Oeffentlichkeitsarbeit
"Die Paderstadt hat einen neuen Treffpunkt mitten im Herzen der Stadt: Das Bobberts im Erdgeschoss der neuen Volksbank-Passage. Die Gaststätte besticht durch ihren einzigartigen Charakter und schlüssigem Konzept. .... Originelle Idee: Im Club-Bereich befinden sich an den Wänden Fotos aus dem Stadtarchiv, die von hinten beleuchtet sind und dem Verweilenden das Gefühl geben, er schaue direkt durchs Fenster in die historische Altstadt. ....."
Quelle: Paderborner Blatt, o.D.
Quelle: Paderborner Blatt, o.D.
Wolf Thomas - am Freitag, 12. August 2011, 05:38 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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MESO: Exhibition "Soziologie in Frankfurt: 1910-2010“ from Meso Digital Interiors on Vimeo.
The exhibition „Soziologie in Frankfurt: 1910-2010“ offers the intrigued public insight in Frankfurts history of sociology. The exhibition is part of the 35th anniversary of the Congress of Sociology (11-15. October 2010, dgs2010.de) first time hosted in Frankfurt in 1910.The preparation of over 1200 sources of Frankfurts archival offers a new perspective of teaching and learning. Lecturer, teacher, students, and all other visitors can follow the path of sociology´s history in Frankfurt and its changes since 1910.
The MESO Team: Sebastian Oschatz, Max Wolf, Nils Buhlert, Patrick Raddatz, Jochen Leinberger, Philipp Lorenz
http://meso.net/UniFFMSoziologie
(c) 2010 by MESO Digital Interiors
Wolf Thomas - am Mittwoch, 3. August 2011, 17:43 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Niesen beim Dreh - Sneeze during a shoot from JayKe on Vimeo.
You shouldn't sneeze during a shoot ... especially, when you're the boom operator and lying on the ground with the mic in your hands!Wolf Thomas - am Donnerstag, 28. Juli 2011, 20:02 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Vorsicht bei Requisiten from JayKe on Vimeo.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 28. Juli 2011, 19:59 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Näheres:
http://www.landesarchiv-bw.de/web/52687
Zu Museumsnächten siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=museumsnacht
http://www.landesarchiv-bw.de/web/52687
Zu Museumsnächten siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=museumsnacht
KlausGraf - am Dienstag, 26. Juli 2011, 21:53 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Hand aufs Herz - wer kennt dieses kaum verbreitete Blättchen? Die Zeitschrift "Auskunft" ist weder in Düsseldorf noch in Aachen laut ZDB nachgewiesen.
Heft 1 [2010]
Heft 1 umfasst Beiträge, die auf dem 4. Norddeutschen Archivtag am 16. und 17. Juni 2009 in Bremen gehalten worden sind. Sie umfassen die Bereiche Wirtschaft und Internationales, Berufspraxis und Rechtsfragen, Benutzung und Öffentlichkeit sowie Aktuelles.
Abgedruckt werden auch die Vorträge des 19. Landesarchivtages Mecklenburg-Vorpommern, der am 16. Juni 2009 in Bremen stattfand.
Rainer Hering
Vorwort
Konrad Elmshäuser
Begrüßung
Jens Böhrnsen
Grußwort
Robert Kretzschmar
Grußwort
Einführungsvortrag
Norbert Fischer; Franklin Kopitzsch
Norddeutsche Landschaftsgeschichte: Überlegungen und Fallstudien zu Region, Natur und Kultur
Kultur- und Geschichtslandschaften, Räume und Regionen werden durch Wahrnehmung und Erfahrung konstituiert, sie sind Teil der Aneignung und Gestaltung von Lebenswelten. Wie Regionen und regionale Identität konstruiert werden, wie Räume politisch, ökonomisch, kulturell und medial verflochten sind, können historische Analysen klären. Stadt-, Regional- und Landesgeschichte vermögen das Allgemeine im Besonderen zu zeigen, mit dem Besonderen das Allgemeine zu bestätigen, zu vertiefen und zu variieren. Deutlich wird, dass die Geschichte der Menschen im Blick auf die Landschaft, ihre Wahrnehmung und ihren Wandel eingeschrieben ist. Dies gilt für das gesamte Spektrum des Begriffs „Landschaft“ – von der klassisch-idealistischen Ästhetisierung der Natur bis zu den Patchwork-Landschaften der Stadtregionen. In den aktuellen Landschaftsdiskursen geht es nicht mehr allein um die klassischen Formen von ästhetisierter Natur, sondern auch um Gewerbegebiete und Industriebrachen. Auf diesen und vielen anderen Wegen zeigt sich die Untersuchung landschaftlichen Wandels als ein erfolgversprechender Schlüssel zur Analyse regionaler, kultureller und gesellschaftlicher Entwicklungen.
www.landschaftstheorie.de
Sektion 1: Wirtschaft und Internationales
Brage Bei der Wieden
Die Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig
Bemühungen, Archivgut der Wirtschaft zu sichern, um es wissenschaftlich auswerten zu können, reichen in Niedersachsen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Der Nationalökonom Richard Ehrenberg begründete 1898 an der Universität Göttingen eine "Sammelstelle für Volkswirtschaftskunde", über deren Schicksal allerdings nichts Näheres bekannt ist. Zufällig stammte Ehrenberg aus Wolfenbüttel. Ebendort wurde im Jahre 2005 - getragen vom Land Niedersachen, der Norddeutschen Landesbank, der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und der Industrie- und Handelskammer Braunschweig – die Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig errichtet. Diese Gründung war nur in einer konzertierten Aktion des Landes mit den genannten Kräften der Wirtschaft möglich. Die Konstruktion hat sich inzwischen bewährt: Das NWA verwahrt Bestände im Umfang von 650 Regalmetern Akten, das entspricht 33.000 Verzeichnungseinheiten, die alle fachgerecht magaziniert und erschlossen sind und für die Benutzung bereit gestellt werden können.
Christian Ostersehlte
Archiv- und Schriftgutpflege in Schiffbauunternehmen: Fr. Lürssen Werft (Bremen-Vegesack)
Waldemar von Gruchalla
Archiv- und Schriftgutpflege im Archiv der Meyer Werft GmbH
Martin Schoebel
Deutsch-Polnische Archivkooperation aus der Sicht eines norddeutschen Bundeslandes. Ein Erfahrungsbericht
Sektion 2: Berufspraxis und Rechtsfragen
Meinhard Motzko
Aufgabenprofile, Standards und deren Überwachung: auch für Archive?
Auf der Basis einer kurzen Situationsanalyse der deutschen Archive fordert Motzko thesenartig die Einführung eines Qualitätsmanagements für Archive.
Die wesentlichen Elemente dafür sollen Standards zu unterschiedlichen Themenfeldern, die Einführung regelmäßiger Standardprüfungen (Audits) und eine abschließende Zertifizierung für begrenzte Zeiträume sein.
Auf erfolgreiche Beispiele im Bibliothekswesen in Südtirol, im Bereich der Kunst- und Museumsbibliotheken und für öffentliche Bibliotheken in Niedersachsen wird verwiesen.
Sabine Graf
Die niedersächsische Archivsoftware AIDA auf dem Weg zum Planungs- und Steuerungsinstrument
Die Notwendigkeit zur fortlaufenden Weiterentwicklung des bis auf das Jahr 1981 zurückgehenden, speziell auf die fachlichen Bedürfnisse der niedersächsischen Staatsarchive zugeschnittenen Verfahrens AIDA stand in der Vergangenheit und steht auch heute noch außer Frage. Im Bereich der Archivsoftware sind die Ansprüche innerhalb des letzten Jahrzehnts enorm gestiegen, weg vom reinen Erschließungsprogramm, hin zu einer Fachanwendung, welche möglichst viele, wenn nicht alle archivischen Arbeitsabläufe unterstützt und Informationen über das Archivgut erfasst. Wenn eine solche Software die archivischen Leistungsprozesse eindeutig misst und die entsprechenden Ergebnisse angemessen präsentiert, ist sie auch als Planungs- und Steuerungsinstrument für die betriebswirtschaftliche Seite der archivischen Fachaufgaben ideal einsetzbar.
Der Vortrag beschreibt den derzeitigen Leistungsumfang von AIDA, geht auf die für die nächsten Jahre geplanten Erweiterungsmodule ein und stellt insbesondere heraus, was sich das Niedersächsische Landesarchiv von einer Gesamtlösung für die archivischen Arbeitsprozesse verspricht.
Brigitta Nimz
Softwareprogramme als Gesamtlösung für den archivischen Workflow. Das Beispiel Augias-Archiv
Julia Brüdegam
Das Hamburgische Informationsfreiheitsgesetz und das Hamburgische Archivgesetz - Widerspruch oder Zusammenwirken?
Eva Drechsler
Sachstandsbericht zur Übernahme der Personenstandsbücher ins Staatsarchiv Hamburg
Eva Drechsler stellt in einem kurzen Sachstandsbericht die Übernahme der Personenstandsbücher durch das Staatsarchiv Hamburg vor. Ausgehend vom Verwaltungsaufbau geht sie auf die Vorbereitung der Übernahme der Erst- und Zweitbücher sowie der verschiedenen Namensverzeichnisse ein. Weiterhin werden die künftige Vorlage, die Bestellung und die Stellung von Reproduktionsaufträgen erläutert. Schließlich wird eine Aufstellung der seit Januar 2009 beim Staatsarchiv Hamburg eingegangenen Anfragen vorgestellt. Ein Ausblick schließt den Vortrag und richtet den Blick auf die Einrichtung einer zukünftigen Planstelle zur Bewältigung der Anfragen zu den Personenstandsbüchern und auf eine mögliche Mikroverfilmung und Digitalisierung der Namensverzeichnisse.
Bernd Kappelhoff
Zur Übernahme der Grundbuchüberlieferung in Niedersachsen und Hamburg. Ein Perspektivbericht
Sektion 3: Benutzung und Öffentlichkeit
Rainer Hering
Open-Access-Publizieren - Chancen und Perspektiven für die Archive
Der Beitrag schildert die aktuelle Debatte über das Open-Access-Publizieren, definiert den Begriff und zeigt erstmals in der archivischen Fachdiskussion Open-Access-Publizieren als spezifische Lösungsstrategie für Archive auf.
Karljosef Kreter
Erinnerungsarbeit und Archivarbeit Erfahrungen mit dem Projekt Stolpersteine
Manuela Nordmeyer-Fiege
Ein Netz für Bilder - Die Fotodatenbank des Landeskirchenamts Hannover
Das Landeskirchliche Archiv Hannover unterhält seit 2004 eine Fotodatenbank. Sie ist Teil eines Bilddatenbank-Netzes, das unter der Federführung des Archivs mit anderen Abteilungen des Landeskirchenamtes aufgebaut wurde. Basis für die Bildverzeichnung ist der IPTC/XMP-Standard, der eine Speicherung der Verzeichungsmetadaten in der Bilddatei ermöglicht. Ein Erfahrungsbericht.
Aktuelle Stunde
Andreas Röpcke
Mecklenburg im Zweiten Weltkrieg. Die Tagungen des Gauleiters Friedrich Hildebrandt mit den NS-Führungsgremien des Gaues Mecklenburg 1939-1945
Die Edition aus dem Nachlass des Mecklenburger Gauleiters Friedrich Hildebrandt im Landeshauptarchiv Schwerin macht Gebrauch von wohl einzigartigem Quellenmaterial: Den Protokollen der Tagungen des Gauleiters mit den NS-Führungsgremien des Gaus. Auf 1100 Seiten entsteht im Grunde eine Geschichte Mecklenburgs im Zweiten Weltkrieg. Im Personenverzeichnis werden allein 1400 Personen biographisch verortet.
Ulrike Vogel
Retrokonversion. DFG-Förderprogramm für Archive in Deutschland
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet seit 2006 die Förderlinie zur „Digitalisierung der Findmittel des deutschen Archivwesens“ an. Eine Förderung der Retrokonversion maschinenschriftlicher, gedruckter oder handschriftlicher Findbücher und Findkarteien ist an bestimmte Voraussetzungen wie beispielsweise die öffentlich-rechtliche Trägerschaft des Antragstellers geknüpft.
Um interessierte Archive bei der Antragstellung und späteren Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen, wurde die „Koordinierungsstelle Retrokonversion“ an der Archivschule Marburg eingerichtet. Sie erläutert die Bedingungen zur Förderung, hilft bei der Gestaltung der Antragsunterlagen und informiert über den aktuellen Stand des Gesamtprojektes.
19. Landesarchivtag Mecklenburg-Vorpommern
Dirk Alvermann
Informationsfreiheitsgesetz für Mecklenburg-Vorpommern. Zwischenbilanz und Perspektiven aus archivischer Sicht
Matthias Manke
Die Umsetzung der Reform des Personenstandsrechts in Mecklenburg-Vorpommern aus archivischer Sicht
Thekla Kleindienst
Die Kommunale Archivberatungsstelle im Landeshauptarchiv Schwerin. Bilanz eines Jahres
Der Beitrag von Thekla Kleindienst zieht Bilanz über ein Jahr kommunale Archivberatung im Landeshauptarchiv Schwerin. Obgleich die Beratung für die kommunalen Archive durch die beiden in Mecklenburg-Vorpommern existenten Landesarchive seit Inkrafttreten des Landesarchivgesetzes 1997 vorgesehen ist, stellte die von 2008 bis 2009 eingerichtete Archivberatungsstelle ein Novum dar. Entsprechend bedeutsam war der Aufbau der gesamten Infrastruktur und die Bekanntmachung der neuen Serviceangebote. Wichtigster Antriebsfaktor aber war die Begleitung der Kommunalverwaltungen bei der Umsetzung des Personenstandsrechtsreformgesetzes. Diese bedeutete für die Kommunen eine besondere Herausforderung, da sie für die Archivierung der Personenstandsunterlagen ebenso wie für ihre Zugänglichmachung zuständig wurden und nun mit dem Versäumnis konfrontiert wurden, die Archivierungspflicht über Jahre vernachlässigt zu haben.
http://www.sub.uni-hamburg.de/bibliotheken/fuer-die-fachwelt/auskunft/30-jahrgang-2010.html
Heft 1 [2010]
Heft 1 umfasst Beiträge, die auf dem 4. Norddeutschen Archivtag am 16. und 17. Juni 2009 in Bremen gehalten worden sind. Sie umfassen die Bereiche Wirtschaft und Internationales, Berufspraxis und Rechtsfragen, Benutzung und Öffentlichkeit sowie Aktuelles.
Abgedruckt werden auch die Vorträge des 19. Landesarchivtages Mecklenburg-Vorpommern, der am 16. Juni 2009 in Bremen stattfand.
Rainer Hering
Vorwort
Konrad Elmshäuser
Begrüßung
Jens Böhrnsen
Grußwort
Robert Kretzschmar
Grußwort
Einführungsvortrag
Norbert Fischer; Franklin Kopitzsch
Norddeutsche Landschaftsgeschichte: Überlegungen und Fallstudien zu Region, Natur und Kultur
Kultur- und Geschichtslandschaften, Räume und Regionen werden durch Wahrnehmung und Erfahrung konstituiert, sie sind Teil der Aneignung und Gestaltung von Lebenswelten. Wie Regionen und regionale Identität konstruiert werden, wie Räume politisch, ökonomisch, kulturell und medial verflochten sind, können historische Analysen klären. Stadt-, Regional- und Landesgeschichte vermögen das Allgemeine im Besonderen zu zeigen, mit dem Besonderen das Allgemeine zu bestätigen, zu vertiefen und zu variieren. Deutlich wird, dass die Geschichte der Menschen im Blick auf die Landschaft, ihre Wahrnehmung und ihren Wandel eingeschrieben ist. Dies gilt für das gesamte Spektrum des Begriffs „Landschaft“ – von der klassisch-idealistischen Ästhetisierung der Natur bis zu den Patchwork-Landschaften der Stadtregionen. In den aktuellen Landschaftsdiskursen geht es nicht mehr allein um die klassischen Formen von ästhetisierter Natur, sondern auch um Gewerbegebiete und Industriebrachen. Auf diesen und vielen anderen Wegen zeigt sich die Untersuchung landschaftlichen Wandels als ein erfolgversprechender Schlüssel zur Analyse regionaler, kultureller und gesellschaftlicher Entwicklungen.
www.landschaftstheorie.de
Sektion 1: Wirtschaft und Internationales
Brage Bei der Wieden
Die Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig
Bemühungen, Archivgut der Wirtschaft zu sichern, um es wissenschaftlich auswerten zu können, reichen in Niedersachsen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Der Nationalökonom Richard Ehrenberg begründete 1898 an der Universität Göttingen eine "Sammelstelle für Volkswirtschaftskunde", über deren Schicksal allerdings nichts Näheres bekannt ist. Zufällig stammte Ehrenberg aus Wolfenbüttel. Ebendort wurde im Jahre 2005 - getragen vom Land Niedersachen, der Norddeutschen Landesbank, der Öffentlichen Versicherung Braunschweig und der Industrie- und Handelskammer Braunschweig – die Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig errichtet. Diese Gründung war nur in einer konzertierten Aktion des Landes mit den genannten Kräften der Wirtschaft möglich. Die Konstruktion hat sich inzwischen bewährt: Das NWA verwahrt Bestände im Umfang von 650 Regalmetern Akten, das entspricht 33.000 Verzeichnungseinheiten, die alle fachgerecht magaziniert und erschlossen sind und für die Benutzung bereit gestellt werden können.
Christian Ostersehlte
Archiv- und Schriftgutpflege in Schiffbauunternehmen: Fr. Lürssen Werft (Bremen-Vegesack)
Waldemar von Gruchalla
Archiv- und Schriftgutpflege im Archiv der Meyer Werft GmbH
Martin Schoebel
Deutsch-Polnische Archivkooperation aus der Sicht eines norddeutschen Bundeslandes. Ein Erfahrungsbericht
Sektion 2: Berufspraxis und Rechtsfragen
Meinhard Motzko
Aufgabenprofile, Standards und deren Überwachung: auch für Archive?
Auf der Basis einer kurzen Situationsanalyse der deutschen Archive fordert Motzko thesenartig die Einführung eines Qualitätsmanagements für Archive.
Die wesentlichen Elemente dafür sollen Standards zu unterschiedlichen Themenfeldern, die Einführung regelmäßiger Standardprüfungen (Audits) und eine abschließende Zertifizierung für begrenzte Zeiträume sein.
Auf erfolgreiche Beispiele im Bibliothekswesen in Südtirol, im Bereich der Kunst- und Museumsbibliotheken und für öffentliche Bibliotheken in Niedersachsen wird verwiesen.
Sabine Graf
Die niedersächsische Archivsoftware AIDA auf dem Weg zum Planungs- und Steuerungsinstrument
Die Notwendigkeit zur fortlaufenden Weiterentwicklung des bis auf das Jahr 1981 zurückgehenden, speziell auf die fachlichen Bedürfnisse der niedersächsischen Staatsarchive zugeschnittenen Verfahrens AIDA stand in der Vergangenheit und steht auch heute noch außer Frage. Im Bereich der Archivsoftware sind die Ansprüche innerhalb des letzten Jahrzehnts enorm gestiegen, weg vom reinen Erschließungsprogramm, hin zu einer Fachanwendung, welche möglichst viele, wenn nicht alle archivischen Arbeitsabläufe unterstützt und Informationen über das Archivgut erfasst. Wenn eine solche Software die archivischen Leistungsprozesse eindeutig misst und die entsprechenden Ergebnisse angemessen präsentiert, ist sie auch als Planungs- und Steuerungsinstrument für die betriebswirtschaftliche Seite der archivischen Fachaufgaben ideal einsetzbar.
Der Vortrag beschreibt den derzeitigen Leistungsumfang von AIDA, geht auf die für die nächsten Jahre geplanten Erweiterungsmodule ein und stellt insbesondere heraus, was sich das Niedersächsische Landesarchiv von einer Gesamtlösung für die archivischen Arbeitsprozesse verspricht.
Brigitta Nimz
Softwareprogramme als Gesamtlösung für den archivischen Workflow. Das Beispiel Augias-Archiv
Julia Brüdegam
Das Hamburgische Informationsfreiheitsgesetz und das Hamburgische Archivgesetz - Widerspruch oder Zusammenwirken?
Eva Drechsler
Sachstandsbericht zur Übernahme der Personenstandsbücher ins Staatsarchiv Hamburg
Eva Drechsler stellt in einem kurzen Sachstandsbericht die Übernahme der Personenstandsbücher durch das Staatsarchiv Hamburg vor. Ausgehend vom Verwaltungsaufbau geht sie auf die Vorbereitung der Übernahme der Erst- und Zweitbücher sowie der verschiedenen Namensverzeichnisse ein. Weiterhin werden die künftige Vorlage, die Bestellung und die Stellung von Reproduktionsaufträgen erläutert. Schließlich wird eine Aufstellung der seit Januar 2009 beim Staatsarchiv Hamburg eingegangenen Anfragen vorgestellt. Ein Ausblick schließt den Vortrag und richtet den Blick auf die Einrichtung einer zukünftigen Planstelle zur Bewältigung der Anfragen zu den Personenstandsbüchern und auf eine mögliche Mikroverfilmung und Digitalisierung der Namensverzeichnisse.
Bernd Kappelhoff
Zur Übernahme der Grundbuchüberlieferung in Niedersachsen und Hamburg. Ein Perspektivbericht
Sektion 3: Benutzung und Öffentlichkeit
Rainer Hering
Open-Access-Publizieren - Chancen und Perspektiven für die Archive
Der Beitrag schildert die aktuelle Debatte über das Open-Access-Publizieren, definiert den Begriff und zeigt erstmals in der archivischen Fachdiskussion Open-Access-Publizieren als spezifische Lösungsstrategie für Archive auf.
Karljosef Kreter
Erinnerungsarbeit und Archivarbeit Erfahrungen mit dem Projekt Stolpersteine
Manuela Nordmeyer-Fiege
Ein Netz für Bilder - Die Fotodatenbank des Landeskirchenamts Hannover
Das Landeskirchliche Archiv Hannover unterhält seit 2004 eine Fotodatenbank. Sie ist Teil eines Bilddatenbank-Netzes, das unter der Federführung des Archivs mit anderen Abteilungen des Landeskirchenamtes aufgebaut wurde. Basis für die Bildverzeichnung ist der IPTC/XMP-Standard, der eine Speicherung der Verzeichungsmetadaten in der Bilddatei ermöglicht. Ein Erfahrungsbericht.
Aktuelle Stunde
Andreas Röpcke
Mecklenburg im Zweiten Weltkrieg. Die Tagungen des Gauleiters Friedrich Hildebrandt mit den NS-Führungsgremien des Gaues Mecklenburg 1939-1945
Die Edition aus dem Nachlass des Mecklenburger Gauleiters Friedrich Hildebrandt im Landeshauptarchiv Schwerin macht Gebrauch von wohl einzigartigem Quellenmaterial: Den Protokollen der Tagungen des Gauleiters mit den NS-Führungsgremien des Gaus. Auf 1100 Seiten entsteht im Grunde eine Geschichte Mecklenburgs im Zweiten Weltkrieg. Im Personenverzeichnis werden allein 1400 Personen biographisch verortet.
Ulrike Vogel
Retrokonversion. DFG-Förderprogramm für Archive in Deutschland
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet seit 2006 die Förderlinie zur „Digitalisierung der Findmittel des deutschen Archivwesens“ an. Eine Förderung der Retrokonversion maschinenschriftlicher, gedruckter oder handschriftlicher Findbücher und Findkarteien ist an bestimmte Voraussetzungen wie beispielsweise die öffentlich-rechtliche Trägerschaft des Antragstellers geknüpft.
Um interessierte Archive bei der Antragstellung und späteren Umsetzung ihrer Projekte zu unterstützen, wurde die „Koordinierungsstelle Retrokonversion“ an der Archivschule Marburg eingerichtet. Sie erläutert die Bedingungen zur Förderung, hilft bei der Gestaltung der Antragsunterlagen und informiert über den aktuellen Stand des Gesamtprojektes.
19. Landesarchivtag Mecklenburg-Vorpommern
Dirk Alvermann
Informationsfreiheitsgesetz für Mecklenburg-Vorpommern. Zwischenbilanz und Perspektiven aus archivischer Sicht
Matthias Manke
Die Umsetzung der Reform des Personenstandsrechts in Mecklenburg-Vorpommern aus archivischer Sicht
Thekla Kleindienst
Die Kommunale Archivberatungsstelle im Landeshauptarchiv Schwerin. Bilanz eines Jahres
Der Beitrag von Thekla Kleindienst zieht Bilanz über ein Jahr kommunale Archivberatung im Landeshauptarchiv Schwerin. Obgleich die Beratung für die kommunalen Archive durch die beiden in Mecklenburg-Vorpommern existenten Landesarchive seit Inkrafttreten des Landesarchivgesetzes 1997 vorgesehen ist, stellte die von 2008 bis 2009 eingerichtete Archivberatungsstelle ein Novum dar. Entsprechend bedeutsam war der Aufbau der gesamten Infrastruktur und die Bekanntmachung der neuen Serviceangebote. Wichtigster Antriebsfaktor aber war die Begleitung der Kommunalverwaltungen bei der Umsetzung des Personenstandsrechtsreformgesetzes. Diese bedeutete für die Kommunen eine besondere Herausforderung, da sie für die Archivierung der Personenstandsunterlagen ebenso wie für ihre Zugänglichmachung zuständig wurden und nun mit dem Versäumnis konfrontiert wurden, die Archivierungspflicht über Jahre vernachlässigt zu haben.
http://www.sub.uni-hamburg.de/bibliotheken/fuer-die-fachwelt/auskunft/30-jahrgang-2010.html
KlausGraf - am Montag, 25. Juli 2011, 17:12 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Julia Fertig: Die Archivfalle (in: kunsttexte.de vom 24. März 2011)
Die aktuellen Archivdiskurse in Archivistik, Archivologie und Archivkunst (um vorerst bei diesen drei gegenübergestellten Sphären zu bleiben) haben neben vielen gegenläufigen auch eine Anzahl übereinstimmender Tendenzen, die sich wie folgt zusammenfassen lassen: Prozessualisierung, Performativität, eine stärkere Verortung im „Hier und Jetzt“, Feedbackoder Netzwerkfunktion des Archivs. Impulse für diese Entwicklung sind aber fast ausnahmslos aus dem „außerarchivischen“ bzw. gesamtgesellschaftlichen Raum in die Archivdiskurse eingegangen und in Zusammenhängen wie der „Digitalen Revolution“ zu suchen. Auch die Archivkunst übt entscheidenden Einfluss auf die Erschaffung und Erprobung neuer Archivbegriffe aus. Die Rezeption der Archivkunst des Moskauer Konzeptualismus lässt jedoch verfremdende Verfahren des Spiels, der Ironisierung außer Acht. Die spezifische gesellschaftlich-historische Situation der Marginalisierung wirkt sich ebenfalls auf die spezifische Konzeptualisierung von Archivbegriffen aus. Vor dem Hintergrund der modernen Archivwissenschaft muss daher dringend erarbeitet werden, wie dieses Material archivarisch zu bewerten ist, welche Bedeutung der Entstehung und Überlieferung dieser Sammlungen zugemessen werden kann, welche Maßstäbe an Objektivität gesetzt werden müssen oder können. Nun geht es darum, ein Instrumentarium zu entwickeln, ob und wie dieses Archiv als konkretes Archiv gelesen werden kann und kritisch zu analysieren, welche historisch und ästhetiktheoretisch verwertbaren Erkenntnisse es für uns bereithält.
http://www.kunsttexte.de/index.php?id=711&idartikel=37757&ausgabe=37742&zu=121&L=0
Die aktuellen Archivdiskurse in Archivistik, Archivologie und Archivkunst (um vorerst bei diesen drei gegenübergestellten Sphären zu bleiben) haben neben vielen gegenläufigen auch eine Anzahl übereinstimmender Tendenzen, die sich wie folgt zusammenfassen lassen: Prozessualisierung, Performativität, eine stärkere Verortung im „Hier und Jetzt“, Feedbackoder Netzwerkfunktion des Archivs. Impulse für diese Entwicklung sind aber fast ausnahmslos aus dem „außerarchivischen“ bzw. gesamtgesellschaftlichen Raum in die Archivdiskurse eingegangen und in Zusammenhängen wie der „Digitalen Revolution“ zu suchen. Auch die Archivkunst übt entscheidenden Einfluss auf die Erschaffung und Erprobung neuer Archivbegriffe aus. Die Rezeption der Archivkunst des Moskauer Konzeptualismus lässt jedoch verfremdende Verfahren des Spiels, der Ironisierung außer Acht. Die spezifische gesellschaftlich-historische Situation der Marginalisierung wirkt sich ebenfalls auf die spezifische Konzeptualisierung von Archivbegriffen aus. Vor dem Hintergrund der modernen Archivwissenschaft muss daher dringend erarbeitet werden, wie dieses Material archivarisch zu bewerten ist, welche Bedeutung der Entstehung und Überlieferung dieser Sammlungen zugemessen werden kann, welche Maßstäbe an Objektivität gesetzt werden müssen oder können. Nun geht es darum, ein Instrumentarium zu entwickeln, ob und wie dieses Archiv als konkretes Archiv gelesen werden kann und kritisch zu analysieren, welche historisch und ästhetiktheoretisch verwertbaren Erkenntnisse es für uns bereithält.
http://www.kunsttexte.de/index.php?id=711&idartikel=37757&ausgabe=37742&zu=121&L=0
KlausGraf - am Samstag, 23. Juli 2011, 17:47 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Andreas Gaidt vom Paderborner Stadtarchiv (r.) erläutert Bürgermeister Heinz Paus eine der Bildtafeln, die über die Geschichte der Paderborner Gastronomie informieren.
"Erich Kästner hatte die kluge Einsicht, dass Toren in fremden Ländern die Museen bereisen, Weise aber in die Tavernen gehen. Und er hat Recht: Hier spielt sich der gesellschaftliche Alltag ab, hier lernt man Land und Leute kennen. Deshalb ist die Geschichte der Gasthäuser, der Hotels und der kleinen Kneipen für eine Stadt so spannend und wichtig.
In Anlehnung an das Kästner-Wort hat Andreas Gaidt vom Paderborner Stadtarchiv auf der Grundlage der reichhaltigen Bildüberlieferung des Archivs einen 'Zug durch die Gemeinde' unternommen und seine dabei gewonnenen Eindrücke zu einer Ausstellung verarbeitet. Auf 17 Bildtafeln hat er über 120 Ansichten Paderborner gastronomischer Einrichtungen zusammengestellt. Unter dem Titel 'Wohl bekomm's!' wird dieser Streifzug durch die Paderborner Gastronomie von der 'guten, alten Zeit' bis 1960 in der Galerie 'Bilderbogen' im Paderborner Stadthaus Am Abdinghof gezeigt. Bis zum 6. September ist die Schau montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr zu sehen.
Vom Grand Hotel über das gepflegte Gasthaus bis zur einfachen Schankwirtschaft wird das gesamte Spektrum gastronomischer Etablissements in Lithografien des 19. Jahrhunderts bis zur Werbefotografie des 20. Jahrhunderts gezeigt. Erinnerungen werden wach, vielleicht an eine Liebschaft oder sogar die eigene Eheanbahnung, an nicht nur politische Diskussionen, die sich womöglich auch zu handgreiflichen Auseinandersetzungen entwickelten, oder an die Schmerz lindernde Currywurst nach der Schule.
Andreas Gaidt: 'Wir werfen einen Blick auf die Geschichte des Paderborner Brauwesens und begeben uns dann vom Bahnhof aus auf den Weg durch die Kernstadt, statten dem einen oder anderen Lokal einen intensiveren Besuch ab wie dem Haus Bracht am Neuhäuser Tor oder dem Hotel Löffelmann am Kamp.' Ein Blick geworfen wird auch in die historischen Veranstaltungssäle, die in Paderborn schon immer sehr umstritten waren. Auch die Kneipen im Grünen und in den Stadtteilen spielen eine Rolle. Denn eins stehe fest, so Gaidt: die wichtigsten Gebäude im Dorf waren und sind die Kirche und die Dorfkneipe. Gegen Ende wird gezeigt, dass die Gastronomie auch ganz andere Einrichtungen umfasst: Jugendherbergen, die Grill-Station und anderes mehr.
Bürgermeister Heinz Paus, der die Ausstellung eröffnete, erinnerte sich durch die Fotos an seine Kindheit. Er sei in der Gaststätte seiner Eltern groß geworden. Der Blick in die Paderborner Gaststättengeschichte sei deshalb für ihn besonders interessant. Paus dankte dem Paderborner Stadtarchiv für die hervorragende Arbeit.
Der Macher dieser Ausstellung gab dann auch noch seine Lieblingsaufnahmen preis. Eine kleine Fotostrecke über den Wandel der Gastwirtschaft Am Bogen sowie das Bild von Broers Würstchenbude an der Königstraße; die eine sei ein gelungenes Beispiel für die Bildersammlungen des Stadtarchivs, das andere Foto wecke auch in ihm leckere Erinnerungen.
Gaidts Dank ging an seine Kollegen im Stadtarchiv und Hans-Jürgen Langmann vom Vermessungsamt der Stadt, der die ausgezeichneten Drucke besorgte. Die Bild-Überlieferung im Stadtarchiv sei nicht so gut, wie sie ist, ohne die Schenkungen und Leihgaben zahlreicher Paderborner Bürger, so Gaidt. 'Hierfür darf ich mich heute bedanken und hoffe, dass auch in Zukunft weitere Leihgeber ihre für die städtische Überlieferung interessanten Stücke dem Stadtarchiv dauerhaft zur Verfügung stellen.'
Nach dem 6. September verleiht das Paderborner Stadtarchiv die Ausstellung an interessierte Hotels, Gaststätten oder andere Einrichtungen. Wer hier Interesse hat, kann sich an Andreas Gaidt vom Stadtarchiv unter der Rufnummer 05251/881943 wenden. "
Quelle: Paderbron.de, 21.7.11
Wolf Thomas - am Freitag, 22. Juli 2011, 21:44 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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rhwinter - am Freitag, 22. Juli 2011, 11:21 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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"Der erste Oberpräsident Westfalens, Ludwig Freiherr Vincke, hat eine große Anzahl von Tagebüchern hinterlassen, deren überwiegender Teil im Staatsarchiv Münster aufbewahrt wird. In seinen Tagebüchern gewährt Vincke Einblicke in sein Leben (Studium, Beruf, Privates, Reisen). Die Tagebücher haben jedoch keineswegs nur autobiographischen Wert, sondern sind für die politische und kulturelle Geschichte Westfalens von großer Bedeutung.
Bislang sind nur wenige Tagebücher Vinckes ediert (Die Tagebücher des Oberpräsidenten Ludwig Freiherrn Vincke 1813 – 1818, bearbeitet von Ludger Graf von Westphalen, Münster 1980), weshalb der Verein sich dieser Aufgabe angenommen hat. In Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen und dem Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen ist die Edition sämtlicher Tagebücher geplant."
Quelle: Projektseite des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
In Hilchenbach wurde der dritte Band der Edition in einer gelungenen Veranstaltung vorgestellt. Einen kleinen Eindruck der "Vortragslesung" durch den Präsidenten des Landesarchivs NRW und den 4 ArchivassessorInnen gibt folgendes Video:

Der Hilchenbacher Bürgermeister Hans-PeterHasenstab begrüßt Prof. Wilfried Reininghaus und 4 ArchivassessorInnen im Hilchenbacher Ratssaal.


Die Vorsitzende des Altertumsvereins, Kollegin Dr. Mechthild Black-Veltrup, verteilt die Freiexemplare u.a. an den Vorsitzenden des Hilchenbacher Geschichtsvereins, Dr. Hans Christhard Mahrenholz.

Prof. Wilfried Reininghaus während des Vortrages
"Der hiermit vorgelegte Band der Edition der Tagebücher von Ludwig Freiherr Vincke umfasst die Zeit, die er als Student in Marburg 1792/93 verbrachte. Wegen der Feldzüge der französischen Revolutionstruppen im mittleren Deutschland und wegen der Belagerung der von Franzosen besetzten Stadt Mainz spiegelt sein Tagebuch aktuelles Zeitgeschehen wider. Vincke modifizierte in dieser Zeit seine Haltung zur Französischen Revolution. Er nahm teil am Marburger Universitäts- und Gesellschaftsleben. Eng waren seine Beziehungen zu seinem akademischen Lehrer Jung-Stilling und zu den vielen Kommilitonen. Seine zahlreichen Reisen machen das Tagebuch auch zu einer kulturgeschichtlichen Quelle von einigem Rang."
Quelle: Verlagstext
Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke.
Hrsg. v. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, Historische Kommission für Westfalen, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen.
Teil 2: 1792-1793.
Bearb. v. Wilfried Reininghaus, Tobias Schenk, Tobias Meyer-Zurwelle.
(Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XIX: Westfälische Briefwechsel und Denkwürdigkeiten, Band 12)
472 Seiten, mit Abbildungen, geb., 15,5 x 23 cm, erschienen 2011,
ISBN 978-3-402-15741-1
Wikipedia-Artikel zu Ludwig von Vincke
Wolf Thomas - am Donnerstag, 21. Juli 2011, 22:39 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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