durch die Welt begleitete, auf der Suche nach Weisheit – Außerdem gab es eine Musik für die Rosenmädchen. Der Musikstil meines Vaters war spätromantisch.
Verpasste Gelegenheit
Hinzelmeier wurde auf dem und für das Klavier komponiert - die Kompositionen waren noch nicht für Orchester bearbeitet. Einige Jahre nach dem Tod meines Vaters, hat Zadek meine Mutter in London besucht, um sie um Erlaubnis für die Aufführung zu bitten – er hatte die finanzielle Möglichkeiten, die Oper in Deutschland zu inszenieren, und wollte die Klavierstücke für Orchester bearbeiten lassen. Nur haben meine inzwischen verstorbene Mutter Sylvia Ury und Peter Zadek sich leider nicht einigen können – und so wurde diese Gelegenheit verpasst.
Etwa 15 Jahre später - im Jahr 2000 - habe ich mich dann mit Zadek in Stuttgart getroffen, anlässlich seines Theaterstücks „Hamlet“. Ich fragte ihn nach Möglichkeiten, die Kinderoper endlich einmal zu inszenieren, denn ich würde mich mit ihm sehr wohl einigen, und ihm die Original-Partitur, die zu diesem Zeitpunkt noch unversehrt im Stadtarchiv Köln lagerten, zur Bearbeitung zukommen lassen. Aber der richtige Zeitpunkt schien verpasst - die Sponsoren für dieses bestimmte Projekt hatten sich zurückgezogen, so meinte Zadek.
Am 29. Juli habe ich das Stück Land, mitten in Köln, das als „Loch“ bezeichnet wird gefilmt wo früher das Stadtarchiv stand. Zehn Prozent der dort eingelagerten Archivalien sind noch unter der Erde dort begraben – alle Such- und Rettungsaktionen sind fast zu Ende gebracht worden. Inzwischen ist man mit den aufwändigen Erfassungs- und Restaurierungsarbeiten der zerstörten Archivalien, fortschritten, die Jahrzehnte dauern wird.
Als ich über die Erdenhaufen ging, die Bagger in Teilen des „Lochs“ aufgeschüttet hatten, trat ich fasst auf eine Rolle schwarzes Videoband, das aus seiner Kassettenhülle entfernt worden war, und aus den oberen Erdschichten herausguckte. Dieses Band wurde dann von den Berufsfeuerwehrleuten, die mich und den Kameramann begleiteten, sichergestellt.
Verlust für immer?
Zufall war es, das dieses Videoband aufgefunden wurde, aber es war in keinem guten Zustand. Ich musste wieder an weitere Sachen denken, die mir teuer waren und die noch in der Erde liegen könnten, wie etwa die gelben Judensterne meiner Großeltern (die sie in Nazideutschland auf ihre Mäntel aufzunähen mussten), oder der Brief, den mein Vater Peter Ury 1944 als letztes Lebenszeichen von seiner Mutter, Fanny Hedwig Ury, aus Auschwitz erhalten hat – sie sagte, dass es ihr gut ging - und die Originalausgaben der Bücher meines Großvaters Alfred und seines Bruder Wilhelm Unger - Kopien davon wurden vor der Bücherverbrennung gerettet, um hier in diesem schwarzen Loch für immer zu verschwinden. "
Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1248965025900.shtml
s. a.
http://archiv.twoday.net/stories/5827304/
http://archiv.twoday.net/stories/5669090/
Zadek hatte seinen großen Erfolg nicht in England, sondern in Deutschland - die Kontakte hatten mein Großvater und mein Großonkel - Alfred und Wilhelm Unger - für ihn organisiert, deren Nachlässe ebenfalls im Stadtarchiv so zu sagen „sichergestellt“ worden waren. Die Ungers waren Theaterleute, die Zadek in seiner Autobiographie „My Way“ mehrmals erwähnt, ebenso wie auch meinen Vater: „Ich befreundete mich sehr mit ihm, und alles, was ich über Musik gelernt habe, habe ich von ihm gelernt. Einmal fuhren wir zusammen nach Cornwall, mieteten uns dort ein Haus mit Klavier und schrieben zusammen eine Oper. Sie heißt Hinzelmeier, nach dem Märchen von Theodor Storm. Peter Ury hat zu vielen Gedichten von Erich Fried die Musik geschrieben.“
Zur Kinderoper unters Klavier
Das war um 1956, und ich reiste als Kleinkind mit auf Urlaub nach Cornwall. Tagsüber gingen wir Kinder mit den Müttern am Strand spazieren und spielten, während die Väter zuhause an der Oper arbeiten haben. Später legte ich mich dann auf den Boden unter dem Klavier, während mein Vater spielte, um die Klänge beim Üben der neuen Musikstücke mit dem ganzen Körper zu genießen.
Es war die Geschichte von „Timothy“, der sich in ein Rosenmädchen verliebt, aber statt sich der Liebe hinzugeben, in die Welt auszieht, auf der Suche nach der Stein der Weisen, um erst als alte Mann zu erkennen, dass die Liebe die reinste Form von Weisheit sei. Als sie sich am Ende der Oper wieder treffen, sind Timothy und das Rosenmädchen schon zu alt geworden, um ein gemeinsames Leben in Liebe und Weisheit zu genießen.
Ich kann mich noch an viele Passagen dieser Oper erinnern, die zwar nie veröffentlicht wurde - einige Arien daraus wurden aber bereits damals aufgenommen (mit Pamela Bowden, Heather Harper und Wilfried Brown). Diese Aufzeichnungen habe ich ebenfalls dem Historischen Archiv geschenkt, auch sie sind wahrscheinlich vernichtet, und es existieren keine Kopien davon. Eine dieser Arien sang der Teufel, der die Welt mit einer Bombe in die Luft sprengen wollte, eine andere handelte von einer Frau, die den ganzen Tag backte – szenisch sollten Pfannkuchen durch einen Kamin auf die Bühne geschossen werden - und eine weitere ging über „Jasper“, den schwarzen Raaben, der Timothy als Freund durch die Welt begleitete, auf der Suche nach Weisheit – Außerdem gab es eine Musik für die Rosenmädchen. Der Musikstil meines Vaters war spätromantisch.
Verpasste Gelegenheit
Hinzelmeier wurde auf dem und für das Klavier komponiert - die Kompositionen waren noch nicht für Orchester bearbeitet. Einige Jahre nach dem Tod meines Vaters, hat Zadek meine Mutter in London besucht, um sie um Erlaubnis für die Aufführung zu bitten – er hatte die finanzielle Möglichkeiten, die Oper in Deutschland zu inszenieren, und wollte die Klavierstücke für Orchester bearbeiten lassen. Nur haben meine inzwischen verstorbene Mutter Sylvia Ury und Peter Zadek sich leider nicht einigen können – und so wurde diese Gelegenheit verpasst.
Etwa 15 Jahre später - im Jahr 2000 - habe ich mich dann mit Zadek in Stuttgart getroffen, anlässlich seines Theaterstücks „Hamlet“. Ich fragte ihn nach Möglichkeiten, die Kinderoper endlich einmal zu inszenieren, denn ich würde mich mit ihm sehr wohl einigen, und ihm die Original-Partitur, die zu diesem Zeitpunkt noch unversehrt im Stadtarchiv Köln lagerten, zur Bearbeitung zukommen lassen. Aber der richtige Zeitpunkt schien verpasst - die Sponsoren für dieses bestimmte Projekt hatten sich zurückgezogen, so meinte Zadek.
Am 29. Juli habe ich das Stück Land, mitten in Köln, das als „Loch“ bezeichnet wird gefilmt wo früher das Stadtarchiv stand. Zehn Prozent der dort eingelagerten Archivalien sind noch unter der Erde dort begraben – alle Such- und Rettungsaktionen sind fast zu Ende gebracht worden. Inzwischen ist man mit den aufwändigen Erfassungs- und Restaurierungsarbeiten der zerstörten Archivalien, fortschritten, die Jahrzehnte dauern wird.
Als ich über die Erdenhaufen ging, die Bagger in Teilen des „Lochs“ aufgeschüttet hatten, trat ich fasst auf eine Rolle schwarzes Videoband, das aus seiner Kassettenhülle entfernt worden war, und aus den oberen Erdschichten herausguckte. Dieses Band wurde dann von den Berufsfeuerwehrleuten, die mich und den Kameramann begleiteten, sichergestellt.
Verlust für immer?
Zufall war es, das dieses Videoband aufgefunden wurde, aber es war in keinem guten Zustand. Ich musste wieder an weitere Sachen denken, die mir teuer waren und die noch in der Erde liegen könnten, wie etwa die gelben Judensterne meiner Großeltern (die sie in Nazideutschland auf ihre Mäntel aufzunähen mussten), oder der Brief, den mein Vater Peter Ury 1944 als letztes Lebenszeichen von seiner Mutter, Fanny Hedwig Ury, aus Auschwitz erhalten hat – sie sagte, dass es ihr gut ging - und die Originalausgaben der Bücher meines Großvaters Alfred und seines Bruder Wilhelm Unger - Kopien davon wurden vor der Bücherverbrennung gerettet, um hier in diesem schwarzen Loch für immer zu verschwinden. "
Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1248965025900.shtml
s. a.
http://archiv.twoday.net/stories/5827304/
http://archiv.twoday.net/stories/5669090/
Wolf Thomas - am Dienstag, 15. September 2009, 18:43 - Rubrik: Kommunalarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat weit über Nordrhein-Westfalen hinaus die Frage nach der Sicherheit archivischer Überlieferung aufgeworfen. Reichen die baulichen Standards für Archive aus? Sind die Archive fachlich und logistisch ausreichend für Notfälle gerüstet? Wie müssen Strategien zur Sicherung und zum Schutz von Archivgut durch Verfilmung und Digitalisierung aussehen? In einer Expertenanhörung, die am 24. Juni in Köln stattfand, haben Archivarinnen und Archivare, Restauratorinnen und Restauratoren sowie Vertreter der Archivträger und der historischen Forschung versucht, Antworten auf diese Fragen zu formulieren. Sie haben damit in einer ersten Bestandsaufnahme nach dem Unglück die "Lehren aus Köln" gezogen.
Zum Deutschen Archivtag in Regensburg (22.-25. September 2009) erscheint jetzt die Dokumentation zur Expertenanhörung. Sie enthält einen ausführlichen Bericht über die Referate und die Diskussionen in den Arbeitsgruppen sowie ausgewählte Vorträge im Volltext.
Die Publikation kann über das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (Graf-Adolf-Str. 67, 40210 Düsseldorf, Mail: poststelle@lav.nrw.de) und über den Buchhandel bezogen werden.
Auf dem Deutschen Archivtag in Regensburg besteht die Möglichkeit zum Kauf der Publikation am Stand des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen (ARCHIVISTICA 2009 Regensburg Stand 40).
Lehren aus Köln. Dokumentation zur Expertenanhörung "Der Kölner Archiveinsturz und die Konsequenzen". Für das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen hg. v. Wilfried Reininghaus und Andreas Pilger. Düsseldorf 2009 (= Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 25). 96 Seiten. ISBN 978-3-9804317-0-5. Klappbroschur fadengeheftet, Verkaufspreis: 10,00 Euro.

Zum Deutschen Archivtag in Regensburg (22.-25. September 2009) erscheint jetzt die Dokumentation zur Expertenanhörung. Sie enthält einen ausführlichen Bericht über die Referate und die Diskussionen in den Arbeitsgruppen sowie ausgewählte Vorträge im Volltext.
Die Publikation kann über das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (Graf-Adolf-Str. 67, 40210 Düsseldorf, Mail: poststelle@lav.nrw.de) und über den Buchhandel bezogen werden.
Auf dem Deutschen Archivtag in Regensburg besteht die Möglichkeit zum Kauf der Publikation am Stand des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen (ARCHIVISTICA 2009 Regensburg Stand 40).
Lehren aus Köln. Dokumentation zur Expertenanhörung "Der Kölner Archiveinsturz und die Konsequenzen". Für das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen hg. v. Wilfried Reininghaus und Andreas Pilger. Düsseldorf 2009 (= Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 25). 96 Seiten. ISBN 978-3-9804317-0-5. Klappbroschur fadengeheftet, Verkaufspreis: 10,00 Euro.

Andreas Pilger - am Dienstag, 15. September 2009, 13:46 - Rubrik: Veranstaltungen
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
RECHTLICHE ASPEKTE IM AUSSTELLUNGSBETRIEB - 3 1/2 tägiges Seminar vom 12.-15.12.2009
Das Ausstellen von Werken und Objekten kann die unterschiedlichsten rechtlichen Problemstellungen beinhalten. Durch die immer häufiger wechselnden Ausstellungen - auch auf internationaler Ebene - wird es notwendig sich rechtliche Kenntnisse anzueignen, um für alle Beteiligten zufrieden stellende Lösungen finden zu können. Das Seminar „Rechtliche Aspekte im Ausstellungsbetrieb geht auf aktuelle Rechtsprobleme im Ausstellungsbereich ein und vermittelt relevante Rechtsgrundkenntnisse. An drei Tagen geben national und international tätige JuristInnen Einblick ins Urheberrecht und verwandte Schutzrechte, ins Recht der Verwertungsgesellschaften, ins Versicherungsrecht, in die Vertragsgestaltung unter anderem im Bereich des Leihverkehrs sowie der Projektfinanzierung
Ziele
Das Ziel dieses Seminars ist es, TeilnehmerInnen eine auf die juristischen Problemstellungen im Ausstellungsbetrieb bezogene Ausbildung anzubieten. Inhaltlich werden rechtswissenschaftliche Kenntnisse im Bereich des Ausstellungswesens vermittelt. Zu den Inhalten zählen die Projektfinanzierung, die Vertragsgestaltung, das Versicherungsrecht, sowie das Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte, wobei auf letzteres aufgrund der hohen Relevanz ein besonderer Schwerpunkt gelegt wird.
Wir wenden uns an MitarbeiterInnen von Kulturbetrieben, die ihre Chancen im Wettbewerb vergrößern möchten und frei arbeitende Personengruppen im Bereich des Ausstellungswesens, die an einer Weiterbildung auf juristischer Ebene interessiert sind.
Eckdaten zum Seminar
Dauer: 3,5 Tage (24 Gesamtstunden)
Veranstaltungsort: Zentrum für Bildwissenschaften im Stift Göttweig (ca. 1 Fahrtstunde von Wien entfernt, gute Zuganbindungen)
Referenten
Die Referenten kommen aus der Praxis und sind international tätig. Unter anderem der bekannteste Experte des Copyrights Prof. Dr. Walter.
.....
Weitere Informationen:
www.donau-uni.ac.at/ausstellungsrecht
www.donau-uni.ac.at/dbw
www.donau-uni.ac.at/ausstellungsdesign
Leitung Seminar
Wendy Jo Coones, M.Ed.
Tel.: +43 (0)2732 893-2543
Fax: +43 (0)2732 893-4551
E-Mail: wendy.coones@donau-uni.ac.at
Information und Anmeldung
Andrea Haberson
Tel. +43 (0)2732 893-2569
Fax. +43 (0)2732 893-4551
E-Mail: andrea.haberson@donau-uni.ac.at
Das Ausstellen von Werken und Objekten kann die unterschiedlichsten rechtlichen Problemstellungen beinhalten. Durch die immer häufiger wechselnden Ausstellungen - auch auf internationaler Ebene - wird es notwendig sich rechtliche Kenntnisse anzueignen, um für alle Beteiligten zufrieden stellende Lösungen finden zu können. Das Seminar „Rechtliche Aspekte im Ausstellungsbetrieb geht auf aktuelle Rechtsprobleme im Ausstellungsbereich ein und vermittelt relevante Rechtsgrundkenntnisse. An drei Tagen geben national und international tätige JuristInnen Einblick ins Urheberrecht und verwandte Schutzrechte, ins Recht der Verwertungsgesellschaften, ins Versicherungsrecht, in die Vertragsgestaltung unter anderem im Bereich des Leihverkehrs sowie der Projektfinanzierung
Ziele
Das Ziel dieses Seminars ist es, TeilnehmerInnen eine auf die juristischen Problemstellungen im Ausstellungsbetrieb bezogene Ausbildung anzubieten. Inhaltlich werden rechtswissenschaftliche Kenntnisse im Bereich des Ausstellungswesens vermittelt. Zu den Inhalten zählen die Projektfinanzierung, die Vertragsgestaltung, das Versicherungsrecht, sowie das Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte, wobei auf letzteres aufgrund der hohen Relevanz ein besonderer Schwerpunkt gelegt wird.
Wir wenden uns an MitarbeiterInnen von Kulturbetrieben, die ihre Chancen im Wettbewerb vergrößern möchten und frei arbeitende Personengruppen im Bereich des Ausstellungswesens, die an einer Weiterbildung auf juristischer Ebene interessiert sind.
Eckdaten zum Seminar
Dauer: 3,5 Tage (24 Gesamtstunden)
Veranstaltungsort: Zentrum für Bildwissenschaften im Stift Göttweig (ca. 1 Fahrtstunde von Wien entfernt, gute Zuganbindungen)
Referenten
Die Referenten kommen aus der Praxis und sind international tätig. Unter anderem der bekannteste Experte des Copyrights Prof. Dr. Walter.
.....
Weitere Informationen:
www.donau-uni.ac.at/ausstellungsrecht
www.donau-uni.ac.at/dbw
www.donau-uni.ac.at/ausstellungsdesign
Leitung Seminar
Wendy Jo Coones, M.Ed.
Tel.: +43 (0)2732 893-2543
Fax: +43 (0)2732 893-4551
E-Mail: wendy.coones@donau-uni.ac.at
Information und Anmeldung
Andrea Haberson
Tel. +43 (0)2732 893-2569
Fax. +43 (0)2732 893-4551
E-Mail: andrea.haberson@donau-uni.ac.at
Wolf Thomas - am Dienstag, 15. September 2009, 08:51 - Rubrik: Archivrecht
http://www.boersenblatt.net/339077/
„Der Staat missbraucht diese Steuergelder, wenn er eine Monopolbildung unterstützt, indem er einer kommerziellen Suchmaschine das exklusive Recht gibt, gemeinfreie Bücher aus dem Bestand der Bibliotheken im Internet zugänglich zu machen“
Wo bitteschön wurde Google ein solches exklusives Recht übertragen? Oder wer hat derlei gefordert? Noch nicht einmal Google selbst, bin ich überzeugt. Der Vertrag mit der BSB ist zwar geheim, aber eine Exklusivvereinbarung wäre offenkundig rechtswidrig. In den USA sind einige Bibliotheken sowohl Google-Partner als auch Partner der "Open Content Alliance" - für beide Projekte wird also gescannt.
Wieder ein ausgezeichnetes Beispiel für die ideologische und jedes Niveau unterschreitende Argumentation des Börsenvereins!
„Der Staat missbraucht diese Steuergelder, wenn er eine Monopolbildung unterstützt, indem er einer kommerziellen Suchmaschine das exklusive Recht gibt, gemeinfreie Bücher aus dem Bestand der Bibliotheken im Internet zugänglich zu machen“
Wo bitteschön wurde Google ein solches exklusives Recht übertragen? Oder wer hat derlei gefordert? Noch nicht einmal Google selbst, bin ich überzeugt. Der Vertrag mit der BSB ist zwar geheim, aber eine Exklusivvereinbarung wäre offenkundig rechtswidrig. In den USA sind einige Bibliotheken sowohl Google-Partner als auch Partner der "Open Content Alliance" - für beide Projekte wird also gescannt.
Wieder ein ausgezeichnetes Beispiel für die ideologische und jedes Niveau unterschreitende Argumentation des Börsenvereins!
KlausGraf - am Montag, 14. September 2009, 23:55
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen