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Kommunalarchive

http://www.stadtarchiv.mannheim.de

Web 2.0 Fehlanzeige. Bilder wie gehabt nur als Thumbnails.

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Die kosten ja auch eine Schutzgebühr (0,50 bis 1,50 Euro):

http://www.bamberg.de/stadtarchiv/veroeffe/veroeffe.htm

Da fragt man sich, welcher Teufel die Archivleitung geritten haben mag, die Publikation von Christoph Meinel: Schadensbilder und Schadensmanagement bei audiovisuellen Datenträgern (2007) mit knapp 90 Seiten gratis als PDF bereitzustellen. Der KVK weist diese Publikation als elektronische übrigens nicht nach.

"Irgendjemand verkündete jüngst, der Neubau des Leipziger Stadtarchivs würde ein Opfer der notwendigen Kürzungen im Haushalt 2014. Aber das würde unterstellen, der Haushalt 2014 wäre eine Überraschung und die Verwaltungsspitze hätte nicht erwartet, dass 2014 auf einmal ein 40- oder 90-Millionen-Euro-Loch aufklaffen würde. Hat sie aber doch. Schon 2012 wurde der Neubau des Stadtarchivs von der Umsetzungsliste gestrichen. Nur in den Fachausschüssen glaubte man wohl noch an ein Wunder. ...." so Ralf Julke in der Leipziger Internet-Zeitung. Nun soll erneut ein Fabrikgebäude angemietet werden ....

Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs formulierte ich am 15. März 2009 Thesen für ein Bürgerarchiv. Als erster Kommentar war mit der Überschrift "Bürgerarchiv widerspricht geltenden Gesetzen" die Stellungnahme der jetzigen VdA-Vorsitzenden Dr. Becker, damals noch Leiterin des Stadtarchivs Saarbrücken, zu lesen.

http://archiv.twoday.net/stories/5584413/#5584501

Frau Becker griff mein Insistieren auf kostenlosen oder günstigen Leistungen auf und betonte: "Auch wenn Steuern heute den Löwenanteil kommunaler Haushalte ausmachen, beinhaltet diese Regelung dennoch die Gebührenpflicht kommunaler Leistungen. Das bedeutet für Kommunalarchive, dass private Nutzungen kostenpflichtig sein müssen."

Aus meiner Sicht war das eine rechtliche Falschaussage, da sonst auch alle kommunalen Archive oder Institutionen wie Museen oder Bibliotheken gezwungen sein müssten, Benutzungsgebühren zu erheben, was ja bekanntermaßen nicht der Fall ist. Siehe dazu auch den Tenor der meisten Kommentare zu dem Bürgerarchive-Beitrag.

http://historischesarchivkoeln.de/de/news?id=127#article127

Und wieder haben die Stümper es nicht geschafft, bisherige URLs konstant zu halten und bereits vorhandene Digitalisate wieder einzustellen:

http://archiv.twoday.net/search?q=historischesarchivkoeln

Am 6. August stellte ich - mit elektronischer Post - ein dreistes Ansinnen an das Stadtarchiv Hof:

Bezug: http://archiv.twoday.net/stories/453137660/

Sehr geehrter Herr Kollege K[...],

wenn Sie mir ein kostenloses Foto des deutschen Fragments (auch zur Veröffentlichung im Handschriftencensus) senden, ist die
Wahrscheinlichkeit nicht ganz gering, dass der Text von mir oder
anderen identifiziert werden kann.

Wenn Sie die lateinischen Fragmente auf Flickr oder Ihre Website
stellen, könnten andere Spezialisten ebenfalls ans Werk gehen und die Texte bestimmen. Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/55771605/#55771653

Freundliche Grüße


Die Reaktion darauf war: nichts. Nachdem ich nachhakte (unter Weiterleitung meiner ursprünglichen Mail) kam postwendend der Bescheid des offenbar recht begriffstutzigen Archivbediensteten (nomen non est omen):

Sehr geehrter Herr Graf,

leider ging aus Ihrer Email nicht hervor, dass Sie um die Zusendung eines Bildes gebeten haben. Sie war als Kommentar formuliert, weshalb ich sie gelöscht habe. Daher weiß ich auch nicht mehr, um was es eigentlich geht.

An sozialen Netzwerken beteiligt sich zwar die Stadt Hof mit Hilfe ihres Pressesprechers, aber nicht das Stadtarchiv, das den erforderlichen Arbeitsaufwand nicht leisten kann. Von den von Ihnen aufgezeigten Möglichkeiten können wir daher leider keinen Gebrauch machen. Es wäre schön, wenn man sich so intensiv um einzelne Archivalien kümmern könnte, doch ist dies bei der Vielfalt unserer Aufgaben und dem sehr begrenzten Personal, das zur Verfügung steht, nicht möglich.


Es ist ja schon suspekt, dass ein Externer sich darum kümmert, dass eine Publikation über einen Archivbestand ins Netz gelangt, was ich getan habe. Dafür Dank oder Entgegenkommen zu erwarten ist bei diesem Archivoffizianten offenkundig zu viel verlangt. Und normale Menschen würden eine Formulierung "Wenn Sie mir ... senden" als Bitte verstehen und nicht als Kommentar. Elektronische Kopien kosten je Stück in Hof 5 Euro zuzüglich eines offenkundig privatrechtlichen, da nicht in der Gebührensatzung von 2009 vorgesehenen Reproduktionsentgelts, wie aus der prohibitiven Formulierung unter

http://www.hof.de/hof/hof_deu/leben/reichskristallnacht.html

zu schließen ist. Für mich übersetzt sich: "Es wäre schön, wenn man sich so intensiv um einzelne Archivalien kümmern könnte" mit: Wir wollen gar nicht, dass sich Bürgerinnen und Bürger um das Archiv und seine Bestände kümmern, weil wir immer noch im 19. Jahrhundert stehen geblieben sind.

"Die Eröffnung des neuen Kölner Stadtarchivs am Eifelwall wird sich weiter verschieben. Frühestens in sechs Jahren sollen die Bürger es benutzen können. Zwar soll der Neubau bereits 2018 bezugsfertig sein, das Einräumen des Archivguts dauere dann aber mindestens noch mal ein Jahr, so die Leiterin des Archivs. Der Zeitplan hängt außerdem davon ab, ob das Autonome Zentrum einen Teil des Baugrundstücks bis Ende nächsten Jahres räumt."
Quelle: WDR, Nachrichten, Lokalzeit Köln, 10.9.2013

s. a. Kölner Stadt Anzeiger, 9.9.2013

http://www.stadtarchiv.augsburg.de/

Gilt auch für Anfragen. Unsäglich!

Wir, das Stadtarchiv Limburg sind jetzt auch auf Facebook und freuen uns über jeden, der unsere Seite besucht.

https://www.facebook.com/pages/Stadtarchiv-Limburg-a-d-Lahn/341017489367680?fref=ts



An welchen Archivstandorten kann man noch mit dem Boot vorbeifahren? Antworten bitte mit Beweis.

 

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