Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 

Oeffentlichkeitsarbeit


Fassade Kunsthalle, Montage

"Vom 27.09. bis 11.11.2011 ist im Stadtarchiv Düsseldorf, Worringer Straße 140, die Ausstellung "Die Ökonomie der Bilder -die Stadt und Kunstvereine als Auftraggeber" zu sehen.

Sie ist ein eigenständiger Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Weltklasse -Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918" des Museum Kunstpalast.

In dieser Studioausstellung wird dargestellt, wie Kunstvereine und die Stadt als Auftraggeber für Absolventen der Düsseldorfer Kunstakademie sowie andere in der Stadt tätige Maler auftraten. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die vermittelnde Rolle der Kunstvereine als Sachverständige und Sponsoren von Gemälden gerichtet. Die gezeigten Exponate (darunter Pläne, Schriftstücke, Bauzeichnungen, Fotografien) stammen fast ausschließlich aus den Beständen des Stadtarchivs und werden durch Reproduktionen verschiedener Gemälde ergänzt.

Kunstvereine
Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen verfolgte mit seiner Gründung 1829 das Ziel, Kunst und Künstler in Düsseldorf zu fördern und so das öffentliche Leben zu bereichern. Von Anfang an bestand eine enge Beziehung zur Kunstakademie und zu deren Studenten. Viele von ihnen waren Mitglieder, ebenso wie einige ihrer Lehrer. Die übrigen Mitglieder setzten sich zusammen aus politischen Repräsentanten der Stadt, Kaufleuten, Juristen und anderen vermögenden Privatpersonen weit über Rheinland und Westfalen hinaus bis nach Nord-Amerika.

Städte und andere Kunstvereine gehörten ebenfalls dazu. Der Verein förderte Aufträge an die Künstler der Malerschule (Ausmalung von Kirchen, Rathäusern etc.), die dadurch auch über die Grenzen Düsseldorfs hinaus Bekanntheit erlangten.

Der 1846 gegründete Verein zur Errichtung einer Gemäldegalerie vertrat als Hauptziel, den Ruf Düsseldorfs als Kunststadt durch den Aufbau einer Gemäldegalerie neu zu begründen, weil die von Kurfürst Johann Wilhelm II. Eingerichtete durch Erbfall nach München gelangt war. Außerdem sollte eine Ausstellungshalle gebaut werden. Die Mitglieder setzten sich aus den gleichen Kreisen zusammen wie beim Kunstverein, mit dem Unterschied, dass 75% aus Düsseldorf stammen mussten.

1914 löste der Verein sich auf. Da seit Juli 1913 ein Direktor für die Städtischen Kunstsammlungen bestellt worden war (Karl Koetschau), war der ursprüngliche Zweck des Vereins erfüllt. Die Gemälde gingen in städtischen Besitz über.

Kunstwerke wurden hauptsächlich erworben, sei es durch Angebote der Künstler selbst oder durch Empfehlung Dritter. Neben der Stadt als Käuferin erwarben auch Galerieverein und Kunstverein Gemälde, deren Kosten sie sich in einzelnen Fällen teilten. Es wurden auch Gemälde vom Kunstverein an den Galerieverein überwiesen. Durch Verlosungen des Kunstvereins in Besitz der Stadt gelangte Gemälde wurden der Galerie zugeführt.

Ausstellungen wurden zunächst in den Räumen der Akademie am Burgplatz (Altes Schloss) gezeigt. Die Gründung weiterer Künstlervereine (Verein zur gegenseitigen Unterstützung und Hülfe, Künstlerverein Malkasten) belebte das kulturelle Leben. Die steigende Zahl der Kunstausstellungen führte zu Terminüberschneidungen, so dass ab 1866 auch die Tonhalle an der Schadowstraße genutzt wurde, in die ein geräumiger Ausstellungssaal eingebaut worden war. Schließlich, ab Juli 1881, gab es das erste Kunstausstellungsgebäude in Düsseldorf -die Kunsthalle.
Die Stadt als Auftraggeberin
Neben dem Engagement für das neue städtische Kunsthaus, mit dem man zumindest ansatzweise den Verlust der kurfürstlichen Gemäldegalerie zu kompensieren versuchte, war insbesondere der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen sowohl angesehener und selbstbewusster Ratgeber, als auch finanzstarker Finanzier geplanter Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Auch die Stadtverwaltung versuchte, die hier ausgebildeten Akademieabsolventen mittels Auftragsvergabe zu unterstützen. Anhand dreier Projekte soll beispielhaft gezeigt werden, welche Kräfte an der Künstler-, manchmal auch an der Themenauswahl beteiligt waren.
Schlaglichtartig wurden Bauwerke herausgegriffen, deren Ausgestaltung mit Gemälden in städtischem Auftrag bzw. unter starker Beteiligung der Stadt entstanden, nämlich der neu erbaute Rathauskomplex, die städtische Kunsthalle und das Stadttheater.

Das in den 1880er Jahren entstandene "Neue Rathaus" hinter dem Jan-Wellem-Denkmal, ein für die sogenannte "Gründerzeit" typischer Bau, den schon die Zeitgenossen für zu überladen hielten, verlangte nach einer Ausgestaltung des Ratssaals mit Gemälden. Hier lässt sich sehr gut die Federführung des Kunstvereins erkennen, der sich seine namhafte finanzielle Beteiligung mit einer massiven Einflussnahme verknüpfte, dies notfalls auch im offenen Widerstand gegen das ebenfalls an den Kosten beteiligte Königreich Preussen. Bei der Bildauswahl blieb man patriotisch und monarchisch loyal: Darstellungen der Stadtgeschichte im engeren Sinne finden sich wenige und wenn, dann nur im Kontext der Taten des Herrscherhauses. Das 1899 fertig gestellte Projekt ließ man sich fast 90.000 Reichsmark kosten. Zum Vergleich: Eine fünfköpfige Handwerkerfamilie musste mit etwa 1200 Reichsmark im Jahr auskommen.

Qualitativ gänzlich anders verlief die Ausmalung der Decke im Zuschauerraum des Stadttheaters. Nach einem sehr teuren Vorschlag des Kunstvereins bevorzugte die Stadt die Auftragsvergabe an die örtliche Kunstgewerbeschule und veranschlagte hierfür 8000 Reichsmark. Allerdings sollte es schnell zu einem Eklat kommen, denn der beauftragte Kunstmaler zerstritt sich mit seinen beiden Gehilfen, die das entstehende Werk ihres Chefs kurzerhand übermalten. Diese sollten nun die Ausmalung weiterführen und beenden, allerdings war das Ergebnis derart unbefriedigend, dass die Künstler innerhalb kurzer Zeit ein gänzlich neues Werk abliefern sollten, insgesamt also eine dritte Fassung. Aber auch diese Variante befriedigte nicht. Einer der beiden Beteiligten zog es nicht zuletzt wegen der schlechten Kritiken vor, sein Glück in Korea zu suchen, wo sich seine Spur verliert.

Die städtische Kunsthalle schließlich war ein Geschenk Preussens an die Stadt und sollte die neu entstehende Gemäldesammlung aufnehmen. Nach einem Jahre dauernden Wettbewerb wurde der in der Stadt ansässige Künstler Carl Gehrts mit der Ausmalung des oberen Treppenhauses in Freskotechnik beauftragt und erhielt dafür fast 100.000 Reichsmark. Nach insgesamt siebenjähriger Arbeit wurde einer der größten Düsseldorfer Freskenzyklen im Jahr 1897 fertig gestellt. Wie alle bisher genannten Arbeiten im Rathaus und Stadttheater gingen auch sie im Zweiten Weltkrieg bzw. den darauffolgenden Jahren verloren.

Anders verhält es sich mit dem venezianischen Mosaik über dem Eingangsportal der Kunsthalle. Das nach einem Entwurf Fritz Roebers im Jahr 1888 fertig gestellte Kunstwerk überdauerte den Krieg, wurde Ende der 1950er Jahre abgenommen und wird heute im Depot des Museum Kunstpalast aufbewahrt. In der Ausstellung im Stadtarchiv wird eines der mehr als 150 erhaltenen gebliebenen Mosaikfresken gezeigt -erstmalig seit der Abnahme des Kunstwerks vor mehr als fünfzig Jahren.
Schließlich illustrieren einige Originalbriefe berühmter Düsseldorfer Maler (darunter etwa Emmanuel Leutze und Wilhelm von Schadow) die reichen Bestände der Handschriftensammlung des Stadtarchivs.

Ausstellungskonzeption:
Dr. Benedikt Mauer; Dr. Elisabeth Scheeben (beide Stadtarchiv Düsseldorf)
Ort:
Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf
Worringer Straße 140
40210 Düsseldorf

Zeitraum: 27.09.2011 bis 11.11.2011

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 8:30h bis 15:30h
Freitag: 8:30h bis 12:30h

Eintritt frei "

Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf, Aktuelles



"Für das Jahr 2012 hat das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen einen Wandkalender mit historischen Luftbildern aus seinen Beständen erstellt. Die Schwarzweißfotos stammen aus den Jahren 1925 bis 1934. Sie zeigen Städte, Landschaften, Industrieanlagen, Verkehrsbauten und Sehenswürdigkeiten. Die Motive decken das gesamte Gebiet des heutigen Landes Nordrhein-Westfalen ab.

Köln, Dom und Domhof (1928/1931) ● Duisburg, Ruhrorter Häfen (1934) ● Lüdinghausen, Burg Vischering (1933) ●Düsseldorf, Rheinfront (1926) ● Henrichenburg, Schiffshebewerk (1925) ● Detmold, Kaiser-Wilhelm-Platz (1933) ●Solingen/Remscheid, Müngstener Brücke (1933) ● Dortmund, Westfalenhalle (1932) ● Wuppertal, Schwebebahn 1928) ● Königswinter/Bad Honnef, Drachenfels (1933) ● Minden, Marktplatz und Dom (1931) ●Möhnesee, Möhnetalsperre (1930)

Von Königswinter bis Minden: Historische Luftbilder aus dem Landesarchiv NRW. Hrsg. v. Landesarchiv NRW. Düsseldorf 2011 (= Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 39). ISBN 978-3-9805419-8-5. Format: 420 (B) x 297 (H) mm (A 3 quer), Spiralbindung, Schutzfolie vor dem Titelblatt, Verkaufspreis: 10,00 €.

Die Publikation kann über das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (Mauerstraße. 55, 40476 Düsseldorf, Mail: rheinland@lav.nrw.de) und über den Buchhandel bezogen werden."

Landesarchiv NRW, Aktuelles, 20.09.2011



""Was verstehen wir Frauen auch von Politik?" - Entnazifizierung ganz normaler Frauen in Bremen (1945-52)

Bremen, August 1945. Die Internierungslager der Alliierten füllen sich rasch. Nicht nur mit Männern. Auch Frauen werden inhaftiert. „Ganz normale“ Frauen, die im NS-Staat vielfältige Handlungsmöglichkeiten nutzen konnten. Waren sie fanatische Anhängerinnen des Nationalsozialismus, wie die amerikanische Militärregierung befürchtete? Nur Befehlsempfängerinnen, unwissende Mitläuferinnen oder gar Opfer, wie viele Frauen behaupteten?

Gestapo-Agentin und Denunziantin, KZ-Aufseherin und Funktionärin der NS-Frauenschaft, SS-Helferin und Fürsorgerin, Lehrerin und Ärztin, weiblicher Kapo und Sekretärin der Gestapo in Bremen oder im fernen Minsk. Sie alle werden entnazifiziert. Wie erklären sie nach 1945 ihr Handeln? Welches Bild entwerfen sie im Entnazifizierungsverfahren von sich selbst? Wie deutet die deutsche Nachkriegsgesellschaft ihre Aktivitäten? Was verstehen diese „ganz normalen“ Frauen unter Politik?

Montag, 19. September 2011, 19.30 Uhr
Mittwoch, 21. September 2011, 19.30 Uhr
Donnerstag, 22. September 2011, 19.30 Uhr
Dienstag, 4. Oktober 2011, 19.30 Uhr
Sonntag, 9. Oktober 2011, 11.00 Uhr
Mittwoch, 2. November 2011, 19.30 Uhr
Dienstag, 15. November 2011, 19.30 Uhr
Dienstag, 22. November 2011, 19.30 Uhr

Karten können bei der bremer shakespeare company vorbestellt werden: http://www.shakespeare-company.com"


Quelle: http://www.sprechende-akten.de/

Hat jemand die Aufführung am 22. September besucht und kann hier berichten?

" .... Dr. Regina Keyler (Stuttgart): Selbstbedienungsscanner im Lesesaal – erste Erfahrungen des Landesarchivs Baden-Württemberg
Dr. Bettina Joergens (Detmold) und Dr. Andrea Wettmann (Dresden): Werbefilme als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Oliver Sander (Koblenz): Einstellung von Bildern in Wikimedia – Erfahrungen des Bundesarchivs ...."
Link zum Tagungsprogramm

Keyler:
1) Nur ein paar Zahlen, da ich später hineingeraten bin:
- Nutzung der Scanner an den 6 Standorten zwischen 9% und 30 %
- Hauptstaatsarchiv Stuttgart: 2500 Scans im Monat
- Scan kostet 20 Cent
2) Zur Wahrung der Schutzrechte werden lediglich Unterlagen vorgelegt, ddie 100 Jahre oder älter sind

Wettmann/Joergens:
Wettmann:
1) Sächsischer Imagefilm entstand in werbender Absicht (ach was!) im Kontext einer Imagekampagne des Freistaats
2) Zuständiges Innenressort wandte sich an das Staatsarchiv und erteilte den Auftrag
-Prämisse: Archive sind moderne Dienstleister, "kein Lehrfilm"
3) Einsatz:
- Youtube-Kanal des Freistaats Sachsen
- eigene Website
- bei archivpädagogischen Veranstaltungen, Führungen, Tagen der offenen Tür

Joergens:
1) "Archives go Hollywood"
2) Filme diene der Schwellenabsenkung zwischen Archiven und ihrem Publikum
3) Nach dem iconic turn des vorigen Jhdts. sind Filme ein wirkmächtiges Werbeinstrument
4) Vor dem Einstieg ist die Frage zu klären: Was soll bei wem erreicht werden?
5) Das LAV ist an 3 im Entstehen begriffenen Filmprojekten beteiligt:
- mit Uni Göttingen entsteht ein 20min Lehrfilm über die Arbeit der Archive. Die Rohfassung liegt vor
- mit Universität Münster entsteht ein Lehrfilm über die Arbeit der Historiker in Archiven
- mit edicam entsteht ein dreiteiliger (á 3min) Imagefilm über das Landesarchiv NRW
6) Erfahrung hat das Landesarchiv mit dem Detmolder Film

Bemerkenswerte Diskussion:
- der sächsische Film sei eine "Peinlichkeit"; sowohl Stimme als auch Aussagen der Hauptdarstellerin wurden beanstandet
- der Detmolder Film führe eine "Benutzerguerilla" vor. Der Film vermittelt ein vollständig falsches Bild
- Imagefilm sollten kurz und so profesionell wie möglich sein (die Kollegen Staatsarchivare scheinen ja genug zu haben)
- Sind Filme ein weiterer Werbekanal für archivische Öffentlichkeitsarbeit? Die Frage der angehenden Kollegin der FH Potsdam blieb unbeantwortet. Daher von mir: selbstverständlich sind sie dies; man sollte sich einmal die Web 2.0-Aktivitäten der Museen ansehen, die wie selbstverständlich ihre großen Ausstellungen mit mindestens einem Filmbeitrag im Netz bewerben.
- Inwieweit die von Rehm angeregte Kooperation mit lokalen Fernsehsendern zu durch das Archiv im Web verwendbaren Ergebnissen führt, bleibt abzuwarten.

Sander:
1) "Ich hätte mir mehr davon versprochen"
2) Ansonsten nichts Neues zum Wikimedia-Projekt des Bundesarchivs. Der Eindruck unendlicher Bläuigkeit des Bundesarchivs bei diesem für das deutsche Archivwesen wegweisenden Projekt wurde auch in Bremen nicht entkräftet.

Bibliothèque et Archives nationales du Québec from Monolithe Multimedia on Vimeo.

Vidéo réalisée par Monolithe Multimedia.
Clip promo

Tournage réalisée avec Sony FS100, Nikkon 50mm f1.4, Stock lens 18-200mm

" Titel:
Zeitungen zur Jahreswende 1907 / 1908
Signatur:
Kreisarchiv Kleve, Zeitungen (Z)
Alter:
Dezember 1907 / Januar 1908....."

Link zur PDF-Datei

Vorstellung des Nationalarchivs from Edy Brix on Vimeo.

Leitfaden für Archivbenutzer from Edy Brix on Vimeo.

Dienstleistungen from Edy Brix on Vimeo.

Ablieferung von Archivalien from Edy Brix on Vimeo.


Visite virtuelle aux Archives départementales de l'Ain from Service TIC on Vimeo.

Une recherche aux Archives départementales de l'Ain

Archives SENSibles from Obatala on Vimeo.

Une promenade patrimoniale au cœur d’une sélection d’archives représentatives de l’histoire du Pays basque.
Pôle d’archives de Bayonne et du Pays basque

http://www.bibliothekenfest-leipzig.de/2011/

Im Programm nichts Archivisches.

 

twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this topic

powered by Antville powered by Helma