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Digitale Bibliotheken

Die Livländische Chronik von Heinrich von Lettland ist die wichtigste Quelle zu den Ereignissen des 13. Jh. in Estland und Lettland. Das Original der Handschrift, geschrieben Anfang des 13. Jh., ist leider nicht erhalten. Es gibt jedoch 16 vollständig oder wenigstens teilweise erhaltene Abschriften aus den 14. bis 18. Jh. Eine davon ist der Codex Gymnasialis Revaliensis, eine 1734 in die Bibliothek des Revaler Gymnasiums aufgenommene Handschrift. Sie wurde 1925 nach Riga an Leonid Arbusow geschickt, der damals die unterschiedlichen Varianten der Chronikabschriften untersuchte (veröffentlicht in Latvijas Ūniversitātes Raksti, 15, 1926, S. 189-341 und 16, 1927, 125-202). Seither wurde diese Handschrift nicht wieder für wissenschaftliche Forschungen herangezogen. Dies kann sich jetzt ändern, da die Handschrift seit neuestem digital im Online-Archiv DIGAR der estnischen Nationalbibliothek frei zugänglich ist. Das 400-seitige Manuskript wurde von der Estnischen Nationalbibliothek im Rahmen des EoD-Projektes vollständig digitalisiert. Auf den ersten Blick sieht die Kopie schwer entzifferbar aus, da das Manuskript einen Wasserschaden erlitt. Aber nach dem Download sind die Seiten doch lesbarer als der erste Eindruck vermittelt.

Bisher ist dies die einzige im Internet zugängliche Handschrift der Livländischen Chronik. Daneben gibt es andere Online-Ausgaben wie z.B. die erste wissenschaftliche Edition von Gruber 1740 (Exemplar der Bayerischen Staatsbibliothek München) oder die deutsche Übersetzung von 1747 auch von Gruber (Exemplar der Österreichischen Nationalbibliothek).
URL: http://digar.nlib.ee/digar/show?id=101209


Via
http://www.vifanord.de/index.php?id=140

haben eine hübsche neue Startseite und bieten nun auch botanische Zeitschriften an:

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/


Über solches Copyfraud freuen wir uns hier immer ganz doll.

Ich finde das von http://adresscomptoir.twoday.net/stories/96987771/ angezeigte Projekt "Briefe und Texte aus dem intellektuellen Berlin um 1800" ganz und gar nicht bemerkenswert. Wer Faksimiles nicht in lesbarer Auflösung wiedergibt, braucht Faksimiles gar nicht wiederzugeben.

http://141.20.126.175/berliner-intellektuelle/?language=de

Beitrag über das Google Art Project in Deutschlandradio Kultur, etwas Kritik am Ende des Beitrags:

"Dass Google mit seiner »Mission, Informationen universell zugänglich und nutzbar zu machen«, auch Geld und zwar sehr viel Geld verdient, erwähnt Wieland Holfelder nicht. Das Google Art Project ist werbefrei, ja - aber genutzt werden kann es nur mithilfe des Internetzugangsprogramms Google Chrome. Wer sich seine ganz persönliche Kunstgalerie zusammenstellt, wird dezent auf die Möglichkeit verwiesen, seine Kunsteindrücke mit Freunden und Bekannten teilen - mit dem Netzwerk Google+, das in die Website integriert wurde.

Google-Chef Larry Page sagte einmal, man habe »eine enorme Erfahrung darin, Produkte über eine gewisse Zeit in Geld umzuwandeln«. Das könnte auch hier die Strategie sein: Schritt für Schritt macht Google sich zur zentralen Anlaufstelle für jeden, der Kunst im Netz sucht. Mit öffentlichen Mitteln finanzierte Digitalisierungsvorhaben wie die Deutsche Digitale Bibliothek oder das Portal »Europeana« können da nicht mithalten."

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1722648/

In Wikisource wurde die Liste aktualisiert:

http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Liste_aktueller_Web-Anonymizer

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=us-proxy

Bd. 1- 25:

http://retro.seals.ch/digbib/de/vollist?UID=bbg-001&id

http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Skriptorium#Hat_GBS_jetzt_den_PDF-Download_f.C3.BCr_alle_Proxys_gesperrt.3F

Bezweifle, dass das das einzige Buch ist, bei dem das der Fall ist ....

Nachtrag: man findet auch noch weitere, siehe etwa
http://books.google.de/books?id=RwIUAQAAIAAJ

Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/34621318/

https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/

Nervig ist, dass man vor dem Zugriff auf ein Digitalisat erst die Nutzungsbedingungen akzeptieren muss, was bei gemeinfreien Büchern nur aufhält, denn für diese gilt: "Die urheberrechtsfreien Dokumente in e-Helvetica unterliegen keiner Nutzungsbeschränkung."

Ein einfaches Browsen ist nicht möglich, auch fehlen dauerhafte Adressen, die PDFs retrodigitalisierter Literatur sind daher unzitierbar. Enttäuschend!

Bei Büchern werden mit dem Zeitfilter 1500-1800 über 200 Titel gefunden.

Aber auch moderne Forschungsliteratur ist teilweise kostenlos zugänglich, etwa:
Chroniken und Chronisten im Spätmittelalter / Jean-Pierre Bodmer

Bill Schipper machte neulich darauf aufmerksam, dass sowohl in Gallica als auch bei Documenta Catholica (die vermutlich bei gallica die PDFs geklaut hat) die Bände 15, 33 und 51 fehlen.

http://www.documentacatholicaomnia.eu/01_50_1692-1769-_Mansi_JD.html
http://turretinfan.blogspot.de/2010/10/mansi-and-coleti-sacrorum-conciliorum.html (Liste der Gallica-Bände)

Google hat unter anderem einen Bd. 15 von 1770, Faksimile 1902:

http://books.google.de/books?id=TR0TAQAAMAAJ

Weitere: http://goo.gl/Qy8F6

Bd. 33 ist jetzt bei HathiTrust einsehbar:

http://catalog.hathitrust.org/Record/008374923

Update: Siehe auch
http://digibuo.uniovi.es/dspace/handle/10651/1858/browse?type=dateissued&submit_browse=Fecha%20Publicaci%C3%B3n

Anders als im September 2011 - siehe http://archiv.twoday.net/stories/55776780/ - bietet ein Prepaid-Monatszugang für 6,99 Euro keine Möglichkeit mehr, auf HathiTrust mit US-IP zuzugreifen. Normale Webproxys wie http://proxyhyper.com funktionieren dagegen. Der Cyberghost-Support war keine Hilfe, er wollte das Problem nicht verstehen.

 

twoday.net AGB

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